» xmentors begleitet alle 17 Klassen der Grundschule am Mueßer Berg mit einem ganzheitlichen Konzept zur Gewaltprävention, das Lehrkräfte, Eltern und Kinder mit einbezieht.
» Niedrigschwellige Formate wie das Elterncafé öffnen neue Wege der Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus – auch dort, wo Sprachbarrieren und Vorbehalte den Kontakt bisher erschwert haben.
» Erste Evaluationsergebnisse belegen, dass Kinder erlernte Strategien zur Konfliktlösung zunehmend eigenständig im Schulalltag anwenden.
Heterogene Klassen, unterschiedliche Familiensprachen und wachsende Anforderungen an ein friedliches und respektvolles Miteinander auf dem Pausenhof – die Grundschule am Mueßer Berg in Schwerin steht vor Herausforderungen, wie sie für viele Schulen in Deutschland typisch sind. Einzelmaßnahmen, die punktuell ansetzen, reichen in einem solchen Umfeld erfahrungsgemäß nicht aus. Was es braucht, ist ein tragfähiges Konzept, das alle Akteure mitnimmt und im Schulalltag wirklich funktioniert.
Genau diesen Weg beschreitet die Schule seit dem vergangenen Schuljahr gemeinsam mit dem Bildungsträger xmentors. Das Ziel: Gewaltprävention als Teil einer ganzheitlichen Schulentwicklung zu verankern – und dabei Lehrkräfte, Eltern und Kinder gleichermaßen in den Prozess einzubeziehen.
»Gewaltprävention kann nur dann nachhaltig wirken, wenn sie nicht als Einzelmaßnahme gedacht wird, sondern als Teil einer lebendigen Schulkultur – getragen von Lehrkräften, Eltern und Kindern gemeinsam«, sagt Jülia Devies, pädagogische Leitung bei xmentors.
Erste Ergebnisse und große Potenziale
xmentors verfolgt bei der Zusammenarbeit mit Schulen einen ausdrücklich systemischen Ansatz: Nicht einzelne Zielgruppen werden isoliert adressiert, sondern alle relevanten Akteure werden gleichzeitig in den Blick genommen und in den Veränderungsprozess einbezogen. Im Kontext der Grundschule am Mueßer Berg bedeutete das konkret, dass zunächst in enger Abstimmung mit der Schulleitung die zentralen Handlungsfelder identifiziert und individuelle Bedarfe erhoben wurden. Auf dieser Grundlage entwickelte xmentors ein passgenaues Konzept, das im laufenden Schulbetrieb implementiert wurde.
Ein zentrales Element des Projekts ist die gezielte Einbindung der Eltern – einer Gruppe, die im schulischen Alltag oft nur schwer erreichbar ist. Viele Eltern haben selbst negative Schulerfahrungen gemacht oder stehen vor sprachlichen Hürden, die einen regelmäßigen Kontakt erschweren. Das Elterncafé-Format begegnete diesen Vorbehalten mit einem niedrigschwelligen, vertrauensbildenden Angebot. Die Beteiligung ist seither spürbar gewachsen und bildet die Basis für eine langfristig tragfähigere Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule.
Im Mittelpunkt des Projekts stehen die Schülerinnen und Schüler selbst. Über ein Schuljahr hinweg trainierten alle Klassen gewaltfreie Kommunikation, Empathiefähigkeit, Selbstregulierung und Konfliktlösekompetenz – und das nicht nur im Klassenraum: Viele Inhalte wurden direkt im Schulalltag erprobt, auf dem Pausenhof und in realen Konfliktsituationen. Ein gemeinsamer Fortbildungstag sicherte zudem den Transfer in den Schulalltag und band das gesamte pädagogische Personal aktiv in die Weiterentwicklung des Konzepts ein.
Auch die abschließende Evaluation zeigt eine positive Veränderung in der Selbstwahrnehmung der Schüler*innen. Im Vergleich zum Projektstart erleben sie sich zunehmend als selbstwirksam und erfolgreich darin, Konflikte durch Kommunikation und Kooperation zu bewältigen. Die Elternpräsenz in den Café-Formaten steigt langsam, aber stetig. Und das pädagogische Personal bringt durch seine Beobachtungen wertvolle Impulse in die Weiterentwicklung des Projekts ein. Diese Erkenntnisse bilden die Grundlage für die Fortsetzung und Vertiefung der Zusammenarbeit im kommenden Schuljahr, das unter dem Motto »Gemeinsam für Respekt und Toleranz – schön, dass du da bist!« steht.
»Ich freue mich zu sehen, wie sich langsam erste Erfolge einstellen. Wir erleben, wie Kinder Konflikte zunehmend selbständig und konstruktiv lösen – und wie Eltern, die früher kaum Kontakt zur Schule hatten, mittlerweile unser Elternangebot wahrnehmen. Nachhaltige Veränderung braucht Zeit, aber wir sehen bereits jetzt eine positive Tendenz. Der Weg, den wir gemeinsam mit xmentors eingeschlagen haben, ist der richtige. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit«, fasst Svenja Lis, Schulleiterin der Grundschule am Mueßer Berg die Kooperation zusammen.
Potenziale des Startchancen-Programms nutzen
Das Projekt an der Grundschule am Mueßer Berg zeigt exemplarisch, was möglich ist, wenn Ressourcen gezielt und konzeptionell durchdacht eingesetzt werden. Programme wie das Startchancen-Programm eröffnen Schulen in herausfordernden Lagen genau diese Chancen: gezielt in Schulentwicklung und Gewaltprävention zu investieren, neue Kooperationen einzugehen und langfristig wirksame Veränderungen anzustoßen. Viele Schulen in Deutschland stehen vor ähnlichen Ausgangssituationen – die Erfahrungen aus Schwerin machen Mut: Bereits kleine Schritte in Richtung mehr Beteiligung, Vertrauen und gemeinsamer Verantwortung können viel bewegen.
Die xmentors GmbH begleitet Schulen im Rahmen von Veränderungsprozessen mit einem ganzheitlichen Angebot in den
Bereichen Schulentwicklung, Weiterbildung und Coaching sowie Potenzialentwicklung der Schüler:innen. Als 100-prozentige
Tochter der Nestor Bildungsinstitut GmbH greift das Unternehmen auf 40 Jahre Erfahrung in der Bildungsbranche und
ein tragfähiges Netzwerk zurück. xmentors bringt umfassende Expertise in der Beantragung und zielgerichteten Nutzung öffentlicher Fördermittel mit und entwickelt maßgeschneiderte Lösungen für Schulen und Lernende.
Firmenkontakt
xmentors GmbH
Jülia Devies
Alt Blankenburg 1 d
13129 Berlin
030 627 27 99 95

https://xmentors.de/
Pressekontakt
xmentors GmbH
Navina Nauta
Alt Blankenburg 1 d
13129 Berlin
030 627 27 99 93

https://xmentors.de/
- Coaching (Wikipedia)
Coaching ist ein Sammelbegriff für unterschiedliche Beratungsmethoden. Ebenso wie in der psychosozialen Beratung wird dabei die Entwicklung eigener Lösungen begleitet und gefördert. Methodisch bezeichnet das Wort strukturierte Gespräche zwischen einem Coach und einem Coachee (Klienten), z. B. zu Fragen des beruflichen Alltags (Führung, Kommunikation, Organisation und Zusammenarbeit). Die Ziele dieser Gespräche reichen von der Einschätzung und Entwicklung persönlicher Kompetenzen und Perspektiven über Anregungen zur Selbstreflexion bis hin zur Überwindung von Konflikten mit Mitarbeitern, Kollegen oder Vorgesetzten. Dabei fungiert der Coach als neutraler, kritischer Gesprächspartner und verwendet je nach Ziel Methoden aus dem gesamten Spektrum der Personal- und Führungskräfteentwicklung. In der Schweiz wird der Begriff Coaching auch im Bereich Fitness verwendet. Ein Trainer im Sport wird ebenfalls Coach genannt; es handelt sich dabei oft um einen Personal Trainer. Manche Einzelpersonen erheben den Anspruch, andere allgemein in Lebenskunst coachen zu können, und bezeichnen sich als Lifecoach bzw. Life Coach. - Schule (Wikipedia)
Die Schule (lateinisch schola von altgriechisch σχολή [skʰoˈlɛː]) ist eine Institution. Sie wird auch Bildungsanstalt oder Lehranstalt genannt. Ihr Bildungsauftrag besteht im Lehren und Lernen, also in der Vermittlung von Wissen und Können durch Lehrer und Pädagogen an Schüler, aber auch in der Wertevermittlung und in der Erziehung und Bildung zu mündigen, sich verantwortlich in die Gesellschaft einbringenden Persönlichkeiten. Die Ursprungsbedeutungen sind „Müßiggang“, „Muße“, später „Studium“ und „Vorlesung“. - Schulentwicklung (Wikipedia)
Als Schulentwicklung wird der systematische, zielgerichtete, selbstreflexive und für die Bildungsprozesse der Schüler funktionale Entwicklungsprozess hin zu einer Professionalisierung der schulischen Prozesse bezeichnet. Eine so definierte Schulentwicklung dient der Verbesserung der Qualität der Schule als Institution und des Unterrichts. Subjekte der Schulentwicklung sind Schulen, Schulnetzwerke und Bildungsregionen im Kontext des gesamten Bildungswesens. - Weiterbildung (Wikipedia)
Erwachsenenbildung und Weiterbildung sind nach dem Deutschen Bildungsrat die „Fortsetzung oder Wiederaufnahme organisierten Lernens nach Abschluss einer unterschiedlich ausgedehnten ersten Bildungsphase“. Sie dienen der Vertiefung, Erweiterung, Aktualisierung oder dem Erwerb von Wissen, Fähigkeiten (Kompetenzen) sowie Fertigkeiten von Menschen, die eine erste Bildungsphase abgeschlossen haben und in der Regel erwerbstätig sind oder waren beziehungsweise in der Familie gearbeitet haben. Zur Erwachsenenbildung zählt auch der Erwerb von weiterführenden allgemeinen Schulabschlüssen auf dem Zweiten Bildungsweg, die berufliche Weiterbildung sowie die politische Bildung. Die Erwachsenen- und Weiterbildung ist durch eine Vielfalt von Trägern unterschiedlicher Wertorientierungen, Inhalten, Methoden und Arbeitsformen gekennzeichnet. Bildungsträger sind die öffentlichen Träger (staatliche und kommunale), freie Träger, Betriebe sowie privatgewerbliche Träger. Die in der Erwachsenenbildung beruflich tätigen Personen werden in der Regel als Erwachsenenbildner/-in, Dozent/-in oder Bildungsreferent/-in bezeichnet.