Eitorf, 16. Juni 2026 – Der Investorentag auf dem Gelände der ZF Friedrichshafen AG hat die Potenziale des Industriestandorts Eitorf in den Mittelpunkt gerückt. Auf Einladung der Wirtschaftsförderung Eitorf und des Betriebsrats der ZF Friedrichshafen AG kamen Vertreterinnen und Vertreter aus Industrie, Wirtschaft, Finanzierung und regionalen Institutionen zusammen, um sich über die Perspektiven des Standorts zu informieren und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Die Veranstaltung fand im Rahmen des Projekts „ Talachse Eitorf“ statt und verfolgte das Ziel, die Stärken des Standorts sichtbar zu machen und potenzielle Investoren mit den relevanten Akteuren vor Ort zu vernetzen. Im Mittelpunkt standen dabei die vorhandene industrielle Infrastruktur, verfügbare Flächen sowie die Menschen, die den Standort über viele Jahre geprägt haben.

Stimmungsbarometer:unverb. KI-Analyse*

Unter dem Motto „Fachkräfte suchen Industrie“ wurde deutlich, dass Eitorf über ein beachtliches Potenzial an qualifizierten Mitarbeitenden verfügt. Viele von ihnen bringen langjährige Erfahrung in industriellen Produktionsprozessen mit und stehen für Fachwissen, Engagement und eine hohe Identifikation mit dem Standort. Gerade in Zeiten zunehmenden Fachkräftemangels stellt dies für Unternehmen einen wichtigen Standortvorteil dar.

Im Rahmen von Rundgängen über das Werksgelände erhielten die Gäste Einblicke in die vorhandenen Produktionsbereiche und infrastrukturellen Voraussetzungen. Gleichzeitig bot die Veranstaltung zahlreiche Gelegenheiten für persönliche Gespräche und den direkten Austausch mit Fachkräften, Betriebsrat, Wirtschaftsförderung und weiteren Akteuren.

Vertreter des Landeswirtschaftsministeriums, der Landespolitik, des Rhein-Sieg-Kreises und des Betriebsrats beleuchteten die Perspektiven des Standorts aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Trotz der unterschiedlichen Perspektiven zog sich eine Botschaft durch die Gespräche: Eitorf verfügt über die Voraussetzungen, die viele Unternehmen heute suchen, erfahrene Fachkräfte, industrielles Know-how und eine Infrastruktur, die eine schnelle Weiterentwicklung ermöglicht.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Vernetzung. Vertreterinnen und Vertreter von Banken, der Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg, Wirtschaftsförderungen und weiteren Institutionen standen für Gespräche zur Verfügung und informierten über Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten. Dadurch konnten Kontakte geknüpft, Fragen beantwortet und erste Anknüpfungspunkte für weiterführende Gespräche geschaffen werden.

„Mit dem Investorentag wollten wir zeigen, welche Potenziale der Standort Eitorf bietet und welche Chancen sich hier für Unternehmen eröffnen können. Die Gespräche haben deutlich gemacht, dass insbesondere die vorhandenen Fachkräfte, das industrielle Know-how und die bestehende Infrastruktur als große Stärken wahrgenommen werden“, ziehen die Wirtschaftsförderung Eitorf und der Betriebsrat der ZF Friedrichshafen AG ein positives Fazit.

Für die Wirtschaftsförderung ist der Investorentag ein weiterer Baustein innerhalb des Projekts Talachse Eitorf. Ziel bleibt es, bestehende industrielle Strukturen weiterzuentwickeln, neue Perspektiven für Unternehmen zu schaffen und die wirtschaftliche Entwicklung des Standorts langfristig zu stärken.

Das Projekt Talachse Eitorf:
Aufgrund der bevorstehenden tiefgreifenden Transformationsprozesse, die die Gemeinde Eitorf betreffen, ist die Entwicklung einer integrierten Gesamtperspektive für die Talachse unerlässlich. Das Strukturkonzept soll insbesondere die Transformation der gewerblichen und untergenutzten Flächen in der Talachse begleiten, die erheblichen Auswirkungen auf die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, die soziale Infrastruktur und die Wohn- und Lebensqualität der gesamten Gemeinde haben. Seit September 2025 begleitet und unterstützt das Planungsbüro Pesch und Partner aus Dortmund die Gemeinde bei der strategischen Ausrichtung.

Kontakt
Wirtschaftsförderung Gemeinde Eitorf
Lydia Reinhardt
Markt 1
53783 Eitorf
02243 89 214
3f67a1b4498a8fcb141719aecc0c3999a582a311
https://www.eitorf.de/

Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • Fachkräftemangel (Wikipedia)
    Als Fachkräftemangel bezeichnet man den Mangelzustand einer Volkswirtschaft, in dem eine bedeutende Anzahl von Arbeitsplätzen für Arbeitnehmer mit bestimmten Qualifikationen nicht besetzt werden kann, weil auf dem Arbeitsmarkt keine entsprechend qualifizierten Fachkräfte zur Verfügung stehen. Anzeichen für einen Fachkräftemangel können etwa überdurchschnittliche Steigerungen der Arbeitsentgelte eines Fachgebiets sein.
  • Investoren (Wikipedia)
    Der Anleger oder Investor ist ein Wirtschaftssubjekt, das auf dem Finanz–, Immobilien- oder Rohstoffmarkt ein Finanzprodukt bzw. andere Wirtschaftsobjekte zum Zwecke der Vermögensmehrung nachfragt. Das Wort Anleger ist sprachlich das Nomen Agentis aus der Kapitalanlage. Anleger wird jemand durch Kapitalanlage, die wiederum einen Anleger erfordert; beide sind funktional voneinander abhängig. Der Anleger ist volkswirtschaftlich ein Wirtschaftssubjekt, welches das nicht für Konsum verbrauchte Geld der Spekulationskasse zuführt und damit Sparen betreibt. Der Anglizismus Investor wiederum ist das Nomen Agentis aus dem Investment. Unter einem Investor wird ein Wirtschaftssubjekt verstanden, das im Rahmen seiner intertemporalen Konsumentscheidung in einem bestimmten Zeitpunkt in Kapitalanlagen investiert oder investieren will; Synonym ist der Privatanleger. Investition und Investment sind im deutschsprachigen Bereich wiederum umgangssprachlich und volkswirtschaftlich voneinander zu unterscheiden. Investition ist allgemein der Einsatz von Kapital (Geld- und Sachkapital) für einen bestimmten konsumfremden Verwendungszweck. Das Investment wird oft als Synonym zur Investition angesehen. Aus Sicht der Investor Relations werden die Begriffe Investor, Eigenkapitalgeber, Aktionär und Anleger synonym verwendet. Auch die Gesetze sprechen davon, dass der Anleger „investiert“. Als Anleger gilt jemand, der auf der Grundlage öffentlichen Anbietens, öffentlicher Werbung oder in ähnlicher Art Finanzinstrumente oder Finanzkontrakte von Emittenten oder anderen Anlegern auf dem Primärmarkt oder Sekundärmarkt erwirbt. Diese Definition erfasst auch die Anlage in Wirtschaftsobjekten wie Commodities, Edelmetallen (etwa Anlagegold), Immobilien, Kunstwerken oder Schmuck, die nicht auf dem Finanzmarkt gehandelt werden. Arbitrageure, Spekulanten oder Trader sind im engeren Sinne keine Anleger, weil sie an kurzfristigen Gewinnmitnahmen interessiert sind, nicht jedoch an den langfristig vermögensmehrenden Handelsobjekten. Volkswirtschaftlich sind die Begriffe Anleger und Investor fließend und können auch einen anderen Begriffsinhalt bekommen. Aus dem Sparen des Anlegers wird bei Aktien die …
  • produktion (Wikipedia)
    Unter Produktion (aus lateinisch pro- ‚vor-, vorwärts-‘ und lateinisch ducere ‚führen‘; insbesondere bei Realgütern auch Fertigung, Fabrikation oder Verarbeitung, Bearbeitung, als Rechtsbegriff die Herstellung) versteht die Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre die durch Kombination von Produktionsfaktoren während eines Transformationsprozesses hergestellten Güter und Dienstleistungen. Gegensatz ist der Verbrauch.
  • Standortentwicklung (Wikipedia)
    Unter Gemeindeplanung in der Schweiz Ortsplanung versteht man die vorausschauende Gestaltung und Entwicklung des Gebietes einer Gemeinde. Sie stellt üblicherweise die unterste Ebene innerhalb des Stufenbaus der Raumplanung dar, welche von öffentlichen Stellen (Europäische Union, Bund, Länder, Körperschaften auf regionaler Ebene wie Regionalverbände, Kreise oder Bezirke, Gemeinden) durchgeführt wird. Auf Ebene der Ortschaften spricht man von „Ortplanung“ oder auch von „Ortsentwicklung“. Die beiden Sonderformen der Gemeindeplanung sind die Stadtplanung für die Stadt- und die Dorferneuerung für die ländlichen Gemeinden (Landentwicklung). Im Rahmen der Gemeindeplanung sollen Ziele für die räumliche Entwicklung z. B. betreffend Bebauung, Landschaft oder Verkehr definiert werden, die durch entsprechende Maßnahmen umzusetzen sind. Hierfür stehen u. a. die Instrumente der Bauleitplanung zur Verfügung, in denen z. B. die Nutzung von Flächen (Flächennutzungsplan, Flächenwidmungsplan) innerhalb des Gemeindegebietes festgelegt wird oder das Maß und die Gestalt der zukünftigen Bebauung (Bebauungsplan). Dabei sind die überörtlichen Planungsvorgaben zu berücksichtigen. Die Gemeindeplanung kann in ländlichen Gemeinden durch Dorferneuerungspläne, allgemein durch Ortsentwicklungskonzepte oder Lokale Nachhaltigkeitsstrategien ergänzt werden. Neben diesen Instrumenten sind einzelne Entwicklungsinstrumente wie z. B. Förderungen bestimmter Nutzungen (Nahversorgung), Investitionen usw. als Maßnahmen der Gemeindeplanung einsetzbar.
  • W (Wikipedia)
    W bzw. w (gesprochen: [veː]) ist der 23. Buchstabe des modernen lateinischen Alphabets und in den meisten Sprachen, in denen er verwendet wird, ein Halbvokal. Das W entstand im Mittelalter ursprünglich als Ligatur, d. h. als Verdoppelung des „V“ bzw. „U“. Der Buchstabe W hat in deutschen Texten eine relative Häufigkeit von 1,89 %. Er ist damit der 17.-häufigste Buchstabe in deutschen Texten. Das Fingeralphabet für Gehörlose bzw. Schwerhörige stellt den Buchstaben W dar, indem die flache Hand vom Körper weg zeigt und Zeige-, Mittel- und Ringfinger gespreizt nach oben weisen. Der Daumen liegt auf dem Fingernagel des kleinen Fingers.
Werbung
connektar.de