Agrarhandelsunternehmen bietet Interessierten Möglichkeit zur Geldanlage
Die AGRAVIS Raiffeisen AG bereitet aktuell die Ausgabe neuer Genussscheine vor. Vorgesehen ist ein Gesamtvolumen von bis zu 40 Mio. Euro. Die AGRAVIS spricht mit dieser Form der Geldanlage potenzielle Investorinnen und Investoren an, die ihren Erstwohn- bzw. Sitz in Deutschland haben: Aktionäre ebenso wie Altinvestoren, interessierte Dritte oder auch die eigenen Mitarbeitenden. Die Mittel dienen der allgemeinen Unternehmensfinanzierung und tragen dazu bei, die Eigenkapitalausstattung der AGRAVIS auf einem hohen Niveau zu stabilisieren. Zugleich handelt es sich um eine Ersatzfinanzierung für Genussrechte, die im Dezember 2026 planmäßig an bisherige Anlegerinnen und Anleger zurückgezahlt werden.
Jeder Genussschein hat einen Nennwert von 1.000 Euro, der Mindestanlagebetrag ist mit 2.000 Euro festgelegt. Die Laufzeit beträgt 5,5 Jahre. Die jährliche Verzinsung liegt bei 4,6 Prozent.
„Die Genussscheine sind ein wichtiger Baustein in unserer breit aufgestellten Finanzstruktur. Sie erhalten uns die notwendige Flexibilität für weiteres Wachstum“, erklärt Hermann Hesseler, Finanzvorstand der AGRAVIS Raiffeisen AG. Nach derzeitigem Stand erfolgt die Zeichnungsphase vom 2. bis 20. November. Alle Informationen zu dieser Geldanlage bekommen interessierte Anleger in einem umfassenden Wertpapierprospekt. Dieser wird nach Billigung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, kurz BaFin, voraussichtlich am 12. Oktober auf der Konzern-Website veröffentlicht und unter agrav.is/genussscheine kostenfrei erhältlich sein.
Mit der Platzierung von Genussscheinen hat die AGRAVIS in der Vergangenheit bereits mehrfach gute Erfahrungen gemacht. Zuletzt wurde im Herbst 2025 ein Zeichnungsvolumen von 60 Mio. Euro sehr schnell erreicht. „Die wiederholt starke Nachfrage nach unseren Genussrechten werten wir als großen Vertrauensbeweis in die Solidität der Muttergesellschaft und des gesamten Konzerns“, unterstreicht Finanzvorstand Hermann Hesseler. Im Sommer hatte die AGRAVIS mit der vorzeitigen Verlängerung des Konsortialkredits in einer Größenordnung von 750 Mio. Euro bereits für finanzielle Stabilität und Planungssicherheit in den nächsten Jahren gesorgt und hierbei großes Vertrauen der beteiligten Banken erfahren.
Für Rückfragen zur Genussschein-Emission steht der Bereich Recht/Aktionäre der AGRAVIS Raiffeisen AG zur Verfügung: per E-Mail an genussschein@agravis.de oder telefonisch unter 0251 . 682-19300.
Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Segmenten Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie und Raiffeisen-Märkte einschließlich Baustoffhandlungen sowie im Projektbau. Die AGRAVIS-Gruppe erwirtschaftet mit rund 7.000 Mitarbeitenden mehr als 8,4 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit über 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitz ist Münster. www.agravis.de
Kontakt
AGRAVIS Raiffeisen AG
Bernd Homann
Industrieweg 110
48155 Münster
0251/682-2050

http://www.agravis.de
- Agrar (Wikipedia)
Der Agrarsektor umfasst die Gesamtwirtschaft der Agrarproduktion aus Tier- und Pflanzenwelt. Die Wirtschaftswissenschaft des Agrarsektors ist die Agrarökonomie, die umfassendere Natur- und Humanwissenschaft die Agrarwissenschaft. Die Politik des Feldes ist die Agrarpolitik. - Agrarhandel (Wikipedia)
Der Agrarhandel ist ein Teilbereich des Handels und umfasst den Kauf und Verkauf von landwirtschaftlichen Produkten und Rohstoffen, wie Getreide und Ölsaaten, verarbeitete Produkte der Ernährungsindustrie wie Käse oder Wurstwaren und für die Landwirtschaft notwendige Betriebsmittel. Dazu gehören beispielsweise Saatgut, Düngemittel, Futtermittel oder auch Landtechnik. Der Agrarhandel gleicht Ungleichgewichte aus, die räumlich, zeitlich, qualitativ und quantitativ zwischen der Produktion landwirtschaftlicher Erzeugnisse und deren Verarbeitung bzw. Konsum auftreten. Er ist Bestandteil des Agribusiness. Agrarhandel ist Teil des EU-Binnen- bzw. Intrahandel und des internationalen Warenverkehrs bzw. Außenhandels. - Aktien (Wikipedia)
Die Aktie (englisch share) ist ein Wertpapier, das den Anteil an einer Aktiengesellschaft oder einer Kommanditgesellschaft auf Aktien verbrieft. Eine Aktie ist im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes und des Kreditwesengesetzes ein Finanzinstrument. - Anleger (Wikipedia)
Anleger steht für: Anleger (Finanzmarkt), Teilnehmer am Finanzmarkt Schiffsanleger seemännische Bezeichnung für das Anlegemanöver Baugruppe in einer Maschine oder Person an einer Maschine, die das zu verarbeitende Gut positioniert, z. B. der Bogenanleger einer Druckmaschine Siehe auch: - Finanzierung (Wikipedia)
Finanzierung (englisch funding) ist in der Finanzwirtschaft die Versorgung eines Wirtschaftssubjekts mit Kapital, damit es seine Ziele verfolgen kann. Jemand, der mit seinem Vermögen Projekte anderer Wirtschaftssubjekte finanziert, wird als Finanzier (oder weiblich Finanziere) bezeichnet; das Wort wurde im 18. Jahrhundert von französisch financier/financière entlehnt. Synonym wird der Begriff Geldgeber verwendet. Wenn dieser keine direkte Gegenleistung verlangt, ist es ein Mäzen. Wirtschaftssubjekte sind Privathaushalte (Private Finanzplanung), Unternehmen (Unternehmensfinanzierung) oder der Staat (Staatsfinanzen). Wegen der Verschiedenheit der Wirtschaftssubjekte muss die Finanzierungsdefinition allgemein ausfallen, da die Finanzierung in Unternehmen oder bei Staaten unterschiedlich abläuft. Gemeinsam ist allen, dass ihr Kapitalbedarf zur Erfüllung ihrer unterschiedlichen Ziele im Rahmen der Finanzierung zu decken ist. Meist wird in der Wirtschaftswissenschaft die Finanzierung bei Unternehmen untersucht, wobei diese Erkenntnisse analog auf die übrigen Wirtschaftssubjekte übertragen werden können. Die Finanzierung bildet bei Unternehmen eine betriebliche Funktion, wobei zwischen dem kapitalwirtschaftlichen Finanzierungsbegriff (Bereitstellung von Kapital) und dem monetären Finanzierungsbegriff (Geld zur Liquiditätssicherung) zu unterscheiden ist. In beiden Fällen ist mindestens die Passivseite einer Bilanz betroffen, die dazu dient, das auf der Aktivseite vorhandene oder anzuschaffende Vermögen im Rahmen der Unternehmensziele zu finanzieren. Die sich auf der Passivseite abspielende Kapitalbeschaffung ist Günter Wöhe zufolge der enge Finanzierungsbegriff, die hiermit vorgenommenen Investitionen auf der Aktivseite stellen den weiten Finanzierungsbegriff dar. Finanzierung umfasst alle Prozesse zur Bereitstellung und Rückzahlung der finanziellen Mittel, die für die Produktion und Investitionen benötigt werden. Darunter fallen alle Maßnahmen von der Beschaffung (Refinanzierung) bis zur Rückzahlung (Tilgung) finanzieller Mittel sowie die damit verbundene Gestaltung der Zahlungs-, Informations-, Mitbestimmungs-, Kontroll- und Sicherungsbeziehungen zwischen Unternehmen … - Genossenschaft (Wikipedia)
Genossenschaft oder Kooperative (von Kooperation) bezeichnet einen Zusammenschluss oder Verband von Personen (natürlichen oder juristischen) zu Zwecken der Erwerbstätigkeit oder der wirtschaftlichen oder sozialen Förderung der Mitglieder durch gemeinschaftlichen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb. Die Genossenschaft folgt der Genossenschaftsidee mit ihrem Prinzip der „Hilfe durch Selbsthilfe“. Eine genossenschaftliche Kooperation bietet sich immer dann an, wenn das Verfolgen eines wirtschaftlichen Ziels die Leistungsfähigkeit des Einzelnen übersteigt, zugleich aber die selbständige Existenz gewahrt werden soll. Anders als bei Kapitalgesellschaften (AG, GmbH) hängt die Geschäftspolitik nicht von den Interessen außenstehender Investoren ab, sondern wird allein von den Belangen der Mitglieder bestimmt. Bei einer Genossenschaft handelt es sich um eine Gesellschaft (juristische Person) des privaten Rechts. In Deutschland ist die Rechtsgrundlage das Genossenschaftsgesetz (GenG). Jede Genossenschaft muss demnach über eine Satzung verfügen, welche die gesetzlichen Bestimmungen ergänzt und als innere Verfassung einer Genossenschaft gilt, und Mitglied eines Prüfungsverbandes sein, welcher in regelmäßigen Abständen die Wirtschaftlichkeit und Rechtmäßigkeit der Genossenschaft überprüft. Historisch werden Genossenschaften oftmals mit den Begriffen Gilde oder Zunft beschrieben. Die moderne Genossenschaftsstruktur geht auf die Sozialreformer Friedrich Wilhelm Raiffeisen und Hermann Schulze-Delitzsch zurück, welche Mitte des 19. Jahrhunderts erste Kredit- bzw. Einkaufsgenossenschaften gründeten. Die Genossenschaft ist seit Einführung der Europäischen Genossenschaft nicht mehr nur auf wirtschaftliche Aktivitäten beschränkt. In Deutschland existieren insgesamt knapp 8000 Genossenschaften. Weltweit sind mindestens 700 Millionen Mitglieder an Genossenschaften beteiligt und in ihnen organisiert. - investition (Wikipedia)
Unter einer Investition (lateinisch investire ‚einkleiden‘) versteht man in der Wirtschaft allgemein den Einsatz von Kapital oder Sachgütern für einen bestimmten Verwendungszweck durch Wirtschaftssubjekte bei sich selbst oder bei anderen Wirtschaftssubjekten. Gegensatz ist die Desinvestition. - Landwirtschaft (Wikipedia)
Die Landwirtschaft (auch Agrikultur oder Agrarwesen) ist ein zur Urproduktion gehörender Wirtschaftssektor, der die Herstellung von Agrarprodukten oder Tierprodukten auf einer hierfür vorgesehenen landwirtschaftlichen Nutzfläche betreibt. - Rendite (Wikipedia)
Die Rendite (bundesdeutsches und Schweizer Hochdeutsch: [rɛnˈditə], österreichisches Hochdeutsch auch: [rãnˈdit]; italienisch rendita, „Einkommen, Rente“) ist im Finanzwesen eine betriebswirtschaftliche Kennzahl, die das prozentuale Verhältnis zwischen Ertrag/Gewinn und Kapitaleinsatz als Zinssatz innerhalb eines bestimmten Zeitraums wiedergibt.