R+V-Infocenter: Wer im Sommer mit dem Auto verreist, sollte besonders wachsam sein
Wiesbaden, 7. Juli 2026. Wer im Sommer mit dem Auto verreist, sollte besonders wachsam sein. Trickdiebe täuschen oft Pannen vor oder führen sie sogar gezielt herbei. Ihr Ziel: Möglichst einfach an Bargeld und Wertsachen kommen. Die Maschen der Kriminellen sind dabei sehr raffiniert, warnt das Infocenter der R+V Versicherung.
Ein hupendes Auto, hektische Handzeichen oder der Hinweis auf einen echten oder angeblichen Schaden: Was zunächst wie ein hilfreicher Hinweis wirkt, ist mitunter nur ein Trick. Wenn Autofahrer dann verunsichert aussteigen, schlagen die Täter zu. „Während ein vermeintlicher Helfer die Reisenden ablenkt, greift ein Komplize nach Wertsachen im Auto“, sagt Nicole Günter, Expertin für Sachschäden bei der R+V Versicherung. Besonders begehrt sind Handtaschen, Geldbörsen, Smartphones oder Tablets.
Rastplätze sind ein besonders beliebtes Ziel von Trickdieben. Eine der Maschen: Kriminelle beschädigen unbemerkt einen Reifen und folgen dem Fahrzeug. Sobald der Schaden auffällt und das Auto anhält, bieten sie ihre Hilfe an – und nutzen die Aufregung für den Diebstahl. Andere geben sich als Touristen in Not aus oder behaupten, selbst einen Defekt am Auto entdeckt zu haben. „Wertgegenstände sollten nie offen im Auto liegen, schon gar nicht bei geöffneten Türen oder Fenstern“, warnt Nicole Günter. „Profis nutzen selbst kurze Momente der Unachtsamkeit.“
Reisende im Visier
Touristen sind zudem beliebte Opfer von organisierten Banden. Die kriminellen Maschen reichen vom falschen Abschleppdienst bis zum sogenannten Spiegeltrick. Dabei täuschen Täter einen Unfall vor und verlangen sofort Bargeld als Entschädigung. „Urlauber sollten sich in solchen Situationen nicht unter Druck setzen lassen und am besten sofort die Polizei rufen“, rät die R+V-Expertin. Hilfreich sind außerdem eine möglichst genaue Personenbeschreibung und das Kennzeichen des anderen Fahrzeugs. Allerdings haben die Betrogenen oft doppelt Pech: Die Täter werden meist nicht gefasst, und die Versicherungen übernehmen den Schaden in der Regel nicht.
Weitere Tipps des R+V-Infocenters:
– Skeptisch bleiben, wenn andere Verkehrsteilnehmer mit Nachdruck zum Anhalten auffordern.
– Nicht an abgelegenen Orten aussteigen, sondern möglichst auf einen Rastplatz oder einen belebten Parkplatz fahren.
– Fahrzeug auch bei kurzen Stopps immer abschließen und vorher Wertgegenstände verstecken oder mitnehmen. Handtasche, Smartphone und Geldbörse gehören nicht auf den Beifahrersitz.
– In unklaren Situationen lieber im Auto bleiben, das Handy griffbereit halten und signalisieren, dass die Polizei verständigt wird.
– Wer ins Ausland fährt, sollte wichtige Notrufnummern vorab im Handy speichern.
Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die „Ängste der Deutschen“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1992 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.
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- Ablenkung (Wikipedia)
Ablenkung steht für: Ablenkung, Änderung der Ausbreitungsrichtung eines Lichtstrahls oder der Bewegungsrichtung eines Objekts, siehe Ablenkwinkel Ablenkung, Richtungsänderung elektrisch geladener Teilchen, siehe Ablenksystem Ablenkung (Schach), taktisches Motiv im Schachspiel Beugung (Physik), Ablenkung von Wellen an einem Hindernis Deviation (Navigation), Ablenkung eines Magnetkompasses Konzentrationsstörung, Ablenkung von Aufmerksamkeit bei Tätigkeiten Verleiten, Ablenkung von Fressfeinden vom Nest und der Brut bei Vögeln Whataboutism, sprachliches Ablenkungsmanöver in Form eines Gegenangriffs Siehe auch: - anhalten (Wikipedia)
Anhalten steht für: Anhalten (Straßenverkehr), auch Warten, das Stehenbleiben eines Fahrzeugs gemäß der Verkehrsanforderungen Anhaltung steht für: Anhaltung, Teil einer Personenkontrolle Siehe auch: Halten (Straßenverkehr) Halten (Begriffsklärung) - Auto (Wikipedia)
Ein Automobil (Kraftwagen, in der Schweiz amtlich Motorwagen) ist ein mehrspuriges motorgetriebenes Straßenfahrzeug zur Beförderung von Personen oder Lasten. Die umgangssprachliche Kurzform Auto bezeichnet vor allem Kraftfahrzeuge, die zum Transport von Personen bestimmt sind. Amtlich werden diese als Personenkraftwagen (kurz: Pkw) bezeichnet, oder – bei mehr Sitzplätzen – als Kraftomnibus. Automobile, die keine PKW sind, werden als Nutzfahrzeug bezeichnet. Lastkraftwagen (Lkw) dienen mehrheitlich dem Straßentransport von Gütern. Der weltweite Fahrzeugbestand lag im Jahr 2010 bei über 1,015 Milliarden Automobilen und stieg seitdem kontinuierlich an. 2011 wurden weltweit über 80 Millionen Automobile gebaut. In Deutschland waren im Jahr 2012 etwa 51,7 Millionen Kraftfahrzeuge zugelassen, davon sind knapp 43 Millionen Personenkraftwagen. - Autobahn (Wikipedia)
Autobahnen sind große, kreuzungsfreie Kraftfahrstraßen für den Personen- und Güterfernverkehr mit Kraftfahrzeugen. Sie haben typischerweise zwei baulich getrennte Richtungsfahrbahnen mit jeweils zwei oder mehr Fahrstreifen und meistens zusätzlich einem Seitenstreifen. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit ist auf Autobahnen meistens höher als auf anderen Straßen. In wenigen Ländern, darunter Deutschland, gibt es auf Autobahnen keine generelle Geschwindigkeitsbegrenzung für leichte Fahrzeuge. - Banden (Wikipedia)
Olga Banden (um 1880 in Königsberg – nach 1902) war eine deutsche Opernsängerin (Alt, Mezzosopran). - Bargeld (Wikipedia)
Bargeld ist Geld in physischer (körperlicher) Form als Banknoten und Münzen, das im Zahlungsverkehr als gesetzliches Zahlungsmittel für die Bezahlung von Gütern oder Dienstleistungen oder für sonstige Transaktionen (beispielsweise Schenkungen) dient. Der jeweilige Vorrat wird als Barschaft bezeichnet. - Betrug (Wikipedia)
Betrug steht für: umgangssprachlich für Täuschung oder konkret im Internet für Scam Strafrecht: Betrug (Deutschland) Betrug (Österreich und Liechtenstein) Betrug (Schweiz) Escroquerie, Frankreich Werktitel: Betrug (1948), US-amerikanischer Kriminalfilm von George Sherman Betrug (1983), britisches Filmdrama von David Jones Betrug (2017), auch Betrug – Aufstieg und Fall eines Hochstaplers. Dokumentation von David Spaeth Betrüger steht für: Betrüger (Album), Studioalbum der deutschen Band Milliarden (2016) Siehe auch: Betrügerchen (Kleidungsstück) Betrogen (Begriffsklärung) - Diebstahl (Wikipedia)
Diebstahl ist eine gegen fremdes Eigentum gerichtete Straftat. Welches Verhalten sich im konkreten Einzelfall als Diebstahl darstellt, bestimmt sich nach den Tatbestandsmerkmalen der jeweiligen nationalen Strafrechtsnorm, so etwa § 242 im Strafgesetzbuch (Deutschland) zum Diebstahl nach deutschem Recht oder § 127 Strafgesetzbuch (Österreich) zum Diebstahl nach österreichischem Recht. In den letzten drei Jahrzehnten fiel die Häufigkeit der angezeigten Diebstähle in Deutschland auf ein Drittel. Dieser Rückgang folgt dem Trend, der in allen westlichen Ländern zu beobachten ist. Häufige Ursachen sind Armut oder Habgier, es gibt auch eine Vielzahl anderer möglicher Gründe für Diebstahl. Manche Einzelpersonen stehlen regelmäßig ohne erkennbaren Nutzen, diese psychische Erkrankung wird Kleptomanie genannt (Prävalenz von unter 1 %). - kriminell (Wikipedia)
Kriminalität (von lateinisch crimen „Beschuldigung, Anklage, Schuld, Verbrechen“) ist eine Bezeichnung für Straftaten im Sinne eines gesellschaftlichen Gesamtphänomens (Makrophänomens), während sich „Straftat“ oder „Verbrechen“ eher an dem individuellen Verhalten misst. Die Wissenschaft, die sich sowohl empirisch als auch theoretisch mit der Kriminalität beschäftigt, ist die Kriminologie. Normativ und in dogmatischer Hinsicht fällt Kriminalität hingegen in das Ressort der Strafrechtswissenschaft. - Panne (Wikipedia)
Panne steht für: eine unerwartete Störung eines Vorganges oder Ablaufs, siehe Betriebsstörung De Panne, Stadt in Flandern, Belgien Die Panne, Erzählung von Friedrich Dürrenmatt Malheur, siehe auch Pleiten, Pech und Pannen, ehemalige Fernsehsendung (1986–2003) Namensträger Ulrich Panne (* 1964), deutscher Chemiker Siehe auch: Pane Pannes - Rastplatz (Wikipedia)
Ein Rastplatz ist ein Ort zum Rasten an Fernstraßen oder Fernwegen, an dem Reisende sich erholen können. Rastplätze finden sich überall im Straßen- und Wegenetz, typische Ausstattungsmerkmale sind Bänke, Parkplätze, Tische und Mülltonnen. Umfangreichere Raststationen mit eigenen Gebäuden, Bewirtung und Übernachtungsmöglichkeiten werden Raststätten, Ausspannen oder Rasthäuser genannt; sie zählen je nach Sprachgebrauch auch zu den Rastplätzen oder werden von ihnen abgegrenzt. Im Sprachgebrauch der deutschen Autobahnverwaltung spricht man bei Rastplätzen mit Sanitäranlage von einem PWC bzw. von einer PWC-Anlage. Im Unterschied zu einem Rastplatz umfasst ein Parkplatz nur die Fläche, auf der Fahrzeuge abgestellt werden können. Aufgrund der Beschilderung an manchen Straßen werden Rastplätze in Deutschland umgangssprachlich auch (Autobahn-)Parkplätze genannt. In der Schweiz wird, so Art. 7 NSV, der Begriff Rastplatz (französisch aire de repos, italienisch area di sosta) für einen einfachen Rastplatz verwendet, umfangreichere hingegen werden als Nebenanlagen bezeichnet. In Österreich werden wie in Deutschland Rastplätze und Raststationen unter dem Begriff Rastanlage zusammengefasst. - Reise (Wikipedia)
Unter einer Reise versteht man im Sinne der Verkehrswirtschaft die Fortbewegung von Personen über einen längeren Zeitraum zu Fuß oder mit Transport- oder Verkehrsmitteln außerhalb des Wirtschaftsverkehrs, um ein einzelnes Reiseziel zu erreichen oder mehrere Orte zu besuchen (Rundreise). Im fremdenverkehrswirtschaftlichen Sinne umfasst eine Reise sowohl die Ortsveränderung selbst als auch den Aufenthalt am Zielort. Wissenschaftlich werden Reisen unter anderem nach Reisegrund, Zweck und Dauer kategorisiert sowie die Motivationen für das (Ver-)Reisen untersucht. Meist erhoffen sich Reisende entweder, durch eine Reise glücklicher zu werden, oder sich durch die Reise persönlich weiterzuentwickeln. Der Begriff der Reise kann auch metaphorisch verstanden werden. Neben der physischen Fortbewegung kann eine Reise etwa den Wandlungsprozess im Leben eines Menschen beschreiben. Demnach ist die Reise nicht als Entfernungsüberbrückung, sondern als Bild für das Leben eines Menschen zu verstehen, das beispielsweise die Persönlichkeitsformung zum Ziel hat. - Spiegel (Wikipedia)
Ein Spiegel (von lateinisch speculum „Spiegel, Abbild, Spekulum“, zu lateinisch specere „sehen“) ist eine reflektierende Fläche – glatt genug, dass reflektiertes Licht nach dem Reflexionsgesetz seine Parallelität behält und somit ein Abbild entstehen kann. Die Rauheit der Spiegelfläche muss dafür kleiner sein als etwa die halbe Wellenlänge des Lichts. Eine rauere weiße Fläche remittiert ebenfalls alles Licht, jedoch wird dieses hierbei ungeordnet in alle Richtungen gestreut. Auch nicht sichtbare elektromagnetische Wellen und Schallwellen können an geeigneten Flächen gespiegelt werden („Reflexion“). Die Transparenz und Absorption (halbtransparent, nicht-transparent, wellenlängenabhängige Transparenz oder Absorption) des Spiegels hat Einfluss auf Helligkeit und Farbe des Spiegelbildes. Ferner wird niemals die gesamte Energie gespiegelt, es gibt immer einen Verlust – der Reflexionsgrad ist immer kleiner als 100 %. - Täuschung (Wikipedia)
Durch Täuschung wird eine Fehlvorstellung (Irrtum) durch nicht der Wahrheit oder Wirklichkeit entsprechende Umstände oder Sinneswahrnehmungen hervorgerufen, die zu einer verkehrten Auffassung eines Sachverhalts führen. Dabei ist es gleichgültig, ob die Täuschung bewusst durch einen anderen herbeigeführt wird (jemand wird getäuscht) oder nicht (jemand täuscht sich). Im ersten Fall spricht man auch von Irreführung (oder umgangssprachlich Masche). - Vorsicht (Wikipedia)
Vorsicht bezeichnet die Fähigkeit, Gefahren zu erkennen und gefahrenträchtige Situationen durch geeignete Verhaltensweisen zu vermeiden. In den meisten Fällen gilt die Vorsicht als Tugend, kann aber (wie fast alle menschlichen Eigenschaften) auch eine Kehrseite besitzen. So tendiert übertriebene Vorsicht zur Ängstlichkeit, zur Unentschlossenheit oder zum Wankelmut, während mangelnde Vorsicht zu Leichtsinn führen kann. Fälschlich wird oft Mut als Gegenteil vorsichtigen Verhaltens gesehen, ist jedoch im Idealfall mit Besonnenheit verknüpft. Erich Fried beschreibt in seinem Gedicht Was es ist die Vorsicht als ein begrenzendes Element der Liebe, in einer Reihe mit Angst oder Stolz.