Neue Umfrage von FIT fürs LEBEN zeigt: 79 Prozent kennen Abnehmspritzen wie Wegovy und Mounjaro, doch viele Menschen befürchten Nebenwirkungen und sehen sie nur als letzten Ausweg.
Abnehmspritzen. Was vor wenigen Jahren noch vor allem in Fachkreisen diskutiert wurde, ist heute ein Thema im Alltag vieler Menschen. In einer Online-Umfrage von FIT fürs LEBEN unter 409 Personen geben 79 Prozent an, zu wissen, dass es Medikamente zur Gewichtsabnahme gibt, die bei schwerem Übergewicht verschrieben werden können. Namen wie Ozempic oder Wegovy tauchen in Talkshows, Zeitschriften und sozialen Medien auf und immer häufiger auch in Gesprächen im Freundes- und Kollegenkreis. Trotzdem fühlen sich viele nur unzureichend informiert und die vorherrschende Reaktion ist eher Skepsis als Begeisterung.
Die vollständigen Ergebnisse der Umfrage sind online abrufbar: https://fitfursleben.de/#umfrage-juni-2026
Viele haben von der Abnehmspritze gehört, aber nur wenige wissen wirklich Bescheid
Die Umfrage macht eine deutliche Wissenslücke sichtbar. Knapp 80 Prozent der Befragten wissen, dass Ärztinnen und Ärzte bei starkem Übergewicht Medikamente verschreiben können, doch nur jede dritte Person fühlt sich gut oder sehr gut über Vor- und Nachteile solcher Behandlungen informiert. Mehr als 40 Prozent stufen ihr Wissen selbst als mäßig ein.
Viele wissen zwar, wie die Medikamente heißen, aber nicht, für wen eine Behandlung in Frage kommt, wie sie abläuft und welche Risiken dabei zu berücksichtigen sind. Je mehr Schlagzeilen, Posts und Erfahrungsberichte im Alltag auftauchen, desto schwerer fällt es, fundierte Informationen von Gerüchten und Marketingversprechen zu trennen. Das erklärt, warum trotz hoher Bekanntheit ein Gefühl der Unsicherheit bleibt.
Druck, Scham und Zurückhaltung: Geschlecht prägt den Blick auf Abnehmspritzen
Die Umfrageergebnisse zeigen, wie unterschiedlich Männer und Frauen das Thema erleben. Frauen berichten häufiger von sozialem Druck rund ums Gewicht, von Bewertungen durch andere und von Diskriminierungserfahrungen. Für viele ist das Thema Gewichtsabnahme deshalb auch emotional aufgeladen. Frauen geben öfter an, sich über medizinische Behandlungsmöglichkeiten nicht ausreichend informiert zu fühlen.
Männer beschreiben Abnehmspritzen häufiger als letzten Ausweg und betonen, Medikamente erst dann in Betracht zu ziehen, wenn andere Wege ausgeschöpft sind. Zurückhaltung und der Wunsch, Dinge selbst in den Griff zu bekommen, prägen hier den Ton, was dazu führen kann, dass Männer seltener offen den Wunsch nach Unterstützung ansprechen, auch wenn durchaus Interesse an neuen Behandlungsmöglichkeiten besteht.
20 oder 60: ganz unterschiedliche Fragen
Auch zwischen den Altersgruppen zeigen sich klare Unterschiede in der Wahrnehmung des Themas. Jüngere Befragte stoßen vor allem über soziale Medien auf die Abnehmspritze, durch Kurzvideos, Vorher-Nachher-Vergleiche und persönliche Erfahrungsberichte. So wirkt die Behandlung auf manche wie ein Wundermittel zur Traumfigur. Entsprechend interessieren sich jüngere Menschen häufiger für schnelle Effekte und fragen sich, ob sich eine Behandlung unkompliziert in den Alltag integrieren lässt.
Ältere setzen andere Prioritäten: Sicherheit, mögliche Nebenwirkungen, bestehende Vorerkrankungen und die Verträglichkeit mit anderen Therapien stehen im Vordergrund. Langfristige Gesundheit zählt mehr als schnelles Abnehmen.
Eine Person Anfang zwanzig liest einen Bericht über Abnehmspritzen daher häufig anders als jemand über sechzig: Jüngere priorisieren häufiger Aussehen und Tempo, während Ältere mehr über Risiko, Kontrolle und medizinische Notwendigkeit nachdenken
Die häufigste Reaktion ist Vorsicht
Trotz großer medialer Aufmerksamkeit zeigt die Umfrage keinen ungebremsten Hype. 79 Prozent der Befragten (323 von 409 Personen) geben an, sich Sorgen über mögliche Nebenwirkungen von Medikamenten zur Gewichtsreduktion zu machen. Die typischen ersten Fragen lauten: Welche Nebenwirkungen gibt es? Wie sicher ist das wirklich? Und was passiert, wenn ich wieder aufhöre?
Das zeigt: Viele Menschen betrachten Abnehmspritzen als ernsthafte medizinische Entscheidung. Hinter der Sichtbarkeit von Ozempic, Wegovy und ähnlichen Präparaten steckt kein unkritischer Enthusiasmus, sondern ein Mix aus Neugier, Skepsis und dem Wunsch nach Sicherheit.
Keine bequeme Abkürzung, sondern der letzte Ausweg
Ein weiterer zentraler Befund: Die meisten Befragten sehen Abnehmspritzen nicht als einfaches Wundermittel zum Abnehmen an. 78 Prozent (321 von 409 Personen) stimmen zu, medizinische Behandlungen wie mit Medikamenten eher als letzten Ausweg zu betrachten, wenn eine Änderung des Lebensstils nicht ausreicht.
Hinter der Entscheidung für oder gegen eine Abnehmspritze stehen oft festgefahrene Situationen, gesundheitliche Belastungen und die Hoffnung auf eine neue Möglichkeit. Die eigentliche Frage lautet für viele nicht: Gibt es eine schnelle Lösung? Vielmehr lautet sie: Gibt es eine Behandlung, die in meiner konkreten Lage wirklich helfen kann, ohne dass ich das Gefühl habe, einen zu hohen Preis dafür zu zahlen?
Ärztliche Begleitung steht an erster Stelle
Sobald Menschen sich vorstellen, dass eine Behandlung sie selbst betreffen könnte, rückt die ärztliche Begleitung in den Mittelpunkt. 71 Prozent der Befragten (291 von 409 Personen) geben an, Medikamente zur Gewichtsreduktion nur unter strenger ärztlicher Kontrolle einnehmen zu wollen.
Die Nachfrage richtet sich also weniger nach einem bestimmten Mittel als nach guter Begleitung durch Fachleute. Menschen möchten verstehen, ob eine Abnehmspritze zu ihrer Situation passt, welche Chancen und Risiken bestehen und welche Alternativen es gibt.
Über FIT fürs LEBEN:
FIT fürs LEBEN bietet Menschen mit Gewichtsproblemen die Möglichkeit, sich online für ein ärztlich begleitetes Abnehmprogramm anzumelden. Nach einem kurzen medizinischen Fragebogen kann eine kostenlose Erstkonsultation vereinbart werden. In dieser wird gemeinsam geklärt, ob eine Behandlung sinnvoll ist und welche individuellen Schritte in Frage kommen.
Das Angebot soll Betroffenen helfen, ihre Situation ohne Scham und mit professioneller Unterstützung zu besprechen.
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FIT fürs LEBEN
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- Abnehmen (Wikipedia)
Gewichtsreduktion – auch Gewichtsabnahme (umgangssprachlich Abnehmen) oder Gewichtsverlust genannt – ist die Verringerung von Körpergewicht (Körpermasse) bei Menschen oder Tieren. Grundsätzlich kommt es zu einer Gewichtsreduktion, wenn dem Körper beim Stoffwechsel weniger Energie in Form von Nahrung und Getränken zugeführt wird als durch Grundumsatz und körperliche Aktivität verbraucht werden und dadurch eine negative Energiebilanz entsteht. - Fitness (Wikipedia)
Unter Fitness wird im Allgemeinen körperliches und oft auch geistiges Wohlbefinden verstanden. Fitness drückt das Vermögen aus, im Alltag leistungsfähig zu sein und Belastungen eher standzuhalten. Der Begriff ist insofern ungenau, als er als Modebegriff nicht klar definierbar ist und von verschiedenen Personen und Interessengruppen unterschiedlich interpretiert wird. Das Risiko für Zivilisationskrankheiten wie Herzinfarkt und Adipositas kann durch ein gezieltes Fitnesstraining verringert werden. Konzentrations- und Lernfähigkeit werden gesteigert. Menschen, die sich aktiv fit halten, gelten als gesünder und haben, statistisch gesehen, eine höhere Lebenserwartung. Zur Fitness von Körper und Geist gehört zum einen eine regelmäßige körperliche Betätigung, zum anderen eine gesunde, ausgewogene und nähr- wie ballaststoffreiche Ernährung. Ungesunde Ergänzungsmittel (Doping, Anabolika) sind mit Fitness genauso wenig zu vereinbaren wie die Beschränkung auf reines Krafttraining. - Gesundheit (Wikipedia)
Gesundheit ist ein körperlicher und geistiger Zustand eines Menschen oder der Zustand einer Gruppe (bspw. Familiengesundheit, Bevölkerungsgesundheit). Dazu gibt es verschiedene Definitionen. Das Wiedererlangen von Gesundheit wird als Gesunden, Gesundwerden oder Genesen bezeichnet. Der gesunde körperliche Zustand wird als Salubrität bezeichnet. - Männer (Wikipedia)
Männer steht für: Mann, als Plural Filme: Männer (Film), deutsche Komödie von Doris Dörrie (1985) Die Männer, US-Spielfilm von Fred Zinnemann (1950) Männer wie wir, deutsche Filmkomödie von Sherry Hormann (2004) Annies Männer, US-Filmkomödie von Ron Shelton (1988) Wahre Männer, US-Filmkomödie von Dennis Feldman (1987) Männer! – Alles auf Anfang, deutsche TV-Serie Weiteres: Männer (Lied), Lied von Herbert Grönemeyer (1984) Männer.ch, Dachverband der schweizerischen Männer- und Väterorganisationen (ab 2005) Männer (Zeitschrift), ehemaliges Lifestylemagazin für homosexuelle Männer (1987–2017) Männer (Chor), christlicher Männerchor (um 1993–1997) Männer ist der Familienname folgender Personen: Emil Männer (1893–1990), deutsch-österreichischer Sozialist, Grafiker und Verleger Hannelore Männer, später Hannelore Schneider (* um 1942), deutsche Tischtennisspielerin Jan Männer (1982–2022), deutscher Fußballspieler Karl Männer (1911–1980), deutscher Heimatpfleger Kurt Männer (1913–1942), deutscher Fußballspieler Ludwig Männer (1912–2003), deutscher Fußballspieler Matthias Männer (* 1976), deutscher Künstler Otto Männer (1935–2016), deutscher Unternehmer, Erfinder und Firmengründer Tassilo Männer (* 1974), deutscher Rockgitarrist Wilhelm Männer (1870–1923), deutscher Politiker (BBB) Siehe auch: Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel mit Männer beginnt Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel Männer enthält Drei Männer Menner Manner (Begriffsklärung) Mann (Begriffsklärung) - Medizin (Wikipedia)
Die Medizin (von lateinisch medicina) ist die Wissenschaft der Vorbeugung, Erkennung und Behandlung von Krankheiten, Verletzungen und Behinderungen bei Menschen und Tieren. Sie wird von medizinisch ausgebildeten Heilkundigen ausgeübt mit dem Ziel, die Gesundheit zu erhalten oder wiederherzustellen. Dabei handelt es sich meist um Ärzte, aber auch um Angehörige weiterer Heilberufe. Zum Bereich der Medizin gehören neben der Humanmedizin die Zahnmedizin, die Veterinärmedizin (Tiermedizin) und in einem weiteren Verständnis auch die Phytomedizin (Bekämpfung von Pflanzenkrankheiten und Schädlingen). In diesem umfassenden Sinn ist Medizin die Lehre vom gesunden und kranken Lebewesen. Die Kulturgeschichte kennt eine große Zahl von unterschiedlichen medizinischen Lehrgebäuden, beginnend mit den Ärzteschulen im europäischen und asiatischen Altertum, bis hin zur modernen Vielfalt wissenschaftlicher Erkenntnisse. Die Medizin umfasst auch die anwendungsbezogene Forschung ihrer Vertreter zur Beschaffenheit und Funktion des menschlichen und tierischen Körpers in gesundem und krankem Zustand, mit der sie ihre Diagnosen und Therapien verbessern will. Die (natur)wissenschaftliche Medizin bedient sich dabei seit etwa 1845 zunehmend der Grundlagen, die Physik, Chemie, Biologie und Psychologie erarbeitet haben. Als Mediziner bezeichnet man eine Person, die Medizin studiert hat. - wohlbefinden (Wikipedia)
Wohlbefinden (englisch well-being), auch Wohlergehen genannt, ist im allgemeinen Sprachgebrauch ein gutes körperliches und/oder seelisches Befinden, also ein Zustand ohne Befindlichkeitsstörung, „in dem es jemandem gut geht“ (Duden). Das Wohlbefinden hängt eng mit der Lebensqualität zusammen. Das Wohlbefinden ist heute der Schlüsselbegriff in den internationalen wie nationalen Diskussionen um Wohlstand und nachhaltige Entwicklung von Menschen und Gesellschaften in Wissenschaft, Politik und der breiten Öffentlichkeit. Als ganzheitlicher Wohlstandsindikator ist das Konzept des Wohlbefindens Ausdruck eines neuen Verständnisses von Wohlstand und gesellschaftlicher Teilhabe. Das klassische Modell wurde um Aspekte wie Lebensqualität und Nachhaltigkeit erweitert. Heute werden vielfältige Dimensionen des Wohlbefindens in den theoretischen Konzepten und Messverfahren berücksichtigt, die nicht zuletzt als Grundlagen und Bezugspunkte gesellschaftspolitischer Maßnahmen herangezogen werden. Das Kernproblem ruht in der Frage, wie man Wohlbefinden und Entwicklung auf der Grundlage eines soliden und umsetzbaren theoretischen Konzepts adäquat messen kann. Wohlbefinden ist ein zentrales Thema der Psychologie, insbesondere der positiven Psychologie, deren Ziel es ist, die Faktoren zu ermitteln, die zum menschlichen Wohlbefinden beitragen. Nach einem Vorschlag von Martin Seligman bestehen diese Faktoren darin, positive Emotionen zu erleben, aktiv zu leben, gute Beziehungen zu anderen Menschen zu haben, Sinn im eigenen Leben zu finden und bei der Verfolgung der eigenen Ziele ein Gefühl des Erfolgs zu haben. Philosophische Theorien des Wohlbefindens versuchen zu bestimmen, was für alle Formen des Wohlbefindens wesentlich ist. Nach der Theorie des Welfarismus ist Wohlbefinden das, was für jemanden intrinsisch wertvoll und gut ist. Laut dem Welfarismus gibt es neben dem Wohlbefinden keine anderen Werte. Das Wohlbefinden spielt auch in der Ethik eine wichtige Rolle, da das, was wir tun sollen, auch davon abhängt, wie es sich auf das Wohlergehen anderer Menschen auswirkt.