ARAG Experten erklären, was bei schulischen Veranstaltungen gilt
Eine Klassenfahrt ist für Grundschüler oft der erste Urlaub ohne Mama und Papa, für viele Teenager der Duft von Freiheit. Doch auch wenn Spaß und Abenteuer im Vordergrund stehen: Klassenfahrten sind schulische Veranstaltungen und damit an klare Regeln gebunden. Die ARAG Experten erklären, worauf Schüler, Eltern und Lehrkräfte achten sollten.
Welchen pädagogischen Sinn haben Klassenfahrten?
Klassenfahrten sind mehr als ein Ausflug. Sie sind Teil des schulischen Lernens und sollen das Gemeinschaftsgefühl stärken. Je nach Ziel und Programm stehen unterschiedliche Inhalte im Mittelpunkt, beispielsweise interkulturelles Lernen, politische Bildung oder Themen aus Natur, Umwelt und Kultur. Auch sportliche Aktivitäten können eine Rolle spielen. Gleichzeitig sammeln viele Kinder und Jugendliche wichtige Erfahrungen: Einige Tage ohne ihre Familie auszukommen, kann die Selbstständigkeit und das Selbstvertrauen stärken.
Gelten auf Klassenfahrten andere Regeln als in der Schule?
Grundsätzlich gelten auf Klassenfahrten die gleichen Regeln wie im Schulalltag. Die Lehrkräfte haben eine Aufsichtspflicht, die je nach Situation sogar nächtliche Kontrollgänge einschließen kann. Auch organisatorisch bleibt die Klassenfahrt Teil des Schulbetriebs. Die ARAG Experten weisen darauf hin, dass Lehrkräfte in der Regel verpflichtet sind, solche Fahrten zu begleiten. Für Schüler ist die Teilnahme grundsätzlich ebenfalls verpflichtend. Eine Befreiung kommt meist nur aus gesundheitlichen, finanziellen oder religiösen Gründen infrage.
Können Schüler von der Klassenfahrt ausgeschlossen werden?
Unter bestimmten Umständen kann die Schule Schüler von einer Klassenfahrt ausschließen. Voraussetzung ist laut ARAG Experten in der Regel ein vorheriges schwerwiegendes Fehlverhalten sowie eine entsprechende Entscheidung der Schule. Dass ein solcher Ausschluss rechtmäßig sein kann, zeigt eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts Berlin (Az.: 3 L 47/25). Das Gericht bestätigte den Beschluss einer Klassenkonferenz, einen Schüler von einer schulischen Skifreizeit auszuschließen, nachdem dieser mehrfach negativ aufgefallen war. Unter anderem war er an einer Brandstiftung in der Schule beteiligt gewesen, was als erhebliche Gefährdung der Sicherheit bewertet wurde.
Auch während der Klassenfahrt kann Fehlverhalten Konsequenzen haben. Wenn Schüler trotz Ermahnung wiederholt gegen Regeln verstoßen, kann dies disziplinarische Maßnahmen nach sich ziehen, bis hin zur vorzeitigen Heimreise. Dazu gehören das wiederholte Missachten von Anweisungen der Lehrkräfte und Verstöße gegen Alkohol- und Tabakverbote. In einem konkreten Fall musste eine Mutter die Mehrkosten für die verfrühte Heimreise ihres Sohnes bezahlen, weil dieser sich heimlich Alkohol gekauft hatte (Verwaltungsgericht Berlin, Az.: 3 K 191/23).
Auch Vandalismus kann das Aus für die Klassenfahrt bedeuten. So bestätigte das Verwaltungsgericht Berlin den Beschluss einer Oberschule, einen volljährigen Schüler nicht mit nach Schottland zu nehmen, der auf frischer Tat beim nächtlichen Beschmieren von Schulwänden ertappt worden war (Az.: 3 L 1317.17).
Was gehört zu einer guten Planung?
Damit eine Klassenfahrt gelingt, ist eine sorgfältige Planung entscheidend. Die konkreten Vorgaben sind Sache der Bundesländer und können sich daher unterscheiden. Grundsätzlich regeln die Schulrichtlinien jedoch ähnliche Punkte. Dazu gehören etwa die Höhe der Kosten, die Anzahl und die Qualifikation der Begleitpersonen sowie die pädagogischen Ziele der Reise. Oft ist auch vorgesehen, dass sowohl männliche als auch weibliche Begleitpersonen teilnehmen. Zudem müssen die Kosten für Familien zumutbar bleiben. Wenn notwendig, können staatliche Leistungen den Eltern finanziell helfen, beispielsweise über das Jobcenter. Werden besondere Aktivitäten geplant, weisen die ARAG Experten auf zusätzlich geltende Anforderungen hin: Für Wassersport, Skifahren, Klettern oder Reiten sind entsprechend qualifizierte Fachkräfte notwendig. Je nach Programm können das etwa Skilehrer, Bergführer, Reitlehrer oder Rettungsschwimmer sein.
Welcher Versicherungsschutz gilt für Klassenfahrten?
Klassenfahrten gelten rechtlich als schulische Veranstaltung an einem außerschulischen Lernort. Damit sind Schüler ähnlich abgesichert wie auf dem Schulweg, im Unterricht, in den Pausen oder im Sportunterricht. Kommt es während einer Klassenfahrt zu einem Unfall, greift laut ARAG Experten grundsätzlich die gesetzliche Unfallversicherung. Der Schutz gilt jedoch nicht uneingeschränkt. In Bereichen, die als private Tätigkeit gelten, zum Beispiel bei frei gestalteter Freizeit, kann der Versicherungsschutz entfallen. Für solche Fälle kann eine zusätzliche private Unfallversicherung sinnvoll sein. Im Fall einer Krankheit reicht bei Reisen innerhalb Deutschlands häufig die gesetzliche oder private Krankenversicherung aus. Geht die Klassenfahrt ins Ausland, empfehlen die ARAG Experten zusätzlich eine Reisekrankenversicherung. Sie übernimmt im Ernstfall beispielsweise die Behandlungskosten und kann einen medizinisch notwendigen Rücktransport abdecken.
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Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Sie ist der weltweit größte Rechtsschutzversicherer. Aktiv in insgesamt 18 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Ihren Kunden in Deutschland bietet die ARAG neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft auch eigene einzigartige, bedarfsorientierte Produkte und Services in den Bereichen Komposit und Gesundheit. Mit mehr als 6.100 Mitarbeitenden erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von über 2,8 Milliarden Euro.
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- ARAG (Wikipedia)
ARAG bezeichnet die ARAG SE, ein Versicherungskonzern die ARAG (Range), bestehend aus den Häfen Amsterdam, Rotterdam, Antwerpen und Gent - Aufsichtspflicht (Wikipedia)
Aufsicht steht für: eine Perspektive bei Kameras, siehe Kameraperspektive #Aufsicht eine zeichnerische Projektion, siehe Aufsicht (Darstellung) die Pflicht der Erziehungsberechtigten zur allgemeinen Achtnahme auf ihr Mündel, siehe Sorgerecht (international) die Pflicht der für Minderjährige Verantwortlichen zur konkreten Achtnahme auf diese, siehe Aufsichtsperson (Erziehung) diverse Kontrollfunktionen im Eisenbahnwesen, siehe Zugaufsicht die behördliche Kontrolle der Tätigkeiten einer Stiftung, siehe Stiftungsaufsicht Aufsicht steht im Zusammenhang mit der öffentlichen Verwaltung für: die Kontrolle von Behörden über ihre nachgeordneten Dienststellen, siehe Fachaufsicht speziell die Kontrolle von Behörden über das rechtskonforme Walten ihrer Dienststellen, siehe Rechtsaufsicht die berufliche Kontrolle der staatlich Bediensteten (Beamten), siehe Dienstaufsicht im deutschen Recht die Aufsicht der Länder über die Kommunen, siehe Kommunalaufsicht die Kontrolle der staatlichen Bildungsbehörden über die Schulen, siehe Schulaufsicht die Dienstpflicht von Lehrern zur Aufsicht über Schüler, siehe Aufsicht (Schulrecht) Siehe auch: Aufsichtspflichtverletzung (BGB) Aufsichtspflichtverletzung (OWiG) Aufsichtsperson (Arbeitssicherheit) Aufsichtsrat Sorgerecht (international) - Bildung (Wikipedia)
Bildung (von althochdeutsch bilidōn ‚bilden', ‚sich bilden', ‚gestalten', ‚erschaffen', ‚versinnbildlichen', ‚nachahmen'; Abstraktum: bildunga ‚Vorstellung, Vorstellungskraft‘) ist ein vielschichtiger, unterschiedlich definierter Begriff, den man im Kern als Maß für die Übereinstimmung des persönlichen Wissens und Weltbildes eines Menschen mit der Wirklichkeit verstehen kann. Je höher die Bildung ist, desto größer wird die Fähigkeit, Verständnis für Zusammenhänge zu entwickeln und wahre Erkenntnisse zu gewinnen. Der Ausdruck wird sowohl für den Bildungsvorgang („sich bilden“, „gebildet werden“) wie auch für den Bildungszustand („gebildet sein“) einer Person verwendet. Im Hinblick auf den innerhalb einer Bevölkerung gemeinhin erwartbaren Bildungsstand wird von Allgemeinbildung gesprochen. Im weiteren Sinn bezeichnet Bildung die Entwicklung eines Menschen hinsichtlich seiner Persönlichkeit zu einem „Menschsein“, das weitgehend den geistigen, sozialen und kulturellen Merkmalen entspricht, die jeweils in der Gesellschaft als Ideal des voll entwickelten Menschen gelten können, wie zum Beispiel das humboldtsche Bildungsideal. Ein Merkmal von Bildung, das nahezu allen modernen Bildungstheorien entnehmbar ist, lässt sich umschreiben als das reflektierte Verhältnis zu sich, zu anderen und zur Welt. Im Gegensatz zur beruflichen oder zweckbestimmten Ausbildung bezieht sich Bildung auf eine grundsätzliche und grundlegende kulturelle Formung des Menschen. Vorausgesetzt, wenn auch selten angesprochen, sind hierbei elementare Kulturtechniken wie Auswendiglernen, Lesen, Schreiben, Rechnen. Solche Kulturtechniken werden stets in einem sozialen Kontext vermittelt, dem Bildungswesen im weitesten Sinne. Zum Bildungswesen gehören spezielle Institutionen wie beispielsweise Schulen und Hochschulen, aber auch alle anderen Lehr- und Lernverhältnisse, etwa in Familie, Beruf oder aus eigener Initiative. Der moderne, dynamische und ganzheitliche Bildungsbegriff steht für den lebensbegleitenden Entwicklungsprozess des Menschen zu der Persönlichkeit, die er sein kann, aber noch nicht ist. Diesem Prozess sind allerdings Grenzen gesetzt: durch persönliche Voraussetzungen – bezüglich … - Eltern (Wikipedia)
Eltern steht für: Eltern (Verwandtschaft), die menschlichen Elternteile Mutter und Vater, siehe Verwandtschaftsbeziehung #Eltern Eltern (Genetik), Erzeuger oder Erzeugerin eines Kindes, siehe Elter (Einzahl) sowie Parentalgeneration Eltern (Film), deutscher Kinofilm von Robert Thalheim (2013) Eltern (Haselünne), Ortsteil der Stadt Haselünne im Landkreis Emsland, Niedersachsen Eltern (Zeitschrift), monatliches deutsches Magazin (ab 1966) Elternpartei, ehemalige deutsche Kleinpartei Elternschaft, verschiedene soziale Definitionen Siehe auch: - Gemeinschaftsgefühl (Wikipedia)
Das Gemeinschaftsgefühl (engl. sense of community; vom österreichischen Psychoanalytiker Alfred Adler vor über 100 Jahren entgegen der englischsprachigen Bedeutung des Begriffes „Common Sense“ genannt) ist im Allgemeinen ein seelisches Empfinden, das die innere Verbundenheit mit den Mitmenschen zum Gegenstand hat. Es kann die Zugehörigkeit zu einer Familie, einem Stamm, einem Volk oder der ganzen Menschheit umfassen. Das Gemeinschaftsgefühl ist ein zentraler Begriff der adlerschen Individualpsychologie. - klassenfahrt (Wikipedia)
Klassenfahrt steht für: Schule: Meist mehrtägiger Ausflug einer Schulklasse. Siehe hierzu: Schulfahrt, Schullandheim. Filmtitel: Die Klassenfahrt (1998), französischer Spielfilm Klassenfahrt (2002), deutsch-polnischer Spielfilm Klassenfahrt – Geknutscht wird immer, deutscher Fernsehfilm (2004) Musik: Klassenfahrt (Album), ein Studioalbum der Wise Guys - Klassenkonferenz (Wikipedia)
Klassenkonferenzen sind Instrumente der schulischen Verwaltung. In einer Klassenkonferenz werden zumeist Angelegenheiten behandelt, die eine Schulklasse oder einzelne ihrer Mitglieder betreffen. Wann eine Klassenkonferenz einberufen wird, welche Personen daran teilnehmen und welche Angelegenheiten in ihre Zuständigkeit fallen, ist in Deutschland fallweise in den Landesschulgesetzen geregelt, meist sind die Teilnehmer alle in der Klasse unterrichtenden Lehrer, zwei oder drei Mitglieder der Elternschaft und zwei oder drei Vertreter der Schülerschaft. Bei Klassenkonferenzen, die aufgrund eines Vergehens einberufen werden und auf der Ordnungsmaßnahmen verhängt werden sollen, muss der Schulleiter eingeladen werden bzw. Ladender sein. In einigen Bundesländern gibt es in den Schulgesetzen auch Verweise auf Klassenkonferenzen, ohne dass diese jedoch genauer spezifiziert sind. Die Klassenkonferenz entscheidet über folgende Angelegenheiten: Ordnungsmaßnahmen, in Form eines schriftlichen Verweises, der Umschulung auf eine andere Schule des gleichen Bildungsweges, eines zeitweiligen Unterrichtsverweises, nicht nur in allen Fächern, sondern auch gezielt bei Einzelfächern. Art und den Umfang von Fördermaßnahmen bei festgestellten Schwierigkeiten im Lesen, Rechtschreiben oder Rechnen (Legasthenie, Dyskalkulie) Eine besondere Form der Klassenkonferenz stellt die Zeugniskonferenz dar, alle Zeugnisbemerkungen werden hier beschlossen. - lehrer (Wikipedia)
Ein Lehrer oder eine Lehrerin ist eine Person, die andere auf einem Gebiet weiterbildet, auf dem sie selber einen Vorsprung an Können, Wissen oder Erfahrung hat. Da es sich um keine geschützte Bezeichnung handelt, kann sich grundsätzlich jede Person so nennen, die sich in einer Phase der Vermittlung von Wissen, Können, Lebensweisheit, Ausbildung oder Bildung befindet. „Lehrer“ kann in der Umgangssprache als Berufsbezeichnung oder als Ehrentitel sehr unterschiedliche Bedeutung annehmen und ist eine Sammelbezeichnung für alle Arten von Lehrenden; diese lassen sich durch eine entsprechende Wortverbindung jeweils näher kennzeichnen, etwa Schullehrer, Hauslehrer, Tanzlehrer oder Segellehrer. Vor allem in der modernen Amtssprache findet sich die geschlechtsneutrale Bezeichnung Lehrkraft. - Lernen (Wikipedia)
Das Konstrukt Lernen bezeichnet eine relativ überdauernde, auf Sinnesverarbeitung, Erleben oder Einsicht beruhende Änderung des Verhaltens oder Kenntnisstandes und/oder die Aneignung bzw. die Veränderung eines Verhaltenspotenzials (Fähigkeit, Disposition), die aus der Erfahrung (bzw. Auseinandersetzung, Interaktion) des Individuums mit einem Umweltausschnitt oder sich selbst resultiert. Unter „Lernen“ versteht man – im Falle des intentionalen Lernens – den absichtlichen sowie – im Falle des inzidentellen und impliziten Lernens – den beiläufigen Erwerb von Wissen und Fertigkeiten durch gewisse „höhere Lebewesen“. Der Lernzuwachs kann sich auf intellektuellem, körperlichem, charakterlichem oder sozialem Gebiet ereignen. Lernen als maschinelles Lernen oder Prozess in neuronalen Netzen ist – abweichend zu Lernen als kognitiver Vorgang – vollständig geist- und gedankenlos und beruht auf Algorithmen. - pädagogisch (Wikipedia)
Pädagogik (Wortbildung aus altgriechisch παιδαγωγικὴ [τέχνη] paidagōgikḗ [téchnē], deutsch ‚[Kunst bzw. Handwerk betreffend die] Führung eines Knaben‘) und Erziehungswissenschaft (EZW) sind Bezeichnungen für eine wissenschaftliche Disziplin, die sich mit der Erziehung und Bildung des Menschen auseinandersetzt. Die heutige Bevorzugung des Begriffs Erziehungswissenschaft spiegelt den historischen Wandel von einer geisteswissenschaftlichen Ausrichtung zu einer größeren Einbeziehung empirischer Verfahren wider. Der Oberbegriff der Bildungswissenschaften wiederum stellt eine begriffliche Klammer bereit, unter welcher sich die Pädagogik einfassen lässt. Anders gesagt: die Pädagogik wird heutzutage als eine Disziplin der Bildungswissenschaften aufgefasst. Nach heutigem Verständnis kommt der Disziplin die Doppelrolle zu, als Reflexionswissenschaft Bildungs- und Erziehungszusammenhänge zu erforschen, aber als Handlungswissenschaft auch Vorschläge zu machen, wie Bildungs- und Erziehungspraxis gestaltet und verbessert werden kann. Ihr Aufgabengebiet bleibt unscharf, da sie interdisziplinär mit zahlreichen Bezugswissenschaften kooperiert. Dazu gehören psychologische, soziologische, philosophische und kulturwissenschaftliche Theorien und Erkenntnisse. Pädagogik bzw. Erziehungswissenschaft wird an Schulen auch als eigenständiges Fach unterrichtet, so in einigen deutschen Bundesländern an Gymnasien und Gesamtschulen als Fach des sozialwissenschaftlichen Bereichs der Gymnasialen Oberstufe und in anderer Form und Schwerpunktsetzung in der Erzieherausbildung. - Schule (Wikipedia)
Die Schule (lateinisch schola von altgriechisch σχολή [skʰoˈlɛː]) ist eine Institution. Sie wird auch Bildungsanstalt oder Lehranstalt genannt. Ihr Bildungsauftrag besteht im Lehren und Lernen, also in der Vermittlung von Wissen und Können durch Lehrer und Pädagogen an Schüler, aber auch in der Wertevermittlung und in der Erziehung und Bildung zu mündigen, sich verantwortlich in die Gesellschaft einbringenden Persönlichkeiten. Die Ursprungsbedeutungen sind „Müßiggang“, „Muße“, später „Studium“ und „Vorlesung“. - Schüler (Wikipedia)
Als Schüler oder Schülerin wird eine Person bezeichnet, die im organisatorischen Rahmen einer Schule lernt oder zur Anhängerschaft bzw. zu den Unterrichteten eines Lehrers gehört. Dabei erhält sie von entsprechenden Lehrern Unterricht, um in einem Lernprozess Fertigkeiten, Wissen, Einsichten, Wertvorstellungen und Verhaltensweisen zu erwerben, zu erweitern, einzuüben und zu vertiefen. Die Gesamtheit aller Schüler einer Schule bildet die Schülerschaft.