AGRAVIS veröffentlicht Nachhaltigkeitsreport

Bericht zeigt Fortschritte bei Energie, Klimaschutz und Mitarbeiterentwicklung

AGRAVIS veröffentlicht Nachhaltigkeitsreport

Der aktuelle Nachhaltigkeitsreport der AGRAVIS ist ab sofort online verfügbar.

Nachhaltigkeit ist für die AGRAVIS Raiffeisen AG kein Trend und keine Pflichtübung, sondern Teil der eigenen Identität und fest im Selbstverständnis des genossenschaftlich geprägten Agrarunternehmens verankert: Verantwortung übernehmen, Ressourcen respektieren, vorausschauend handeln. Nun hat das Unternehmen seinen neuen Nachhaltigkeitsreport veröffentlicht. Die AGRAVIS gibt darin Einblicke in Strategien, Entwicklungen, Kennzahlen sowie Projekte und zeigt, wie sie Nachhaltigkeit als laufenden und lösungsorientierten Prozess gestaltet.

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Dauerhafter Erfolg bedarf Nachhaltigkeit als strategisches Ziel

Die AGRAVIS lebt seit vielen Jahren zahlreiche Themen rund um Nachhaltigkeit, sowohl im Konzern als auch in den vor- und nachgelagerten Bereichen. „Die Entwicklungen des vergangenen Jahres haben uns einmal mehr gezeigt: Nachhaltigkeit ist längst ein geschäftskritisches Thema. Klimatische Veränderungen beeinflussen heute unmittelbar Ernten, Märkte und Lieferketten – und damit die Stabilität unserer Wertschöpfung. Energiekonzepte zahlen sowohl auf die CO2-Bilanz als auch den unmittelbaren Preis von Strom ein. Gleichzeitig wachsen die gesellschaftlichen Erwartungen an verantwortungsvolle Unternehmensführung und eine transparente, überprüfbare Berichterstattung. Wer dauerhaft erfolgreich sein will, muss auf Nachhaltigkeit als strategisches Ziel setzen“, sagt Dr. Dirk Köckler, Vorstandsvorsitzender der AGRAVIS.

Klimaschutz, Versorgungssicherheit, verantwortungsvolle Beschaffung und Mitarbeiterentwicklung

Mit der doppelten Wesentlichkeitsanalyse hat die AGRAVIS im Jahr 2025 systematisch bewertet, welche Themen für das Unternehmen, seine Stakeholder und die Branche entscheidend sind. Die Ergebnisse konzentrieren sich auf Klimaschutz, Versorgungssicherheit, verantwortungsvolle Beschaffung sowie die Entwicklung der Mitarbeitenden. Dabei gilt ein Grundprinzip: Nachhaltigkeit braucht Balance zwischen Wesentlichkeit, Wirtschaftlichkeit, Machbarkeit, Wertschätzung und Ressourcenschonung.

Entscheidende Schritte im Themenfeld Energie

Besonders im Themenfeld Energie hat AGRAVIS im Jahr 2025 entscheidende Schritte unternommen. Emissionen werden noch präziser erhoben, erneuerbare Energien weiter ausgebaut und Prozesse im Konzern effizienter gestaltet. „Der Weg in diese Richtung ist kein Sprint, sondern gleicht eher einem Marathon“, sagt Dr. Bianca Lind, Leiterin des Bereichs Dienstleistung und Nachhaltigkeit der AGRAVIS. „Aber jeder Schritt zählt – ökonomisch wie ökologisch.“

Umsetzbar und markttaugliche Konzepte

Ein weiterer Fokus der AGRAVIS liegt auf umsetzbaren und markttauglichen Konzepten, die gleichzeitig ökologische Wirkung entfalten wie zum Beispiel dem Bilanzierungstool für Treibhausgasemissionen, das in der Farmmanagement-Software Ackerprofi integriert ist. Das Tool ermöglicht den CO2-Fußabdruck von Ackerfrüchten zu erfassen und berücksichtigt dabei sämtliche Emissionen des landwirtschaftlichen Prozesses. Damit setzt die AGRAVIS praktische Zeichen für eine zukunftsfähige Landwirtschaft – technikgestützt, wirksam und wirtschaftlich tragfähig.

agrav.is/nachhaltigkeitsreport

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Segmenten Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie und Raiffeisen-Märkte einschließlich Baustoffhandlungen sowie im Projektbau. Die AGRAVIS-Gruppe erwirtschaftet mit rund 7.000 Mitarbeitenden mehr als 8,4 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit über 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitz ist Münster. www.agravis.de

Kontakt
AGRAVIS Raiffeisen AG
Bernd Homann
Industrieweg 110
48155 Münster
0251/682-2050
cb6df913375f66b8a56740193ff3b190337cff68
http://www.agravis.de

Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • Agrar (Wikipedia)
    Der Agrarsektor umfasst die Gesamtwirtschaft der Agrarproduktion aus Tier- und Pflanzenwelt. Die Wirtschaftswissenschaft des Agrarsektors ist die Agrarökonomie, die umfassendere Natur- und Humanwissenschaft die Agrarwissenschaft. Die Politik des Feldes ist die Agrarpolitik.
  • Agrarhandel (Wikipedia)
    Der Agrarhandel ist ein Teilbereich des Handels und umfasst den Kauf und Verkauf von landwirtschaftlichen Produkten und Rohstoffen, wie Getreide und Ölsaaten, verarbeitete Produkte der Ernährungsindustrie wie Käse oder Wurstwaren und für die Landwirtschaft notwendige Betriebsmittel. Dazu gehören beispielsweise Saatgut, Düngemittel, Futtermittel oder auch Landtechnik. Der Agrarhandel gleicht Ungleichgewichte aus, die räumlich, zeitlich, qualitativ und quantitativ zwischen der Produktion landwirtschaftlicher Erzeugnisse und deren Verarbeitung bzw. Konsum auftreten. Er ist Bestandteil des Agribusiness. Agrarhandel ist Teil des EU-Binnen- bzw. Intrahandel und des internationalen Warenverkehrs bzw. Außenhandels.
  • nachhaltigkeit (Wikipedia)
    Nachhaltigkeit ist ein Handlungsprinzip bei der Nutzung von Ressourcen. Hierbei soll eine dauerhafte Bedürfnisbefriedigung gewährleistet werden, indem die natürliche Regenerationsfähigkeit der beteiligten Systeme bewahrt wird, vor allem von Lebewesen und Ökosystemen. Das Handlungsprinzip der Nachhaltigkeit ist ein Zielkonflikt, ein veränderlicher bestmöglicher Zustand, in dem es nicht möglich ist, die Ziel-Eigenschaft Ressourcennutzung zu verbessern, ohne zugleich die andere Eigenschaft des Ressourcen-Erhalts verschlechtern zu müssen. Im Allgemeinen wird Nachhaltigkeit heute als Form der Ressourcennutzung verstanden, die nach dem Drei-Säulen-Modell auf dem gleichzeitigen und gleichberechtigten Umsetzen von Umweltschutz, langfristigem Wirtschaften und einem fairen Miteinander beruht, damit auch zukünftige Generationen gut leben können. Im entsprechenden englischen Wort sustainable ist dieses Prinzip wörtlich erkennbar: to sustain im Sinne von „aufrechterhalten“ bzw. „erhalten“. Mit anderen Worten: Die beteiligten Systeme können ein bestimmtes Maß an Ressourcennutzung „dauerhaft aufrechterhalten“, ohne Schaden zu nehmen. Das Prinzip wurde zuerst in der Forstwirtschaft angewendet: Im Wald ist nur so viel Holz zu schlagen wie permanent nachwächst. Als in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erkannt wurde, dass alle Rohstoffe und Energievorräte auf der Welt auszugehen drohen, ging sein Gebrauch auf den Umgang mit allen Ressourcen über. In seiner ersten und älteren Bedeutung weist „nachhaltig“ als Adjektiv oder bei adverbialem Gebrauch darauf hin, dass eine Handlung längere Zeit anhaltend wirkt. Beispiel: Die (ungeregelte) Ressourcennutzung führt über längere Zeit zum Verlust der Ressourcen. Da das oben genannte Handlungsprinzip das Gegenteil, nämlich die Ressourcenerhaltung trotz Nutzung zum Ziel hat, ist darauf zu achten, dass die erste und die hinzugekommene Bedeutung zueinander nicht widerspruchsfrei sind.
  • ressourcen (Wikipedia)
    Eine Ressource [ʀɛˈsʊʀsə] (französisch la ressource [ʀəˈsuʀs], deutsch ‚Mittel, Quelle‘ von lateinisch resurgere ‚hervorquellen‘) ist Mittel, Gegebenheit wie auch Merkmal bzw. Eigenschaft, um Ziele zu verfolgen, Anforderungen zu bewältigen, spezifische Handlungen zu tätigen oder einen Vorgang zielgerecht ablaufen zu lassen. Eine Ressource kann ein materielles oder immaterielles Gut sein. In Betriebswirtschaft, Volkswirtschaft und Organisationen werden darunter meist Betriebsmittel, Geldmittel, natürliche Ressourcen (Boden, Rohstoffe, Energie) oder Personen und (Arbeits-)Zeit verstanden, in der Psychologie auch Fähigkeiten, persönliche Eigenschaften oder eine geistige Haltung, in der Soziologie auch Bildung, Gesundheit, Prestige und soziale Vernetzung. In psychologischen und psychosozialen Handlungsfeldern werden häufig auch die Begriffe „Stärken“ oder „Kraftquellen“ benutzt.
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