Das verdienen Mitarbeitende im Bereich Qualitätsmanagement / Qualitätssicherung in der Lebensmittelbranche

Neue foodjobs Gehaltsstudie

foodjobs Gehaltsstudie Qualitätsmanagement und -sicherung

-Das durchschnittliche Brutto-Jahresgehalt liegt derzeit bei 57.000 EUR
-59,4 % der befragten Fach- und Führungskräfte sind mit ihrem Einkommen zufrieden
-Gender-Gap: Männer verdienen 9 % mehr, Frauen sind zufriedener

Stimmungsbarometer:unverb. KI-Analyse*

29.04.2026, Düsseldorf

foodjobs erhebt in diesem Jahr erstmalig die Gehälter von berufserfahrenen Fach- und Führungskräften in der Lebensmittelbranche. Die Auswertungen zum Bereich QM/QS liegen nun in einer ersten Teilstudie vor. Im Spätsommer folgt die umfassende Gesamtstudie.

Mitarbeiter:innen in QM/QS erzielen laut Studie im Durchschnitt ein Brutto-Jahresgehalt von 57.000 EUR.* Die Hälfte aller Befragten liegt mit ihrem Einkommen zwischen 49.100 EUR und 68.000 EUR. In Einzelfällen werden Spitzengehälter von mehr als 100.000 EUR erreicht. Im direkten Vergleich der Durchschnittsgehälter von Frauen (56.000 EUR) und Männern (60.800 EUR) in diesem Funktionsbereich ergibt sich ein Gender-Pay-Gap von 9 %.

Das Gehalt von Fach- und Führungskräften mit derselben Positionsbezeichnung fällt teils sehr unterschiedlich aus. Je höher das Karrierelevel, desto größer wird die Spanne um den Median. Während 50% aller QM/QS-Mitarbeiter:innen zwischen 44.900 EUR und 56.000 EUR verdient, liegt die Range bei der Hälfte aller Führungskräfte im Top-Management zwischen 60.100 EUR und 86.300 EUR. Hier sind auch Brutto-Jahresgehälter von weit über 100.000 EUR möglich. Weitere beeinflussende Faktoren sind Berufserfahrung, Unternehmensgröße sowie Personal- und Budgetverantwortung. 15 Jahre Berufserfahrung können das Einstiegsgehalt von durchschnittlich 45.000 EUR mehr als verdoppeln. Auch die Übernahme von Führungsverantwortung steigert das Einkommen enorm. Bei sechs oder mehr Mitarbeiter:innen können Durchschnittsgehälter von 71.600 EUR erzielt werden.

Untersucht wurde außerdem die Zufriedenheit im Job. 59,4 % aller Befragten geben an, mit ihrem Einkommen zufrieden oder sogar sehr zufrieden zu sein. Mit 62,9 % ist die Zufriedenheit bei weiblichen Fach- und Führungskräften trotz Gender-Pay-Gap besonders ausgeprägt. Bei den Männern ergibt sich ein Wert von 56,4 %.

In Hinsicht auf Geschlecht, Wirtschaftszweig und Bildungsgrad setzt sich die Stichprobe folgendermaßen zusammen: 70 % der Teilnehmenden sind Frauen, 30 % Männer. 63 % kommen aus der Lebensmittelindustrie, 13 % aus dem Handel und 8 % aus dem Foodservice. 16 % verteilen sich auf die übrigen Wirtschaftszweige. Der Großteil der Befragten gibt außerdem einen akademischen Werdegang an. 46 % haben ein Diplom oder einen Masterabschluss, 30 % haben ihr Studium mit einem Bachelor beendet. 10 % sind Meister oder Techniker.

Mitarbeitende in QM/QS übernehmen in der Lebensmittelwirtschaft eine wichtige Schlüsselrolle. Sie sind mit der Einhaltung geltender Lebensmittelgesetze, -vorschriften und -zertifizierungen betraut und stellen zusätzlich sicher, dass die Produktion auch unternehmensinternen Vorgaben und Standards entspricht. Indem sie also eine zuverlässige Qualität gewährleisten, steigern sie die Kundenzufriedenheit und das Vertrauen in das Unternehmen – mit positivem Einfluss auf dessen wirtschaftliche Stabilität.

Mitarbeitende aus den Bereichen Produktion, Technik, Forschung und Entwicklung, Vertrieb, Marketing, Personal, Einkauf und Logistik / Supply Chain Management sind nach wie vor eingeladen, an der Studie teilzunehmen.

Zur Umfrage: https://de.surveymonkey.com/r/foodjobs-Gehaltsstudie

Die gesamte Studie sowie das Infochart stehen kostenlos zum Download bereit unter:
https://www.foodjobs.de/gehalt/lebensmittelbranche-qualitaetsmanagement-qualitaetssicherung

Die Ergebnisse dieser Teilstudie basieren auf Antworten von 379 Fach- und Führungskräften aus dem Funktionsbereich QM/QS, die im Zeitraum von Januar bis April 2026 an unserer Umfrage teilgenommen haben.

* Angegeben wird das Brutto-Jahresgehalt inkl. Weihnachts- und Urlaubsgeld sowie variablen Zuschüssen wie Boni und Provision. Firmenfahrzeuge wurden mit 6.000 EUR jährlich verrechnet. Teilzeitbeschäftigungen wurden auf eine 40-Stunden-Woche hochgerechnet. Der Durchschnittswert wird durch den Median ausgedrückt. Das heißt, die eine Hälfte liegt unter und die andere Hälfte über dem Medianwert.

Mehr über foodjobs.de:
foodjobs.de ist das Jobportal der Lebensmittelbranche. Wer in der Lebensmittelwirtschaft ein- und aufsteigen möchte, dem bietet foodjobs.de als Karrierebegleiter genau die passenden Job-Angebote, die richtige Orientierung und konkrete Tipps. Für Unternehmen ist foodjobs.de die lebensmittelspezifische Jobbörse für gezielte Personalsuche und Employer Branding. Mit dem wachsenden Partner-Netzwerk bietet foodjobs.de zusätzlich Medienberatung. Die foodjobs Active Sourcing GmbH sucht Kandidat:innen für Positionen bis 80 T EUR Gesamtvergütung p.a.

Kontakt
foodjobs GmbH
Katharina Rams
Kaarster Weg 19
40547 Düsseldorf
0211 957 647 70
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http://www.foodjobs.de

Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • Einkommen (Wikipedia)
    Als Einkommen wird in den Wirtschaftswissenschaften und in der Wirtschaft die einem Wirtschaftssubjekt aufgrund des Einsatzes von mindestens einem Produktionsfaktor in Geld oder Gütern zufließende Stromgröße bezeichnet. Wirtschaftssubjekte, die Einkommen beziehen, sind Privathaushalte, Unternehmen und der Staat. Um Einkommen zu beziehen, wird im Regelfall ein Produktionsfaktor eingesetzt (beispielsweise die Arbeitskraft beim Produktionsfaktor Arbeit). Die bei der Nutzung der Produktionsfaktoren anfallenden Kosten heißen Faktorkosten, ihr Pendant ist das Faktoreinkommen. Dieses wird bei Privathaushalten als Arbeitseinkommen, bei Unternehmen als Unternehmerlohn und beim Staat (sowie dessen untergeordneten Gebietskörperschaften und Staatsunternehmen) in Form von Abgaben, Beiträgen und Gebühren (nicht aber Steuern) als Gegenleistung für von ihm erbrachte öffentliche Aufgaben (Daseinsvorsorge) vereinnahmt. Bei der Definition des Einkommensbegriffs kommt es auf die Sichtweisen in Mikroökonomie, Haushaltstheorie oder Volkswirtschaftslehre an, die unterschiedlich sind. In der Volkswirtschaftslehre werden alle Faktoreinkommen zum Volkseinkommen aggregiert. Die gängige Definition „Einkommen ist der Gegenwert einer Leistung“ trifft nicht immer zu, da Transfereinkommen ohne Gegenleistung erbracht werden.
  • gehalt (Wikipedia)
    Gehalt steht für: Arbeitsentgelt eines Angestellten Inhalt Gehaltsangabe, Anteil eines Stoffes an einem Gemisch Siehe auch: Lohn+Gehalt
  • Job (Wikipedia)
    Job steht für: Job (Arbeit), vorübergehende oder gelegentliche Erwerbstätigkeit Job (EDV), einzelner vom Computer abzuarbeitender Auftrag Job (Bischof) (1946–2009), orthodoxer Erzbischof Job von Telmessos (* 1974), orthodoxer Erzbischof eine Gestalt des Alten Testaments, siehe Ijob Künstlername von André Jobin (Comicautor) (1927–2024) Werktitel: Der Job (Film), italienisches satierisches Filmdrama von Ermanno Olmi (1961) Job: A Masque for Dancing, Ballettmusik von Ralph Vaughan Williams (1930) Der Job (Fernsehserie), US-amerikanische Comedy-Krimiserie von ABC (2000–2001) Ein Job, deutscher Spielfilm von Christian Görlitz (2008) Geografie: Job (Puy-de-Dôme), Gemeinde im Département Puy-de-Dôme, Frankreich Job (Ger), Fluss in den Pyrenäen, Nebenfluss des Ger Job ist der Familienname folgender Personen: Alexander Job (* 1976), deutscher Handballspieler und -trainer André Job (1870–1928), französischer Chemiker Barbara Frank-Job (* 1960), deutsche Romanistin Bertram Job (* 1959), deutscher Journalist und Autor Brian Job (1951–2019), US-amerikanischer Schwimmer Christian Job (* 1967), deutscher Radiomoderator Dickson Job (* 2000), tansanischer Fußballspieler Elvis Job (* 1988), kamerunischer Fußballspieler Emma Lübbecke-Job (1888–1982), deutsche Pianistin und Ehefrau von Fried Lübbecke Enrico Job (1934–2008), italienischer Kunst- und Kostümdesigner Felix Alaba Adeosin Job (* 1938), nigerianischer Geistlicher, Erzbischof von Ibadan Finn Job (* 1995), deutschsprachiger Autor Herbert Keightley Job (1864–1933), US-amerikanischer Ornithologe und Fotograf Hubert Job (* 1958), deutscher Geograph und Regionalforscher Jakob Job (1891–1973), Schweizer Reiseschriftsteller und Radiointendant Jeff Job (* 1963), Eishockeytrainer Johannes Job (1664–1736), deutscher Beamter, evangelischer Theologe und Kirchenlieddichter Joseph-Désiré Job (* 1977), kamerunischer Fußballspieler Lynn Job (* 1959), US-amerikanische Komponistin und Lyrikerin Maria Manuela Job de Francis (1897–1971), Botanikerin Michael Job (* 1948), deutscher Sprachwissenschaftler Patrick Dalzel-Job (1913–2003), britischer Marineoffizier Peter Job (* 1941), britischer Manager Richard Job (1921–2010), deutscher …
  • Jobbörse (Wikipedia)
    Eine Jobbörse (auch Stellenbörse, Stellenportal oder Jobportal) ist eine Website, auf der Stellenausschreibungen veröffentlicht werden. Zweck ist die Bereitstellung dieser Stellenausschreibungen für Arbeitsuchende, die für die betreffenden Positionen infrage kommen. Ähnliche Angebote in Printmedien, auf Veranstaltungen wie Karrieremessen oder auf Unternehmenswebsites werden ebenfalls oft als Jobbörsen bezeichnet. Die meisten Jobbörsen bieten Stelleninserate als Dienstleistung für Unternehmen auf Personalsuche an und finanzieren sich über die damit verbundenen Einnahmen. Für arbeitsuchende Nutzer ist die Nutzung gewöhnlich kostenlos. Neben der Veröffentlichung von Stellenanzeigen stellen viele Online-Jobbörsen weitere Dienstleistungen sowohl für Arbeitgeber als auch für Arbeitssuchende zur Verfügung. Dazu gehören Unternehmensprofile, Möglichkeiten zum Active Sourcing (wie z. B. durch Zugriff auf Bewerberdatenbanken) und Ratgeber-Artikel zu Bewerbung und Karriere. Wie bei anderen Dienstleistern, gibt es auch unter Jobbörsen verschiedene Strategien bezüglich Diversifikation und Spezialisierung. Generalisten decken einen Großteil des Arbeitsmarktes ab, während Spezial-Jobbörsen sich auf bestimmte Branchen, Berufsgruppen oder geografische Bereiche konzentrieren. 2014 gab es in Deutschland rund 1600 Jobbörsen.
  • Karriere (Wikipedia)
    Die Karriere oder berufliche Laufbahn (von französisch carrière; englisch career) ist die persönliche Laufbahn eines Menschen in seinem Berufsleben. In der betrieblichen Personalarbeit versteht man unter Karriere „jede betriebliche Stellenfolge einer Person im betrieblichen Stellengefüge“. Seit den 1990er Jahren wird in der Karriereforschung davon ausgegangen, dass Karrieren verstärkt (wenn nicht sogar überwiegend) jenseits organisationaler Grenzen stattfinden. Umgangssprachlich bezeichnet der Begriff in der Regel einen beruflichen Aufstieg (einen Weg nach oben), d. h., der Begriff Karriere wird häufig verbunden mit Veränderung der Qualifikation und Dienststellung sowie einem wirtschaftlichen und/oder sozialem Aufstieg.
  • Lebensmittel (Wikipedia)
    Lebensmittel, auch Nahrungsmittel genannt, bilden einen wesentlichen Teil der Ernährung des Menschen und sind alle Stoffe oder Erzeugnisse, die dazu bestimmt sind, dass sie (in verarbeitetem, teilweise verarbeitetem oder unverarbeitetem Zustand) von Menschen als Nahrung aufgenommen werden. Die zentrale Funktion des Konsums von Lebensmitteln ist die Versorgung des menschlichen Körpers mit Nährstoffen. Diese sind unverzichtbar für die Selbsterhaltung und daher oft der zentrale Bestandteil von Lebensmitteln. Eine weitere (erwünschte) Funktion des Konsums von Lebensmitteln kann der Genuss sein. Begrifflich abzugrenzen sind die Genussmittel, bei denen die Ernährung nur eine untergeordnete Rolle spielt.
  • Lebensmittelindustrie (Wikipedia)
    Die Lebensmittelindustrie, auch Nahrungsmittelindustrie oder Ernährungsindustrie, ist ein der Landwirtschaft nachgelagerter Teilbereich der Lebensmittelwirtschaft, in dem ein wesentlicher Teil der landwirtschaftlichen Erzeugnisse für die menschliche Ernährung verarbeitet wird. Kleinere Unternehmen mit weniger als 20 Beschäftigten pro Betrieb gehören in Deutschland traditionell zum lebensmittelherstellenden Gewerbe und werden daher nicht der Industrie zugerechnet.
  • Qualitätsmanagement (Wikipedia)
    Qualitätsmanagement (QM) beschreibt die systematische Planung und Steuerung von Abläufen mit Blick auf deren Qualität. Qualitätsmanagement ist dafür zuständig, dass Tätigkeiten und Maßnahmen darauf abzielen, eine geforderte Produkt- oder Dienstleistungsqualität zu erreichen. QM steht in der Wirtschaft für eine Funktion, welche im Management angesiedelt ist und für alle organisatorischen Maßnahmen, die der Überwachung und Verbesserung der Entwicklungs-, Produktions-, Prozess- oder der Arbeitsqualität und damit der Produkt- und Dienstleistungsqualität dienen. Qualitätsmanagement ist eine Kernaufgabe des Managements. In Wirtschaftszweigen wie der Luft- und Raumfahrt, Automobilindustrie, Medizintechnik, Teilen der Gesundheitsversorgung, der medizinischen Rehabilitation oder der Arznei- und Lebensmittelherstellung ist ein Qualitätsmanagementsystem häufig vorgeschrieben.
  • Qualitätssicherung (Wikipedia)
    Qualitätssicherung (QS) (englisch quality assurance (QA)) ist im Qualitätsmanagement von Unternehmen und Behörden ein Sammelbegriff für unterschiedliche Ansätze und Maßnahmen zur Sicherstellung festgelegter Qualitätsanforderungen. Die Hauptfunktionen der Qualitätssicherung sind die Qualitätsplanung, Qualitätsprüfung und Qualitätslenkung. Nach DIN EN ISO 9000:2015 3.3.6 ist Qualitätssicherung der Teil von Qualitätsmanagement, der darauf zielt, Vertrauen darauf zu schaffen, dass Anforderungen an die Produkt- oder Dienstleistungsqualität erfüllt werden. Qualitätssicherung hat es bereits gegeben, bevor der Begriff selbst aufkam. Im deutschen Sprachraum wurde Qualitätssicherung bekannt, als Unternehmen begannen, ihr Qualitätsmanagementsystem (QMS) nach der 1987 begründeten Normenreihe ISO 9001 zertifizieren zu lassen.
  • Studie (Wikipedia)
    Studie steht für: Entwurf für eine künstlerische Arbeit, siehe Skizze Studie (Schach), Form der Schachkomposition wissenschaftlich, als Kurzform: Studie, Erforschung eines Untersuchungsgegenstandes, siehe Wissenschaftliche Publikation Fallstudie, Unterrichtsmethode oder sozialwissenschaftliche Forschungsmethode Feldstudie, systematische Beobachtung unter natürlichen Bedingungen Laborstudie, Testen einer Arbeitshypothese mithilfe Laborexperimenten klinische Studie, Erhebungsform in der evidenzbasierten Medizin und klinischen Forschung Siehe auch: Studie I (Stockhausen), Studie II (Stockhausen) (Musikkompositionen) Designstudie (Konzeptstudie) Metastudie (Begriffsklärung) Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel Studie enthält
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