ARAG Experten über Förderung, Batterieprüfung und Gewährleistungsfragen
In Deutschland sind inzwischen mehr als zwei Millionen reine Elektroautos zugelassen. Mit steigenden Spritpreisen rücken auch gebrauchte Elektrofahrzeuge stärker in den Fokus – auch, weil E-Autos in den ersten Jahren häufig deutlich an Wert verlieren und teils bis zur Hälfte ihres Neupreises einbüßen. Zugleich stellen sich Fragen nach dem Batteriezustand, möglichen Förderungen und zu Gewährleistungsrechten. Die ARAG Experten erklären, worauf beim Kauf gebrauchter E‑Autos zu achten ist und welche Rechte im Problemfall gelten.
Welche Förderung gibt es derzeit für gebrauchte E‑Autos?
Eine klassische staatliche Kaufprämie, wie sie zeitweise für Elektroautos gezahlt wurde, existiert aktuell für Gebrauchtfahrzeuge nicht. Die ARAG Experten weisen darauf hin, dass sich Fördermaßnahmen inzwischen vor allem auf Neufahrzeuge sowie auf den Ausbau der Ladeinfrastruktur konzentrieren – etwa durch Förderprogramme für Ladesäulen oder private Wallboxen.
Gleichzeitig können Käufer von Gebrauchtwagen dennoch profitieren: Rein elektrische Fahrzeuge bleiben befristet von der Kfz‑Steuer befreit – bei einer Erstzulassung bis zum 31. Dezember 2030 läuft die Befreiung bis Ende 2035. Zudem können regionale Förderprogramme – etwa Zuschüsse von Städten oder Bundesländern – sowie Herstellerangebote wie Preisnachlässe oder verlängerte Garantien im Einzelfall eine Rolle spielen.
Welche typischen Risiken gibt es bei gebrauchten E‑Autos?
Zu den wichtigsten Unsicherheiten zählen Reichweitenverluste, Ladeprobleme und ein schwer nachvollziehbarer Batteriezustand. Anders als bei klassischen Fahrzeugen ist nicht allein die Laufleistung entscheidend, sondern auch die Art der Nutzung, etwa häufiges Schnellladen oder viele Kurzstreckenfahrten. Die ARAG Experten raten, im Zweifel unabhängige Prüfungen oder Gutachten in Betracht zu ziehen. Vollständige Unterlagen, transparente Nutzungsdaten und eine dokumentierte Wartungshistorie helfen, Risiken beim Kauf zu reduzieren.
Warum ist der Zustand der Batterie besonders wichtig?
Da die Batterie einen wesentlichen Teil des Fahrzeugwerts ausmacht, sollten Käufer den Preis immer im Verhältnis zum Batteriezustand bewerten. Die ARAG Experten empfehlen, sich den sogenannten „State of Health“ (SoH, deutsch: Gesundheitszustand) genau nachweisen zu lassen. Dieser Wert gibt Auskunft darüber, wie hoch die verbleibende Leistungsfähigkeit der Batterie ist. Auch Ladeverhalten, Nutzung und Software‑Updates beeinflussen die Lebensdauer. Viele Hersteller gewähren längere Garantien auf den Akku, oft über mehrere Jahre oder eine bestimmte Kilometerleistung.
Welche Rechte haben Käufer bei Mängeln nach dem Kauf?
Beim Kauf über einen Händler gilt die gesetzliche Gewährleistung. Die ARAG Experten weisen darauf hin, dass innerhalb der ersten zwölf Monate vermutet wird, dass ein Mangel bereits beim Kauf vorlag. Der Verkäufer muss dann nachweisen, dass das Fahrzeug bei Übergabe in Ordnung war. Diese Regel kann besonders bei technischen Defekten oder Batterieproblemen entscheidend sein. Tritt kurz nach dem Kauf ein Schaden auf, sollten Käufer diesen möglichst schnell dokumentieren und dem Verkäufer melden.
Welche Pflichten haben Verkäufer bei gebrauchten E‑Autos?
Verkäufer müssen bekannte Mängel offenlegen. Das gilt auch für Elektroautos, etwa bei eingeschränkter Batterieleistung oder technischen Problemen. Die ARAG Experten weisen darauf hin, dass insbesondere Eigenschaften, die für die Kaufentscheidung wesentlich sind, ausdrücklich angegeben werden müssen.
So hat das Landgericht Köln entschieden, dass ein Verkäufer beim Gebrauchtwagenverkauf über wesentliche Umstände – etwa einen früheren Unfallschaden – informieren muss. Unterbleibt ein solcher Hinweis, kann der Käufer den Vertrag anfechten oder rückabwickeln (Az.: 18 O 329/25). Diese Grundsätze gelten auch für Elektroautos: Werden relevante Einschränkungen, etwa hinsichtlich der Batterie oder der Fahrzeugnutzung, verschwiegen, kann das rechtliche Konsequenzen haben.
Was gilt beim Unterschied zwischen Händler- und Privatkauf?
Beim Kauf von einem Händler profitieren Käufer von gesetzlichen Gewährleistungsrechten und den damit verbundenen Beweislastregeln. Beim Privatkauf kann die Haftung für Mängel dagegen weitgehend ausgeschlossen werden. Die ARAG Experten empfehlen daher, den Preisvorteil privater Angebote genau abzuwägen. Gerade bei Elektroautos sind technische Zustände schwerer einzuschätzen als bei Verbrennern. Allerdings gilt ein Haftungsausschluss nicht uneingeschränkt. Formulierungen wie „gekauft wie gesehen“ gelten nur für Mängel, die bei einer Besichtigung erkennbar sind. So entschied das Oberlandesgericht Oldenburg, dass ein Käufer den Vertrag rückabwickeln konnte, weil ein erheblicher Unfallschaden vorlag, der für ihn nicht erkennbar gewesen war (Az.: 9 U 29/17).
Welche Rolle spielt die Ladeinfrastruktur im Alltag?
Neben Technik und Preis sollten Käufer auch die praktische Nutzung im Alltag prüfen. Die ARAG Experten weisen darauf hin, dass ein Elektroauto nur dann sinnvoll ist, wenn ausreichende Lademöglichkeiten zur Verfügung stehen. Wer weder zu Hause noch am Arbeitsplatz laden kann, ist stärker auf öffentliche Ladepunkte angewiesen. Diese sind vielerorts ausgebaut, können aber je nach Region unterschiedlich verfügbar oder ausgelastet sein. Deshalb empfiehlt es sich, vor dem Kauf zu prüfen, wo und wie regelmäßig geladen werden kann und ob dies zum eigenen Fahrprofil passt.
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Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Sie ist der weltweit größte Rechtsschutzversicherer. Aktiv in insgesamt 18 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Ihren Kunden in Deutschland bietet die ARAG neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft auch eigene einzigartige, bedarfsorientierte Produkte und Services in den Bereichen Komposit und Gesundheit. Mit mehr als 6.500 Mitarbeitenden erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von über 3,2 Milliarden Euro.
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- ARAG (Wikipedia)
ARAG bezeichnet die ARAG SE, ein Versicherungskonzern die ARAG (Range), bestehend aus den Häfen Amsterdam, Rotterdam, Antwerpen und Gent - Batterie (Wikipedia)
Batterie steht für: Batterie (Elektrotechnik), Speicher für elektrische Energie auf elektrochemischer Basis Batterie (Militär), eine Zusammenstellung mehrerer Geschütze Batterie (Schach), Zusammenstellung mehrerer Figuren entlang einer Wirkungslinie Teil eines Batterieschlosses, siehe Steinschloss#Aufbau und Funktionsweise Fußformation beim Ballett, siehe Ballett-Glossar#B Atombatterie, siehe Radionuklidbatterie Feuerwerksbatterie, auch Cakebox, der Verbund mehrerer Abschussröhren Kondensatorbatterie, die elektrische Zusammenschaltung mehrerer Kondensatoren Legebatterie, eine Form der Hühnerhaltung, siehe Geflügelproduktion#Käfighaltung Mischbatterie, die Kombination mehrerer Ventile zum Vermischen von Flüssigkeiten und Gasen Zusammenfassung mehrerer Kammeröfen in einer Kokerei oder in einem Gaswerk Siehe auch: Batteriegasse - Elektroauto (Wikipedia)
Als Elektroauto (auch E-Auto, elektrisches Auto, elektrisch betriebenes Auto) wird im weitesten Sinne ein Automobil bezeichnet, das mindestens einen Elektromotor zum Antrieb nutzt. Dieser Artikel konzentriert sich auf rein batterieelektrische Autos. Andere Konzepte sind Hybridautos und Brennstoffzellenautos. Der größte Markt für Elektroautos entstand in China durch eine aktive, bis in die Mitte der 2000er-Jahre zurückreichende Industriepolitik. Zwei Drittel der in China verkauften Elektroautos sind mit Stand 2025 günstiger als vergleichbare Verbrenner. Elektroautos sind eine Form der Elektromobilität. - Elektrofahrzeug (Wikipedia)
Elektromobilität beschreibt die Beförderung von Personen und Gütern durch ein Elektrofahrzeug, also mithilfe elektrischer Antriebe. Die zum Antrieb benötigte elektrischer Energie wird von außen zugeführt (z. B. per Stromschiene) oder in einer Antriebsbatterie im Fahrzeug mitgeführt. Die Stromversorgung über Kabel, insbesondere über Oberleitungen bei Zügen, ist seit ca. 100 Jahren etabliert. Fahrzeuge, die das „Kraftwerk“ an Bord haben, wie dieselelektrische Lokomotiven oder Hybridelektrokraftfahrzeuge, werden aufgrund der lokalen Emissionen nicht als vollwertig elektromobil betrachtet. Als möglichst lautlose und abgasfreie Energiespeicher wurden Bleibatterien auf Bleibasis, Druckluftspeicher, Schwungradspeicher u. ä. ausprobiert, aber erst der Lithium-Ionen-Akkumulator konnte zunächst Unterhaltungselektronik (1990er Jahre) und dann auch PKW kommerziell erfolgreich rein elektrisch antreiben. Die Elektromobilität gilt als zentraler Baustein eines nachhaltigen und klimaschonenden Verkehrssystems auf Basis erneuerbarer Energien, wie es mit der Verkehrswende angestrebt wird. Gemäß Weltklimarat IPCC besitzen Fahrzeuge mit elektrischem Antrieb, die mit Strom aus emissionsarmen Quellen angetrieben werden, über ihren gesamten Lebenszyklus das größte Klimaschutzpotential aller landgebundenen Transporttechnologien. - Erstzulassung (Wikipedia)
Die Erstzulassung im deutschen Straßenverkehrszulassungsrecht (auch der Tag der ersten Zulassung) ist der Tag, an dem ein Kraftfahrzeug erstmals allgemein und sachlich unbeschränkt zum öffentlichen Verkehr im Inland oder im Ausland amtlich zugelassen oder in Betrieb genommen worden ist. Die Erstzulassung stellt eine verkehrsrechtliche Einstufung dar. Die verkehrsrechtliche Einstufung ist auch für die kraftfahrzeugsteuerliche Beurteilung maßgeblich (§ 2 Abs. 2 Kraftfahrzeugsteuergesetz). In Deutschland wird das Datum der Erstzulassung im Teil I der Zulassungsbescheinigung (Fahrzeugschein) unter Position B angegeben. - förderung (Wikipedia)
Förderung steht für: finanzielle Unterstützung, siehe Subvention finanzielle Fördermittel, Geld oder Bürgschaften staatlicher Institutionen Forschungsförderung, Finanzierung in Forschung und Entwicklung Kulturförderung, finanzielle Unterstützung von Bildungseinrichtungen und Kunst Unterstützung von Personen im Sinn einer Ermutigung, siehe Mentoring Finanzhilfe in der Ausbildung, siehe Stipendium Benachteiligtenförderung, berufspädagogische Maßnahmen individuelle Förderung, schulpädagogisches Konzept Begabtenförderung, Unterstützung bei der Entwicklung von Fähigkeiten Hochbegabter Unterstützung bei der Beseitigung von Lern- und Bildungsschwächen, siehe Nachhilfe Rohstoffförderung, wie Gas- und Ölförderung, siehe Erdölgewinnung Siehe auch: Förde Förder Fördern Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel Förderung enthält - garantie (Wikipedia)
Garantie bezeichnet im deutschen Zivilrecht die vertragliche Übernahme der Haftung für den Eintritt eines bestimmten Erfolgs oder die Abwendung einer drohenden Gefahr oder eines drohenden Schaden. Durch Abschluss eines Garantievertrags sichert der Garantiegeber ein künftiges Risiko des Garantienehmers ab. - gebrauchtwagen (Wikipedia)
Unter einem Gebrauchtwagen (in der Schweiz Occasion genannt) versteht man ein Fahrzeug, in der Regel einen Pkw, welches bereits mindestens einen Vorbesitzer hatte. Auf den Handel mit gebrauchten Fahrzeugen hat sich eine ganze eigene Branche eingestellt, die Gebrauchtwagenhändler. Das schweizerische „Occasion“ kommt von französisch „Gelegenheit“. Auf Französisch, Italienisch, Spanisch und Portugiesisch bezeichnet „Occasión“, „Occasione“, „Ocasion“ resp. „Ocasião“ eine gebrauchte Ware (und keinesfalls den Gelegenheitskauf einer Neuware). - Gewährleistung (Wikipedia)
Gewährleistung, auch Mängelhaftung, bedeutet im Schuldrecht das Einstehenmüssen für eine mangelhafte Leistung. Das Gewährleistungsrecht ist ein Teil des Leistungsstörungsrechts. Im Beispiel des Sachkaufs haftet der Verkäufer für einen Mangel der gekauften Sache. Schuldner der Mängelansprüche ist grundsätzlich der Verkäufer, nicht der Hersteller der Sache. Jeweils eigene Gewährleistungsregelungen gibt es u. a. auch bei Miet-, Reise- und Schenkungsverträgen. Von der gesetzlichen Gewährleistung ist die Übernahme einer Garantie zu unterscheiden. In der Europäischen Union beeinflussen Rechtsakte des Verbraucherschutzrechts das nationale Gewährleistungsrecht, z. B. die Verjährungsfrist oder eine Beweislastumkehr. Die Verbrauchsgüterkauf-Richtlinie (EU-Richtlinie 99/44) bspw. bestimmte einheitliche Mindeststandards für die Gewährleistung beim Verkauf einer Ware von einem Unternehmer an einen Verbraucher. - Kaufprämie (Wikipedia)
Der Umweltbonus (auch Elektrobonus, Kaufprämie o. ä. genannt) war ein staatliches Förderprogramm für Elektroautos und Plug-in-Hybriden in Deutschland in Form einer Prämienauszahlung von zunächst 2000 € nach erfolgter Neuzulassung. Voraussetzung war, dass der Hersteller eine von der BAFA anerkannte Kaufpreisreduktion in mind. derselben Höhe ausgewiesen hat, was als Nebeneffekt zudem eine verringerte Mehrwertsteuerlast ergab. Die Förderung konnte für Fahrzeuge beantragt werden, die ab dem 18. Mai 2016 zugelassen wurden. Die Förderung wurde in mehreren Schritten erhöht und zum 17. Dezember 2023 nahezu fristlos beendet. - Ladeinfrastruktur (Wikipedia)
Bei einer Ladestation für Elektrofahrzeuge handelt es sich um eine für Elektrofahrzeuge konzipierte Ladestation. Im Gegensatz zu Verbrenner-PKW, die praktisch nur an öffentlichen Tankstellen aufgetankt werden können bzw. dürfen, können Elektrofahrzeuge an privaten Ladepunkten, sofern vorhanden, geladen werden und benötigen ggfs. nur für größere Fahrten öffentliche Ladepunkte. - Neufahrzeug (Wikipedia)
Unter einem Neuwagen versteht man ein Kraftfahrzeug, meist einen PKW. In der Regel werden Neuwagen von Autohäusern verkauft, die einen Vertrag mit einem Autohersteller geschlossen haben (sog. Markenautohaus oder Vertragshändler). Käufer werden im Autohaus vor Ort fündig oder auch auf Internet-Fahrzeugmärkten. Bei den Käufern handelt es sich in ca. 37 Prozent der Fälle um Privatkunden und in 63 Prozent um Gewerbekunden (Stand 2020), rund 30 Prozent der Neuwagen werden erstmals auf den Hersteller (Werksfahrzeug) oder einen Vertragshändler (Vorführfahrzeug, Tageszulassung) zugelassen. - Reichweite (Wikipedia)
Reichweite steht für: Effektive Reichweite (Waffe), Distanz zum Ziel, bis zu der eine Schusswaffe eingesetzt werden kann Reichweite (Rakete), maximale Flugdistanz militärischer Raketen Reichweite (Funktechnik), maximale Entfernung zwischen Sender und Empfänger bei einer Funkverbindung Reichweite (Geostatistik), maximaler Abstand zwischen zwei georeferenzierten Datenpunkten, bei dem sich noch ein statistischer Zusammenhang feststellen lässt Reichweite (Logistik), gibt die rechnerische Reichweite des Bestandes in Tagen, Wochen oder Monaten an. Anteil der Zielpersonen, die durch einen Werbeträger erreicht werden, siehe Medienreichweite Technische Reichweite, Anteil der Zielpersonen, die technisch durch einen Werbeträger erreicht werden könnten Reichweite (Teilchenstrahlung), Weg, den ein schnelles geladenes Teilchen beim Durchgang durch Materie zurücklegt, bis seine Energie auf Null gesunken ist Reichweite (Wechselwirkung), ein Längenparameter, der die Abnahme der Kraft zwischen zwei Körpern mit zunehmendem Abstand charakterisiert. Reichweite (Transportwesen), Wegstrecke oder Distanz, die mit einer bestimmten Menge von Treibstoff (in der Regel Tankinhalt) zurückgelegt werden kann Reichweite (Rohstoff) (statisch / dynamisch), die Zeitspanne, die ein Rohstoff unter Zugrundelegung der bekannten weltweiten Reserven und dem aktuellen Verbrauch noch zur Verfügung stehen wird Reichweite (Hydrogeologie), Größe des Einflussbereiches einer Wasserentnahmestelle Siehe auch: - Wallbox (Wikipedia)
Als Wandladestation oder Wallbox (Scheinanglizismus von englisch wall box ‚Wandkasten‘) wird eine Ladestation für Elektroautos bezeichnet, die für die Befestigung an einer Wand oder Säule vorgesehen ist. Die Wandladestation stellt die Verbindung des Fahrzeugs zum Stromnetz bereit, übernimmt die Kommunikation in Richtung Bordladegerät zur verfügbaren Stromstärke und kann auch weitere Funktionen zur Verfügung stellen. Der Begriff der Wandladestation bzw. Wallbox ist in keiner Norm definiert und umfasst Ausführungen von der einfachen Anschlussvariante wie etwa einer Drehstromsteckdose bis hin zum vernetzten Ladeanschluss, der mehrere Ladepunkte koordiniert und mit der Hausinstallation (z. B. Photovoltaikanlage, Batteriespeicher) kommuniziert. Im allgemeinen Sprachgebrauch stellt eine Wandladestation heute eine Anschlussmöglichkeit nach IEC 62196 zum Laden von Elektrofahrzeugen bereit. Wallbox ist zudem die Firma eines spanischen Herstellers von Wandladestationen und die Marke seiner Produkte.