Wohnraumlüftung gegen Pollen und Feinstaub
Die Initiative Wärme+ berät zum Thema Wohnraumlüftung gegen Pollen, Feinstaub, Schimmelsporen – wer in den eigenen vier Wänden aufatmen will, braucht mehr als geschlossene Fenster. Mit der passenden Filtertechnik in der Lüftungsanlage wird die frische Zuluft wirksam von Allergenen befreit. Für rund 12 Millionen Pollenallergiker in Deutschland beginnt das Leid längst nicht mehr erst im Frühling. Hasel und Erle blühen bereits im Januar, Gräserpollen fliegen bis in den Herbst – und der Klimawandel verlängert die Pollensaison Jahr für Jahr. Die naheliegende Strategie, Fenster und Türen konsequent geschlossen zu halten, greift dabei nicht und gefährdet den notwendigen Luftwechsel: Pollen gelangen über Kleidung, Haare und Schuhe trotzdem in die Wohnung.
Die Filterklasse entscheidet – nicht nur das Gerät
Eine kontrollierte Wohnraumlüftung setzt genau hier an. Die Anlage tauscht Luft kontinuierlich und nutzerunabhängig aus – Abluft wird nach draußen geführt, frische Außenluft strömt gefiltert und vorgewärmt in die Wohn- und Schlafräume. Entscheidend ist dabei die Filterklasse: Während einfache Grobfilter vor allem größere Partikel zurückhalten, erfassen höherwertige Feinfilter zusätzlich Pollenbruchstücke und Feinstaub – Partikel, die besonders tief in die Atemwege eindringen können. Auch Schimmelsporen, flüchtige organische Verbindungen aus Möbeln und Reinigungsmitteln sowie überschüssige Luftfeuchtigkeit – ideale Bedingungen für Hausstaubmilben – werden durch moderne Anlagen wirksam reduziert.
Weniger Heizenergie dank Wärmerückgewinnung
Neben der Luftqualität spielt auch die Energieeffizienz eine Rolle: Moderne Geräte mit Wärmerückgewinnung nutzen die Wärme der Abluft, um die zuströmende Frischluft vorzuwärmen – bis zu 90 Prozent der Wärmeenergie lassen sich so zurückgewinnen, was den Heizbedarf spürbar senkt. Beim Kauf oder der Nachrüstung einer Anlage empfiehlt die Initiative Wärme+, auf die Filterklasse der Zuluft, eine Filterwechsel-Anzeige sowie eine einfache Wartung zu achten. Als Faustregel gilt: Der Filter sollte ein- bis zweimal jährlich gewechselt werden, damit er seine Wirkung nicht verliert.
Weitere anbieterneutrale Informationen zu Lüftungssystemen bietet die Initiative Wärme+ unter www.waerme-plus.de Dort steht auch ein aktueller Blogbeitrag zum Thema sowie die Wärme+ Broschüre „Die Wohnungslüftung – Energiesparen und gesund leben“ zum kostenlosen Download bereit.
Über die Initiative WÄRME+
Die größten Energieeinsparpotenziale in deutschen Haushalten liegen bei Raumheizung und Trinkwassererwärmung. Um diese Potenziale zu heben, sind neben energiebewusstem Verhalten auch Investitionen in moderne Energie- und Gebäudetechnik nötig. Die Initiative WÄRME+ informiert Wohneigentümer anbieterneutral über die Einsatzmöglichkeiten von Technologien und Produkten, um wirtschaftliche, nachhaltige und umweltfreundliche Entscheidungen treffen zu können. Träger der Initiative sind die Marktführer AEG Haustechnik, CLAGE, DEVI, Stiebel Eltron und Vaillant sowie der ZVEI – Verband der Elektro- und Digitalindustrie und die HEA – Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung e.V.
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- Abluft (Wikipedia)
Abluft ist ganz allgemein die aus einem Raum frei oder gezwungen abströmende Luft. Bei der Betrachtung von Wohnraum kann diese Abluft z. B. weiter verwendet werden, indem diese anderen Räumen als Umluft wieder zugeführt wird oder ihre thermische Energie in einer Wärme- oder Kälterückgewinnung genutzt wird. Abluft und Abgas sind zu unterscheiden. Abgas besteht aus Verbrennungsgasen und ist im Gegensatz zur Abluft höher belastet. - Allergie (Wikipedia)
Als Allergie (seit 1905 von altgriechisch ἀλλεργία ‚Fremdreaktion‘, aus ἄλλος állos ‚fremd‘ und ἔργον érgon ‚Reaktion‘) bezeichnet man eine überschießende, krankhafte Abwehrreaktion des Immunsystems auf körperfremde, aber harmlose Umweltstoffe, die dann als Allergene oder Antigene bezeichnet werden. Die allergische Reaktion richtet sich gegen von außen kommende Stoffe, beispielsweise über die Lunge, den Verdauungstrakt, die Haut, die Schleimhaut oder mit dem Blut. Dagegen werden Autoimmunreaktionen, also überschießende, krankhafte Reaktionen des Immunsystems gegen Bestandteile des eigenen Körpers, nur dann zu den Allergien gezählt, wenn sie durch von außen in den Körper gelangte Stoffe ausgelöst werden. Neben der Allergie gibt es weitere Unverträglichkeitsreaktionen (Intoleranzen), z. B. die Pseudoallergie oder die Intoleranz, die mit einem ähnlichen Krankheitsbild wie eine Allergie einhergehen. Aufgrund der ähnlichen Symptome werden diese Begriffe im allgemeinen Sprachgebrauch fälschlicherweise oft synonym verwendet. - Allergiker (Wikipedia)
Als Allergie (seit 1905 von altgriechisch ἀλλεργία ‚Fremdreaktion‘, aus ἄλλος állos ‚fremd‘ und ἔργον érgon ‚Reaktion‘) bezeichnet man eine überschießende, krankhafte Abwehrreaktion des Immunsystems auf körperfremde, aber harmlose Umweltstoffe, die dann als Allergene oder Antigene bezeichnet werden. Die allergische Reaktion richtet sich gegen von außen kommende Stoffe, beispielsweise über die Lunge, den Verdauungstrakt, die Haut, die Schleimhaut oder mit dem Blut. Dagegen werden Autoimmunreaktionen, also überschießende, krankhafte Reaktionen des Immunsystems gegen Bestandteile des eigenen Körpers, nur dann zu den Allergien gezählt, wenn sie durch von außen in den Körper gelangte Stoffe ausgelöst werden. Neben der Allergie gibt es weitere Unverträglichkeitsreaktionen (Intoleranzen), z. B. die Pseudoallergie oder die Intoleranz, die mit einem ähnlichen Krankheitsbild wie eine Allergie einhergehen. Aufgrund der ähnlichen Symptome werden diese Begriffe im allgemeinen Sprachgebrauch fälschlicherweise oft synonym verwendet. - Feinstaub (Wikipedia)
Feinstaub ist ein Teil des Schwebstaubs. Feinstaub ist ein wesentlicher Faktor der Luftverschmutzung. Die Begriffe Aerosol und Feinstaub werden meist gleichbedeutend verwendet. Nach der Richtlinie der WHO zur Luftreinhaltung (WHO global air quality guidelines) ist Luftverschmutzung global der Umweltfaktor mit der größten Bedrohung der menschlichen Gesundheit. Feinstaub schädigt weltweit mehr Menschen als irgendein anderer Luftschadstoff. Mittlerweile trägt Feinstaub jährlich zum Tod von Millionen Menschen bei, die an Lungen-, Herz-Kreislauf- und weiteren Krankheiten, die sich feinstaubbedingt verschlimmern, sterben. Die Vereinten Nationen berufen sich auf eine Studie, die in Zusammenarbeit vom UNICEF erstellt wurde und von 8,1 Millionen Todesfällen im Jahr 2021 spricht (darunter etwa 700.000 Kinder unter fünf Jahren), während andere Quellen die Zahl der Opfer bei 6 Millionen ansetzen Die Max-Planck-Gesellschaft geht davon aus, dass sich die Anzahl der durch Luftverschmutzung verursachten Todesfälle bis 2100 verfünffachen könnte – wenn keine entsprechenden Gegenmaßnahmen getroffen werden. Die höchsten Feinstaub-Belastungen registrierten die verkehrsnahen Messstationen. Mittlerweile ist bekannt, dass Verkehrsbauwerke aus Asphalt zu einer Erhöhung der Feinstaubbelastung beitragen und in einigen Gebieten bereits (2020) die Feinstaubemissionen von Pkws überstiegen. Trotzdem gilt die Landwirtschaft als Hauptverursacher von Feinstaub, was insbesondere mit der intensiven Nutztierhaltung zusammenhängt. - Filter (Wikipedia)
Filter (gemeinsprachlich maskulin der Filter / fachsprachlich meist neutral das Filter) steht für: Filter (Band), US-amerikanische Rockband Geräte, Bauteile oder Baugruppen: Fluidtechnik: Filter (Fluidtechnik), eine Vorrichtung zur Trennung von Medien, beispielsweise ein Kaffeefilter Elektrotechnik: Filter (Elektrotechnik), eine elektrische Schaltung, die bestimmte Frequenzen aus einem Signalspektrum abschwächt Mechanisches Filter, eine mechanische Vorrichtung zum gleichen Zweck Optik: Filter (Optik), ein Hilfsmittel zur Selektion von elektromagnetischer Strahlung Filter (Fotografie), ein Bauteil, das vor der Kameralinse befestigt wird Methoden: Mathematik, Statistik, Datenbank: Filter (Mathematik), ein mathematisches Objekt, das den Begriff der Folge verallgemeinert Filter (Statistik), ein mathematisches Verfahren, das Mengen beliebiger Objekte filtert Filter (Software), eine Programmfunktion, durch die aus vorhandenen Eingabedaten nur eine bestimmte Teilmenge verwendet/verarbeitet wird. Filter (SQL), selektierte Datenbank-Abfrage Signalverarbeitung: Analogfilter, elektronische Filter zur zeit- und amplitudenkontinuierlichen Signalverarbeitung Digitalfilter, mathematische Filter zur digitalen Signalverarbeitung Informatik/Mechanik: Filter (Strukturanalyse), eine matrizielle Darstellungsweise von Lasten und Strukturen für die Tragwerksberechnung Digitale Bildverarbeitung: Grafikfilter, Effekte zur Bildveränderung Filter (Bildverarbeitung), eine Operation, die ein Eingangsbild mittels einer mathematischen Abbildung in ein Ausgabebild überführt Filter ist der Familienname folgender Personen: Benjamin Filter (* 1981), Politiker der Alternative für Deutschland (AfD) Christiane Filter (* 1961), deutsche Fußballspielerin Katharina Filter (* 1999), deutsche Handballspielerin Klaus Filter (* 1933), deutscher Rennruderer, Bootsbauer und Bootsentwickler Wilfried Filter (1933–2002), deutscher Politiker (SPD), MdBB für Bremerhaven Siehe auch: der Große Filter, ein Konzept, um das Fermi-Paradoxon zu lösen Filterführung, eine Methode bei der Konstruktion von Fragebögen Filtration (Trennverfahren), ein mechanisches Trennverfahren Filtrierung … - Frühling (Wikipedia)
Der Frühling oder Lenz (von mittelhochdeutsch lenze, von germanisch *langat-tin von *tina ‚Tag‘, nach den länger werdenden Tagen), auch das Frühjahr genannt, ist eine der vier Jahreszeiten und folgt auf den Winter. Die astronomisch bestimmte Jahreszeit Frühling beginnt mit einer Tag-und-Nacht-Gleiche und endet mit einer Sonnenwende. Im Laufe eines Jahres ändern sich Tageslänge (als Dauer des lichten Tages) und Tagbogen der Sonne (mit höchstem mittäglichem Sonnenstand) abhängig von der geographischen Breite eines Ortes verschieden stark. Dies führt in mittleren Breiten zu deutlich ausgeprägten Jahreszeiten, die sich auf beiden Hemisphären der Erde in jährlichem Turnus wiederholen. Während auf der einen Hemisphäre Herbst ist, ist auf der anderen Frühling; vom Südfrühling der Südhalbkugel wird daher der Nordfrühling der Nordhalbkugel unterschieden. In den gemäßigten Zonen ist es die Zeit der erwachenden und sprießenden Natur. - Lüftung (Wikipedia)
Lüftung oder Lüften bezeichnet die Erneuerung der Raumluft durch den Austausch von Luft zwischen Außen- und Innenräumen in Bauwerken. Der häufigste Grund für das Lüften von Räumen ist die Abführung unerwünschter Stoffe aus der Innenraumluft. Der Luftwechsel durch Öffnungen kann auf natürliche Weise durch thermische Konvektion und Winddruck oder durch maschinelle Lüftung erfolgen. Zur Auslegung des zum Anwendungsfall passenden Mindestluftwechsels können verschiedene Normen und Richtlinien herangezogen werden. Die Art und Effizienz der Lüftung bestimmen maßgeblich die Behaglichkeit der Raumnutzer (insbesondere bei besonders hohen oder niedrigen Außentemperaturen) sowie den Energieverbrauch von Heizungs- und Klimaanlagen. Mechanische Lüftungsanlagen in Wohngebäuden mit automatisierter Steuerung werden als Kontrollierte Wohnraumlüftung (KWL) bezeichnet. Siehe auch #Wohnraumlüftung In Gebäuden ohne zentrale Lüftungsanlage werden verschiedene Möglichkeiten empfohlen, um erhöhte Feuchtemengen abzuführen: Bei kurzzeitig erhöhtem Feuchteanfall, etwa bei einer Versammlung von Menschen, beim Kochen oder nach einer heißen Dusche, kann eine Stoßlüftung durchgeführt werden. Hierzu werden entweder die Fenster weit geöffnet oder es wird ein Badezimmer-Lüfter oder eine nach außen geführte Küchenabluftanlage genutzt. Eine temporäre Lüftung, etwa durch ein vorübergehendes Ankippen der Fenster, sollte nach mehrstündigem erhöhtem Feuchteeintrag vorgenommen werden. So beispielsweise während oder nach einem längeren Aufenthalt von Personen (z. B. im Schlafzimmer) oder beim Trocknen von Wäsche in der Wohnung. Eine Stoßlüftung würde in diesem Fall lediglich die in der Luft enthaltene Feuchtigkeit abführen, nicht jedoch die in Wänden, Decke und der Wohnungseinrichtung gespeicherte Feuchtigkeit. Ein dauerhaft erhöhter Feuchteeintrag, etwa durch Zimmerpflanzen oder ein offenes Aquarium, sollte durch eine Spaltlüftung bzw. Fugenlüftung kompensiert werden. In historischen Gebäuden gab es immer einen ausreichenden Luftaustausch durch Undichtigkeiten der Gebäudehülle und die Kamine der Öfen. In zentralbeheizten Wohnungen mit modernen Fenstern kann aus der Lippendichtung des Fensterflügels … - Pollen (Wikipedia)
Der Pollen (lateinisch pollen ‚sehr feines Mehl, Mehlstaub‘) oder Blütenstaub ist die meist mehlartige Masse, die in den Staubblättern der Samenpflanzen gebildet wird. Er besteht aus den Pollenkörnern. Diese sind infolge einer Reduktionsteilung (Meiose) haploid, d. h., ihre Zellen besitzen nur einen einfachen Chromosomensatz. Sie entsprechen damit den Gametophyten der Moose und Farne (siehe hierzu den Artikel Diplohaplont). Pollenkörner sind von einer widerstandsfähigen Wand, dem Sporoderm, umgeben, die unter anderem aus Sporopollenin besteht, und dienen dazu, die männlichen Gameten (Keimzellen) geschützt zu den weiblichen Empfangsorganen zu bringen und so die Bestäubung und in weiterer Folge die Befruchtung zu ermöglichen. - Stiebel Eltron (Wikipedia)
Die Dr. Theodor Stiebel Werke GmbH & Co. KG ist die Konzernobergesellschaft der Stiebel-Eltron-Gruppe. Bekanntestes Unternehmen der Gruppe ist die Stiebel Eltron GmbH & Co. KG. Der Firmensitz befindet sich im niedersächsischen Holzminden. Die Gruppe ist Hersteller von Elektro-, Warmwasser- und Heizgeräten sowie von Systemen zur Nutzung regenerativer Energien und Wärmepumpenheizungen und Anlagen zur kontrollierten Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung. - Wärme (Wikipedia)
Die physikalische Größe Wärme erfasst einen Teil der Energie, die bei einem Vorgang von einem thermodynamischen System aufgenommen oder abgegeben wird. Der andere Teil der bei diesem Vorgang übergebenen Energie ist die physikalische Arbeit. Die Summe aus Wärme und Arbeit gibt nach dem ersten Hauptsatz der Thermodynamik an, wie sich die innere Energie des Systems bei dem Vorgang ändert. Dabei ist die Arbeit als derjenige Anteil der übergebenen Energie definiert, der mit einer Änderung von äußeren Parametern verbunden ist, z. B. mit der Verkleinerung des Volumens beim Zusammendrücken eines Gases. Der übrige Anteil ist die Wärme. Die Übertragung von Wärme lässt die äußeren Parameter unverändert und verändert stattdessen die Entropie des Systems, wodurch sich beispielsweise dessen innere Ordnung verändert, z. B. wird beim Schmelzen eines Eiswürfels die innere Ordnung verringert. Wärme ist auch die einzige Form der Energie, die zwischen zwei Systemen während eines Vorgangs allein aufgrund ihrer unterschiedlichen Temperaturen übertragen wird. Dabei wird Wärme stets vom System der höheren zum System der tieferen Temperatur übertragen. Wärmetransport kann durch Wärmeleitung, Wärmestrahlung oder Konvektion erfolgen. Wärme wird – wie alle Energien – im internationalen System in der Maßeinheit Joule angegeben und üblicherweise mit dem Formelzeichen Q {displaystyle Q} bezeichnet. Wärme ist jedoch keine Menge, die in einem System vorhanden wäre. Physikalisch gibt es keine bestehende Wärmemenge in einem System. Wärmetransport während eines Vorgangs verändert andere physikalische Größen, die Zustandsgrößen sind und bei denen ein Begriff einer bestehenden Menge sinnvoll sein kann, wie zum Beispiel Energie oder Enthalpie. Vor allem Enthalpie wird auch oft als „Wärmeinhalt“ bezeichnet. - Wärmerückgewinnung (Wikipedia)
Wärmerückgewinnung (WRG) ist ein Sammelbegriff für Verfahren zur Wiedernutzbarmachung der thermischen Energie eines den Prozess verlassenden Massenstromes. Im einfachsten Fall, bei relativ kontinuierlicher Wärmeabgabe und -aufnahme, reicht ein Wärmeübertrager, sonst ist zusätzlich noch ein Wärmespeicher notwendig, beispielsweise ein Regenerator als Kurzzeit-Wärmespeicher. Ziel der Wärmerückgewinnung ist die Minimierung des Primärenergiebedarfs. Neben energiewirtschaftlichen Bedürfnissen werden ökologische Forderungen erfüllt. - wohnraumlüftung (Wikipedia)
Eine kontrollierte Wohnraumlüftung (KWL) ist eine meist elektrisch gesteuerte Lüftung zur definierten Be- und Entlüftung von Wohnungen. Nach Installationsweise unterscheiden sich die dezentrale Lüftung mit mehreren Ventilatoren (Einzelgeräte) und die zentrale Lüftung mit Zusammenführung der Lüftungskanäle aus mehreren Räumen zu einem einzelnen Lüftungsgerät (Zentralgerät). Je nachdem, ob ein Gebläse eingesetzt wird oder nicht, unterscheiden sich die maschinelle Lüftung mit Gebläse und die kontrollierte natürliche Lüftung als seltener Sonderfall, bei dem der natürliche Luftaustausch durch Konvektion (gegebenenfalls einschließlich Kamineffekt) und Windeinfluss durch Fenster oder andere Öffnungen genutzt und gesteuert wird. Bei der kontrollierten natürlichen Lüftung lassen sich die im Folgenden beschriebenen Varianten zur Luftführung und Wärmerückgewinnung nicht oder nur sehr beschränkt einsetzen. Die kontrollierte Wohnraumlüftung mit Gebläse kann als Abluftsystem, Zuluftsystem oder als kombiniertes Zu- und Abluftsystem ausgeführt werden. Bei gleichzeitiger Zuführung von Frischluft und Abführung von Fortluft kann ein Wärmetauscher die Zuluft mit der Wärme aus der Abluft vorheizen. Mithilfe einer Wärmepumpe kann die Abwärme der Abluft zur Beheizung der Zuluft, zur Warmwasserbereitung oder zum Betrieb einer Warmwasserheizung genutzt werden. Eine unkontrollierte Wohnungslüftung ist die freie Lüftung von Wohnungen mittels Fensterlüftung, Fugenlüftung oder Schachtlüftung.