Gläubiger unterstützen Fortführung von sportspaß e.V. Hamburg

Hamburgs größter Freizeit- und Breitensportverein blickt optimistisch in die Zukunft

Gläubiger unterstützen Fortführung von sportspaß e.V. Hamburg

Blick in das sportspaß-Center in Harburg

Hamburg, 7. Juli 2026. Entscheidender Meilenstein für die Zukunft von sportspaß e.V.: Die Gläubiger im Insolvenzverfahren haben heute beim Erörterungs- und Abstimmungstermin im Amtsgericht Hamburg dem Insolvenzplan einstimmig zugestimmt. Damit ist der Weg frei für die langfristige Sanierung und wirtschaftliche Stabilisierung von Hamburgs größtem Freizeit- und Breitensportverein. Mit dem positiven Votum der Gläubiger ist ein entscheidender Schritt zur erfolgreichen Beendigung des Insolvenzverfahrens erreicht.

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Ziel des Sanierungskurses ist es, den Verein wirtschaftlich zukunftsfähig aufzustellen und gleichzeitig seine besondere Rolle als sozialer und gesundheitsorientierter Breitensportanbieter in Hamburg zu stärken und weiter auszubauen.

Der Insolvenzverwalter, Finn Peters, zeigte sich nach dem Erörterungs- und Abstimmungstermin sehr zufrieden: „Die heutige Entscheidung der Gläubiger ist ein klares Signal für die Zukunft von sportspaß e.V. Sie zeigt, dass der eingeschlagene Sanierungskurs überzeugt und die Fortführung des Vereins auf einer tragfähigen Grundlage erfolgen kann. Mein Dank gilt den Gläubigern sowie allen Beteiligten, die diesen komplexen Prozess bislang so konstruktiv begleitet und mitgetragen haben.“

Auch Thomas Vonhof, 1. Vorsitzender von sportspaß e.V., bewertet das Ergebnis positiv: „Heute ist ein guter Tag für unseren Verein. Die Entscheidung gibt unseren Mitgliedern, unseren Trainerinnen und Trainern, unseren Mitarbeitenden sowie unseren Partnern die verdiente Zuversicht und eine klare Perspektive. Gemeinsam werden wir den Erneuerungsprozess fortsetzen und sportspaß als modernen, offenen und bezahlbaren Freizeit- und Breitensportverein weiterentwickeln.“

sportspaß e.V. verfügt weiterhin über eine starke Basis von rund 19.000 Mitgliedern und bietet monatlich mehr als 2.700 Kurse in fünf Sportcentern sowie rund 50 Schulturnhallen in Hamburg an.

In den kommenden Monaten werden die bereits eingeleiteten Maßnahmen zur wirtschaftlichen Stabilisierung weiterhin konsequent fortgeführt. Gleichzeitig wird der Verein seine strategische Weiterentwicklung vorantreiben. Schwerpunkte sind unter anderem der Ausbau gesundheitsorientierter Angebote, die Modernisierung der Sportcenter, die Digitalisierung von Service- und Verwaltungsprozessen sowie die weitere Stärkung der Mitgliederbindung.

Weitere Informationen unter www.sportspass.de

Über sportspaß e.V.

sportspaß e.V. ist mit rund 19.000 Mitgliedern Hamburgs größter Freizeit- und Breitensportverein. Der Verein bietet ein vielfältiges Sport- und Bewegungsprogramm für Menschen jeden Alters – von Fitness- und Gesundheitskursen über Tanz, Ballsport und Outdoor-Angebote bis hin zu Entspannungs- und Rehasportangeboten.

sportspaß e.V. wurde 1977 als gemeinnütziger Breiten- und Freizeitsportverein in Hamburg gegründet. Der Verein ist nicht gewinnorientiert und versteht sich als Gemeinschaft von Mitgliedern für Mitglieder. Unter dem Motto „Weil es gemeinsam mehr sportspaß macht“ stehen Freude an Bewegung, Vielfalt und Flexibilität im Mittelpunkt.

Firmenkontakt
sportspaß e.V.
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Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • Breitensport (Wikipedia)
    Der Begriff Breitensport (auch Freizeitsport) bezeichnet sportliche Aktivitäten, die hauptsächlich der körperlichen Fitness, dem Ausgleich von Bewegungsmangel sowie dem Spaß am Sport dienen. Damit grenzt sich der Breitensport vom wettkampforientierten und trainingsintensiven Leistungssport ab. Breitensport wird häufig in der Freizeit betrieben, umfasst aber auch Schulsport und Betriebssport.
  • Freizeitsport (Wikipedia)
    Der Begriff Freizeitsport erschien in einzelnen Publikationen ab dem Jahr 1949. In Österreich wurde er erstmals von Peter Zellmann im Jahr 1972 eingeführt und damit einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Diese Bezeichnung wurde als bewusste Unterscheidung zum Vereins- und Verbandssport im Rahmen der Gründung der TSA – Turn- und Sportanstalt der Pädagogischen Akademien in Österreich geprägt. Während der Breitensport eigentlich die Basis des Verbandsports (Pyramide des Sports) definiert, bezeichnet der Freizeitsport (2-Säulenmodell) das sportliche Aktivsein außerhalb von Vereinsstrukturen. Als Angebot jenseits von ideologischer und vor allem zeitlicher Bindung kennzeichnete er die Entstehung der Fitnessstudios als kommerzielle Alternative ebenso wie die Gründung gemeinnütziger freizeitsportlicher Institutionen (TSA) als „Verein für Vereinslose“. Zum Durchbruch des Begriffes kam es durch die Aktion „Freizeitsport aktuell“. Eine Zusammenarbeit der Kronen Zeitung mit der Freizeitsportorganisation TSA. Namhafte Spitzensportler wie z. B. die Weltrekordlerin im Hochsprung Ilona Gusenbauer stellten sich in den 1970er Jahren in den Dienst der Sache, um eine inhaltliche und organisatorische Brücke zwischen dem Spitzensport und den vereinslosen Freizeitsportlern zu schlagen. Mit über 40.000 Mitgliedern wurde die TSA in den 1980er Jahren dadurch zur erfolgreichsten Freizeitsportinitiative in Österreich. Der in der Praxis nachgewiesene Erfolg führte 1987 zur Gründung des IFT – Institut für Freizeit- und Tourismusforschung. Die heutigen freizeitwissenschaftlichen Erkenntnisse der Grundlagenforschung in Österreich als Basis der Lebensstil- und Zukunftsforschung gehen auf diese Initiative zurück. Zur Einführung des Begriffs diente die Aktion „Freizeitsport Aktuell“ mit wöchentlichen, ganzseitigen Berichten über mehrere Monate in der Kronen Zeitung aus dem Jahr 1973 und deren Weiterführung im Jahr 1974.
  • Gläubigerversammlung (Wikipedia)
    Die Gläubigerversammlung ist ein Rechtsbegriff des Insolvenz- und Wertpapierrechts für eine Versammlung, bei der Gläubiger zwecks Abstimmung zusammentreffen.
  • Hamburg (Wikipedia)
    Hamburg ([ˈhambʊʁk] ; regiolektal auch [ˈhambʊɪ̯ç] ; niederdeutsch Hamborg [ˈhambɔʁχ]), amtlich Freie und Hansestadt Hamburg (niederdeutsch Friee un Hansestadt Hamborg), ist als Stadtstaat ein Land der Bundesrepublik Deutschland. Der amtliche Name verweist auf die Geschichte Hamburgs als Freie Reichsstadt und als Mitglied des Handelsbundes der Hanse. Hamburg ist mit rund 1,87 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Deutschlands und die drittgrößte im deutschen Sprachraum. Mit rund 755 Quadratkilometern ist Hamburg die zweitgrößte Gemeinde Deutschlands. Das Stadtgebiet ist in sieben Bezirke und 104 Stadtteile gegliedert, darunter mit dem Stadtteil Neuwerk eine in der Nordsee gelegene Inselgruppe. Der Hamburger Hafen zählt zu den größten Umschlaghäfen weltweit und macht Hamburg zusammen mit dem internationalen Flughafen zu einem bedeutenden Logistikstandort. Wirtschaftlich und wissenschaftlich ist die Metropole vor allem im Bereich der Luft- und Raumfahrttechnik, der Biowissenschaften und der Informationstechnik sowie für die Konsumgüterbranche und als Medienstandort bedeutend. Seit 1996 ist Hamburg zudem Sitz des Internationalen Seegerichtshofs (ISGH). Die Speicherstadt und das benachbarte Kontorhausviertel sind seit 2015 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Weitere bekannte Kulturdenkmäler und Wahrzeichen sind das Hamburger Rathaus und die fünf Hauptkirchen. Typisch für das Stadtbild sind weiterhin viele Klinkerfassaden sowie die Wassernähe mit zahlreichen Flüssen, Fleeten und Kanälen. International bekannt sind auch das Vergnügungsviertel St. Pauli mit der Reeperbahn sowie das 2017 eröffnete Konzerthaus Elbphilharmonie.
  • Insolvenzplan (Wikipedia)
    Der Insolvenzplan im deutschen Recht ist ein Sanierungsplan im Rahmen eines Insolvenzverfahrens. Er dient dazu, ein Unternehmen in einem Insolvenzverfahren als solches zu erhalten und orientiert sich an den spezifischen Anforderungen der Insolvenzordnung. Konkret ist der Insolvenzplan in den §§ 217–269 InsO geregelt.
  • Sanierung (Wikipedia)
    Sanierung (lat. sanare ‚heilen‘, ‚wiederherstellen‘) steht für: die Erneuerung von Gebäuden oder Siedlungsgebieten, siehe Sanierung (Bauwesen) die Beseitigung von Altlasten in der Umwelttechnik, siehe Bodensanierung die Wiederherstellung der Gewässergüte als Lebensraum und für die Wassernutzung, siehe Gewässersanierung die Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit eines Betriebes, siehe Sanierung (Wirtschaft) die Übertragung von Unternehmen und Unternehmensteilen im Insolvenzrecht, siehe Übertragende Sanierung die Modernisierung von Software, siehe Sanierung (Informatik) die Entfernung entzündlicher Herde, etwa bei der Behandlung der Sepsis oder der Zahnsanierung Erzielung von tierseuchenfreien Beständen Siehe auch:
  • sportspaß (Wikipedia)
    Der Freizeitsportverein sportspaß e. V. wurde im September 1977 als gemeinnütziger Verein in Hamburg gegründet. Er entstand aus einer Initiative des Kommunikations- und Rhetorik-Trainers Peter Lesser, der lange Jahre 1. Vorsitzender des Vereins war, mit Hilfe seiner Ehefrau Sigrid und einiger Sportsfreunde. Der Verein ist bundesweit der größte seiner Art mit den meisten aktiven Mitgliedern. Auch allgemein gehört er zu den größten Sportvereinen Deutschlands. Ende 2016 trat er aus den Sportverbänden HSB und DOSB aus. Im Jahr 2020 geriet der Verein in schwere Turbulenzen. Nach Jahren des Wachstums erwirtschaftete der Verein zuletzt rote Zahlen. Lange prozessierten ehem. Vorstände und Geschäftsführung in mehreren Rechtsstreitigkeiten gegeneinander. Hinzu kamen der erste Lockdown von Mitte März bis Mitte Mai 2020 sowie der zweite Lockdown ab Anfang November 2020. Die Folge war ein massiver Mitgliederverlust von 61.000 im Dezember 2020 über 26.998 im Mai 2022 auf 23.000 im November 2024 und damit einhergehend ein Rückgang der Beitragseinnahmen bei nach wie vor hohen Fixkosten für das Personal sowie sieben Sportcenter in Hamburg.
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