Soziales Engagement mit regionalem Bezug
Der IT-Dienstleister Consist Software Solutions unterstützt das Zahnmobil mit einer Unternehmensspende in Höhe von 3.000 Euro. Das Angebot wird vom Diakonischen Werk Altholstein in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) betrieben und verbessert die zahnmedizinische Versorgung hilfsbedürftiger Menschen.
Kiel – Consist Software Solutions hat 3.000 Euro an das Diakonische Werk Altholstein GmbH für das Zahnmobil Schleswig-Holstein gespendet. Die mobile Zahnarztpraxis ermöglicht Menschen, die keinen Zugang zu regulären Zahnarztpraxen haben, eine niedrigschwellige zahnmedizinische Behandlung.
Die Spende von Consist fließt in die Finanzierung der Fahrer des Zahnmobils. Die Fahrer übernehmen weit mehr als den reinen Transport: Sie sind verantwortlich für die Instandhaltung des Fahrzeugs, koordinieren die logistischen Abläufe und sorgen für die zuverlässige Umsetzung der geplanten Touren. Darüber hinaus nehmen sie eine besonders wichtige Rolle in der Ansprache der Patient:innen ein. Durch ihren direkten Kontakt zur Zielgruppe fungieren sie als vertrauensvolle Ansprechpersonen und bauen eine Brücke zwischen den Menschen vor Ort und dem behandelnden Team des UKSH.
„Soziales Engagement und gesellschaftliche Verantwortung sind uns wichtig. Daher unterstützen wir unterschiedliche Organisationen mit regionalem Bezug“, erläutert Jörg Hansen, Geschäftsführer der Consist Software Solutions GmbH mit Sitz in Kiel. Über die jeweilige Organisation, die die Spende erhält, entscheiden die Beschäftigten des IT-Unternehmens im Rahmen einer Umfrage. In den vergangenen Jahren gingen Unternehmensspenden von Consist unter anderem an das Kieler Netzwerk gegen Kinderarmut, den Deutschen Kinderschutzbund Ortsverband Kiel e. V., die Tafel Kiel und das Hospiz Kieler Förde.
Über das Zahnmobil Schleswig-Holstein
„Das Zahnmobil ist für die Stadt Kiel von unverzichtbarer Bedeutung. Hier haben viele Menschen mit existenziellen Sorgen zu kämpfen und ihre Mundhygiene und zahnmedizinische Behandlung schlichtweg aus den Augen verloren. Genau da setzt das Zahnmobil an: Es baut Hürden ab und bringt die Akutversorgung direkt zu den Betroffenen“, erläutert Gesa Kitschke, Geschäftsführerin der Diakonie Altholstein.
Seit dem Start im Januar 2024 hat sich das Zahnmobil fest in der Versorgungslandschaft Schleswig-Holsteins etabliert – mit steigender Nachfrage. Allein in 2025 wurden über 900 Patient:innen behandelt. Aktuell werden mehr als 14 Standorte in Kiel und ganz Schleswig-Holstein angefahren, darunter diverse Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe und einige Landesunterkünfte für Geflüchtete. Um eine breite Versorgung in Schleswig-Holstein sicherstellen und weitere Standorte in den Fahrplan aufnehmen zu können, ist das Angebot neben Fördermitteln vor allem auf Spenden angewiesen.
Das Zahnmobil Schleswig-Holstein ist ein Gemeinschaftsprojekt: Träger sind die Diakonie Altholstein und das UKSH. Während die Diakonie Altholstein die Personalkosten für den Fahrer und die Kosten der Einsatzkoordination trägt, stellt das UKSH das zahnärztliche und das zahnmedizinische Fachpersonal sowie Material und Instrumentarium. Ferner verantwortet es Anschaffung, Umbau und laufenden Betrieb des Fahrzeugs.
Die Consist Software Solutions GmbH ist Spezialist für Digitale Transformation, IT Security und Managed Services.
Das ganzheitliche Dienstleistungs- und Lösungsangebot umfasst:
– IT-Beratung
– Design von IT-Architekturen und IT-Landschaften
– Konzeption, Entwicklung und Integration von individuellen IT-Lösungen
– Betreuung von Anwendungen und Systemen (Teilaufgaben bis komplettes Outsourcing)
– Vertrieb von Software-Produkten
Fundiertes Know-how von modernsten bis hin zu Legacy-Technologien zeichnet die mehr als 200 Beschäftigten von Consist aus. Consist verfügt über mehr als 40 Jahre Erfahrung am Markt und ist an den Standorten Kiel und Frankfurt präsent.
Kontakt
Consist Software Solutions GmbH
Isabel Braun
Christianspries 4
24159 Kiel
0431 3993-629

https://www.consist.de
- Corporate Social Responsibility (Wikipedia)
Corporate Social Responsibility (CSR) oder gesellschaftliche Unternehmensverantwortung, auch Unternehmerische Sozialverantwortung, bezeichnet die Integration von ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Faktoren in die Unternehmenstätigkeit auf freiwilliger und manchmal auch rechtlicher Basis. Die Aktivitäten der Unternehmen werden hier im weitesten Sinne verstanden: wirtschaftliche Aktivitäten, interne Interaktionen (Arbeitnehmer, Manager, Aktionäre) und externe Interaktionen (Lieferanten, Kunden). Die CSR entwickelte sich ursprünglich aus Forderungen der Zivilgesellschaft (religiöse, ökologische, humanitäre Gruppen und Verbände) nach einer besseren Berücksichtigung der ökologischen und sozialen Auswirkungen der Unternehmenstätigkeit, die sich insbesondere aus den seit den 1970er Jahren auftretenden globalen Umweltproblemen ergaben. Die CSR wird in Europa häufig als die Umsetzung einer nachhaltigen Entwicklung im Unternehmen verstanden, die die drei Säulen Umwelt, Soziales und Wirtschaft umfasst. Diese Verknüpfung wurde durch die Teilnahme multinationaler Unternehmen am Erdgipfel von Rio 1992 und am Weltgipfel von Johannesburg 2002 verdeutlicht. CSR und nachhaltige Entwicklung sind Gegenstand zahlreicher Debatten. - nachhaltigkeit (Wikipedia)
Nachhaltigkeit ist ein Handlungsprinzip bei der Nutzung von Ressourcen. Hierbei soll eine dauerhafte Bedürfnisbefriedigung gewährleistet werden, indem die natürliche Regenerationsfähigkeit der beteiligten Systeme bewahrt wird, vor allem von Lebewesen und Ökosystemen. Das Handlungsprinzip der Nachhaltigkeit ist ein Zielkonflikt, ein veränderlicher bestmöglicher Zustand, in dem es nicht möglich ist, die Ziel-Eigenschaft Ressourcennutzung zu verbessern, ohne zugleich die andere Eigenschaft des Ressourcen-Erhalts verschlechtern zu müssen. Im Allgemeinen wird Nachhaltigkeit heute als Form der Ressourcennutzung verstanden, die nach dem Drei-Säulen-Modell auf dem gleichzeitigen und gleichberechtigten Umsetzen von Umweltschutz, langfristigem Wirtschaften und einem fairen Miteinander beruht, damit auch zukünftige Generationen gut leben können. Im entsprechenden englischen Wort sustainable ist dieses Prinzip wörtlich erkennbar: to sustain im Sinne von „aufrechterhalten“ bzw. „erhalten“. Mit anderen Worten: Die beteiligten Systeme können ein bestimmtes Maß an Ressourcennutzung „dauerhaft aufrechterhalten“, ohne Schaden zu nehmen. Das Prinzip wurde zuerst in der Forstwirtschaft angewendet: Im Wald ist nur so viel Holz zu schlagen wie permanent nachwächst. Als in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erkannt wurde, dass alle Rohstoffe und Energievorräte auf der Welt auszugehen drohen, ging sein Gebrauch auf den Umgang mit allen Ressourcen über. In seiner ersten und älteren Bedeutung weist „nachhaltig“ als Adjektiv oder bei adverbialem Gebrauch darauf hin, dass eine Handlung längere Zeit anhaltend wirkt. Beispiel: Die (ungeregelte) Ressourcennutzung führt über längere Zeit zum Verlust der Ressourcen. Da das oben genannte Handlungsprinzip das Gegenteil, nämlich die Ressourcenerhaltung trotz Nutzung zum Ziel hat, ist darauf zu achten, dass die erste und die hinzugekommene Bedeutung zueinander nicht widerspruchsfrei sind. - Spende (Wikipedia)
Eine Spende ist eine freiwillige Zuwendung für einen religiösen, wissenschaftlichen, gemeinnützigen, mildtätigen, kulturellen, wirtschaftlichen oder politischen Zweck. Spendenempfänger können entweder natürliche oder juristische Personen, wie Vereine, Stiftungen, politische Parteien, Hilfsorganisationen oder Religionsgemeinschaften, sein. Spenden können bestehen in Geld, Sachleistungen oder einem Verzicht auf Arbeitsentgelt für geleistete Arbeit (Zeitspende). - Unternehmensspende (Wikipedia)
Unternehmensspenden (englisch Corporate Giving) bezeichnet den Transfer von Geld, Gütern und Leistungen von Unternehmen für gemeinwohlorientierte Zwecke. Mithin umfasst dies sowohl Finanz- als auch Sachleistungen. Auch die Gestattung einer Nutzung von Räumlichkeiten oder betrieblichen Mitteln (Computer, Kopierer, Papier etc.) fällt in den Bereich des Corporate Giving. Wesentliches Merkmal ist, dass diese Spenden freiwillig, also ohne jede rechtliche Verpflichtung, sowie ohne jede Gegenleistung erfolgen. In der Literatur wird das Corporate Giving dem Konzept des Corporate Citizenship untergeordnet. Corporate Giving ist demnach auf der gleichen Ebene angesiedelt wie das Corporate Volunteering, der freiwillige Einsatz von Arbeitskraft bzw. das freiwillige Bereitstellen von Personal, und das Corporate Foundations, die Gründung von Unternehmensstiftungen. Auf Seiten der gemeinwohlorientiertem Organisation zählt Corporate Giving zum Fundraising; das gebende Unternehmen ist ein Förderer. Unternehmensspenden werden in Deutschland steuerlich begünstigt, Ansatzpunkte bieten § 9 Abs. 1 Nr. 2 Körperschaftsteuergesetz sowie § 9 Nr. 5 Gewerbesteuergesetz. Neben den steuerlichen Anreizen besteht der Vorteil einer Spende darin, dass Unternehmen einen vergleichsweise geringen konzeptionellen und verwaltungstechnischen Aufwand haben.