Weibliche Potenziale im IT-Mittelstand nachhaltig stärken

Abschluss des Projekts FEMtential

FEMtential: Weibliche Potenziale im IT-Mittelstand nachhaltig stärken

Mit dem erfolgreichen Abschluss des Projekts FEMtential: Weibliche Potenziale im IT-Mittelstand fördern endet eine dreijährige intensive Zusammenarbeit von 14 mittelständischen IT-Unternehmen, der Prospektiv GmbH und dem Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi). Ziel des Projekts war es, die Gewinnung, Bindung und Entwicklung weiblicher Fachkräfte nachhaltig zu stärken und damit die Zukunftsfähigkeit von IT-KMU zu sichern. Das Projekt wurde im Rahmen der Initiative „Wandel der Arbeit“ vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert und durch die Europäische Union kofinanziert.

Stimmungsbarometer:unverb. KI-Analyse*

Im Projektverlauf wurde deutlich: Frauen stellen ein enormes Potenzial für die IT-Branche dar. FEMtential hat dazu beigetragen, dieses Potenzial sichtbar zu machen, gezielt zu fördern und strukturell zu verankern. Dabei ging es nicht nur um die Fachkräftegewinnung, sondern insbesondere um die Weiterentwicklung von Unternehmenskulturen, Rollenbildern und Karrierepfaden. Die Erfahrungen aus dem Projekt zeigen, dass eine wertschätzende und vielfältige Unternehmenskultur entscheidend für Motivation, Innovationskraft und langfristige Wettbewerbsfähigkeit ist – unabhängig von aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Gerade vor dem Hintergrund sich wandelnder wirtschaftlicher Rahmenbedingungen wird deutlich, dass resiliente Strukturen und eine Kultur des Lernens und der Vielfalt zentrale Erfolgsfaktoren bleiben.

Praxisnaher Ansatz mit nachhaltiger Wirkung

Über drei Jahre hinweg arbeiteten die beteiligten Unternehmen in unterschiedlichen Formaten zusammen. Trainings, Mentoring, Empowerment-Angebote, Mastermind-Gruppen und der intensive Austausch über Unternehmensgrenzen hinweg schufen Räume für Reflexion, Vernetzung und persönliche Entwicklung. Sie unterstützten die Unternehmen dabei, bestehende Prozesse kritisch zu hinterfragen und konkrete Veränderungen anzustoßen. Die Zahlen des Projekts unterstreichen eindrucksvoll seine Reichweite und Wirkung: Insgesamt 275 Teilnehmende engagierten sich in 115 Veranstaltungen und Formaten, begleitet von sechs Projektmitarbeitenden. Diese intensive Zusammenarbeit zeigt, wie groß das Interesse und die Bereitschaft im IT-Mittelstand sind, Vielfalt aktiv zu gestalten und als Chance zu begreifen.

Seit Projektstart im Jahr 2023 haben sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für IT-KMU spürbar verändert. Themen wie Bürokratie und regulatorische Anforderungen sind stärker in den Fokus gerückt. Gleichzeitig zeigt FEMtential: Langfristige Wettbewerbsfähigkeit basiert nicht allein auf kurzfristigen Marktbedingungen, sondern auf der Fähigkeit, Potenziale zu erkennen, zu fördern und nachhaltig zu nutzen. „Wir sprechen noch zu selten darüber, welches Potenzial bereits vorhanden ist. Das ist kein Frauenthema. Es ist ein Wettbewerbsthema und Innovationsthema. Und damit ein echtes Zukunftsthema für den IT-Mittelstand“, bringt es Nele Kammlott, Vorständin des BITMi, auf den Punkt.

Zum Ende des Projekts ist zudem eine Broschüre Vielfalt & Female Empowerment im IT-Mittelstand entstanden, die zentrale Erkenntnisse, Tools und Impulse aus der Projektlaufzeit bündelt, reflektiert und für die weitere Praxis zugänglich macht.

Die Investition in Menschen, ihre Kompetenzen und ihre Potenziale bleibt ein entscheidender Erfolgsfaktor. Vielfalt ist kein kurzfristiges Konjunkturthema: Auch unter sich wandelnden wirtschaftlichen Bedingungen bleiben Chancengleichheit, eine wertschätzende Unternehmenskultur und vielfältige Teams zentrale Faktoren für Innovationsfähigkeit, Motivation und langfristige Wettbewerbsfähigkeit im IT-Mittelstand. Mit dem Abschluss von FEMtential werden die gewonnenen Erkenntnisse und Impulse weitergetragen – verbunden mit der Einladung, die Auseinandersetzung mit Chancengleichheit in der IT-Branche konsequent fortzuführen.

Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) vertritt über 2.500 IT-Unternehmen und ist damit der größte IT-Fachverband für ausschließlich mittelständische Interessen in Deutschland.

Firmenkontakt
Bundesverband IT-Mittelstand e.V.
Isabel Weyerts
Pascalstraße 6
52076 Aachen
0241 1890558
193612d68f5905d8651678e0c41bf2793dd71da6
https://www.bitmi.de

Pressekontakt
Bundesverband IT-Mittelstand e.V.
Lisa Ehrentraut
Pascalstraße 6
52076 Aachen
0241 1890558
193612d68f5905d8651678e0c41bf2793dd71da6
https://www.bitmi.de

Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • Chancengleichheit (Wikipedia)
    Chancengleichheit bezeichnet in modernen Gesellschaften das Recht auf einen gleichen Zugang zu Lebenschancen. Dazu gehört insbesondere das Verbot von Diskriminierung beispielsweise aufgrund des Geschlechtes, des Alters, der Religion, der kulturellen Zugehörigkeit, einer Behinderung oder der sozialen Herkunft, das in den Menschenrechten festgeschrieben ist. Während in der Natur Chancen nach statistisch beschreibbaren Regeln, per Zufall oder über die Macht des Stärkeren / Ersteren / Angepasstesten (englisch fittest) verteilt werden, werden Chancen in menschlichen Gesellschaften durch Menschen reguliert. In den Bemühungen um Chancengleichheit drückt sich das Verständnis von Gerechtigkeit als Demokratie aus. Mangelnde Chancengleichheit wird als ungerecht empfunden und kann den sozialen Frieden gefährden.
  • empowerment (Wikipedia)
    Mit Empowerment (zu englisch empowerment „Ermächtigung, Übertragung von Verantwortung“) bezeichnet man Strategien und Maßnahmen, die den Grad an Autonomie und Selbstbestimmung im Leben von Menschen oder Gemeinschaften erhöhen sollen und es ihnen ermöglichen, ihre Interessen (wieder) eigenmächtig, selbstverantwortlich und selbstbestimmt zu vertreten („Hilfe zur Selbsthilfe“). Empowerment bezeichnet dabei sowohl den Prozess der Selbstermächtigung (Emanzipation) als auch die professionelle Unterstützung der Menschen, ihr Gefühl der Macht- und Einflusslosigkeit (powerlessness, „gesellschaftspolitische Ohnmacht“) zu überwinden und ihre Gestaltungsspielräume und Ressourcen wahrzunehmen und zu nutzen. Voraussetzungen für Empowerment innerhalb einer Organisation sind eine Vertrauenskultur und die Bereitschaft zur Delegation von Verantwortung auf allen Hierarchieebenen, eine entsprechende Qualifizierung und passende Kommunikationssysteme. Der Begriff Empowerment wird auch für einen erreichten Zustand von Selbstverantwortung und Selbstbestimmung verwendet; in diesem Sinn wird im Deutschen Empowerment gelegentlich auch als Selbstkompetenz bezeichnet. Der Begriff Empowerment entstammt der US-amerikanischen Gemeindepsychologie und wird mit dem Sozialwissenschaftler Julian Rappaport (1985) in Verbindung gebracht. Empowerment bildet in der Sozialen Arbeit einen Arbeitsansatz ressourcenorientierter Intervention. Im Umfeld politischer Bildung und demokratischer Erziehung wird Empowerment als Instrument betrachtet, die Mündigkeit des Bürgers/der Bürgerin zu erhöhen (siehe z. B. Organizing). Empowerment ist auch ein Schlüsselbegriff in der Diskussion um die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements. Empowerment als Konzept, das sich durch eine Abwendung von einer defizitorientierten hin zu einer stärkenorientierten Wahrnehmung auszeichnet, findet sich zunehmend auch in Managementkonzepten, in der Erwachsenen- und Weiterbildung, in der narrativen Biografiearbeit und der Selbsthilfe. Empowerment/Befähigung ist ein zentrales Konzept der Gesundheitsförderung.
  • human resources (Wikipedia)
    Als Humankapital (englisch human capital) wird in den Wirtschaftswissenschaften das Leistungspotential des in einer Gesellschaft, einem Unternehmen oder anderen Personenvereinigungen vorhandenen Arbeitskräfte oder Personals verstanden. Abzugrenzen ist das Humankapital von sozialem Kapital.
  • IT (Wikipedia)
    It steht für: It (Wolga), linker Nebenfluss der Wolga It, Pseudonym von Tony Särkkä (1972–2017), schwedischer Musiker Spielfilme: It, deutscher Titel Es (Roman), US-amerikanischer Horrorroman von Stephen King (1986) It, deutscher Titel Es (2017), US-amerikanischer Spielfilm von Andrés Muschietti, Verfilmung des Stephen-King-Romans (2017) It, deutscher Titel Das gewisse Etwas, US-amerikanischer Stummfilm von Clarence G. Badger (1927) I.T, deutscher Titel Hacked – Kein Leben ist sicher, US-amerikanischer Thriller von John Moore (2016) it steht für: italienische Sprache, nach ISO 639-1 .it, Top-Level-Domain Italiens IT steht für: Informationstechnik, Bereich der Informations- und Datenverarbeitung Information und Telekommunikation, siehe Information und Kommunikation Inclusive Tours, Pauschalreisen samt Hotel, Transfer und Transport Intrakranielle Transluzenz, Pränataldiagnostik Impulse Tracker, Trackerformat Initiator Target, Modus bei Festplatten-Speichersystemen in der Computertechnik Instructor Trainer, Tauchlehrer-Ausbildung der National Association of Underwater Instructors Interline Transfer, Aufbauprinzip von CCD-Sensoren International Times, Londoner Untergrund-Zeitschrift ab 1966 Internationale Tonspur, Filmtechnik Investment Trust, Investmentgesellschaft ISO-Toleranz, System für Fertigungstoleranzen, siehe Toleranz (Technik) #Passungsangaben nach ISO Isomeric Transition, Strahlungsübergang bei Isomeren, siehe Isomerieübergang IT-System (Elektrotechnik), frz. Isolé Terre, Erdverbindung eines Verteilungssystems in der Elektrotechnik Italien (ISO-3166-Ländercode) Air Inter (IATA-Code), französische Fluggesellschaft Kingfisher Airlines (IATA-Code), indische Fluggesellschaft IT, Kfz-Kennzeichen in Griechenland: Athen (für Motorräder) Siehe auch: Interdisciplinary Transformation University Austria
  • Karriere (Wikipedia)
    Die Karriere oder berufliche Laufbahn (von französisch carrière; englisch career) ist die persönliche Laufbahn eines Menschen in seinem Berufsleben. In der betrieblichen Personalarbeit versteht man unter Karriere „jede betriebliche Stellenfolge einer Person im betrieblichen Stellengefüge“. Seit den 1990er Jahren wird in der Karriereforschung davon ausgegangen, dass Karrieren verstärkt (wenn nicht sogar überwiegend) jenseits organisationaler Grenzen stattfinden. Umgangssprachlich bezeichnet der Begriff in der Regel einen beruflichen Aufstieg (einen Weg nach oben), d. h., der Begriff Karriere wird häufig verbunden mit Veränderung der Qualifikation und Dienststellung sowie einem wirtschaftlichen und/oder sozialem Aufstieg.
  • Mitarbeiterbindung (Wikipedia)
    Mitarbeiterbindung beinhaltet im Rahmen der Personalpolitik alle Maßnahmen eines Unternehmens, seine Mitarbeiter möglichst lange zu halten bzw. an das Unternehmen zu binden. Die systematische Bündelung verschiedener Maßnahmen dazu wird auch als Retention-Programm bezeichnet und umfasst verschiedene positive Anreize, um qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen und zu halten. Unternehmen, die Wert auf Mitarbeiterbindung legen, zeigen damit auch, dass sie Mitarbeiter als deren wichtigstes und wertvollstes Kapital (Humankapital) betrachten und auch danach handeln.
  • Unternehmenskultur (Wikipedia)
    Organisationskultur (englisch organizational culture, corporate culture) ist ein Begriff der Organisationstheorie und beschreibt die Entstehung und Entwicklung kultureller Wertmuster innerhalb von Organisationen. Teilweise werden auch die Begriffe Unternehmenskultur, Betriebskultur oder eben Verwaltungskultur verwendet. Die Organisationskultur wirkt auf alle Bereiche des Managements (Entscheidungsfindung, Führung, Beziehungen zu Kollegen, Kunden und Lieferanten, Kommunikation usw.). Jede Aktivität in einer Organisation ist auf Basis ihrer Kultur entstanden und dadurch kulturell beeinflusst. Das Selbstverständnis der Organisationskultur erlaubt es Organisationsmitgliedern, Ziele besser verwirklichen zu können. Außenstehende können durch diese Kenntnis die Organisation besser verstehen.
  • Vielfalt (Wikipedia)
    Vielfalt steht für: biologische Vielfalt, Biodiversität kulturelle Vielfalt, Soziodiversität (soziale/gesellschaftliche) Vielfalt im Allgemeinen, siehe Diversität (Soziologie) Siehe auch: Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel Vielfalt enthält Vielfalt tut gut (Programm gegen Rechtsextremismus) Biotopvielfalt (Landschaftsbewertung) Diversität (Begriffsklärung) Vielfaltsmanagement (Begriffsklärung)
  • Weiterbildung (Wikipedia)
    Erwachsenenbildung und Weiterbildung sind nach dem Deutschen Bildungsrat die „Fortsetzung oder Wiederaufnahme organisierten Lernens nach Abschluss einer unterschiedlich ausgedehnten ersten Bildungsphase“. Sie dienen der Vertiefung, Erweiterung, Aktualisierung oder dem Erwerb von Wissen, Fähigkeiten (Kompetenzen) sowie Fertigkeiten von Menschen, die eine erste Bildungsphase abgeschlossen haben und in der Regel erwerbstätig sind oder waren beziehungsweise in der Familie gearbeitet haben. Zur Erwachsenenbildung zählt auch der Erwerb von weiterführenden allgemeinen Schulabschlüssen auf dem Zweiten Bildungsweg, die berufliche Weiterbildung sowie die politische Bildung. Die Erwachsenen- und Weiterbildung ist durch eine Vielfalt von Trägern unterschiedlicher Wertorientierungen, Inhalten, Methoden und Arbeitsformen gekennzeichnet. Bildungsträger sind die öffentlichen Träger (staatliche und kommunale), freie Träger, Betriebe sowie privatgewerbliche Träger. Die in der Erwachsenenbildung beruflich tätigen Personen werden in der Regel als Erwachsenenbildner/-in, Dozent/-in oder Bildungsreferent/-in bezeichnet.
Werbung
connektar.de