Wie spezialisierte Interim-Führungskräfte Logistik-Transformationen in der Spezialchemie gelingen lassen
Die deutsche Chemieindustrie steht vor einer der schwierigsten Phasen ihrer Nachkriegsgeschichte. Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) hat es klar beziffert: Die Branche befindet sich beim Produktionsniveau auf einem 30-Jahres-Tief, die durchschnittliche Auslastung der Chemieunternehmen liegt bei nur noch 70 Prozent – ein Wert, der nach Einschätzung des VCI typischerweise unterhalb der Rentabilitätsschwelle liegt. Für das Gesamtjahr 2025 erwartet der VCI bestenfalls eine Stagnation, für die Chemieproduktion sogar einen Rückgang von rund zwei Prozent.
Transformation als Überlebensfrage – aber mit welchen Ressourcen?
Was die Lage besonders anspruchsvoll macht: Die Branche muss gleichzeitig aus der operativen Krise heraus und in eine fundamentale Transformation hinein. Die VCI-Roadmap Chemie 2050 formuliert das Ziel der Treibhausgasneutralität – und beziffert den dafür erforderlichen Investitionsbedarf auf über 60 Milliarden Euro bis 2050. In der Praxis bedeutet das: Chemieunternehmen müssen schrumpfen und investieren zugleich. Sie müssen Kosten senken und gleichzeitig ihre Rohstoffbasis, ihre Energiequellen und ihre Logistikprozesse grundlegend umbauen.
Für mittelständische Chemie- und Spezialchemiebetriebe ist dieses Spannungsfeld besonders ausgeprägt. Laut VCI-Befragung wollen 71 Prozent der mittelständischen Chemieunternehmen mit Kostensenkungsprogrammen auf die aktuelle Lage reagieren – das ist die schnellste und naheliegendste Antwort. Doch Kostensenkung ohne strategische Neujustierung der operativen Prozesse löst das strukturelle Problem nicht. Wer nur die Ausgaben kürzt, aber seine Logistik, seine Beschaffung und seine Lieferkette nicht an die neuen Anforderungen anpasst, verliert mittelfristig Wettbewerbsfähigkeit.
Logistik als unterschätzter Hebel in der Spezialchemie
Gerade in der Spezialchemie ist die Logistik ein strategisch unterschätzter Bereich. Spezialchemieprodukte erfordern komplexe Handhabungsvorschriften, spezifische Transportzulassungen und oft mehrstufige internationale Lieferketten. Gleichzeitig sind die Margen im Spezialchemiesegment stärker abhängig von Liefertreue und Prozesszuverlässigkeit als im Standardchemiebereich. Eine optimierte Logistik ist hier keine operative Nebensache, sondern ein direkter Hebel auf Kundenzufriedenheit und Marge.
Die aktuelle Doppelbelastung – operative Kostenkrise einerseits, regulatorische Anforderungen durch Nachhaltigkeitsvorgaben andererseits – erzeugt in der Spezialchemie-Logistik einen spezifischen Transformationsdruck: Transportwege müssen CO-reduziert werden, Lagerkonzepte müssen effizienter werden, Lieferantennetzwerke müssen resilienter werden. All das erfordert nicht nur Investitionen, sondern vor allem Führungskompetenz, die beides zusammendenkt: operative Exzellenz und strategische Transformation.
Fachkräftemangel trifft die Chemie dort, wo es wehtut
Das Problem: Genau diese branchenspezifische Führungskompetenz ist auf dem Arbeitsmarkt kaum zu finden. Die Bundesagentur für Arbeit weist für hochqualifizierte Stellen eine durchschnittliche Vakanzzeit von 173 Tagen aus – und für Spezialprofile in der chemischen Industrie, bei denen Prozesskenntnis, regulatorisches Wissen und Logistikexpertise zusammenkommen müssen, sind diese Zeitspannen in der Praxis deutlich länger. Rund 2.000 mittelständische Chemie- und Pharmaunternehmen sind in Deutschland tätig, 277.000 Beschäftigte arbeiten allein in diesem Segment. Der Druck, erfahrene Führungskräfte für Transformationsprojekte zu finden, ist enorm.
„Logistik-Transformation in der Chemie ist keine klassische Optimierungsaufgabe. Sie erfordert tiefes Branchenwissen, regulatorische Kenntnis und die Fähigkeit, unter Kostendruck strategisch zu denken. Genau das bringen unsere Interim Manager mit.“ – Günter Klose, Inhaber Klose Interim Management
Interim Management als Brücke zwischen Krise und Neuaufstellung
Spezialisierte Interim Manager mit Chemie- und Logistikhintergrund bieten in dieser Situation einen präzisen Mehrwert: Sie kennen die branchenspezifischen Anforderungen aus eigener Erfahrung – von Gefahrgutvorschriften über REACH-Regularien bis zur nachhaltigen Transportgestaltung. Sie übernehmen Führungsverantwortung mit sofortiger operativer Wirkung und ohne monatelange Einarbeitungszeit. Und sie hinterlassen nach Abschluss des Mandats strukturierte Prozesse, die das Unternehmen dauerhaft wettbewerbsfähiger machen.
Für Unternehmen, die gleichzeitig Kosten senken und ihre Logistik transformieren müssen – und dafür intern nicht die Kapazität haben – ist dies kein Notbehelf, sondern eine strategisch sinnvolle Entscheidung. Klose Interim Management aus Ronneburg vermittelt spezialisierte Führungskräfte für Logistik, Supply Chain und Prozessoptimierung – auch für branchenspezifische Mandate in der Chemieindustrie. Passende Profile stehen innerhalb von 48 Stunden bereit. Weitere Informationen unter www.klose-interim.de.
Klose Interim Management mit Sitz in Ronneburg ist ein spezialisierter Provider für zeitlich befristete Führungskräfte in verschiedenen Unternehmensbereichen. Das von Günter Klose geführte Unternehmen vermittelt erfahrene Interim Manager insbesondere für Logistik, Einkauf, Supply Chain, Finanzen und Produktion sowie weitere Fachbereiche.
Mit der Bereitstellung passender Interim-Profile innerhalb von 48 Stunden bietet Klose Interim Management schnelle und flexible Lösungen bei Vakanzen, Transformationsprojekten, Restrukturierungen und Unternehmensexpansionen.
Kontakt
Klose Interim Management
Günter Klose
Birkenstr. 16
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- Chemieindustrie (Wikipedia)
Die chemische Industrie (auch Chemieindustrie, Chemiewirtschaft, chemisches Gewerbe) ist ein Wirtschaftszweig (Branche), der sich mit der Herstellung chemischer Produkte beschäftigt. Dieser Industriezweig stellt für viele andere Wirtschaftszweige die benötigten Stoffe her. - Fachkräftemangel (Wikipedia)
Als Fachkräftemangel bezeichnet man den Mangelzustand einer Volkswirtschaft, in dem eine bedeutende Anzahl von Arbeitsplätzen für Arbeitnehmer mit bestimmten Qualifikationen nicht besetzt werden kann, weil auf dem Arbeitsmarkt keine entsprechend qualifizierten Fachkräfte zur Verfügung stehen. Anzeichen für einen Fachkräftemangel können etwa überdurchschnittliche Steigerungen der Arbeitsentgelte eines Fachgebiets sein. - gefahrgut (Wikipedia)
Als Gefahrgut (außerhalb der Fachsprache fälschlicherweise auch Gefahrengut; englisch dangerous goods oder hazardous materials, abgekürzt als hazmat) bezeichnet man im Zusammenhang mit dem Transport im öffentlichen Raum Stoffe, Zubereitungen (Gemische, Gemenge, Lösungen) und Gegenstände, welche Stoffe enthalten, von denen aufgrund ihrer Natur, ihrer physikalischen oder chemischen Eigenschaften oder ihres Zustandes beim Transport bestimmte Gefahren für die öffentliche Sicherheit oder Ordnung, insbesondere für die Allgemeinheit, wichtige Gemeingüter, Leben und Gesundheit von Menschen, Tieren und Sachen ausgehen können und die aufgrund von Rechtsvorschriften als gefährliche Güter einzustufen sind. - Interim Management (Wikipedia)
Interim-Management (lateinisch ad interim ‚unterdessen‘, ‚einstweilen‘) ist eine zeitlich befristete Art des betriebswirtschaftlichen Managements. „Management auf Zeit“ ist eine gelegentlich verwendete deutsche Übersetzung für Interim-Management. Interim-Manager übernehmen Ergebnisverantwortung für ihre Arbeit in einer Linienposition oder in Projekten. Sie verlassen das Unternehmen oder die besetzte Position, sobald das Problem gelöst, beispielsweise eine stabile neue Unternehmens- oder Bereichsführung etabliert ist, oder nach Abschluss des Projektes, in dem sie tätig waren. - Kosteneffizienz (Wikipedia)
Die Kosten-Wirksamkeits-Analyse (KWA) (englisch cost-effectiveness-analysis, „Kosteneffektivitäts-Analyse“) ist in der Betriebswirtschaftslehre und im Projektmanagement ein Instrument zur Bewertung von Wirtschaftlichkeit von Projekten, deren Kosten zwar über Marktpreise ermittelt werden können, deren Nutzen jedoch nicht monetär gemessen werden kann (z. B. Menschenleben) oder deren monetäre Messung in der Gesellschaft umstritten ist. - Logistik (Wikipedia)
Die Logistik ist sowohl eine interdisziplinäre Wissenschaft als auch ein Wirtschaftszweig oder eine betriebliche Funktion in Wirtschaftssubjekten, die sich mit der Planung, Steuerung, Optimierung und Durchführung von Güter-, Informations- und Personenströmen befasst. - nachhaltigkeit (Wikipedia)
Nachhaltigkeit ist ein Handlungsprinzip bei der Nutzung von Ressourcen. Hierbei soll eine dauerhafte Bedürfnisbefriedigung gewährleistet werden, indem die natürliche Regenerationsfähigkeit der beteiligten Systeme bewahrt wird, vor allem von Lebewesen und Ökosystemen. Das Handlungsprinzip der Nachhaltigkeit ist ein Zielkonflikt, ein veränderlicher bestmöglicher Zustand, in dem es nicht möglich ist, die Ziel-Eigenschaft Ressourcennutzung zu verbessern, ohne zugleich die andere Eigenschaft des Ressourcen-Erhalts verschlechtern zu müssen. Im Allgemeinen wird Nachhaltigkeit heute als Form der Ressourcennutzung verstanden, die nach dem Drei-Säulen-Modell auf dem gleichzeitigen und gleichberechtigten Umsetzen von Umweltschutz, langfristigem Wirtschaften und einem fairen Miteinander beruht, damit auch zukünftige Generationen gut leben können. Im entsprechenden englischen Wort sustainable ist dieses Prinzip wörtlich erkennbar: to sustain im Sinne von „aufrechterhalten“ bzw. „erhalten“. Mit anderen Worten: Die beteiligten Systeme können ein bestimmtes Maß an Ressourcennutzung „dauerhaft aufrechterhalten“, ohne Schaden zu nehmen. Das Prinzip wurde zuerst in der Forstwirtschaft angewendet: Im Wald ist nur so viel Holz zu schlagen wie permanent nachwächst. Als in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erkannt wurde, dass alle Rohstoffe und Energievorräte auf der Welt auszugehen drohen, ging sein Gebrauch auf den Umgang mit allen Ressourcen über. In seiner ersten und älteren Bedeutung weist „nachhaltig“ als Adjektiv oder bei adverbialem Gebrauch darauf hin, dass eine Handlung längere Zeit anhaltend wirkt. Beispiel: Die (ungeregelte) Ressourcennutzung führt über längere Zeit zum Verlust der Ressourcen. Da das oben genannte Handlungsprinzip das Gegenteil, nämlich die Ressourcenerhaltung trotz Nutzung zum Ziel hat, ist darauf zu achten, dass die erste und die hinzugekommene Bedeutung zueinander nicht widerspruchsfrei sind. - Prozessoptimierung (Wikipedia)
Die Prozessoptimierung dient in Wirtschaftssubjekten dazu, die Effizienz und die Effektivität bestehender Arbeits-, Geschäfts-, Produktions- und Entwicklungsprozesse sowie den Einsatz der hierfür benötigten Ressourcen kontinuierlich zu verbessern. - Spezialchemie (Wikipedia)
Als Spezialchemie wird ein Bereich der chemischen Industrie bezeichnet. Der Begriff ist nicht eindeutig definiert, aber in der Regel versteht man darunter chemische Produkte mit folgenden Eigenschaften: Im Vordergrund steht die Wirkung, nicht die chemische Beschaffenheit Die Produkte sind für spezielle Anwendungen, häufig sogar kundenspezifisch, hergestellt Der Anteil an den Gesamtkosten ist für den Kunden relativ gering, spielt aber eine wichtige Rolle für sein Produkt Relativ kleine Volumina und daher häufig diskontinuierliche Produktionsverfahren Typische Spezialchemie-Produkte sind diverse Additive, wie beispielsweise Flammschutzmittel, Lichtschutzmittel und Lebensmittelzusatzstoffe. Die Einteilung der Spezialchemie erfolgt entweder nach Kundenindustrie (Lebensmittel) oder Funktion (Flammschutz). Feinchemikalien und pharmazeutische Wirkstoffe haben ein anderes Geschäftsmodell (basierend auf der Reinheit des Stoffes), werden aber trotzdem häufig zur Spezialchemie gezählt. Der Übergang zwischen Basischemie und Spezialchemie verläuft fließend und kann sich auch im Zeitverlauf ändern. Die Unternehmen der Spezialchemie haben einen hohen Aufwand für Forschung und Entwicklung, da sie oft nur im Markt bestehen können, wenn sie ständig neue und innovative Produkte entwickeln. Auch die Herstellkosten sind meistens gegenüber den in Massenproduktion hergestellten Grundchemikalien sehr hoch. Im Gegenzug können aber auch sehr hohe Preise erzielt werden und der Einfluss der Rohstoffkosten ist geringer. Spezialchemieunternehmen führen oft Lohnsynthesen im Auftrag anderer Unternehmen durch, die das spezielle Know-how und die Produktionsmöglichkeiten selbst nicht haben. Ende der 1990er Jahre entstanden zahlreiche Spezialchemieunternehmen durch die Dekonstruktion der chemischen Industrie, wichtige Beispiele waren Clariant (Spin-off der Sandoz-Chemiesparte 1995, Übernahme des Spezialchemikaliengeschäft von Hoechst 1997), Rhodia (Rhône-Poulenc Spin-off 1998), Ciba AG (Novartis Spin-off 1997), Cognis (Henkel Spin-off 1999), Lonza Group (Alusuisse Spin-off 1999). Inzwischen wurden zahlreiche dieser Unternehmen von diversifizierten Chemieunternehmen wie BASF (Ciba, Cognis) oder … - Transformation (Wikipedia)
Transformation (von lateinisch transformare ‚umformen‘) steht für: Transformation (Archäologie) in der Archäologie Transformation (Betriebswirtschaft), Prozess der Veränderung in Unternehmen Transformation (Bodenkunde), Umformung von Boden ohne Verlagerung von Material Transformation (Elektrotechnik), Betragsänderung einer Wechselspannung durch einen Transformator Transformation (evolutionärer Algorithmus), Parameter in evolutionären Algorithmen Transformation (Genetik), Form der Übertragung von DNA auf eine Zelle Transformation (Linguistik), Umwandlung eines Satzteils in eine andere grammatische Form Transformation (Mathematik), siehe Liste von Transformationen in der Mathematik Transformation (Militärwissenschaft), grundlegender Wandel der militärischen Strategie Transformation (Neurophysiologie), Umformung amplitudenkodierter Signale in frequenzkodierte Signale, siehe Erregungsübertragung Transformation (Ökonomie), volkswirtschaftlicher Transformationsprozess, siehe Transformationsökonomie Transformation (Politikwissenschaft), Wechsel der politischen Grundordnung Transformation (Recht), Umsetzung von Völkerrecht in nationales Recht Transformation, körperliche; Veränderung der Gestalt bzw. äußeren Form, siehe Gestaltwandler des Weiteren: Digitale Transformation, Veränderungsprozess in Wirtschaft und Gesellschaft, der durch die Entstehung immer leistungsfähigerer digitaler Technologien ausgelöst wird Sozial-ökologische Transformation, die Umstellung der energetischen Grundlagen der Gesellschaften auf erneuerbare Energien im Sinne einer Dekarbonisierung Siehe auch: Große Transformation (Begriffsklärung) Transformationen, Pastoralpsychologische Werkstattberichte, theologische Fachzeitschrift (ab 2001) Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel Transformation enthält - VCI (Wikipedia)
Die Abkürzung VCI steht für: Verband der Chemischen Industrie Intel Visual Computing Institute Volatile Corrosion Inhibitor Virtual Channel Identifier, siehe Asynchronous Transfer Mode Vena cava inferior, siehe auch Hohlvene Vehicle Communication Interface, siehe Diagnosetester Vehicule de Combat d’Infanterie, Schützenpanzer Video Collection International