Lehrkräfte vermitteln Wissen, begleiten Lernprozesse und bereiten junge Menschen auf ihren weiteren schulischen und beruflichen Weg vor. Gleichzeitig übernehmen sie häufig noch eine weitere wichtige Rolle. Für viele Kinder und Jugendliche sind Lehrerinnen und Lehrer wichtige Vertrauenspersonen, besonders dann, wenn Probleme entstehen, über die sie mit anderen Menschen nur schwer sprechen können.
Konflikte in der Klasse, Ausgrenzung, Mobbing, familiäre Belastungen, Leistungsdruck oder Sorgen um die eigene Zukunft können Kinder und Jugendliche stark beschäftigen. Nicht immer ist sofort eine konkrete Lösung notwendig. Häufig ist zunächst entscheidend, dass jemand zuhört, die Situation ernst nimmt und dem Betroffenen das Gefühl vermittelt, mit seinen Sorgen nicht allein zu sein.
Zuhören schafft Vertrauen
Damit Schülerinnen und Schüler offen über Probleme sprechen, benötigen sie Vertrauen. Dieses entsteht meist nicht erst in dem Moment, in dem ein Konflikt auftritt. Vielmehr entwickelt es sich durch den alltäglichen Umgang miteinander.
Lehrkräfte, die aufmerksam zuhören, Fragen ernst nehmen und respektvoll reagieren, schaffen eine Grundlage dafür, dass Schüler sich auch in schwierigen Situationen an sie wenden können.
Dabei geht es nicht darum, auf jedes Problem unmittelbar eine Antwort zu haben. Schon die Bereitschaft zuzuhören kann für ein Kind oder einen Jugendlichen eine große Unterstützung darstellen. Wer das Gefühl bekommt, ernst genommen zu werden, spricht häufig offener über die eigene Situation.
Veränderungen im Verhalten früh wahrnehmen
Nicht jedes Kind spricht direkt darüber, wenn etwas nicht stimmt. Manche Schülerinnen und Schüler ziehen sich zurück, beteiligen sich weniger am Unterricht oder wirken plötzlich gereizt. Andere fehlen häufiger, verlieren ihre Motivation oder verschlechtern sich innerhalb kurzer Zeit schulisch.
Solche Veränderungen können unterschiedliche Ursachen haben. Sie sollten deshalb nicht vorschnell bewertet werden. Eine aufmerksame Lehrkraft kann jedoch wahrnehmen, dass sich etwas verändert hat, und vorsichtig das Gespräch suchen.
Eine einfache Frage nach dem Befinden kann bereits zeigen, dass Veränderungen bemerkt wurden. Wichtig ist dabei, keinen Druck aufzubauen. Manche Schüler benötigen Zeit, bevor sie bereit sind, über persönliche Schwierigkeiten zu sprechen.
Bei Mobbing und Ausgrenzung besonders aufmerksam sein
Gerade bei Mobbing oder sozialer Ausgrenzung fällt es Betroffenen häufig schwer, sich Hilfe zu holen. Sie haben möglicherweise Angst, dass sich die Situation verschlimmert oder dass andere Schüler erfahren, dass sie mit einer Lehrkraft gesprochen haben.
Deshalb ist ein sensibler Umgang besonders wichtig. Lehrkräfte sollten aufmerksam zuhören und zunächst versuchen, die Situation möglichst genau zu verstehen.
Dabei sollte vermieden werden, Erlebnisse herunterzuspielen. Aussagen wie „Das war bestimmt nicht so gemeint“ können dazu führen, dass sich Betroffene nicht ernst genommen fühlen. Auch wenn eine Situation aus Sicht eines Erwachsenen zunächst weniger schwerwiegend erscheint, kann sie für ein Kind oder einen Jugendlichen eine erhebliche Belastung darstellen.
Lehrkräfte müssen nicht jedes Problem allein lösen
Eine Vertrauensperson zu sein bedeutet nicht, sämtliche Schwierigkeiten selbst lösen zu müssen. Entscheidend ist vielmehr, zu erkennen, wann weitere Unterstützung notwendig ist.
Je nach Situation können beispielsweise Schulsozialarbeiter, Beratungsstellen, Eltern oder andere verantwortliche Personen einbezogen werden. Auch innerhalb der Schule kann eine Zusammenarbeit zwischen Lehrkräften sinnvoll sein.
Dabei sollte die betroffene Person möglichst transparent darüber informiert werden, welche nächsten Schritte geplant sind. Vertrauen kann schnell verloren gehen, wenn persönliche Informationen ohne Erklärung weitergegeben werden.
Zuhören ist auch in der Berufsschule wichtig
Die Rolle der Lehrkraft als Vertrauensperson endet nicht mit der allgemeinen Schulzeit. Auch in Berufsschulen benötigen junge Menschen Ansprechpartner, an die sie sich bei Problemen wenden können.
Auszubildende befinden sich häufig in einer besonderen Lebensphase. Sie müssen gleichzeitig die Anforderungen der Berufsschule und des Ausbildungsbetriebes bewältigen. Hinzu kommen neue Verantwortlichkeiten, Leistungsdruck und die Herausforderung, sich in einem neuen beruflichen Umfeld zurechtzufinden.
Probleme können dabei sowohl in der Berufsschule als auch im Ausbildungsbetrieb entstehen. Ein Jugendlicher fühlt sich möglicherweise innerhalb der Klasse ausgeschlossen, hat Konflikte mit anderen Auszubildenden oder erlebt Schwierigkeiten im Unternehmen.
Berufsschullehrkräfte können in solchen Situationen wichtige Ansprechpartner sein. Sie erleben die Jugendlichen regelmäßig und können Veränderungen häufig früh erkennen.
Probleme im Ausbildungsbetrieb ernst nehmen
Nicht jede Schwierigkeit im Ausbildungsbetrieb wird gegenüber dem Ausbilder oder den Kollegen angesprochen. Gerade junge Menschen haben manchmal Sorge, als schwierig oder ungeeignet wahrgenommen zu werden.
Wenn ein Auszubildender einer Lehrkraft von Problemen im Betrieb berichtet, ist deshalb zunächst Zuhören gefragt. Es kann sich um Konflikte im Team, unangemessenen Umgang, fehlende Unterstützung oder Überforderung handeln.
Gemeinsam kann anschließend besprochen werden, welche Möglichkeiten bestehen. Abhängig von der Situation können Gespräche mit dem Ausbildungsbetrieb oder weitere Beratungsangebote sinnvoll sein.
Wichtig ist, den Jugendlichen in Entscheidungen einzubeziehen. So kann Unterstützung angeboten werden, ohne ihm das Gefühl zu vermitteln, dass andere vollständig die Kontrolle übernehmen.
Respektvolle Gespräche stärken junge Menschen
Gute Gespräche helfen nicht nur in akuten Problemsituationen. Sie können auch dazu beitragen, dass Kinder und Jugendliche lernen, ihre eigenen Gefühle und Bedürfnisse besser wahrzunehmen und auszudrücken.
Wenn eine Lehrkraft aufmerksam zuhört und respektvoll nachfragt, erlebt der Schüler, dass seine Sichtweise eine Bedeutung hat. Dies kann das Selbstvertrauen stärken und dazu beitragen, dass Probleme künftig früher angesprochen werden.
Gleichzeitig können Lehrkräfte durch ihre Kommunikation ein Vorbild sein. Kinder und Jugendliche erleben, wie Konflikte ruhig besprochen, unterschiedliche Meinungen akzeptiert und gemeinsame Lösungen gesucht werden können.
Zeit zum Zuhören kann einen großen Unterschied machenIm Schulalltag fehlt häufig die Zeit für längere persönliche Gespräche. Unterricht, organisatorische Aufgaben und zahlreiche weitere Anforderungen bestimmen den Tagesablauf. Dennoch können schon kleine Signale der Aufmerksamkeit eine große Wirkung haben.
Ein kurzes Nachfragen, ein vereinbartes Gespräch nach dem Unterricht oder der Hinweis auf eine weitere Ansprechperson zeigen dem Schüler, dass seine Sorgen wahrgenommen werden.
Besonders für Kinder und Jugendliche, die sich mit ihren Problemen allein fühlen, kann eine vertrauensvolle Lehrkraft einen wichtigen Unterschied machen.
P-J GmbH Witten: Ratgeber für Schule, Ausbildung und AlltagDie P-J GmbH Witten beschäftigt sich mit verschiedenen Herausforderungen, denen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im schulischen, privaten und beruflichen Alltag begegnen können. Themen wie Mobbing, Ausgrenzung, Kommunikation, Konfliktlösung, Jugendgewalt und ein respektvoller Umgang miteinander spielen dabei eine wichtige Rolle.
Die kostenlosen Ratgeber der P-J GmbH richten sich unter anderem an Eltern, Lehrkräfte, Schulen, Ausbildungsbetriebe und weitere Bezugspersonen. Sie sollen dabei unterstützen, schwierige Situationen frühzeitig wahrzunehmen und jungen Menschen Orientierung zu geben.
Gerade Lehrkräfte können durch Aufmerksamkeit und die Bereitschaft zuzuhören einen wertvollen Beitrag leisten. Denn manchmal beginnt wirksame Unterstützung nicht mit einer schnellen Lösung, sondern mit einem einfachen Gespräch und dem Gefühl, ernst genommen zu werden.
Zum aktuellen Blogbeitrag der P-J GmbH
Als engagiertes Team setzen wir uns leidenschaftlich für den Jugendschutz ein und beraten Eltern und Erziehungsberechtigte in allen relevanten Fragen. Unsere Broschüre umfasst eine breite Palette von Themen, darunter Gewaltprävention, Mobbing-Erkennung und effektive Gegenmaßnahmen sowie die Auswirkungen von Cybermobbing und Ausbildung. Zudem sind wir im Bereich des Jugendschutzes fundiert ausgebildet und kennen uns auf dem Azubi-Arbeitsmarkt gut aus.
Wir stellen ein unabhängiges Werkzeug zur Verfügung, das alle Eltern, Erziehungsberechtigten und interessierten Bürger unterstützt. Frei von jeglichen inhaltlichen oder organisatorischen Vorgaben Dritter und reflektieren lediglich unsere Fachkompetenz und unser Engagement im Bereich des Jugendschutzes. Unser Anliegen ist es, Ihnen nützliche Tipps und Empfehlungen zu bieten, die Sie bei der praktischen Umsetzung unserer Vorschläge unterstützen können.
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- Ausbildung (Wikipedia)
Ausbildung umfasst die Vermittlung von Fertigkeiten und Wissen durch eine dazu befugte Einrichtung, beispielsweise eine staatliche Schule, eine Hochschule oder ein privates Unternehmen. Im Regelfall steht am Ende einer institutionellen Ausbildung eine Abschlussprüfung des Absolventen, der nach erfolgreicher Teilnahme ein Dokument erhält, das den positiven Abschluss der Ausbildung bescheinigt und seine erworbene Befähigung nachweist, beispielsweise ein akademischer Titel, ein beruflicher Abschluss oder eine Befähigung in einem bestimmten Sachgebiet. Die Ausbildung unterscheidet sich vom Begriff Bildung durch ihre Vollendung und Zweckbestimmtheit. - Deutschland (Wikipedia)
Deutschland (; Vollform des Staatsnamens: Bundesrepublik Deutschland) ist ein Bundesstaat in Mitteleuropa. Es besteht aus 16 Ländern und ist als freiheitlich-demokratischer und sozialer Rechtsstaat verfasst. Die 1949 gegründete Bundesrepublik Deutschland stellt die jüngste Ausprägung des 1871 erstmals gegründeten deutschen Nationalstaats dar. Im Rahmen der Wiedervereinigung Deutschlands wurde Berlin 1990 Bundeshauptstadt und 1991 zum Parlaments- und Regierungssitz bestimmt. Das Land grenzt an neun Nachbarstaaten und liegt in der gemäßigten Klimazone zwischen Nord- und Ostsee im Norden sowie Bodensee und Alpen im Süden. Deutschland hat circa 83,3 Millionen Einwohner und zählt bei einer Fläche von 357.684 Quadratkilometern mit durchschnittlich 233 Einwohnern pro Quadratkilometer zu den dicht besiedelten Flächenstaaten. Seine bevölkerungsreichste Stadt ist Berlin; weitere Metropolen mit über einer Million Einwohnern sind Hamburg, München und Köln. Der größte Ballungsraum ist das Ruhrgebiet mit 5,1 Millionen Einwohnern. Funde des Homo heidelbergensis sowie zahlreicher prähistorischer Kunstwerke aus der späteren Altsteinzeit belegen, dass seit 600.000 Jahren Menschen auf dem Gebiet des heutigen Deutschland leben, einige Steinwerkzeuge wurden auf über 1,3 Millionen Jahre datiert. Während der Jungsteinzeit, um 5600 v. Chr., wanderten die ersten Bauern aus Vorderasien ein. Die Römer bezeichneten die Siedlungsgebiete der germanischen Stämme in der Antike als Germania magna. Durch die Eroberungen Karls des Großen wurden weite Teile des heutigen Deutschlands um 800 erstmals in einem Herrschaftsgebiet zusammengefasst. Infolge der Teilungen des Fränkischen Reichs unter Karls Enkeln entstand im 9. Jahrhundert das Ostfrankenreich, aus dem das bis 1806 bestehende Heilige Römische Reich hervorging. An dessen Stelle wiederum trat 1815 der Deutsche Bund, der sich aus lose miteinander verbundenen souveränen Staaten zusammensetzte. Mit der Märzrevolution von 1848 scheiterte ein erster Einigungsversuch unter demokratischen Vorzeichen. Erst infolge der Einigungskriege kam es unter Führung Preußens und unter Ausschluss Österreichs 1866 zur Gründung des Norddeutschen Bundes, was 1871 … - germany (Wikipedia)
Germany steht für: englischsprachige Bezeichnung (Exonym) für Deutschland, siehe Deutsch in anderen Sprachen Germany, deutscher Rapper, siehe Italo Reno & Germany Germany (Mondkrater), ein Mondkrater Orte in den Vereinigten Staaten: Germany (Indiana), im Clark County Germany (Pennsylvania), Township im Adams County Germany (Texas), im Houston County Siehe auch: Made in Germany - Jugendliche (Wikipedia)
Unter Jugend ist im Allgemeinen eine soziale Altersgruppe gemeint, die sich in ihrem Alter und ihrem Status in der Gesellschaft unterscheidet und in der Altersperiode zwischen Kindheit und mittlerem Alter liegt. Die unteren Altersgrenzen werden zwischen 14 und 16 Jahren festgelegt, die oberen Altersgrenzen zwischen 25 und 35 Jahren und sogar später festgelegt. Wegen ihrer Länge wird die Lebensphase Jugend auch in die Abschnitte Adoleszenz und Postadoleszenz untergliedert, wobei umstritten ist, wo die Grenze verläuft. In der Praxis ist die Volljährigkeit relevant und nicht eine wissenschaftliche Abgrenzung. Die rechtliche Einstufung als Jugendlicher ist in vielen Ländern ausgesprochen kurz (vgl. unten „Rechtliche Definitionen“, siehe auch Jugendrecht). Der englische Begriff Teenager bezieht sich auf den Bereich der englischen Zählwörter, die auf -teen enden: Thirteen, fourteen usw., also den Bereich von 13 bis 19 Jahren. - Jugendschutz (Wikipedia)
Unter dem Begriff Jugendschutz werden rechtliche Regelungen zum Schutz von Jugendlichen und Kindern vor gesundheitlichen, sittlichen und sonstigen Gefahren zusammengefasst. Schwerpunkte sind dabei unter anderem Jugend in der Öffentlichkeit, Schutz vor jugendgefährdenden Medien (Zensur), Jugendhilfe und Jugendarbeitsschutz. Darüber hinaus bezeichnet der Begriff praktische Maßnahmen des Staates, durch die Normen des Jugendschutzes umgesetzt werden sollen. Unabhängig von Kontrollen durch Behörden sind die Anbieter von jugendgefährdenden Produkten und Dienstleistungen dafür mitverantwortlich, dass keine Minderjährigen zu ihren Kunden bzw. Abnehmern gehören. - Kinder (Wikipedia)
Kinder steht für: die Mehrzahl von Kind, siehe Kindheit eine Verwandtschaft, siehe Verwandtschaftsbeziehung #Kinder Kinder (Lied), Lied von Bettina Wegner (1976, Sind so kleine Hände) Kinder (Zeitschrift), deutsches Elternmagazin Straßenverkehrszeichen gemäß österreichischer StVO §50 Z.12 Kinder (Louisiana), Ort im Allen Parish, Louisiana, Vereinigte Staaten eine Süßwarenmarke der Firma Ferrero Kinder ist der Familienname folgender Personen: Arvid Kinder (* 1980), deutscher Volleyball- und Beachvolleyballspieler Christian Kinder (1897–1972), deutscher Jurist Claude William Kinder (1852–1936), britischer Ingenieur Ernst Kinder (1910–1970), deutscher Theologe und Hochschullehrer Hannes Kinder (* 1985), deutscher Musiker und Komponist Hans Kinder (1900–1986), deutscher Maler und Grafiker Hermann Kinder (1944–2021), deutscher Schriftsteller und Literaturwissenschaftler Horst Kinder (1919–2011), deutscher Brigadegeneral Johannes Kinder (Heimatforscher) (1843–1914), deutscher Jurist, Heimatforscher und Politiker Johannes Kinder (Kriegsverbrecher) (1912–1976), deutscher Kriegsverbrecher und Stasi-Spitzel Manfred Kinder (* 1938), deutscher Leichtathlet Nino Kinder (* 2001), deutscher Eishockeyspieler Peter Kinder (* 1954), US-amerikanischer Politiker Ralf Kinder (* 1966), deutscher Drehbuchautor Rudolf Kinder (1881–1944), deutsch-litauischer Politiker Sebastian Kinder (* 1974), deutscher Wirtschaftsgeograph Vladimír Kinder (* 1969), slowakischer Fußballspieler Siehe auch: Die Kinder Kinder, Kinder, Comedyserie Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung Kinder Scout, Berg in Derbyshire, Großbritannien - Klasse (Wikipedia)
Klasse (von lateinisch classis „Herbeirufung, herbeigerufene Volksmasse, Flotte“) steht für: Klasse (Biologie), Rang in der biologischen Taxonomie Klasse (Pflanzensoziologie), syntaxonomischer Rang soziale Klasse, Gesellschaftsklasse, als Kurzform Klasse (Mengenlehre), Zusammenfassung von Objekten Klasse (Objektorientierung), gemeinsame Struktur und Verhalten von realen Objekten im Softwaredesign Klasse, in der Ontologie eine Begrifflichkeit, siehe Ontologie (Informatik) Klasse (UML), Modellelement der Unified Modeling Language Klasse (Griechische Vasenmalerei), Kategorisierung altgriechischer Vasen Klasse, Verband von Kirchengemeinden, siehe Classis (Kirche) Ordensklasse, die Abstufung eines Ordens Klasse, geprüfte Seetüchtigkeit eines Schiffes, siehe Klassifikationsgesellschaft als Kurzform: Altersklasse (Begriffsklärung) Altersklasse (Fußball) Beförderungsklasse, Tarifstufe im Transportwesen Bootsklasse im Segelsport, siehe Liste von Bootsklassen Charakterklasse, Konzept aus Rollenspielen Fahrzeugklasse, abgegrenzte Gruppe von Pkw-Modellen Gewichtsklasse, Einteilung von Sportlern nach Gewicht Jahrgangsklasse, Organisationsform zum Unterricht gleichaltriger Schüler kirchliche Klasse, regionaler Zusammenschluss von Kirchengemeinden in der Lippischen Landeskirche Klassenraum, als Kurzform für den Unterrichtsraum einer Schule Leistungsklasse (Begriffsklärung) Lotterieklasse, siehe Klassenlotterie Nominalklasse, Begriff aus der Grammatik Schiffsklasse, systematische Einordnung in der Schifffahrt Schulklasse, festgelegte Gruppe von Schülern Spielklasse, siehe Liga (Sport) statistische Klasse, Einteilung von Merkmalswerten oder Reihen, siehe Klasseneinteilung (Statistik) Wagenklasse, Tarifstufe bei der Eisenbahn Wettkampfklasse (Begriffsklärung) Siehe auch: Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel mit Klasse beginnt Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel Klasse enthält Freie Klasse (Kunstrichtung) Medienprojekt Klasse! (von Zeitungen für Schulen) Erste Klasse (Begriffsklärung) Tierklasse (Begriffsklärung) Klassen (Begriffsklärung) Klassement (Begriffsklärung) - lehrer (Wikipedia)
Ein Lehrer ist eine Person, die andere auf einem Gebiet weiterbildet, auf dem sie selber einen Vorsprung an Können, Wissen oder Erfahrung hat. Da es sich um keine geschützte Bezeichnung handelt, kann sich grundsätzlich jede Person so nennen, die sich in einer Phase der Vermittlung von Wissen, Können, Lebensweisheit, Ausbildung oder Bildung befindet. „Lehrer“ kann in der Umgangssprache als Berufsbezeichnung oder als Ehrentitel sehr unterschiedliche Bedeutung annehmen und ist eine Sammelbezeichnung für alle Arten von Lehrenden; diese lassen sich durch eine entsprechende Wortverbindung jeweils näher kennzeichnen, etwa Schullehrer, Hauslehrer, Tanzlehrer oder Segellehrer. Vor allem in der modernen Amtssprache findet sich die geschlechtsneutrale Bezeichnung Lehrkraft. - Mobbing (Wikipedia)
Im sozialwissenschaftlichen und psychologischen Sinne beschreibt Mobbing oder Mobben psychische Gewalt, die durch das wiederholte, regelmäßige, vorwiegend kommunikative Schikanieren, Quälen und Verletzen eines einzelnen Menschen durch eine Gruppe von Personen oder durch eine einzelne Person in überlegener Position definiert ist. Zu den typischen Mobbinghandlungen gehören u. a. Demütigungen, Verbreitung falscher Tatsachenbehauptungen, Zuweisung sinnloser Aufgaben und anderweitiger Machtmissbrauch, Gewaltandrohung, soziale Exklusion oder eine fortgesetzte, unangemessene Kritik an einer natürlichen Person oder ihrem Tun. Mobbing kann z. B. erfolgen in der Familie, in einer Peergroup, in der Schule, am Arbeitsplatz, in Vereinen, in Wohneinrichtungen (Heimen) oder Gefängnissen, in Wohnumfeldern (Nachbarschaften) oder im Internet (Cyber-Mobbing). Die gesundheitlichen und ökonomischen Schäden durch Mobbing gelten als enorm und sorgen alleine in der deutschen Wirtschaft für jährliche Ausfälle in Milliardenhöhe. Im Gegensatz zur physischen Gewalt wird verbale Gewalt und Mobbing weniger ernst genommen und nimmt im öffentlichen Diskurs nur eine kleinere Rolle ein. - P-J (Wikipedia)
PJ steht als Abkürzung für: Pararescue Jumpers, siehe United States Air Force Pararescue Partido Justicialista, eine argentinische Partei Personenjahr, die Menge an Arbeit, die eine Person durchschnittlich in einem Jahr arbeitet Petajoule, 1 Billiarde Joule, Maßeinheit für Energie Polícia Judiciária, portugiesische Kriminalpolizei Praktisches Jahr im Medizinstudium, siehe Studium der Medizin #Praktisches Jahr Pyjama, Schlafanzug Air Saint-Pierre, französische Fluggesellschaft (IATA-Code) Johnston-Atoll nach dem ICAO-Code Staatszugehörigkeitszeichen für Luftfahrzeuge von den Niederländischen Antillen, siehe Luftfahrzeugkennzeichen #Liste der Staatszugehörigkeitszeichen einen Flugboottyp der US-Küstenwache, siehe General Aviation PJ PJ als Unterscheidungszeichen auf Kfz-Kennzeichen: Großbritannien: Preston Norwegen: Arendal in der Provinz Aust-Agder Tschechien: Okres Plzeň-jih, deutsch: Pilsen-Süd (auslaufend) - Prävention (Wikipedia)
Prävention (lateinisch praevenire „zuvorkommen“, „verhüten“) bezeichnet Maßnahmen, die darauf abzielen, Risiken zu verringern oder die schädlichen Folgen von Krankheiten, Katastrophen oder anderen unerwünschten Situationen abzuschwächen. Der Begriff der Vorbeugung wird synonym verwendet und kommt in Christoph Wilhelm Hufelands berühmten Ausspruch „Vorbeugen ist besser als Heilen“ zum Ausdruck. Vorsorge bezeichnet das Maß an Bereitschaft und an Fähigkeit personeller und materieller Mittel sowie von Strukturen, Gemeinschaften und Organisationen zu einer wirksamen und raschen Katastrophenbewältigung, erzielt durch vorab durchgeführte Maßnahmen. Vorsicht hingegen „ist die Mutter der Porzellankiste“. Vorbeugende Maßnahmen trifft man z. B. in folgenden Bereichen: bei der Drogenprävention (z. B. Nichtraucherschutz), Radikalisierungsprävention, Gewaltprävention und Kriminalprävention, als Unfallverhütung unter anderem in den Bereichen der Arbeits- und der Verkehrssicherheit, im Kinderschutz (z. B. Prävention von Vernachlässigung, Gewalt und Missbrauch an Kindern in Familien), im Bereich der Pädagogik (siehe Prävention in der Pädagogik), als vorbeugender Brandschutz und als Krisenprävention in der Politik und Wissenschaft (z. B. Pandemieprävention). Die Prävention ist in den letzten Jahrzehnten immer mehr in den Mittelpunkt von Gesundheits- und Sozialpolitik gerückt und in verschiedenen Bereichen der Medizin (siehe Krankheitsprävention) und der Zahnmedizin (siehe Prophylaxe in der Zahnmedizin) zu einem zentralen Handlungsfeld geworden. - Schule (Wikipedia)
Die Schule (lateinisch schola von altgriechisch σχολή [skʰoˈlɛː]) ist eine Institution. Sie wird auch Bildungsanstalt oder Lehranstalt genannt. Ihr Bildungsauftrag besteht im Lehren und Lernen, also in der Vermittlung von Wissen und Können durch Lehrer und Pädagogen an Schüler, aber auch in der Wertevermittlung und in der Erziehung und Bildung zu mündigen, sich verantwortlich in die Gesellschaft einbringenden Persönlichkeiten. Die Ursprungsbedeutungen sind „Müßiggang“, „Muße“, später „Studium“ und „Vorlesung“.