Management wird oft als Talent verkauft. Dabei ist es ein Beruf, der wie jedes andere Handwerk gelernt werden muss. Dennoch gelangen viele Führungskräfte ohne systematische Ausbildung in Leitungspositionen. Dabei sind Fehler an der Spitze für Organisationen teuer und riskant. Wer auf Bauchgefühl statt auf erprobte Methoden setzt, darf sich über schlechte Entscheidungen und eine geringe Wirkung nicht wundern.
Management ist keine angeborene Begabung. Es ist ein Beruf, der erlernt werden muss. Es ist damit vergleichbar mit jedem anderen Fachgebiet, in dem Ausbildung und Erfahrung den Unterschied machen. Experten kritisieren regelmäßig, dass die Ausbildung von Führungskräften oft unzureichend ist – und das trotz der zentralen Bedeutung des Managements in Organisationen. So gelangen viele Manager ohne systematische Vorbereitung in Leitungsrollen, obwohl Fehler gerade an dieser Stelle erhebliche Risiken bergen. Einige Managementexperten verfolgen daher den Ansatz, Management als handwerkliche Disziplin zu verstehen, in der Aufgaben, Werkzeuge und Verantwortung bewusst erlernt und gelebt werden. Sie wollen sich nicht auf Talent oder Intuition verlassen, sondern mit systematischen und methodischen Zugängen das Kompetenzniveau in der Führungspraxis verbessern. Der Schweizer Unternehmensberater und ehemalige Flugkapitän Bruno Dobler begrüßt diesen Ansatz, denn er selbst ist der Überzeugung: „Hier eignet sich der Beruf des Piloten als Vorbild, quasi als Benchmark, denn Prinzipien wie diese müssen in diesem Job neben der Fliegerei erlernt werden.“ Damit gelten Führungsqualitäten auch für Dobler als erlernbar.
Und Dobler weiß, wovon er spricht. Er ist nicht nur Pilot, sondern war auch Aufsichtsrat der Zürcher Kantonalbank, gründete selbst Unternehmen und berät heute zahlreiche andere. Er kennt die Herausforderungen im Management – gerade bei Krisen. „Hier sind neben Know-how Selbstvertrauen und Transparenz gefragt – und beides lernt man erst durch regelmäßiges Training“, betont der Unternehmensberater. In seinem Vortrag „Mit Leadership like a Pilot – durch turbulente Zeiten“ geht er ausführlich auf diese Aspekte ein. Bruno Dobler verdeutlicht anhand seiner Erfahrungen als ehemaliger Flugkapitän, wie eng Selbstbewusstsein, Inspiration und Führungsqualitäten verbunden sind. Deshalb ist in der Luftfahrt unter anderem eine offene, hierarchiefreie Kommunikation unerlässlich, ebenso wie die Konzentration auf den Erfolg – das sichere Ankommen nämlich. Für modernes Leadership gilt das Gleiche: Jede Störung birgt das Potenzial für einen Crash. Aus diesem Grund sind die Verantwortlichkeiten in der Luftfahrt bereits vor dem Start klar geregelt. So weiß jeder von Anfang an, welche Aufgaben er hat, vor allem im Notfall.
Im Management erdgebundener Unternehmen ist das oft nicht der Fall. „Wenn sich quasi jeder zum Manager berufen fühlt und deshalb gerne Arbeit abgibt, wird das zum Problem. Denn das hält Teams davon ab, ihrer eigentlichen Arbeit nachzugehen, die zum Erfolg eines Unternehmens beitragen soll“, so der Unternehmensberater. Dabei müsste jedem Manager klar sein: Eine Führungskraft wird man nicht durch Talent allein, sondern erst durch Training und Erfahrung. Würde so im Cockpit eines Flugzeugs verfahren werden, es käme unweigerlich zu einem Crash. „Was übersehen wird: Die Aufgabe des Leaderships ist es, das Unternehmen auf Kurs zu halten. Das gelingt nur durch eine fundierte Ausbildung und regelmäßiges Training, damit richtig delegiert werden kann und Verantwortung auf verschiedene Schultern verteilt wird – und das auf Basis von Vertrauen“, betont der Schweizer Keynote Speaker Bruno Dobler.
Bruno Dobler ist eine faszinierende Persönlichkeit mit einer facettenreichen Karriere, die von seinen Erfahrungen als Verkehrspilot bei der Swiss bis zu den Leistungen als CEO und Mitglied verschiedener Verwaltungsräte reicht – wie etwa als Aufsichtsrat bei der Zürcher Kantonalbank. Während sich seine Kollegen auf ihre akademische Laufbahn konzentrierten, sammelte Dobler als Ausbilder von Militärpiloten in Uganda, Irak und Indonesien wertvolle Erfahrungen. Seine Leidenschaft für die Fliegerei führte zur Gründung der Horizon Swiss Flight Academy, wo er sein Wissen an angehende Verkehrspiloten weitergab.
Auf seine Zeit als Chefpilot der Crossair folgte eine politische Karriere, in der Dobler die Bürgerinnen und Bürger im Zürcher Kantonsrat vertrat. Als Flugkapitän der Swiss und CEO von Helvetic Airways setzte er seine Erfahrung und sein Know-how in der Luftfahrtbranche ein, um komplexe wirtschaftliche Herausforderungen erfolgreich zu meistern und strategische Neuausrichtungen voranzutreiben. Als Mitglied des Präsidiums der Zürcher Kantonalbank trug Dobler mit seinen Kollegen zur Sicherheit des Finanzsektors bei.
Neben seinen beruflichen Verpflichtungen ist Dobler als Coach und Mentor tätig und gibt seine umfangreichen Erfahrungen und Einsichten aus der Luftfahrt und dem Geschäftsleben an Führungskräfte und Teams weiter. Seine Erkenntnisse aus der Fliegerei überträgt Bruno Dobler in seinen international gefragten Vorträgen auf die Wirtschaft, aber auch auf das private Leben. Trotz seiner beeindruckenden Karriere schätzt Dobler die Natur und verbringt gerne Zeit in Andermatt, Schweiz, wo er ständig auf der Suche nach neuen Entdeckungen ist.
Kontakt
Keynote Speaker & Coach
Bruno Dobler
Gotthardstraße 22
6490 Andermatt
+41 (0) 79 725 51 98

https://www.dobler.ch
- Führung (Wikipedia)
Führung steht für: Führung (Sozialwissenschaften), leiten oder bestimmen der Richtung in Gruppen und Organisationen Menschenführung, als Kurzform, koordinierende Maßnahmen Vorgesetzter in Organisationen Fremdenführung, als Kurzform, moderierte Besichtigung durch einen Fremdenführer Führung (Tanz), Einleitung von Figuren beim Tanzen Führung, Verschieben eines Körpers auf vorgegebener Bahn, siehe Führungselement Führung, Fangschiene innerhalb eines Gleises einer Bahn Siehe auch: Führung auf Probe Führungsschiene Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel mit Führung beginnt Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel Führung enthält führen (Begriffsklärung) - Inspiration (Wikipedia)
Unter Inspiration (lateinisch inspiratio ‚Beseelung‘, ‚Einhauchen‘, aus in ‚hinein‘ und spirare ‚hauchen‘, ‚atmen‘; vgl. spiritus ‚Atem‘, ‚Seele‘, ‚Geist‘) versteht man allgemeinsprachlich eine Eingebung, etwa einen unerwarteten Einfall oder einen Ausgangspunkt künstlerischer Kreativität. Begriffsgeschichtlich liegt die Vorstellung zugrunde, dass einerseits Werke von Künstlern, andererseits religiöse Überlieferungen Eingebungen des (nicht notwendig personal verstandenen) Göttlichen seien – eine Vorstellung, die sich sowohl in vorderorientalischen Religionen als auch bei vorsokratischen Philosophen findet und dann eine breite Wirkungsgeschichte entfaltet. - Krise (Wikipedia)
Eine Krise (altgriechisch krisis (κρίσις) und lateinisch crisis) ist im Allgemeinen ein Höhepunkt oder Wendepunkt einer gefährlichen Konfliktentwicklung in einem natürlichen oder sozialen System, dem eine massive und problematische Funktionsstörung über einen gewissen Zeitraum vorausging und der eher kürzer als länger andauert. Die mit dem Wendepunkt verknüpfte Entscheidungssituation bietet in der Regel sowohl die Chance zur Lösung der Konflikte als auch die Möglichkeit zu deren Verschärfung. Dass es sich hierbei um einen Wendepunkt handelt, kann jedoch oft erst konstatiert werden, nachdem die Krise abgewendet oder beendet wurde. Nimmt die Entwicklung einen dauerhaft negativen Verlauf, so spricht man von einer Katastrophe (wörtlich in etwa „Niedergang“). Verschiedene Arten von Krisen werden in zahlreichen Wissenschaften thematisiert. Dazu zählen unter anderem Psychologie, Politikwissenschaft, Militärwissenschaft, Wirtschaftswissenschaft, Ökologie, Soziologie, Medizin und die Systemtheorie. - Leadership (Wikipedia)
Der Ausdruck Führung bzw. dessen Verb führen trägt im Neuhochdeutschen die Bedeutung „leiten“, „die Richtung bestimmen“, „in Bewegung setzen“ und kommt in zahlreichen Wissenschaften vor. Speziell in den Sozialwissenschaften bezeichnet der Begriff planende, koordinierende und kontrollierende Tätigkeiten in Gruppen und Organisationen (engl. leadership). - Selbstvertrauen (Wikipedia)
Unter Selbstwert (auch: Selbstwertgefühl, Selbstwertschätzung, Selbstachtung) versteht man in der Psychologie die Bewertung, die man an sich selbst vorgenommen hat. Die Begriffe werden wenig trennscharf verwendet, wobei Selbstvertrauen (Selbstsicherheit) sich auf die Kompetenzüberzeugungen (Fähigkeiten des Individuums) bezieht und als Teilkomponente des Selbstwertes verstanden werden kann, der sich darüber hinaus auch auf Eigenschaften beziehen kann, die nichts mit Kompetenzen zu tun haben. Der Selbstwert könnte sich beispielsweise auf Persönlichkeit und die Erinnerungen an die Vergangenheit und das Ich-Empfinden oder auf das Selbstempfinden beziehen. Auf das Selbstvertrauen wird in der Verhaltenstherapie vor allem unter dem Begriff Selbstwirksamkeitserwartung Bezug genommen. Sowohl ein gesteigertes als auch ein geringes Selbstwertgefühl (Insuffizienzgefühl) kann ein Symptom einer psychischen Störung sein. Unterschieden wird nicht nur, ob der Selbstwert einer Person hoch oder niedrig ist, sondern auch ob er stabil oder instabil, kontingent oder nicht-kontingent, explizit (bewusst kognitiv) oder implizit (unbewusst affektiv erfahrungsbedingt), sicher oder fragil ist. Laut Leary und Mitarbeitern dient der Selbstwert als ein Indikator für die soziale Integration eines Menschen (Soziometer-Theorie). Nach dem kognitiven Modell von Aaron T. Beck wird der Selbstwert auch stark von Denkprozessen (Grundannahmen, automatische Gedanken, verzerrte Informationsverarbeitung) beeinflusst. Äußere Faktoren können das Selbstvertrauen prägen, wenn bei bestimmten Anforderungen hinreichend objektive Gründe gegeben sind, wie zum Beispiel Methodenkompetenz, ausreichende Kenntnisse oder Erfahrungen, wiederholte Tätigkeiten in ähnlichen Situationen oder Ähnliches. Selbstwert ist darüber hinaus auch eine politisch-moralische Kategorie, die beispielsweise die Gewissheit begründet, in einer bestimmten Situation „im Recht“ zu sein, bzw. ein zustehendes Recht wahrzunehmen, einzufordern oder zu erstreiten. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird Selbstwert auch unpräziser Weise mit Selbstbewusstsein gleichgesetzt. Seltener wird der Begriff Eigenwert benutzt, der heute eine Eigenschaft linearer …