AGRAVIS-Experte erwartet gute Erträge und stabile Marktchancen für regionale Ware
Die Erdbeersaison 2026 beginnt erneut früher als im langjährigen Mittel. Erste regionale Erdbeeren aus dem geschützten Anbau werden im Arbeitsgebiet der AGRAVIS Raiffeisen AG voraussichtlich ab Mitte April verfügbar sein. Das berichtet Frank Uwihs, Experte für Sonderkulturen.
Zeitnaher Start in die Saison
„Die vielen Sonnenstunden und ungewöhnlich hohen Temperaturen im März haben das Pflanzenwachstum deutlich beschleunigt“, erklärt Uwihs. „Wir rechnen damit, dass die ersten Erdbeeren aus der klassischen Dammkultur im Hochtunnel um den 20. April geerntet werden können.“ Besonders im geschützten Anbau zeigen sich die Bestände derzeit in guter Verfassung. Viele Pflanzen wurden bereits im Februar gesetzt und konnten sich mit der milderen Witterung gut entwickeln. Herausfordernder ist die Lage teils im Freiland: Mehrjährige Bestände hatten regional mit Frost, Schnee und vereinzelt auch mit Mäusefraß zu kämpfen.
Große Unterschiede zwischen den Anbausystemen
Große Unterschiede zeigen sich nach wie vor bei Ertrag und Risiko zwischen den Anbausystemen. „Ein Hektar Erdbeeren im Folienhaus entspricht vom Ertrag her etwa zwei Hektar im Freiland“, sagt Uwihs. Der Witterungsschutz sei ein entscheidender Vorteil. Entsprechend setzen viele Betriebe zunehmend auf geschützte Systeme wie Stellagen unter Folie, die Arbeit erleichtern und Ausfälle reduzieren.
Sehr gute Marktchancen für regionale Ware
Der AGRAVIS-Experte blickt optimistisch auf die Saison: „Erdbeeren lassen sich nach wie vor sehr gut vermarkten. Die Marktchancen für regionale Ware schätze ich als sehr gut ein“, so Uwihs. Aktuell rechnet die Branche mit einer guten Ernte bei einem Preisniveau etwa auf Vorjahreshöhe.
Das Interview in voller Länge gibt es in der AGRAVIS aktuell digital:
Was die Erdbeersaison 2026 bringt
Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Segmenten Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie und Raiffeisen-Märkte einschließlich Baustoffhandlungen sowie im Projektbau. Die AGRAVIS-Gruppe erwirtschaftet mit rund 7.000 Mitarbeitenden mehr als 8,4 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit über 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitz ist Münster. www.agravis.de
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- Agrar (Wikipedia)
Der Agrarsektor umfasst die Gesamtwirtschaft der Agrarproduktion aus Tier- und Pflanzenwelt. Die Wirtschaftswissenschaft des Agrarsektors ist die Agrarökonomie, die umfassendere Natur- und Humanwissenschaft die Agrarwissenschaft. Die Politik des Feldes ist die Agrarpolitik. - Agrarhandel (Wikipedia)
Der Agrarhandel ist ein Teilbereich des Handels und umfasst den Kauf und Verkauf von landwirtschaftlichen Produkten und Rohstoffen, wie Getreide und Ölsaaten, verarbeitete Produkte der Ernährungsindustrie wie Käse oder Wurstwaren und für die Landwirtschaft notwendige Betriebsmittel. Dazu gehören beispielsweise Saatgut, Düngemittel, Futtermittel oder auch Landtechnik. Der Agrarhandel gleicht Ungleichgewichte aus, die räumlich, zeitlich, qualitativ und quantitativ zwischen der Produktion landwirtschaftlicher Erzeugnisse und deren Verarbeitung bzw. Konsum auftreten. Er ist Bestandteil des Agribusiness. Agrarhandel ist Teil des EU-Binnen- bzw. Intrahandel und des internationalen Warenverkehrs bzw. Außenhandels. - Erdbeeren (Wikipedia)
Die Erdbeeren (Fragaria) sind eine Gattung in der Unterfamilie der Rosoideae innerhalb der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Zur Gattung Fragaria gehören ungefähr zwanzig Arten, meistens in den gemäßigten Zonen der Nordhalbkugel vorkommend, und verschiedene Unterarten; daneben gibt es viele hybride Formen mit zahlreichen Kultursorten. Erdbeeren spielen mindestens seit der Steinzeit eine Rolle in der menschlichen Ernährung. Die europäischen Wald-Erdbeeren (Fragaria vesca) wurden während des Mittelalters auch flächig angebaut. Erst im 17. bzw. 18. Jahrhundert gelangten die beiden großfrüchtigen (und oktoploiden) amerikanischen Arten – die Scharlach-Erdbeere (Fragaria virginiana) und die Chile-Erdbeere (Fragaria chiloensis) – nach Europa. Aus deren Kreuzung entstand um 1750 in der Bretagne die Urform der Gartenerdbeere (Fragaria × ananassa), von der die meisten heute kultivierten Sorten abstammen. Aus botanischer Sicht zählt die Scheinfrucht einer Erdbeere nicht zu den Beeren, sondern zu den Sammelfrüchten bzw. Sammelnussfrüchten oder nach anderer Auffassung zu den Sammelachänenfrüchten (Achenecetum). - pflanzen (Wikipedia)
Als Pflanzen (lateinisch Plantae) werden Lebewesen bezeichnet, die sich nicht fortbewegen können und Photosynthese betreiben. Pilze und Bakterien, die früher auch als zum Pflanzenreich gehörig betrachtet wurden, sind heute ausgeschlossen. Derzeit sind verschiedene Definitionen der Pflanzen gebräuchlich, die sich darin unterscheiden, ob bzw. welche Gruppen von Algen neben den Landpflanzen (Embryophyta) aufgenommen werden. Im weitesten Sinn umfasst der Begriff Pflanze alle Grünalgen, inklusive der Landpflanzen (Chloroplastida bzw. Viridiplantae), die Rotalgen (Rhodophyceae) und die Glaucophyten und ist damit synonym mit den Archaeplastiden. Viele andere Algen, wie die Braunalgen, werden in der modernen Taxonomie nicht mehr zu den Pflanzen gezählt. 2016 waren 374.000 Pflanzenarten bekannt. Das Teilgebiet der Biologie, das sich mit der Erforschung der Pflanzen einschließlich aller Algen (und früher auch der Pilze) befasst, ist die Botanik. Mit Pilzen beschäftigt sich heute die Mykologie. Der konkrete Lebensraum einer Pflanze heißt Standort. In der Regel teilen sich verschiedene Pflanzenarten einen Standort. Nach der Zusammensetzung aller dort vorkommenden Arten werden standorttypische Pflanzengesellschaften beschrieben. Werden vorrangig die artübergreifenden Eigentümlichkeiten betrachtet (gleichartige Verteilungsmuster, Gestalt- und Wuchsformen sowie Strategien gegen vorherrschende extreme Umweltbedingungen wie Trockenheit, Kälte, Feuer etc.), spricht man von Pflanzenformationen. In Bezug auf größere geographische Räume wird die Gesamtheit aller dort lebenden Pflanzengesellschaften mit Blick auf ihre Stellung innerhalb der biologischen Systematik (Arten, Gattungen, Familien usw.) als Flora bezeichnet, während die Gesamtheit aller Pflanzenformationen Vegetation genannt wird. - Pflanzenbau (Wikipedia)
Pflanzenbau oder Pflanzenproduktion (in der Ethnologie häufig auch Bodenbau) ist der planmäßige landwirtschaftliche oder gartenbauliche Anbau von Nutzpflanzen und auch Zierpflanzen. Im Mittelpunkt steht die Erzeugung hochwertiger pflanzlicher Nahrungsmittel, wobei auch der Anbau und die Kultivierung von Zimmerpflanzen unter dem Stichwort Pflanzenbau zusammengefasst werden.