ARAG Experten erklären, was bei Geschenken und Gutscheinen rechtlich gilt
Der zweite Sonntag im Mai ist für viele Familien ein fester Termin, an dem Mütter besondere Aufmerksamkeit erhalten – ob mit Blumen, gemeinsamen Aktivitäten oder kleinen Aufmerksamkeiten. Gleichzeitig gehört der Muttertag zu den umsatzstärksten Tagen im Handel und führt jedes Jahr zu vielen Onlinebestellungen. Damit verbunden stellen sich Fragen zu Widerruf, Gewährleistung und typischen Ausnahmen, die häufig gerade bei personalisierten Geschenken greifen. Die ARAG Experten geben einen Überblick über Tradition, Erwartungen und relevante Verbraucherrechte.
Welche Bedeutung hat der Muttertag und welche Rolle spielt dabei der Handel?
Der Muttertag ist kein gesetzlicher Feiertag, seine gesellschaftliche Bedeutung ist jedoch groß. Viele Menschen nutzen den Tag, um Wertschätzung zu zeigen. Nach Erhebungen des Handelsverbands Deutschland gehören Blumen zu den beliebtesten Muttertagsgaben. Händler und Floristen verzeichnen an diesem Tag regelmäßig eine hohe Nachfrage, was den wirtschaftlichen Stellenwert zusätzlich unterstreicht. Trotz des kommerziellen Aspekts bleibt der Muttertag für viele Familien vor allem ein Anlass, Zeit miteinander zu verbringen.
Was wünschen sich viele Mütter und was sagt die Tradition?
Blumen sind zwar beliebt, aber nicht alles. Knapp die Hälfte aller Mütter freut sich vor allem über Zeit mit der Familie. Klassische „Geschenke“ sind deshalb auch gemeinsame Ausflüge, ein selbstgekochtes Essen, Ausschlafen oder Hilfe im Haushalt. Letzteres ist übrigens ein alter Brauch: Kinder und Partner übernehmen traditionell möglichst viele Aufgaben im Haushalt, damit Mama zumindest an diesem Tag etwas Zeit für sich genießen kann. Ob das tatsächlich klappt, steht natürlich auf einem anderen Blatt.
Welche Rechte gelten beim Onlinekauf von Muttertagsgeschenken?
Wer Blumen, Schmuck oder andere Geschenke kurzfristig online bestellt, sollte ein paar Verbraucherrechte kennen. Grundsätzlich gilt bei Online-Bestellungen ein 14-tägiges Widerrufsrecht. Das bedeutet: Verbraucher können die Ware ohne Angabe von Gründen zurückschicken. Die Frist beginnt in der Regel erst, wenn die Bestellung geliefert wurde. Allerdings weisen die ARAG Experten auf Ausnahmen hin. Und die betreffen ausgerechnet typische Muttertagsgeschenke: Frische Blumen, individuell angefertigte Produkte oder personalisierte Geschenke sind meist vom Widerrufsrecht ausgeschlossen. Ein graviertes Armband oder ein nach Kundenwunsch zusammengestellter Blumenstrauß lassen sich also in der Regel nicht einfach zurückgeben.
Was gilt, wenn das Geschenk beschädigt oder verspätet ankommt?
Kommt eine Bestellung nicht rechtzeitig an oder ist die Ware beschädigt, greifen unabhängig vom Muttertag die gesetzlichen Gewährleistungsrechte. Nach Angaben der ARAG Experten haben Käufer Anspruch auf Ersatz oder Erstattung, wenn die Lieferung fehlerhaft ist oder nicht der Bestellung entspricht. Bei Transportschäden sollten Betroffene die Mängel zeitnah dokumentieren und den Händler informieren, damit Ersatz geleistet werden kann. Kommt das Geschenk verspätet an, hängt es vom Einzelfall und den Lieferzusagen ab, ob Verbraucher weitere Ansprüche geltend machen können.
Welche Besonderheiten gelten bei Gutscheinen und Erlebnisgeschenken?
Beliebt sind auch Gutscheine für Restaurantbesuche, Wellnessbehandlungen oder gemeinsame Aktivitäten. Die ARAG Experten weisen darauf hin, dass Gutscheine in der Regel der regelmäßigen Verjährungsfrist von drei Jahren unterliegen. Die Frist beginnt am Ende des Jahres, in dem der Gutschein ausgestellt wurde. Steht auf dem Gutschein eine kürzere Einlösefrist, setzt diese die gesetzliche Regelung außer Kraft. Allerdings muss die kürzere Frist begründet sein und mehr als ein Jahr betragen. Doch wo die Regel, da die Ausnahme: Handelt es sich um einen Gutschein für eine bestimmte Aktion, beispielsweise eine Veranstaltung an einem bestimmten Datum, so ist dieser Zeitpunkt des Angebots auch die gültige Gutscheinfrist.
Bei sogenannten Erlebnisgutscheinen, die über Vermittlerportale verkauft werden, schließen Verbraucher häufig einen Vertrag mit dem Portalbetreiber und machen später einen Termin mit dem eigentlichen Anbieter. Die ARAG Experten raten, die Bedingungen sorgfältig zu prüfen: Nicht immer ist eine Erstattung möglich, wenn der gewünschte Termin nicht zustande kommt oder der Gutschein verfallen ist. Wird ein vereinbarter Termin vom Anbieter abgesagt, besteht in der Regel Anspruch auf einen Ersatztermin; ob Geld erstattet wird, hängt von den konkreten Vertragsbedingungen ab.
Was ist bei Restaurantreservierungen am Muttertag zu beachten?
Viele Familien nutzen den Muttertag für einen Restaurantbesuch. Rechtlich handelt es sich bei einer Reservierung nicht immer um einen verbindlichen Vertrag, häufig geht es zunächst nur um eine unverbindliche Platzfreihaltung. Theoretisch kann aber Schadensersatz oder eine sogenannte No-Show-Gebühr erhoben werden, falls die Gäste ihre Reservierung zu spät oder gar nicht absagen. Allerdings muss eine solche Regelung rechtssicher in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) formuliert und einsehbar sein. Die ARAG Experten erklären, dass es zudem auf die Art der Vereinbarung ankommt: Wird ausdrücklich ein Menü oder eine bestimmte Leistung für eine feste Personenzahl zugesagt, kann daraus eine verbindliche Buchung entstehen. Sagt der Gast dann kurzfristig ab oder erscheint nicht, kann der Gastronom unter Umständen Ausfallkosten geltend machen, wenn er den Tisch nicht anderweitig vergeben kann.
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Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Sie ist der weltweit größte Rechtsschutzversicherer. Aktiv in insgesamt 18 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Ihren Kunden in Deutschland bietet die ARAG neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft auch eigene einzigartige, bedarfsorientierte Produkte und Services in den Bereichen Komposit und Gesundheit. Mit mehr als 6.100 Mitarbeitenden erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von über 2,8 Milliarden Euro.
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- ARAG (Wikipedia)
ARAG bezeichnet die ARAG SE, ein Versicherungskonzern die ARAG (Range), bestehend aus den Häfen Amsterdam, Rotterdam, Antwerpen und Gent - Blumen (Wikipedia)
Blumen bezeichnet: Blumen, dekorative Blüten, Blütenstände oder blühende Topf- bzw. Gartenpflanzen Blumen (Deutsche Post), eine Dauermarkenserie der Deutschen Post AG Blumen (österreichische Briefmarkenserie), eine Dauermarkenserie der österreichischen Post Blumen (Schnitzler), eine Novelle von Arthur Schnitzler Blumén oder Blumen ist der Familienname von Elsa von Blumen (1859–1935), US-amerikanische Radsportlerin Harri Blumén (* 1958), einem finnischen Skispringer Jean Lipman-Blumen (* 1932), US-amerikanische Organisationsoziologin und Professorin Karl Friedrich von Blumen (1784–1857), königlich preußischer Generalmajor Siehe auch: Bloemen - Blumenstrauß (Wikipedia)
Ein Blumenstrauß ist ein Blumengebinde mit einer Bindestelle. Damit kann es bequem transportiert werden. Synonym wird auch Blumenbouquet verwendet. - Familie (Wikipedia)
Familie (von lateinisch familia „Gesinde“, „Gesamtheit der Dienerschaft“, einer Kollektivbildung von famulus „Diener“) bezeichnet soziologisch eine durch Partnerschaft, Heirat, Lebenspartnerschaft, Adoption oder Abstammung begründete Lebensgemeinschaft, meist aus Eltern oder Erziehungsberechtigten sowie Kindern bestehend, gelegentlich durch weitere, mitunter auch im selben Haushalt lebende Verwandte oder Lebensgefährten erweitert. Die Familie beruht im Wesentlichen auf Verwandtschaftsbeziehungen. - Feiertag (Wikipedia)
Unter einem Feiertag (ahd. fîra aus lateinisch fēria ‚Festtag‘, ‚der religiösen Feier gewidmeter, arbeitsfreier Tag‘; dazu feiern, ursprünglich ‚die Arbeit ruhen lassen‘, ahd. fîrôn von lateinisch fēriāri; vgl. Feierabend, Ferien) oder Festtag (lateinisch dies fēstus, ‚ein der [öffentlichen] religiösen Feier gewidmeter Tag‘; vgl. Fest) wird im deutschen Sprachraum allgemein ein arbeitsfreier Tag mit besonderer Feiertagsruhe verstanden. Alle Kulturen und Völker feiern regelmäßig bestimmte Ereignisse von gesellschaftlichem oder religiösem Rang. Diese sind oft durch die Rechtsordnungen der einzelnen Staaten besonders geschützt. Man spricht im deutschen Sprachraum dann von gesetzlichen Feiertagen. - Geschenk (Wikipedia)
Ein Geschenk (von (ein)schenken, also dem Bewirten eines Gastes) ist die freiwillige Eigentumsübertragung einer Sache oder eines Rechts an den Beschenkten ohne Gegenleistung – also unmittelbar zunächst kostenlos für den Empfänger. Im übertragenen Sinne kann man auch jemandem seine Aufmerksamkeit, sein Vertrauen oder seine Liebe schenken. Schenken kann ein Ausdruck altruistischen Handelns sein. In diesem Fall will der Schenkende dem Beschenkten uneigennützig eine Freude bereiten. Schenken kann aber auch einen gewissen sozialen Druck auf den Beschenkten ausüben, dem Schenkenden seinerseits für eine Gegenleistung („Bestechung“) verpflichtet zu sein. Gegenstände werden als Geschenk oft in Geschenkpapier verpackt. Geschenkband ist ein farbiges, dekoratives Band, mit dem Geschenke verziert werden. Es ist heutzutage in aller Regel aus Kunststoff und wird mit dekorativen Schleifen am Geschenk befestigt. Ein Geschenk, das dem Beschenkten nichts Gutes tut, sondern ihm Unheil bringen soll, ist (in gehobener Sprache) ein Danaergeschenk. In Karl Friedrich Wilhelm Wanders Deutsches Sprichwörter-Lexikon gibt es 57 Sprichwörter zum Thema Schenken und 69 über das Geschenk; z. B. Besser schenken als borgen (Nr. 2; Band 4, S. 142) oder Mit Geschenken kann man Mutter und Tochter lenken (Nr. 54; Band 1, S. 1591). - gutschein (Wikipedia)
Ein Gutschein ist ein Wertzeichen, dessen Aussteller dem Inhaber einen Anspruch auf eine Leistung verschafft. - Handel (Wikipedia)
Als Handel, veraltet auch Kommerz, wird die wirtschaftliche Tätigkeit des Austauschs von materiellen oder immateriellen Gütern (Handelsobjekten) zwischen Wirtschaftssubjekten von der Produktion bis zum Konsum oder einer anderweitigen Güterverwendung bezeichnet. Als natürliche Erweiterung der Arbeitsteilung, die sich zu Berufen entwickelte, ist der Handel für alle Kulturen der Welt nachweisbar und ein essentieller Bestandteil der menschlichen Gemeinschaft und Entwicklung. - Mütter (Wikipedia)
Mütter ist ein 1935 erschienener Roman des österreichischen Schriftstellers Karl Heinrich Waggerl (1897–1973). Es handelt sich um seinen letzten Roman; später wandte sich Waggerl der kleineren erzählerischen Form zu. - Muttertag (Wikipedia)
Der Muttertag ist ein Tag zu Ehren der Mutter und der Mutterschaft. Er hat sich seit 1914, beginnend in den Vereinigten Staaten, in der westlichen Welt etabliert. Im deutschsprachigen Raum, den USA und vielen anderen Ländern wird er am zweiten Sonntag des Monats Mai gefeiert. Je nach Land sind auch andere Tage im Jahr als Muttertag festgelegt (z. B. letzter Sonntag im Mai für viele französischsprachige Länder). - Stellenwert (Wikipedia)
Stellenwert bezeichnet: die Bedeutung eines Gegenstandes oder Handelns, siehe Wichtigkeit eine Potenz der Basis eines Stellenwertsystems, siehe Stellenwertsystem #Stelle und Stellenwert - Tradition (Wikipedia)
Tradition (von lateinisch tradere „hinüber-geben“ oder traditio „Übergabe, Auslieferung, Überlieferung“) bezeichnet die Weitergabe (das Tradere) von Handlungsmustern, Überzeugungen, Glaubensvorstellungen oder Anderem oder das Weitergegebene selbst (das Traditum, beispielsweise in Gepflogenheiten, Konventionen, Bräuche oder Sitten). Tradition geschieht innerhalb einer Gruppe oder zwischen Generationen und kann mündlich oder schriftlich über Erziehung, Vorbild oder spielerisches Nachahmen erfolgen. Die soziale Gruppe wird dadurch zur Kultur oder Subkultur. Weiterzugeben sind jene Verhaltens- und Handlungsmuster, die im Unterschied zu Instinkten nicht angeboren sind. Dazu gehören einfache Handlungsmuster wie der Gebrauch von Werkzeugen oder komplexe wie die Sprache. Die Fähigkeit zur Tradition und damit die Grundlage für Kulturbildung beginnt bei Tieren, wie beispielsweise Krähen oder Schimpansen, und kann im Bereich der menschlichen Kulturbildung umfangreiche religiös-sittliche, politische, wissenschaftliche oder wirtschaftliche Systeme erreichen, die durch ein kompliziertes Bildungssystem weitergegeben wurden. Tradition kann ein Kulturgut sein. Aus dem Wort Tradition werden zwei Adjektive abgeleitet: In der Gemeinsprache wird in der Regel nur der Ausdruck traditionell verwendet. Semantisch korrekt wird damit etwas bezeichnet, das auf einer älteren Geschichte aufbaut, das jedoch nicht unverändert weiterhin gültig ist. Soll diese auf die Zukunft projizierte Gültigkeit konkret enthalten sein, spricht man in der Bildungssprache von traditional. Der sichtbare Ausdruck der Traditionen einer Ethnie oder eines indigenen Volkes wird als Folklore bezeichnet (siehe auch Folklorismus). - Verbraucherrecht (Wikipedia)
Verbraucherschutz, österreichisch und schweizerisch Konsumentenschutz, bezeichnet die Gesamtheit der Bestrebungen und Maßnahmen, die Menschen in ihrer Rolle als Verbraucher beziehungsweise Konsumenten von Gütern oder Dienstleistungen schützen sollen. Er beinhaltet auch staatlich übertragene Funktionen an Verbraucherschutzverbände. Dieser Schutzbedarf beruht auf der Grundlage, dass Verbraucher gegenüber den Herstellern und Vertreibern von Waren und gegenüber Dienstleistungsanbietern strukturell unterlegen sind, das heißt infolge geringerer Fachkenntnis, Information, Ressourcen und/oder Erfahrung benachteiligt werden können. Anliegen und Aufgabe des Verbraucherschutzes ist es, dieses Ungleichgewicht sinnvoll auszugleichen und dem Verbraucherinteresse gegenüber der Anbieterseite zu einer angemessenen Durchsetzung zu verhelfen. Der Verbraucherschutz umfasst neben Verbrauchsgütern auch sonstiges Gut (etwa permanent vorhandene Infrastruktur), daher spricht man moderner von „Konsument“ und „Konsumentenschutz“. In einem weiteren Sinne wird der Begriff auch gebraucht, um den von gesetzlichen Vorschriften gewährleisteten Schutz vor Gesundheitsgefahren zu bezeichnen (siehe Sicherheitshinweis), die Verbrauchern typischerweise drohen (z. B. durch Verunreinigungen im Trinkwasser). Insoweit ist der Sprachgebrauch uneinheitlich; manche sprechen von Verbraucherschutz, manche von Gesundheitsschutz oder auch „gesundheitlichem Verbraucherschutz“. - Wertschätzung (Wikipedia)
Wertschätzung bezeichnet die positive Bewertung eines anderen Menschen. Sie gründet auf einer inneren allgemeinen Haltung anderen gegenüber. Wertschätzung betrifft einen Menschen als Ganzes, sein Wesen. Sie ist eher unabhängig von Taten oder Leistung, auch wenn solche die subjektive Einschätzung über eine Person und damit die Wertschätzung beeinflussen. Wertschätzung ist verbunden mit Respekt, Wohlwollen und drückt sich aus in Zugewandtheit, Interesse, Aufmerksamkeit und Freundlichkeit. „Er erfreute sich allgemein hoher Wertschätzung“ bedeutet umgangssprachlich: Er ist geachtet/respektiert. Es gibt eine Korrelation zwischen Wertschätzung und Selbstwert: Menschen mit hohem Selbstwert haben öfter eine wertschätzende Haltung anderen gegenüber, werden öfter von anderen wertgeschätzt, wohingegen Personen, die zum aktiven Mobbing neigen, häufig ein eher geringes Selbstvertrauen damit kompensieren. Empfangene und gegebene Wertschätzung vergrößern das Selbstwertgefühl sowohl beim Empfänger als auch beim Geber. Wertgeschätzte Personen sind, wenn sie ein offenes Wesen haben und kontaktfreudig sind, oft auch beliebt. Ein Antonym von Wertschätzung ist Geringschätzung (sie kann bis hin zur Verachtung reichen).