ARAG Experten mit Gerichtsurteilen zum Tag der Musik am 21. Juni
Musik verbindet, kann aber schnell zum Streitfall werden. Vor allem, wenn es Nachbarn gibt. Wie lange also darf in der Mietwohnung geübt werden? Müssen Nachbarn Klavierklänge, Schlagzeug oder trompetende Kinder hinnehmen? Und wann wird aus musikalischer Leidenschaft eine Ruhestörung mit rechtlichen Folgen? Die ARAG Experten zeigen, welche Regeln für Lautstärke, Übungszeiten und Nachbarschaftsfrieden gelten, und warum Gerichte oft zwischen Kunstfreiheit und Ruhebedürfnis vermitteln müssen.
Wie häufig darf in einer Wohnung musiziert werden?
Wer ein Instrument erlernt, muss auch üben dürfen. Daher darf das Musizieren im Mietvertrag laut ARAG Experten nicht gänzlich verboten werden. Zulässig sind aber tägliche Obergrenzen. Hier hat der Bundesgerichtshof als Richtwert zwei bis drei Stunden an Werktagen und ein bis zwei Stunden an Sonn- und Feiertagen – außerhalb der Mittags- und Nachtruhe – genannt (Az.: V ZR 143/17).
Wie laut darf es werden?
Zwischen dem Recht auf Musizieren und dem Anspruch auf Ruhe verläuft eine rechtlich klar gezogene Grenze. Als Richtwerte gelten laut ARAG Experten tagsüber maximal 40 Dezibel (Amtsgericht Dieburg; Az.: 20 C 607/16 (23)). Das ist in etwa so laut wie das Ticken einer Wanduhr. Nachts sind sogar nur 30 Dezibel zulässig, was in etwa dem Rascheln von Blättern entspricht. Während der Nachtruhe von 22 bis 6 Uhr sowie ganztägig an Sonn- und Feiertagen ist deshalb auf eine besonders geringe Lautstärke zu achten.
Müssen Nachbarn musizierende Kinder hinnehmen?
Grundstückseigentümer müssen es hinnehmen, wenn Nachbarskinder Musikinstrumente spielen. In einem konkreten Fall handelte es sich um vier musizierende Kinder, die seit Jahren regelmäßig Musikinstrumente spielten – Schlagzeug, Tenorhorn und Saxofon. Das wurde dem Nachbarsehepaar, das sich dadurch in der Nutzung seines Grundstücks beeinträchtigt fühlte, zu viel. Ihre Messungen ergaben regelmäßig Werte von deutlich über 55 Dezibel (dB), also der Grenze zur Lärmbelästigung, teilweise sogar bis zu 70 dB. Zudem warfen sie dem musikalischen Nachwuchs vor, auch während der vorgeschriebenen Ruhezeiten regelmäßig zu musizieren. Gegen diesen Vorwurf wehrten sich die Eltern der Kinder allerdings, die darauf achteten, dass die Türen und Fenster während des Musizierens stets geschlossen sind. Zudem werde während der Nachtruhe nicht musiziert. Vor Gericht hatten die Nachbarn letztlich keinen Erfolg, da sie ihre Vorwürfe nicht nachweisen konnten. Auch die Auswertung der Lärmprotokolle zeigte, dass in den Mittagsstunden in aller Regel Ruhe herrschte.
Laut ARAG Experten wies das Gericht zudem darauf hin, dass Musizieren zu einer gesunden Entwicklung von Kindern gehört. Und diese ist durch Artikel 6 des Grundgesetzes sogar gesetzlich festgeschrieben und daher vorrangig gegenüber den Interessen der lärmempfindlichen Nachbarn (AG München, Az.: 171 C 14312/16).
Droht bei musikalischer Ruhestörung Polizei-Gewahrsam?
Wer nachts laut feiert, muss mit einem Einschreiten der Polizei rechnen. Doch dabei gilt der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit. Die Beamten dürfen nicht gleich zum schärfsten Mittel greifen. In einem konkreten Fall hatte ein Mann nach Mitternacht mit lauter Musik seinen Geburtstag gefeiert. Trotz Ermahnung seines Nachbarn und der Polizei blieb er uneinsichtig, woraufhin die Polizei ihn beim zweiten Einsatz direkt in Gewahrsam nahm. Doch die ARAG Experten weisen darauf hin, dass es hier ausgereicht hätte, die Musikbox sicherzustellen, um die Ruhestörung zu beenden. Zudem hätten die Beamten den Mann spätestens dann freilassen müssen, als die Musikquelle gesichert war. Die Ingewahrsamnahme war damit unzulässig, weil es ein milderes Mittel gegeben hätte (Verwaltungsgericht Gelsenkirchen, Az.: 17 K 3775/22).
Dürfen Nachbarn gegen Klavierspielen protestieren?
Ein passionierter Pianist hatte von seinem Vermieter zwar die Erlaubnis, in seiner Wohnung musizieren zu dürfen, aber er hatte die Rechnung ohne die Nachbarn gemacht: Sobald er sich ans Klavier setzte, zeigten andere Hausbewohner ihren Unmut über die Musik, indem sie an Heizungsrohre und Wände klopften. Der Klavierspieler fühlte sich in seiner Musikausübung derart gestört, dass er einen Teil der Miete einbehielt. Seine Begründung: Die Wohnung sei nicht genügend schallisoliert, also liege ein Mietmangel vor. 25 Prozent Minderung hielt der Musiker laut ARAG Experten für angemessen. Doch sein Vermieter hatte wenig Verständnis und zog erfolgreich vor Gericht: Da das Haus in puncto Schallisolierung sogar über dem vorgeschriebenen Standard lag, musste der Musiker das Klopfen seiner Nachbarn hinnehmen (Amtsgericht Tiergarten, Az.: 7 C 259/88).
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- ARAG (Wikipedia)
ARAG bezeichnet die ARAG SE, ein Versicherungskonzern die ARAG (Range), bestehend aus den Häfen Amsterdam, Rotterdam, Antwerpen und Gent - Dezibel (Wikipedia)
Das Bel (Einheitenzeichen B) ist eine Hilfsmaßeinheit zur Kennzeichnung des dekadischen Logarithmus des Verhältnisses zweier Größen der gleichen Art bei Pegeln und Maßen. Diese werden in der Elektrotechnik und der Akustik angewendet, beispielsweise bei der Angabe eines Dämpfungsmaßes oder Leistungspegels. Die logarithmische Behandlung von Verhältnissen ist besonders dann hilfreich, wenn sich die Verhältnisse über mehrere dekadische Größenordnungen erstrecken können. Beispiele für physikalische Größen, bei denen logarithmische Verhältnisse gebildet werden, sind elektrische Spannung, Feldstärke und Schalldruck. In der Regel wird statt des Bels das Dezibel (Einheitenzeichen dB) verwendet, also der zehnte Teil eines Bels. Das Dezibel ist – anders als in anderen europäischen Staaten – in Österreich und für den Schalldruckpegel in der Schweiz eine gesetzliche Einheit. Das Bel ist nach Alexander Graham Bell benannt. - Gerichtsurteil (Wikipedia)
Ein Urteil ist eine gerichtliche Entscheidung, die das Prozessrecht ausdrücklich unter dieser Bezeichnung vorsieht (Beispiel: § 300 Abs. 1 ZPO). - Instrument (Wikipedia)
Instrument (von lateinisch instrumentum), dazu der Sammelbegriff Instrumentarium, steht für: Werkzeug Musikinstrument, ein Gerät zur Erzeugung von Klängen Messgerät, Gerät zur Bestimmung geometrischer oder physikalischer Größen Messinstrument (Empirie), ein Mittel, um sozialwissenschaftliche Beobachtungen in Messwerte zu überführen (z. B. Fragebogen) in der Rechtsgeschichte das Notariatsinstrument, eine Urkundenart Finanzinstrument, ein Rechtsbegriff im Finanzwesen Instrument (Politik), eine geregelte Vorgehensweise zur Erfüllung eines politischen Zwecks Instrumentarium steht für: Instrumentarium (Museum), Museum in Rheinland-Pfalz Siehe auch: Mathematisches Instrument Medizinische Instrumente Chirurgisches Instrument Instruments Law of the Instrument Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel mit Instrument beginnt Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel Instrument enthält - Klavier (Wikipedia)
Klavier (von lateinisch clavis „Schlüssel“; mittellateinisch clavis „Taste“) bezeichnet heute das moderne, weiterentwickelte Musikinstrument Hammerklavier, also ein Saitenklavier, bei dem auf Tastendruck über eine spezielle Mechanik Hämmerchen gegen Saiten geschlagen werden. Die ebenfalls übliche Bezeichnung Pianoforte, oder verkürzt Piano, bezieht sich darauf, dass das Hammerklavier erstmals die Möglichkeit bot, die Lautstärke jederzeit stufenlos zwischen leise (piano) und laut (forte) durch die Anschlagstärke zu verändern. Dies war beispielsweise beim Cembalo, bei dem die Saiten von einer Mechanik gezupft werden, nicht möglich. Die heutigen Hauptformen des Klaviers sind der Flügel (englisch grand piano) und das Pianino (aufrechtes Klavier, englisch upright piano). Letzteres wird heute fast immer als Klavier bezeichnet und oft mit diesem Begriff gleichgesetzt. Historisch bezeichnete das Wort Klavier, bis ins 19. Jahrhundert in der Schreibung Clavier oder Clavir, allgemein irgendein Tasteninstrument, gelegentlich auch nur eine Klaviatur, also einen Teil eines Instruments. Das heutige Klavier ist bei der Bedienung ein Tasteninstrument, ein Schlaginstrument in seiner Erregungsart und wegen des schwingenden Mediums ein Saiteninstrument. - Kunstfreiheit (Wikipedia)
Die Kunstfreiheit (englisch artistic freedom) ist ein gesetzlich garantiertes Grundrecht, das dem Schutz künstlerischer Ausdrucksformen dient. Anders als bei der künstlerischen Freiheit geht es dabei nicht um die Form des Ausdrucks durch Farbgebung und Perspektive, sondern um inhaltliche Aspekte. Nur ein Teil der Staaten garantiert seinen Kunstschaffenden Kunstfreiheit. In einigen Ländern unterliegt auch die Kunst einer strengeren Zensur, so sind Werke, in denen Gesellschaftskritik, oder Kritik am politischen Kurs der Regierung geübt werden, nicht überall gestattet. Die aktuelle politische Situation kann sich dabei direkt auf die Kunstfreiheit auswirken, insbesondere, wenn die Regierung gezielt Propaganda betreibt und parallel die Meinungsfreiheit beschneidet. - Lautstärke (Wikipedia)
Die Lautstärke ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für die Stärke des Schalls oder eines Schallereignisses. Es geht dabei entweder um die gemessene oder empfundene Lautstärke an einem bestimmten Ort (Schall-Wirkung) oder um die Stärke einer Schallquelle (Schall-Ursache). Physikalisch ist die Lautstärke messbar als Schalldruck bzw. als Schalldruckpegel. Die Lautstärke wird von Menschen als Lautheit wahrgenommen. Die Psychoakustik beschäftigt sich mit dem Zusammenhang zwischen der menschlichen Empfindung und den physikalischen Messgrößen der Lautstärke. - Mietrecht (Wikipedia)
Mietrecht steht für: Mietrecht in Deutschland, siehe Mietvertrag (Deutschland) Mietrecht in Österreich, siehe Mietvertrag (Österreich) und Mietrechtsgesetz Mietrecht in der Schweiz, siehe Mietvertrag (Schweiz) Siehe auch: Der Miet-Rechts-Berater, juristische Fachzeitschrift - Mietwohnung (Wikipedia)
Ein Mietshaus (auch: Miethaus oder Zinshaus) ist ein Wohngebäude, in dem die einzelnen Wohneinheiten (Mietwohnungen) vom Vermieter gegen ein meist monatliches Entgelt zur Verfügung gestellt werden. Hierzu wird zwischen Vermieter und Mieter ein Vertrag geschlossen. Darin verpflichtet sich der Vermieter, den Gebrauch der Mietsache einschließlich aller dazu gehörenden baulichen und technischen Einrichtungen zu gewährleisten, während sich der Mieter verpflichtet, die hierfür vereinbarte Miete (in Österreich und der Schweiz Mietzins genannt) einschließlich aller anfallenden Nebenkosten regelmäßig fristgerecht zu entrichten. Oft werden Gewerberäume bzw. -etagen, die meist im Erdgeschoss liegen, an Gewerbemieter vermietet. Hierbei wird neben der Miete oft auch die gesetzlich vorgeschriebene Umsatzsteuer fällig. Gegenüber Mietshäusern in Großstädten sind in den geschlossen bebauten Gebieten mittlerer Ortschaften Nordwesteuropas (Britische Inseln, Niederlande, Belgien und Nordwestdeutschland) Reihenhäuser mit nur einer oder zwei Wohnungen stärker verbreitet. - Musik (Wikipedia)
Musik ist eine Kunstgattung, deren Werke aus organisierten Klängen bestehen, die Empfindungen oder Assoziationen hervorrufen können. Als Ausgangsmaterial dienen Töne, Klänge und Geräusche, sowie deren akustische Eigenschaften, wie Lautstärke, Klangfarbe, Tonhöhe und Tondauer. Die Fähigkeit des Menschen, als Musik intendierte Schallereignisse von anderen akustischen Reizen unterscheiden zu können, gehört zu den komplexesten Leistungen des menschlichen Gehirns. So können Abfolgen unterschiedlicher Einzeltöne, die sich durch zeitliche Gestaltungsmittel, wie Rhythmus, Metrum und Tempo zu horizontalen Tonkonstellationen zusammenschließen, als Melodie wahrgenommen werden, während aus vokaler und instrumentaler Mehrstimmigkeit vertikale Zusammenklänge aus unterschiedlichen Tonhöhen erwachsen. Wie die Sprache ist die Musik eine Universalie der menschlichen Kultur. Gelegentlich führte die Annahme der Existenz von Universalien der Musikwahrnehmung sogar dazu, der Musik die Eigenschaften einer „universellen Sprache“ zuzuschreiben. Diese Sichtweise lässt jedoch außer Acht, dass die musikalischen Ausdrucksformen der Menschheit mindestens so vielgestaltig sind, wie die menschlichen Sprachen. So lassen sich kulturübergreifende Gemeinsamkeiten meist nur in einigen archetypischen Situationen des menschlichen Empfindens oder Verhaltens (Wiegenlieder, Kinderlieder, Liebeswerben) nachweisen. Musik als Kulturgut war und ist immer auch Gegenstand der geistigen Reflexion, aus der dann auch die verschiedenen Disziplinen der Musikwissenschaft erwachsen konnten. Dabei obliegt beispielsweise die begriffliche Erfassung, systematische Darstellung der Zusammenhänge und deren Deutung der Musiktheorie, während sich die Musikpädagogik mit dem Lehren und Lernen von Musik befasst. - Nachbar (Wikipedia)
Ein Nachbar ist eine Person, die sich unmittelbar im Umfeld der eigenen Wohnstätte aufhält. Dabei kann es sich um Hausbewohner in einem Mietgebäude handeln sowie um Personen, die die umliegenden Gebäuden bewohnen oder sich wenige Meter von der eigenen Wohnstätte entfernt niedergelassen haben (Anlieger). In einem weiteren Sinne spricht man auch bei angrenzenden Ortschaften von Nachbargemeinden. - Nachtruhe (Wikipedia)
Die Nachtruhe ist in Deutschland ein Begriff des Schallimmissionsschutzes. Der Rechtsbegriff der Nachtruhe ist in einigen Landes-Immissionsschutzgesetzen geregelt. Während der Nachtruhe sind Betätigungen verboten, welche die Nachtruhe zu stören geeignet sind. Die Nachtruhe dauert in Deutschland im Allgemeinen von 22 Uhr bis 6 Uhr. - Richtwert (Wikipedia)
Der Richtwert ist eine Kennzahl der Metrologie, die als Soll-Vorschrift eine unverbindliche Empfehlung und Orientierungshilfe ausspricht. Ein Richtwert unterscheidet sich von einem Grenzwert dadurch, dass er eingehalten werden soll, während ein Grenzwert als Muss-Vorschrift eingehalten werden muss. Die Einhaltung eines Richtwertes ist erwünscht und soll angestrebt werden. Für die Unterscheidung der modalen Hilfsverben müssen, sollen, dürfen und können gibt es die DIN 820-2 (2000-01) Anhang E „Normungsarbeit - Teil 2: Gestaltung von Normen“. Einem Richtwert entspricht nach dieser Sprachregelung in etwa das Verb „sollen“. - ruhe (Wikipedia)
Ruhe, als Tätigkeit auch Ruhen, steht für: die Abwesenheit von Lärm, die Stille physikalisch den Spezialfall der Bewegung mit Geschwindigkeit null, siehe Gleichförmige Bewegung rechtlich sich in Grenzen haltende Lärmemission, siehe Ruhestörung ein arbeitsfreier Ruhetag den biologischen Ruhezustand, den Schlaf stoische Ruhe, siehe Gelassenheit pathologische Ruhe, siehe Apathie die letzte Ruhe, der Tod die letzte Ruhestätte, siehe Grab eine ein- oder mehrgliedrige steinerne Sitzbank, siehe Ruhstein Ruhe steht für das folgende geographische Objekt: Ruhe (Böbing), Ortsteil der Gemeinde Böbing, Landkreis Weilheim-Schongau, Bayern Ruhe (Frankenhöhe), Höhenzug bzw. Berg (528,4 m) der Frankenhöhe Ruhe ist der Familienname folgender Personen: Anna Ruhe (* 1977), deutsche Grafikdesignerin und Autorin von Kinderbüchern Cornelia Ruhe (* 1973), deutsche Romanistin Ernstpeter Ruhe (* 1939), deutscher Romanist und Literaturwissenschaftler Hans Georg Ruhe (* 1951), deutscher Publizist und Organisationsentwickler Henning Ruhe (* 1978), deutscher Pianist Johann Friedrich Ruhe (1699–1776), deutscher Kantor, Kapellmeister und Komponist Martin Ruhe (* 1965), deutscher Kameramann Michael Ruhe (* 1980), deutscher Ruderer Piergiulio Ruhe (* 1995), deutsch-italienischer Boxer Rudolf Ruhe (1913–1978), deutscher Archivar Ulrich Heinrich Christoph Ruhe (1706–1787), deutscher Trompeter der Barockzeit Ruhen ist der Familienname folgender Personen: Heinrich Ruhen SJ (1718–1751), deutscher Jesuit Ruhen im rechtlichen Sinne: Ruhen (Recht), Fortbestehen eines rechtlichen Anspruchs oder eines sonstigen Rechtsverhältnisses, das vorübergehend nicht geltend gemacht oder ausgeübt werden kann Ruhen des Verfahrens, bei behördlichen oder gerichtlichen Verfahren Siehe auch: Entspannung Ruh - Schlagzeug (Wikipedia)
Das Schlagzeug (englisch: drumset, drumkit, drums) besteht aus einer Kombination verschiedener Schlaginstrumente zur rhythmischen Klangerzeugung. Im Lauf der Geschichte entwickelte sich abhängig vom Musikstil ein unterschiedlicher Bedarf an Instrumenten mit verschiedenen Möglichkeiten von Anordnung und Aufbau, deren Gesamtheit schließlich zu einem „Schlagzeug“ zusammengefasst, und dessen Architektur mit der Zeit weitestgehend vereinheitlicht wurde. Zum heutigen Standardset gehören Kleine Trommel (snare drum), Große Trommel (bass drum), meist mehrere Hänge- und Stand-Tomtoms (floor tom), eine Hi-Hat, verschiedene andere Becken (cymbals) und teilweise Kleinperkussion wie zum Beispiel Holzblock, Kuhglocke oder Schellenkranz. Diese Kombination kann vom jeweiligen Musiker individuell zusammengestellt, variiert und mit Hilfe von Stativen und Befestigungseinrichtungen seiner Spielweise entsprechend angeordnet werden. Schlagzeugnoten werden innerhalb der gängigen Notenschrift notiert. Zur Kennzeichnung dient der neutrale Notenschlüssel. Neben dem akustischen Schlagzeug existiert das elektronische Schlagzeug.