David Baumgartner, Boris Grundl und Niko Kappel stehen beim Aufstiegskongress 2026 als Keynote-Speaker auf der Bühne. Am 9. und 10. Oktober geben sie persönliche Einblicke in Unternehmertum, erfolgreiche Führung, mentale Stärke und den Umgang mit Rückschlägen. Damit setzt Europas führender Fachkongress für aktive Gesundheitsgestaltung auch 2026 starke Impulse für die Fitness- und Gesundheitsbranche.
Wie wird aus einer Idee ein Unternehmen mit mehr als 130 Millionen Euro Umsatz? Was zeichnet erfolgreiche Führung heute aus? Und wie gelingt es, nach Rückschlägen nicht aufzugeben, sondern neue Stärke zu entwickeln? Drei Persönlichkeiten, die diese Fragen aus eigener Erfahrung beantworten können, kommen zum Aufstiegskongress 2026: „dean&david“-Gründer David Baumgartner, Führungsexperte Boris Grundl und Paralympics-Sieger Niko Kappel.
David Baumgartner: Vom ersten Restaurant zum europäischen Marktführer
Den Auftakt macht am 9. Oktober David Baumgartner mit seiner Keynote „Die ‚dean&david‘ Story – aus der Idee ein Unternehmen gründen und erfolgreich machen!“.
Die Idee entstand auf einer Reise: ein Restaurant, das schnelles Essen mit einer gesunden Ernährung verbindet. Baumgartner entwickelte einen Businessplan – und musste anschließend feststellen, dass die Realität des Unternehmertums deutlich komplexer war als die Planung.
Nach zahlreichen Hürden eröffnete schließlich das erste „dean&david“-Restaurant. Daraus entwickelte sich eine internationale Erfolgsgeschichte. Baumgartner führte das Unternehmen fast 20 Jahre als CEO und etablierte die Marke als Marktführer im Bereich „Healthy Fast Casual Food“ in Europa. Das Unternehmen erreichte einen Umsatz von mehr als 130 Millionen Euro.
In seiner Keynote spricht der Serienunternehmer nicht nur über Erfolge, sondern insbesondere über die Herausforderungen auf dem Weg dorthin. Seine Erfahrungen zeigen, wie wichtig Beharrlichkeit, Anpassungsfähigkeit und unternehmerischer Mut sind – Kompetenzen, die gerade in dynamischen Märkten wie der Fitness- und Gesundheitsbranche immer wichtiger werden.
Heute unterstützt Baumgartner unter anderem Start-ups in frühen Entwicklungsphasen, die sich mit Lösungen für bessere Ernährung, Nachhaltigkeit, Reisen und Langlebigkeit beschäftigen. Darüber hinaus ist er als Investor, Vorstandsmitglied und Berater aktiv.
David Baumgartner | 9. Oktober 2026 | 11:30–12:15 Uhr
Boris Grundl: Führung beginnt mit Selbstführung
Am Nachmittag des ersten Kongresstages richtet Boris Grundl den Blick auf eines der zentralen Zukunftsthemen für Unternehmen: Leadership.
In seiner Keynote „Leading simple – mit Lust auf Verantwortung sich selbst und andere erfolgreich führen“präsentiert der Führungsexperte ein praxiserprobtes System für erfolgreiche Führung. Dabei geht es um die zentralen Aufgaben und Prinzipien des Leadership und vor allem um eine entscheidende Voraussetzung: Wer andere erfolgreich führen möchte, muss zunächst sich selbst führen können.
Grundls persönliche Geschichte verleiht diesem Thema eine besondere Dimension. Nach einem schweren Unfall änderte sich sein Leben grundlegend. Auf Reha, Rollstuhl und Sozialhilfe folgte ein außergewöhnlicher persönlicher und beruflicher Weg. Grundl wurde zu einem erfolgreichen Rollstuhl-Rugby-Spieler, Unternehmer, Führungsexperten und gefragten Speaker.
Mit dem Grundl Leadership Institut hat er seine Erfahrungen und Erkenntnisse zu den Themen Leadership, Verantwortung und mentale Haltung in eine systematische Führungslehre überführt.
Sein Ansatz ist gerade für eine Branche relevant, in der Fachkräftemangel, Mitarbeiterbindung und steigende Anforderungen an Führungskräfte zu den zentralen Herausforderungen zählen: Starke Unternehmen brauchen Menschen, die Verantwortung übernehmen – für andere, aber auch für sich selbst.
Boris Grundl | 9. Oktober 2026 | 16:00–17:00 Uhr
Niko Kappel: Rückschläge als Antrieb nutzen
Wie eng körperliche Leistungsfähigkeit, mentale Stärke und technologische Innovation miteinander verbunden sein können, zeigt Niko Kappel am zweiten Kongresstag.
Der Paralympics-Sieger und mehrfache Weltmeister im Kugelstoßen spricht in seiner Keynote „Wahre Größe wird nicht in Zentimeter gemessen – Grenzen gibt es nur im Kopf!“ darüber, wie Menschen Rückschläge verarbeiten, neue Wege einschlagen und langfristig erfolgreich bleiben können.
Kappel gewann 2016 bei den Paralympics in Rio de Janeiro die Goldmedaille im Kugelstoßen. Es folgten unter anderem Weltmeistertitel 2017, 2024 und 2025, Bronze bei den Paralympics 2021 sowie Silber 2024 in Paris. Seine sportlichen Erfolge verbindet der 1,41 Meter große Athlet mit einer klaren Haltung: Ziele nicht aus den Augen verlieren, konsequent an sich arbeiten und Veränderungen als Chance begreifen.
Dabei schlägt Kappel auch die Brücke zu einem der derzeit wichtigsten Innovationsthemen der Fitness- und Gesundheitsbranche: Künstliche Intelligenz. In seiner Keynote erläutert er, warum KI und moderne Technologien inzwischen zu seinem Training und seiner persönlichen Weiterentwicklung gehören.
Mit persönlichen Erfahrungen, Humor und sportlicher Perspektive zeigt er, dass langfristiger Erfolg nicht allein von Talent abhängt. Konstanz, klare Ziele und die Bereitschaft, nach Rückschlägen weiterzumachen, sind mindestens ebenso entscheidend.
Niko Kappel | 10. Oktober 2026 | 11:15–12:00 Uhr
Impulse für die Zukunft der Fitness- und Gesundheitsbranche
Mit David Baumgartner, Boris Grundl und Niko Kappel bringt der Aufstiegskongress 2026 drei Persönlichkeiten zusammen, die auf ganz unterschiedliche Weise für Veränderung, Entwicklung und Erfolg stehen.
Ihre Themen treffen zugleich zentrale Fragestellungen der Fitness- und Gesundheitsbranche: Wie entstehen aus guten Ideen erfolgreiche Geschäftsmodelle? Wie können Unternehmen Menschen für Verantwortung begeistern? Welche Rolle spielen mentale Stärke und Resilienz? Und wie verändern neue Technologien wie Künstliche Intelligenz die Art, wie Menschen trainieren, arbeiten und sich weiterentwickeln?
Die drei Keynotes verbinden damit persönliche Geschichten mit Impulsen, die sich auf den beruflichen und unternehmerischen Alltag übertragen lassen.
Der Aufstiegskongress 2026 findet am 9. und 10. Oktober 2026 in Mannheim statt und bringt Fach- und Führungskräfte, Entscheider, Nachwuchstalente sowie Branchenexperten aus Fitness und Gesundheit zusammen. Veranstalter sind die Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) und die BSA-Akademie.
Qualifikationen im Zukunftsmarkt Prävention, Gesundheit, Fitness, Sport und Informatik
Die staatlich anerkannte private Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) qualifiziert mittlerweile rund 8.000 Studierende zum Bachelor of Arts in den Studiengängen Fitnessökonomie, Gesundheitsmanagement, Sportökonomie, Sport- und Bewegungstherapie, Fitnesstraining, Ernährungsberatung sowie Sport-/Gesundheitsinformatik.
Zudem zum Master of Arts in den Studiengängen Sport- und Bewegungstherapie, Prävention und Gesundheitsmanagement, Sportökonomie oder Fitnessökonomie als auch zum Master of Business Administration Sport-/Gesundheitsmanagement. Ein Graduiertenprogramm zur Vorbereitung auf eine Promotion zum Dr. rer. med. und mehr als 100 Hochschulweiterbildungen runden das Angebot ab.
Mehr als 4.300 Unternehmen setzen auf die Studiengänge beim Testsieger „Beste private Hochschule im Bereich Gesundheit“. Alle Bachelor- und Master-Studiengänge der DHfPG sind akkreditiert und staatlich anerkannt sowie durch die Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) zugelassen.
Das duale Bachelor-Studiensystem der DHfPG verbindet eine betriebliche Tätigkeit und ein Fernstudium mit kompakten Lehrveranstaltungen. Die Studierenden werden durch Fernlehrer, Tutoren und den E-Campus der Hochschule unterstützt. Insbesondere Unternehmen des Zukunftsmarkts profitieren von den dualen Bachelor-Studiengängen, weil die Studierenden ihre erworbenen Kompetenzen unmittelbar in die betriebliche Praxis mit einbringen und mit zunehmender Studiendauer mehr Verantwortung übernehmen können.
Die BSA-Akademie ist mit mehr als 275.000 Teilnehmern seit 1983 einer der führenden Bildungsanbieter im Zukunftsmarkt Prävention, Fitness und Gesundheit. Teilnehmer profitieren vom kombinierten Fernunterricht bestehend aus Fernlernphasen und kompakten Präsenzphasen (vor Ort oder digital). Mit Hilfe der über 90 staatlich geprüften und zugelassenen Lehrgänge in den Fachbereichen Fitness/Individualtraining, Management, Ernährung, Gesundheitsförderung, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Mentale Fitness/Entspannung, Fitness/Gruppentraining, Sun, Beauty & Care und Bäderbetriebe gelingt die nebenberufliche Qualifikation für eine Tätigkeit im Zukunftsmarkt. Der Einstieg in einen Fachbereich erfolgt mit einer Basisqualifikation, die modular mit Aufbaulehrgängen über Profiabschlüsse bis hin zu Fachwirtqualifikationen, wie „Fitnessfachwirt/in“ oder „Fachwirt/in für Prävention und Gesundheitsförderung“, erweitert werden kann. Diese Abschlüsse bereiten optimal auf die öffentlich-rechtlichen Fachwirtprüfungen bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) vor, die zu Berufsabschlüssen auf Meister-Niveau führen.
Firmenkontakt
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG)
Ronja Reuber
Hermann-Neuberger-Straße 3
66123 Saarbrücken
0681/6855-206

https://www.dhfpg.de/
Pressekontakt
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG)
Ronja Reuber
Hermann-Neuberger-Straße 3
66123 Saarbrücken
0681/6855-186

https://www.dhfpg-bsa.de
- Boris Grundl (Wikipedia)
Boris Grundl (* 11. August 1965) ist ein deutscher Sachbuchautor, Unternehmer, Managementtrainer, Redner und ehemaliger Rollstuhl-Sportler. - David Baumgartner (Wikipedia)
David Baumgartner (* 3. Februar 1908 in Engi; † 10. Dezember 1999 ebenda; reformiert, heimatberechtigt in Engi) war ein Schweizer Politiker (SP). - Erfolg (Wikipedia)
Um Erfolg (gelegentlich auch als Durchbruch bezeichnet) handelt es sich, wenn jemand oder mehrere gemeinsam die gesetzten Ziele erreichen. Gegensatz ist der Misserfolg. - Führung (Wikipedia)
Führung steht für: Führung (Sozialwissenschaften), leiten oder bestimmen der Richtung in Gruppen und Organisationen Menschenführung, als Kurzform, koordinierende Maßnahmen Vorgesetzter in Organisationen Fremdenführung, als Kurzform, moderierte Besichtigung durch einen Fremdenführer Führung (Tanz), Einleitung von Figuren beim Tanzen Führung, Verschieben eines Körpers auf vorgegebener Bahn, siehe Führungselement Führung, Fangschiene innerhalb eines Gleises einer Bahn Siehe auch: Führung auf Probe Führungsschiene Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel mit Führung beginnt Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel Führung enthält führen (Begriffsklärung) - Keynote (Wikipedia)
Eine Keynote (englisch für „Grundgedanke“, „Grundsatz“; auch keynote address, keynote speech) bezeichnet einen herausragend präsentierten Vortrag eines meist prominenten Redners oder professionellen Grundsatzreferenten (englisch keynote speaker). Der Begriff Keynote wird vom Einstimmton von A-cappella-Chören abgeleitet: Der Chor singt vor jedem Auftritt gemeinsam einen Ton, damit sich die einzelnen Sänger auf das Stück und aufeinander einstimmen können. Sinngemäß stimmt also der Keynote-Speaker sein Publikum auf die Kernbotschaft ein. Eine deutschsprachige Bezeichnung ist Plenarvortrag (Vortrag vor allen Teilnehmern im Plenum einer Konferenz). Heute wird meist die englischsprachige Bezeichnung präferiert, und bei großen Kongressen können auch mehrere Keynotes parallel gehalten werden. Die Keynotes nehmen die wichtigsten Themen der Tagung oder Messe vorweg. Sofern die Tagung medienwirksam Markantes bietet, wird dies in den Keynotes eingeführt und vorgestellt. - Leadership (Wikipedia)
Der Ausdruck Führung bzw. dessen Verb führen trägt im Neuhochdeutschen die Bedeutung „leiten“, „die Richtung bestimmen“, „in Bewegung setzen“ und kommt in zahlreichen Wissenschaften vor. Speziell in den Sozialwissenschaften bezeichnet der Begriff planende, koordinierende und kontrollierende Tätigkeiten in Gruppen und Organisationen (englisch leadership). Im 21. Jahrhundert wird vermehrt der Begriff Leadership anstelle von Führung auch in der deutschen Sprache verwendet, weil seine Bedeutung umfassender, zielorientierter und positiver Führungsaufgaben zum Ausdruck bringen kann. - Motivation (Wikipedia)
Motivation bezeichnet die Bereitschaft von Menschen und Tieren „zu einem bestimmten Verhalten. Sie wird von einer Vielzahl von inneren, äußeren und hormonellen Faktoren bestimmt“ und umfasst beim Menschen die Gesamtheit aller Motive und Beweggründe, die zum Handeln führen, und das auf emotionale und neuronale Aktivitäten zurückzuführende Streben nach Zielen oder wünschenswerten Zielobjekten. Motivationszustände werden allgemein als Kräfte verstanden, die im Handelnden wirken und eine Disposition zu zielgerichtetem Verhalten erzeugen. Es wird oft angenommen, dass verschiedene mentale Zustände miteinander konkurrieren und dass nur der stärkste Zustand das Verhalten bestimmt. Das bedeutet, dass man motiviert sein kann, etwas zu tun, ohne es tatsächlich zu tun. Der paradigmatische Geisteszustand, der Motivation bewirkt, ist die Begierde. Aber auch verschiedene andere Zustände, wie Glaubenshaltungen darüber, was man tun sollte, oder Absichten, können motivieren. Die Umsetzung von Motiven in Handlungen nennt man Volition. Es wurden verschiedene konkurrierende Theorien über den Inhalt von Motivationszuständen aufgestellt. Sie werden als Inhaltstheorien bezeichnet und versuchen zu beschreiben, welche Ziele Menschen normalerweise oder immer motivieren. Die Bedürfnishierarchie von Abraham Maslow und die ERG-Theorie zum Beispiel gehen davon aus, dass Menschen bestimmte Bedürfnisse haben, die für die Motivation verantwortlich sind. Einige dieser Bedürfnisse, wie solche nach Nahrungsmitteln und Wasser, sind grundlegender als andere Bedürfnisse, etwa dasjenige nach dem Respekt von anderen. Nach dieser Auffassung können die höheren Bedürfnisse erst dann Motivation hervorrufen, wenn die niederen Bedürfnisse befriedigt sind. Behavioristische Theorien versuchen, Verhalten ausschließlich durch die Beziehung zwischen der Situation und dem äußeren, beobachtbaren Verhalten zu erklären, ohne explizit auf bewusste mentale Zustände Bezug zu nehmen. Motivation kann entweder intrinsisch oder extrinsisch sein. Ersteres ist der Fall, wenn die Aktivität vom Handelnden deshalb angestrebt wird, weil sie ihm als an sich selbst interessant oder angenehm erscheint, letzteres, wenn das Ziel des … - Niko Kappel (Wikipedia)
Niko Kappel (* 1. März 1995 in Schwäbisch Gmünd) ist ein deutscher Behindertensportler der Startklasse F41, der sich auf das Kugelstoßen spezialisiert hat. Sein bis dato größter Erfolg ist die Goldmedaille bei den Paralympics 2016 in Rio de Janeiro. - Resilienz (Wikipedia)
Resilienz (von lateinisch resilire „zurückspringen, abprallen“) steht für: Resilienz (Systemtheorie), Fähigkeit eines Systems zum Selbsterhalt Resilienz (Psychologie), psychische Widerstandsfähigkeit Resilienz (Soziologie), Fähigkeit von Gesellschaften, externe Störungen zu verkraften Resilienz (Ingenieurwissenschaften), Fähigkeit technischer Systeme, bei einem Teilausfall nicht vollständig zu versagen Resilienz (Ökosystem), Fähigkeit eines Ökosystems, nach einer Störung zum Ausgangszustand zurückzukehren Resilienz, systemische Widerstandsfähigkeit von Unternehmen gegenüber Störungen, siehe Resilienz-Management Resilienz (Zahnmedizin), Nachgiebigkeit der Mundschleimhaut bei Belastung Resilienz (Energiewirtschaft), Ausfallsicherheit in der Energieversorgung Resilienz (Mathematik), ein Begriff aus der Theorie der Blätterungen Resilienz (Betriebswirtschaftslehre), ein Konzept aus dem strategischen Management und Risikomanagement Siehe auch: organisatorische Resilienz (BSI-Standard) Robustheit gegen Benutzungsfehler (Resilienz technischer Systeme) Klimaresilienz (sozial-ökologische Resilienz bei Klimawandelfolgen) - Selbstführung (Wikipedia)
Der Begriff Selbstmanagement bezeichnet die Kompetenz, die eigene persönliche und berufliche Entwicklung weitgehend unabhängig von äußeren Einflüssen zu gestalten. Dazu gehören Teilkompetenzen wie zum Beispiel selbständige Motivation, Zielsetzung, Planung, Zeitmanagement, Organisation, Lernfähigkeit und Erfolgskontrolle durch Feedback. - Unternehmertum (Wikipedia)
Der Begriff Unternehmertum (englisch entrepreneurship, von französisch entreprendre ‚unternehmen‘), auch Unternehmergeist, Gründertum, Gründerszene oder Gründerkultur, beschäftigt sich als wirtschaftswissenschaftliche Teildisziplin mit dem Gründungsgeschehen oder der Gründung von neuen Organisationen als Reaktion auf identifizierte Möglichkeiten und als Ausdruck spezifischer Gründerpersönlichkeiten, die ein persönliches Kapitalrisiko tragen. Entrepreneur war im Französischen seit dem 16. Jahrhundert eigentlich ein Begriff für einen militärischen Anführer. So wurde im 18. Jahrhundert zuerst von B. F. de Belister eine Person genannt, die Waren zum kontrahierten Preis verkauft und versucht, sie möglichst billig einzukaufen (sog. Arbitrage, also im Unterschied zu späteren Definitionen ein risikoloses Geschäft). Die klassischen Definitionen des Entrepreneurs heben seine gesamtwirtschaftliche Erneuerungsfunktion hervor. In der modernen Entrepreneurship-Literatur finden sich zahlreiche, teils breitere Definitionsansätze. Entrepreneurship ist mehr als Unternehmensgründung und effiziente Nutzung von Ressourcen. Es schließt kreative Elemente wie die systematische Identifizierung von (Markt-)Chancen, das Finden von neuen (Geschäfts-)Ideen und deren Umsetzung in Form von neuen Geschäftsmodellen ein und ist nicht zwingend mit der Eigentümerfunktion verbunden. Das heißt, Unternehmertum kann auch innerhalb bestehender Unternehmen von Nicht-Eigentümern praktiziert werden (Intrapreneurship). Der deutsche Begriff „Unternehmertum“ bezeichnet außerdem die Gesamtheit der Unternehmer eines Landes bzw. die soziale Klasse der Unternehmer (z. B. das „österreichische Unternehmertum“), wobei die Abgrenzung zum Kleinunternehmertum unscharf verläuft. Zur Kennzeichnung der Charakteristika von innovativen, persönlich risikotragenden Gründern wird heute in der deutschen Sprache meist der Entrepreneurbegriff verwendet. Hingegen wird ein Gründer ohne innovative Geschäftsideen, ohne eigene Mitarbeiter und ohne Wachstumspotenzial im Unterschied zum Entrepreneur oft als Existenzgründer bezeichnet. Als Start-Up bezeichnet man eine frühe und zeitlich begrenzte Entwicklungsphase eines innovativen …