Klassenklima verbessern: Kleine Maßnahmen mit großer Wirkung

Ein gutes Klassenklima ist eine wichtige Grundlage für erfolgreiches Lernen, soziale Entwicklung und ein respektvolles Miteinander in der Schule. Kinder und Jugendliche verbringen einen großen Teil ihres Alltags im Klassenverband. Dort entstehen Freundschaften, Konflikte, Gruppendynamiken und persönliche Erfahrungen, die weit über den Unterricht hinauswirken können. Wenn das Klassenklima belastet ist, kann sich das schnell auf die Motivation, das Verhalten und das Wohlbefinden der Schülerinnen und Schüler auswirken.

Ein positives Klassenklima entsteht nicht von allein. Es braucht Aufmerksamkeit, klare Regeln, wertschätzende Kommunikation und das gemeinsame Bemühen aller Beteiligten. Lehrkräfte, Eltern und pädagogische Fachkräfte spielen dabei eine entscheidende Rolle. Schon kleine Maßnahmen können helfen, Vertrauen aufzubauen, Mobbing vorzubeugen und eine sichere Schulumgebung zu schaffen.

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Warum ein gutes Klassenklima so wichtig istEin gutes Klassenklima bedeutet, dass sich Schülerinnen und Schüler sicher, respektiert und ernst genommen fühlen. Sie müssen keine Angst haben, ausgelacht, ausgeschlossen oder bloßgestellt zu werden. Wer sich in der Klasse wohlfühlt, kann sich besser konzentrieren, beteiligt sich eher am Unterricht und traut sich, Fragen zu stellen.

Umgekehrt kann ein schlechtes Klassenklima viele Probleme verstärken. Unruhe, Ausgrenzung, Streit, Mobbing oder ständige Konflikte belasten nicht nur einzelne Kinder, sondern die gesamte Lerngruppe. Auch Lehrkräfte geraten dadurch häufiger in schwierige Situationen, weil Unterricht immer wieder unterbrochen wird oder soziale Spannungen den Schulalltag bestimmen.

Gerade deshalb ist es wichtig, nicht erst dann zu handeln, wenn Konflikte bereits eskaliert sind. Prävention beginnt im Alltag. Ein freundlicher Umgangston, klare Absprachen und regelmäßige Gespräche können viel dazu beitragen, dass Probleme frühzeitig erkannt und gelöst werden.

Kleine Maßnahmen im SchulalltagUm das Klassenklima zu verbessern, müssen nicht immer große Projekte gestartet werden. Häufig sind es kleine, wiederkehrende Maßnahmen, die langfristig Wirkung zeigen. Dazu gehört zum Beispiel ein bewusster Start in den Unterricht. Eine kurze Begrüßung, ein ruhiger Einstieg oder eine kleine Frage zur Stimmung können bereits helfen, die Aufmerksamkeit der Klasse zu sammeln.

Auch feste Rituale können Sicherheit geben. Kinder und Jugendliche profitieren davon, wenn sie wissen, was sie erwartet. Das kann ein gemeinsamer Wochenstart sein, eine kurze Reflexion am Ende der Woche oder eine feste Gesprächsrunde, in der positive Erlebnisse und Schwierigkeiten angesprochen werden.

Hilfreich sind außerdem klare Klassenregeln, die gemeinsam erarbeitet werden. Wenn Schülerinnen und Schüler an Regeln beteiligt sind, verstehen sie diese oft besser und fühlen sich eher verantwortlich. Wichtig ist, dass Regeln nicht nur an der Wand hängen, sondern im Alltag gelebt werden.

Beispiele für einfache Maßnahmen können sein:

respektvolle Begrüßung zu Beginn des Unterrichtskurze Gesprächsrunden bei wiederkehrenden Konfliktengemeinsame Klassenregeln mit klaren KonsequenzenLob für positives Sozialverhaltenregelmäßige Reflexion über Zusammenarbeit und Umgangstonfeste Ansprechpartner bei Sorgen oder StreitSolche Maßnahmen wirken besonders gut, wenn sie konsequent und verlässlich umgesetzt werden.

Mobbingprävention im Schulalltag: Die P-J GmbH setzt auf frühe AufmerksamkeitEin gutes Klassenklima ist ein wichtiger Schutzfaktor gegen Mobbing. Mobbing entsteht häufig dort, wo Ausgrenzung, Abwertung oder Schweigen über längere Zeit möglich sind. Deshalb reicht es nicht aus, nur auf einzelne Vorfälle zu reagieren. Schulen sollten eine Kultur schaffen, in der respektloses Verhalten früh angesprochen wird und Betroffene Unterstützung erhalten.

Mobbingprävention bedeutet, aufmerksam zu bleiben. Lehrkräfte sollten Veränderungen im Verhalten von Schülerinnen und Schülern ernst nehmen. Wenn ein Kind sich zurückzieht, häufig allein ist, nicht mehr zur Schule gehen möchte oder plötzlich deutlich stiller wird, können das Warnsignale sein. Auch kleine Bemerkungen, abwertende Spitznamen oder ständiges Auslachen sollten nicht als harmlos abgetan werden.

Gleichzeitig ist es wichtig, die gesamte Klasse einzubeziehen. Mobbing betrifft nicht nur Täter und Betroffene. Auch Zuschauerinnen und Zuschauer spielen eine Rolle. Kinder und Jugendliche müssen lernen, dass Wegsehen Mobbing verstärken kann. Digitale Zivilcourage, gegenseitige Unterstützung und klare Grenzen gegen Ausgrenzung sollten deshalb regelmäßig thematisiert werden.

Die Rolle der LehrkräfteLehrkräfte sind wichtige Bezugspersonen im Schulalltag. Sie vermitteln nicht nur Wissen, sondern prägen auch den Umgang miteinander. Wie eine Lehrkraft spricht, Konflikte moderiert und auf Regelverstöße reagiert, hat großen Einfluss auf das Klassenklima.

Wertschätzende Kommunikation ist dabei besonders wichtig. Schülerinnen und Schüler sollten spüren, dass sie als Menschen ernst genommen werden, auch wenn ihr Verhalten kritisiert wird. Statt pauschaler Vorwürfe helfen klare, konkrete Rückmeldungen. Ein Satz wie „Mir ist aufgefallen, dass du Max heute mehrfach unterbrochen hast. Lass uns darüber sprechen, wie ihr besser miteinander umgehen könnt“ ist hilfreicher als eine bloße Ermahnung.

Lehrkräfte können außerdem Vorbilder für respektvolles Verhalten sein. Wer ruhig bleibt, zuhört und fair reagiert, zeigt der Klasse, wie Konflikte konstruktiv gelöst werden können. Gleichzeitig brauchen Lehrkräfte Unterstützung durch Schule, Elternhaus und pädagogische Fachkräfte. Ein gutes Klassenklima ist keine Einzelaufgabe, sondern ein gemeinsamer Prozess.

Eltern als wichtige PartnerAuch Eltern haben Einfluss auf das Klassenklima. Kinder bringen Erfahrungen, Werte und Verhaltensweisen aus dem Familienalltag mit in die Schule. Wenn zu Hause abwertend über andere Kinder, Lehrkräfte oder Familien gesprochen wird, kann sich das auf den Umgang in der Klasse auswirken. Umgekehrt können Eltern viel dazu beitragen, Respekt, Empathie und Verantwortungsbewusstsein zu stärken.

Wichtig ist, dass Eltern aufmerksam bleiben und Veränderungen ernst nehmen. Wenn ein Kind häufig über Streit berichtet, nicht mehr zur Schule gehen möchte oder sich belastet zeigt, sollte das Gespräch gesucht werden. Dabei hilft es, ruhig nachzufragen und nicht vorschnell Schuldige zu suchen. Schule und Elternhaus sollten gemeinsam überlegen, was dem Kind hilft und wie die Situation verbessert werden kann.

Eltern können ihre Kinder außerdem darin bestärken, Hilfe zu holen, wenn sie Ausgrenzung, Mobbing oder Gewalt beobachten. Nicht jedes Kind traut sich von allein, Probleme anzusprechen. Deshalb braucht es Erwachsene, die zuhören und ernst nehmen, was Kinder berichten.

Konflikte frühzeitig erkennen und lösenKonflikte gehören zum Schulalltag dazu. Nicht jeder Streit ist automatisch ein Zeichen für ein schlechtes Klassenklima. Entscheidend ist, wie mit Konflikten umgegangen wird. Werden sie ignoriert, können sie größer werden. Werden sie wertschätzend aufgegriffen, können Kinder und Jugendliche daraus lernen.

Eine gute Konfliktlösung beginnt damit, beide Seiten anzuhören. Kinder sollten erklären dürfen, was passiert ist und wie sie die Situation erlebt haben. Danach geht es darum, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam Lösungen zu finden. Ziel ist nicht nur, einen Streit zu beenden, sondern soziale Kompetenzen zu fördern.

Besonders hilfreich sind klare Gesprächsregeln. Dazu gehört, einander ausreden zu lassen, nicht zu beleidigen und konkrete Situationen zu beschreiben. So lernen Schülerinnen und Schüler, Probleme nicht mit Abwertung oder Rückzug zu lösen, sondern durch Kommunikation.

Eine sichere Schulumgebung braucht VerlässlichkeitEine sichere Schulumgebung entsteht, wenn Kinder und Jugendliche wissen, dass Erwachsene hinschauen und handeln. Das bedeutet nicht, jedes Verhalten streng zu kontrollieren. Es bedeutet, klare Orientierung zu geben und bei Grenzüberschreitungen konsequent zu reagieren.

Verlässlichkeit ist dabei besonders wichtig. Wenn Regeln nur manchmal gelten, entsteht Unsicherheit. Wenn Beleidigungen, Ausgrenzung oder Gewalt folgenlos bleiben, verlieren Kinder das Vertrauen in die Erwachsenen. Deshalb sollten Schulen klare Abläufe haben, wie mit Mobbing, Gewalt oder wiederkehrenden Konflikten umgegangen wird.

Gleichzeitig sollte positives Verhalten sichtbar gemacht werden. Wer anderen hilft, fair bleibt oder Verantwortung übernimmt, sollte dafür Anerkennung bekommen. So wird deutlich: Respekt und Zusammenhalt sind nicht selbstverständlich, sondern wertvoll.

Fazit: Klassenklima verbessern heißt Prävention stärkenDas Klassenklima zu verbessern, ist eine wichtige Aufgabe für Schulen, Lehrkräfte, Eltern und pädagogische Fachkräfte. Schon kleine Maßnahmen können große Wirkung haben, wenn sie regelmäßig und ehrlich umgesetzt werden. Ein respektvoller Umgangston, klare Regeln, offene Gespräche und aufmerksame Erwachsene schaffen die Grundlage für eine sichere Schulumgebung.

Ein gutes Klassenklima schützt nicht automatisch vor allen Problemen. Aber es kann helfen, Mobbing, Ausgrenzung und Konflikte früher zu erkennen und besser darauf zu reagieren. Kinder und Jugendliche brauchen Orte, an denen sie sich sicher fühlen, lernen dürfen und als Persönlichkeiten ernst genommen werden.

Die P-J GmbH Witten setzt sich dafür ein, junge Menschen, Familien, Schulen und pädagogische Fachkräfte bei solchen Herausforderungen zu unterstützen. Themen wie Mobbingprävention, Jugendschutz, Konfliktlösung und wertschätzende Kommunikation zeigen, wie wichtig frühe Aufmerksamkeit und verlässliche Begleitung sind. Die P-J GmbH steht für einen präventiven Ansatz, der Kinder und Jugendliche stärkt und Erwachsene dabei unterstützt, Verantwortung im Alltag bewusst wahrzunehmen.

Als engagiertes Team setzen wir uns leidenschaftlich für den Jugendschutz ein und beraten Eltern und Erziehungsberechtigte in allen relevanten Fragen. Unsere Broschüre umfasst eine breite Palette von Themen, darunter Gewaltprävention, Mobbing-Erkennung und effektive Gegenmaßnahmen sowie die Auswirkungen von Cybermobbing und Ausbildung. Zudem sind wir im Bereich des Jugendschutzes fundiert ausgebildet und kennen uns auf dem Azubi-Arbeitsmarkt gut aus.

Wir stellen ein unabhängiges Werkzeug zur Verfügung, das alle Eltern, Erziehungsberechtigten und interessierten Bürger unterstützt. Frei von jeglichen inhaltlichen oder organisatorischen Vorgaben Dritter und reflektieren lediglich unsere Fachkompetenz und unser Engagement im Bereich des Jugendschutzes. Unser Anliegen ist es, Ihnen nützliche Tipps und Empfehlungen zu bieten, die Sie bei der praktischen Umsetzung unserer Vorschläge unterstützen können.

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Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • Ausbildung (Wikipedia)
    Ausbildung umfasst die Vermittlung von Fertigkeiten und Wissen durch eine dazu befugte Einrichtung, beispielsweise eine staatliche Schule, eine Hochschule oder ein privates Unternehmen. Im Regelfall steht am Ende einer institutionellen Ausbildung eine Abschlussprüfung des Absolventen, der nach erfolgreicher Teilnahme ein Dokument erhält, das den positiven Abschluss der Ausbildung bescheinigt und seine erworbene Befähigung nachweist, beispielsweise ein akademischer Titel, ein beruflicher Abschluss oder eine Befähigung in einem bestimmten Sachgebiet. Die Ausbildung unterscheidet sich vom Begriff Bildung durch ihre Vollendung und Zweckbestimmtheit.
  • Deutschland (Wikipedia)
    Deutschland (; Vollform des Staatsnamens: Bundesrepublik Deutschland) ist ein Bundesstaat in Mitteleuropa. Es besteht aus 16 Ländern und ist als freiheitlich-demokratischer und sozialer Rechtsstaat verfasst. Die 1949 gegründete Bundesrepublik Deutschland stellt die jüngste Ausprägung des 1871 erstmals gegründeten deutschen Nationalstaats dar. Im Rahmen der Wiedervereinigung Deutschlands wurde Berlin 1990 Bundeshauptstadt und 1991 zum Parlaments- und Regierungssitz bestimmt. Das Land grenzt an neun Nachbarstaaten und liegt in der gemäßigten Klimazone zwischen Nord- und Ostsee im Norden sowie Bodensee und Alpen im Süden. Deutschland hat circa 83,5 Millionen Einwohner und zählt bei einer Fläche von 357.684 Quadratkilometern mit durchschnittlich 233 Einwohnern pro Quadratkilometer zu den dicht besiedelten Flächenstaaten. Die bevölkerungsreichste deutsche Stadt ist Berlin; weitere Metropolen mit mehr als einer Million Einwohnern sind Hamburg, München und Köln. Der größte Ballungsraum ist das Ruhrgebiet mit 5,1 Millionen Einwohnern. Funde des Homo heidelbergensis sowie zahlreicher prähistorischer Kunstwerke aus der späteren Altsteinzeit belegen, dass seit 600.000 Jahren Menschen auf dem Gebiet des heutigen Deutschland leben, einige Steinwerkzeuge wurden auf über 1,3 Millionen Jahre datiert. Während der Jungsteinzeit, um 5600 v. Chr., wanderten die ersten Bauern aus Vorderasien ein. Die Römer bezeichneten die Siedlungsgebiete der germanischen Stämme in der Antike als Germania magna. Durch die Eroberungen Karls des Großen wurden weite Teile des heutigen Deutschlands um 800 erstmals in einem Herrschaftsgebiet zusammengefasst. Infolge der Teilungen des Fränkischen Reichs unter Karls Enkeln entstand im 9. Jahrhundert das Ostfrankenreich, aus dem das bis 1806 bestehende Heilige Römische Reich hervorging. An dessen Stelle wiederum trat 1815 der Deutsche Bund, der sich aus lose miteinander verbundenen souveränen Staaten zusammensetzte. Nach der gescheiterten Märzrevolution von 1848 kam es erst 1871 zur Gründung eines deutschen Nationalstaats, des Deutschen Reichs. Die rasche Entwicklung vom Agrar- zum Industriestaat vollzog sich während der Gründerzeit in der zweiten Hälfte …
  • Jugendliche (Wikipedia)
    Unter Jugend ist im Allgemeinen eine soziale Altersgruppe gemeint, die sich in ihrem Alter und ihrem Status in der Gesellschaft unterscheidet und in der Altersperiode zwischen Kindheit und mittlerem Alter liegt. Die unteren Altersgrenzen werden zwischen 14 und 16 Jahren festgelegt, die oberen Altersgrenzen zwischen 25 und 35 Jahren und sogar später festgelegt. Wegen ihrer Länge wird die Lebensphase Jugend auch in die Abschnitte Adoleszenz und Postadoleszenz untergliedert, wobei umstritten ist, wo die Grenze verläuft. In der Praxis ist die Volljährigkeit relevant und nicht eine wissenschaftliche Abgrenzung. Die rechtliche Einstufung als Jugendlicher ist in vielen Ländern ausgesprochen kurz (vgl. unten „Rechtliche Definitionen“, siehe auch Jugendrecht). Der englische Begriff Teenager bezieht sich auf den Bereich der englischen Zählwörter, die auf -teen enden: Thirteen, fourteen usw., also den Bereich von 13 bis 19 Jahren.
  • Jugendschutz (Wikipedia)
    Unter dem Begriff Jugendschutz werden rechtliche Regelungen zum Schutz von Jugendlichen und Kindern vor gesundheitlichen, sittlichen und sonstigen Gefahren zusammengefasst. Schwerpunkte sind dabei unter anderem Jugend in der Öffentlichkeit, Schutz vor jugendgefährdenden Medien (Zensur), Jugendhilfe und Jugendarbeitsschutz. Darüber hinaus bezeichnet der Begriff praktische Maßnahmen des Staates, durch die Normen des Jugendschutzes umgesetzt werden sollen. Unabhängig von Kontrollen durch Behörden sind die Anbieter von jugendgefährdenden Produkten und Dienstleistungen dafür mitverantwortlich, dass keine Minderjährigen zu ihren Kunden bzw. Abnehmern gehören.
  • Kinder (Wikipedia)
    Kinder steht für: die Mehrzahl von Kind, siehe Kindheit eine Verwandtschaft, siehe Verwandtschaftsbeziehung #Kinder Kinder (Lied), Lied von Bettina Wegner (1976, Sind so kleine Hände) Kinder (Zeitschrift), deutsches Elternmagazin Straßenverkehrszeichen gemäß österreichischer StVO §50 Z.12 Kinder (Louisiana), Ort im Allen Parish, Louisiana, Vereinigte Staaten eine Süßwarenmarke der Firma Ferrero Kinder ist der Familienname folgender Personen: Arvid Kinder (* 1980), deutscher Volleyball- und Beachvolleyballspieler Christian Kinder (1897–1972), deutscher Jurist Claude William Kinder (1852–1936), britischer Ingenieur Ernst Kinder (1910–1970), deutscher Theologe und Hochschullehrer Hannes Kinder (* 1985), deutscher Musiker und Komponist Hans Kinder (1900–1986), deutscher Maler und Grafiker Hermann Kinder (1944–2021), deutscher Schriftsteller und Literaturwissenschaftler Horst Kinder (1919–2011), deutscher Brigadegeneral Johannes Kinder (Heimatforscher) (1843–1914), deutscher Jurist, Heimatforscher und Politiker Johannes Kinder (Kriegsverbrecher) (1912–1976), deutscher Kriegsverbrecher und Stasi-Spitzel Manfred Kinder (* 1938), deutscher Leichtathlet Nino Kinder (* 2001), deutscher Eishockeyspieler Peter Kinder (* 1954), US-amerikanischer Politiker Ralf Kinder (* 1966), deutscher Drehbuchautor Rudolf Kinder (1881–1944), deutsch-litauischer Politiker Sebastian Kinder (* 1974), deutscher Wirtschaftsgeograph Vladimír Kinder (* 1969), slowakischer Fußballspieler Siehe auch: Die Kinder Kinder, Kinder, Comedyserie Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung Kinder Scout, Berg in Derbyshire, Großbritannien
  • Kinderschutz (Wikipedia)
    Kinderschutz ist ein Sammelbegriff für rechtliche Regelungen sowie für Maßnahmen von staatlichen und nichtstaatlichen Institutionen, die dem Schutz von Kindern vor Schäden und Beeinträchtigungen dienen sollen. In der Kinder- und Jugendhilfe und im allgemeinen Sprachgebrauch wird der Begriff auch in einer engeren Definition verstanden, im Sinne des Schutzauftrages bei Kindeswohlgefährdung. Kinderschutz ist nicht zu verwechseln mit Jugendschutz, bei dem es auch um den Schutz junger Menschen „vor sich selbst“ geht. Im Bereich des Jugendarbeitsschutzes überschneiden sich beide Schutzgedanken.
  • Mobbing (Wikipedia)
    Im sozialwissenschaftlichen und psychologischen Sinne beschreibt Mobbing oder Mobben psychische Gewalt, die durch das wiederholte, regelmäßige, vorwiegend kommunikative Schikanieren, Quälen und Verletzen eines einzelnen Menschen durch eine Gruppe von Personen oder durch eine einzelne Person in überlegener Position definiert ist. Zu den typischen Mobbinghandlungen gehören u. a. Demütigungen, Verbreitung falscher Tatsachenbehauptungen, Zuweisung sinnloser Aufgaben und anderweitiger Machtmissbrauch, Gewaltandrohung, soziale Exklusion oder eine fortgesetzte, unangemessene Kritik an einer natürlichen Person oder ihrem Tun. Mobbing kann z. B. erfolgen in der Familie, in einer Peergroup, in der Schule, am Arbeitsplatz, in Vereinen, in Wohneinrichtungen (Heimen) oder Gefängnissen, in Wohnumfeldern (Nachbarschaften) oder im Internet (Cyber-Mobbing). Die gesundheitlichen und ökonomischen Schäden durch Mobbing gelten als enorm und sorgen alleine in der deutschen Wirtschaft für jährliche Ausfälle in Milliardenhöhe. Im Gegensatz zur physischen Gewalt wird verbale Gewalt und Mobbing weniger ernst genommen und nimmt im öffentlichen Diskurs nur eine kleinere Rolle ein.
  • Prävention (Wikipedia)
    Prävention (lateinisch praevenire „zuvorkommen“, „verhüten“) bezeichnet Maßnahmen, die darauf abzielen, Risiken zu verringern oder die schädlichen Folgen von Krankheiten, Katastrophen oder anderen unerwünschten Situationen abzuschwächen. Der Begriff der Vorbeugung wird synonym verwendet und kommt in Christoph Wilhelm Hufelands berühmten Ausspruch „Vorbeugen ist besser als Heilen“ zum Ausdruck. Vorsorge bezeichnet das Maß an Bereitschaft und an Fähigkeit personeller und materieller Mittel sowie von Strukturen, Gemeinschaften und Organisationen zu einer wirksamen und raschen Katastrophenbewältigung, erzielt durch vorab durchgeführte Maßnahmen. Vorsicht hingegen „ist die Mutter der Porzellankiste“. Vorbeugende Maßnahmen trifft man z. B. in folgenden Bereichen: bei der Drogenprävention (z. B. Nichtraucherschutz), Radikalisierungsprävention, Gewaltprävention und Kriminalprävention, als Unfallverhütung unter anderem in den Bereichen der Arbeits- und der Verkehrssicherheit, im Kinderschutz (z. B. Prävention von Vernachlässigung, Gewalt und Missbrauch an Kindern in Familien), im Bereich der Pädagogik (siehe Prävention in der Pädagogik), als vorbeugender Brandschutz und als Krisenprävention in der Politik und Wissenschaft (z. B. Pandemieprävention). Die Prävention ist in den letzten Jahrzehnten immer mehr in den Mittelpunkt von Gesundheits- und Sozialpolitik gerückt und in verschiedenen Bereichen der Medizin (siehe Krankheitsprävention) und der Zahnmedizin (siehe Prophylaxe in der Zahnmedizin) zu einem zentralen Handlungsfeld geworden.
  • Ratgeber (Wikipedia)
    Ratgeber steht für: Ratgeber, Person, die einen Ratschlag gibt ARD-Ratgeber, Verbrauchermagazin im Fernsehen Die Ratgeber, Ratgebermagazin im Fernsehen Siehe auch: Ratgeberjournalismus, journalistisches Format Ratgeberliteratur, siehe Selbsthilfeliteratur Rathgeber
  • Schule (Wikipedia)
    Die Schule (lateinisch schola von altgriechisch σχολή [skʰoˈlɛː]) ist eine Institution. Sie wird auch Bildungsanstalt oder Lehranstalt genannt. Ihr Bildungsauftrag besteht im Lehren und Lernen, also in der Vermittlung von Wissen und Können durch Lehrer und Pädagogen an Schüler, aber auch in der Wertevermittlung und in der Erziehung und Bildung zu mündigen, sich verantwortlich in die Gesellschaft einbringenden Persönlichkeiten. Die Ursprungsbedeutungen sind „Müßiggang“, „Muße“, später „Studium“ und „Vorlesung“.
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