von: Simon Hayward, General Manager und VP of Sales, International bei Freshworks
Im vergangenen Jahr traten KI-Agenten erstmals als eigenständiges Konzept in Erscheinung. 2026 könnte das Jahr werden, in dem Unternehmen autonome Systeme fest im Arbeitsalltag verankern. Erste Großunternehmen wie Ford und ServiceNow haben KI-Agenten bereits systematisch eingeführt und in bestehende Strukturen integriert.
Auch in Deutschland gewinnt das Thema an Dynamik. Ob sie als digitale Mitarbeitende bezeichnet oder als hochentwickelte Werkzeuge verstanden werden: KI-Agenten haben sich bereits einen festen Platz in der modernen Arbeitswelt gesichert. Studien zeigen, dass viele Unternehmen den Einsatz von KI-Agenten planen oder bereits Pilotprojekte gestartet haben, um Geschäftsprozesse zu automatisieren, Servicefunktionen zu unterstützen oder interne Abläufe effizienter zu gestalten. Eine Studie von Freshworks zeigt, dass Mitarbeitende durch Komplexität im Schnitt 6,8 Stunden pro Woche verlieren. Dieser Zeitverlust kann durch den Einsatz von KI-Agenten signifikant verringert werden, was nicht nur die Effizienz steigert, sondern auch den Mitarbeitenden mehr Raum für wertschöpfende Aufgaben gibt.
Das erweckt den Eindruck, als könnten KI-Agenten ganze Berufsgruppen oder Softwarelösungen ersetzen. Tatsächlich ersetzen sie jedoch keine Organisation, sondern agieren innerhalb bestehender Strukturen. Sie sind auf klare Regeln, eine kontinuierliche Steuerung und verlässliche Kontrollmechanismen angewiesen. Autonome Agenten entfalten ihren größten Nutzen nur, wenn sie in bestehende Systeme eingebunden sind und klar definierte Aufgaben übernehmen.
Vor diesem Hintergrund stellen sich zentrale Fragen, die jedes Unternehmen vor der Einführung beantworten muss.
Welche Regeln müssen sie befolgen?
Vor der Einführung muss feststehen, ob KI-Agenten die richtigen Aufgaben aus den richtigen Gründen übernehmen. Der Einsatz agentischer Systeme bietet die Möglichkeit, bestehende Arbeitsabläufe grundlegend zu prüfen, zu verschlanken oder vollständig abzuschaffen, wenn sie keinen Mehrwert mehr bieten.
Bleibt diese Vorarbeit aus, automatisieren Unternehmen mit KI-Agenten unter Umständen die falschen Prozesse. Im besten Fall bleibt die Wirkung gering und bindet lediglich Ressourcen. Im schlechtesten Fall entstehen operative Risiken und spürbare Störungen im Geschäftsablauf.
Unternehmen sollten daher bestehende Abläufe systematisch hinterfragen und ihre Notwendigkeit prüfen. Genehmigungsschleifen lassen sich beispielsweise analysieren und bei Bedarf durch eine direkte Interaktion zwischen zwei Agenten ersetzen. In der Praxis bleibt eine solche Neugestaltung von Prozessen jedoch häufig aus, obwohl gerade hier das eigentliche Potenzial agentischer Systeme liegt.
Wofür wird ein KI-Agent eingesetzt?
Eine zentrale Voraussetzung für die erfolgreiche Einführung besteht darin, den Zugriff auf Daten und Systeme strikt zu begrenzen und den zulässigen Grad an Autonomie eindeutig zu definieren. Ebenso muss klar geregelt sein, ab welchem Punkt eine verantwortliche Person eingebunden wird.
Unternehmen müssen präzise festlegen, auf welche Daten ein KI-Agent zugreifen darf, welche Arten von Ergebnissen zulässig sind und unter welchen Bedingungen eine Übergabe an einen Menschen erfolgt. Unklare Zuständigkeiten oder vage Vorgaben erhöhen das Risiko von Fehlentscheidungen, Qualitätsproblemen und Haftungsfragen.
Die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Agent folgt einem klaren Prinzip: Der Agent analysiert Informationen und erarbeitet Vorschläge. Die abschließende Entscheidung trifft der Mensch.
Verantwortung und Transparenz als Führungsaufgabe
Unternehmen müssen eindeutig festlegen, wer die Verantwortung für die Leistung eines KI-Agenten trägt. Diese Verantwortung kann beim Technikteam liegen, das die Agenten entwickelt, bei der Fachabteilung, die sie einsetzt, oder bei der Personalabteilung, die die Leistung der Mitarbeitenden steuert. Häufig betrifft sie mehrere Bereiche zugleich. Entscheidend ist eine klare und verbindliche Zuordnung.
Da agentische Systeme potenziell in nahezu alle Unternehmensbereiche eingreifen, von Recht und Compliance über IT-Sicherheit bis hin zu operativen Abläufen, reicht die Verantwortung einer einzelnen Abteilung nicht aus. Die Unternehmensleitung muss die Gesamtverantwortung übernehmen, klare Governance Strukturen etablieren und den Rahmen setzen, in dem digitale Mitarbeitende verbindlich und kontrolliert agieren.
Die Organisation sollte bewusst definieren, wie sie Entwicklung, Betrieb und fachliche Steuerung von KI-Systemen strukturell verankert. Ebenso muss feststehen, welche Stelle das Zusammenspiel von Technologie, Fachbereichen und Personal übergreifend steuert und den Einsatz der Agenten kontinuierlich überwacht. Klare Rollen schaffen Transparenz und sichern die Zusammenarbeit zwischen digitalen und menschlichen Mitarbeitenden.
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- ai (Wikipedia)
Ai steht für: Ai (Familienname), chinesisch – siehe dort zu Namensträgern Ai (Sängerin) (* 1981), japanische Sängerin Ai (Schimpanse) (1976–2026), beteiligt an Studien zu Wahrnehmung, Lernen und Gedächtnis in Japan Ai Ogura (* 2001), japanischer Motorradrennfahrer Ai, Weißkehl-Faultier (Bradypus tridactylus) Geografie: Ai (historischer Stadtstaat), bei Bethel in Palästina Ai (Banda-Inseln), indonesische Insel der Banda-Inseln Ai (Raja Ampat), indonesische Insel im Raja-Ampat-Archipel Ai (Alabama), Cleburne County, USA Ai (Georgia), Gilmer County, USA Ai (North Carolina), Person County, USA Ai (Ohio), Fulton County, USA Tour d’Aï, Berg und See Lac d'Aï in den Schweizer Alpen Gewässer: Ai (Taiwan), Fluss in Taiwan Ai (Ufa), Zufluss der Ufa in Russland Ai Brook, Fließgewässer im Cumberland County, Maine, USA Ai Creek, Fließgewässer im Lucas County, Ohio, USA ai steht für: .ai, Dateiendung von Adobe Illustrator .ai, Top-Level-Domain von Anguilla AI steht für: AI (Computer), Name eines Computers vom Typ PDP-10 Accuracy International, britischer Waffenhersteller Ad Impression, Aufrufe von Werbemitteln im Marketingjargon Adobe Illustrator, vektorbasiertes Grafik- und Zeichenprogramm Air India, indische Fluggesellschaft, laut IATA-Code Air Interdiction, englisch für Abriegelung aus der Luft, einer Operationsart im Luftkrieg All inclusive, Leistungsbeschreibung in der Touristik Alternative Investments, Geldanlage in Derivaten American Idiot, Musikalbum der Band Green Day American Idol, US-amerikanische Fernsehsendung Amnesty International, Menschenrechtsorganisation Amtsinspektor, Beamte des mittleren Dienstes in Deutschland Angewandte Informatik, Anwendung in informatikfremden Gebieten Anguilla, Karibikinsel, laut ISO 3166-1 Aortenklappeninsuffizienz Kanton Appenzell Innerrhoden, Schweiz Appreciative Inquiry, Methode in der Unternehmensberatung Artificial intelligence, siehe Künstliche Intelligenz (KI) Artikulationsindex, akustische Kenngröße, gemäß Norm ANSI S3.5-1969 R 1986 Radio Algerien International, Auslandssender A.I. steht für: A.I. – Künstliche Intelligenz, US-amerikanischer Spielfilm von Steven Spielberg (2001) A.I. (Lied), Lied von OneRepublic mit … - Business (Wikipedia)
Business (englisch für „Unternehmen“, „Geschäft“, „Gewerbe“ oder „Geschäftsleben“, von altenglisch bisiġnes für „beschäftigt“) bezeichnet: im Englischen den Handel mit Gütern und Dienstleistungen E-Business, integrierte Ausführung von Geschäftsprozessen mit Hilfe von Informations- und Kommunikationstechnologie Business-to-Business, Beziehung zwischen zwei Unternehmen Business-to-Consumer, Beziehung zwischen Unternehmen und Verbrauchern Business (Lied), ein Lied des US-amerikanischen Rappers Eminem eine Beförderungsklasse im Flugverkehr, siehe Beförderungsklasse#Business Class Plymouth Business, ein Pkw-Modell im NRHP gelistete Objekte: Business Administration Building-University of Arkansas, Fayetteville, in Fayetteville, Arkansas, ID-Nr. 92001099 Business and Government Historic District, in Baltimore, Maryland, ID-Nr. 87002065 Business Route M-21-Plaster Creek Bridge, in Wyoming, Michigan, ID-Nr. 99001522 The Business Women’s Club, in Louisville, Kentucky, ID-Nr. 08000006 Siehe auch: Busi Big Business The Business Business-Analyse - KI (Wikipedia)
KI steht für: sumerische Gottheit, siehe Uraš (Göttin) Adam Air, ehemalige indonesische Fluggesellschaft nach dem IATA-Code Canadian Regional Airlines (IATA-Code), kanadische Fluggesellschaft Kaliumiodid, chemische Verhältnisformel Kanzerogenitätsindex, Gefahreneinstufung von Mineralfasern Karolinska-Institut, medizinische Hochschule bei Stockholm Kategorischer Imperativ, grundlegendes ethisches Prinzip des Philosophen Immanuel Kant Kiribati, Ländercode nach ISO 3166 Knabeninstitut Wilhelmsdorf, heute Gymnasium Wilhelmsdorf in Wilhelmsdorf (Württemberg) Kombiinstrument, Instrumentenblock in Kraftfahrzeugen Kommunistische Internationale, auch Komintern Konfidenzintervall, statistischer Vertrauensbereich Konfigurationsidentifizierung, Teil des Konfigurationsmanagements Konstanzer Inventar, Sammlung kriminologischer und kriminalstatistischer Informationen Kontraindikation, in der Medizin ein Umstand, der gegen eine Maßnahme spricht Kreditinstitut Künstliche Insemination, künstliche Befruchtung bei Rindern und anderen Tieren Künstliche Intelligenz, Teilgebiet der Informatik Trabajos Aéreos del Sahara (ICAO-Code), ehemalige spanische Fluggesellschaft Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Kiel-Holtenau, Kleinfahrzeugkennzeichen der Binnenschifffahrt KI als Unterscheidungszeichen auf Kfz-Kennzeichen: Deutschland: kreisfreie Stadt Kiel Griechenland: Kilkis Mazedonien: Kičevo Österreich: Bezirk Kirchdorf, Oberösterreich Serbien: Kikinda Slowakei: Košice (noch nicht vergeben) Tschechien: Karviná (auslaufend) KÍ steht für: KÍ Klaksvík, färöischer Fußballverein aus Klaksvík K.I steht für: AEG K.I (AEG G.I), (das „I“ steht aber für „römisch eins“), deutsches Doppeldecker-Bombenflugzeug Fokker K.I (Fokker M.9), (das „I“ steht aber für „römisch eins“), deutsches Zweirumpf-Experimentalflugzeug Ki steht für: Ki, Papuasprache, siehe Amto Ki (Papua), Distrikt (Distrik) in der indonesischen Provinz Papua Selatan Einheitenvorsilbe mit dem Zahlenwert 1024, siehe Binärpräfix Ki (Album) des kanadischen Musikers Devin Townsend Ki (Klan), alte Familie in Japan Begriff für Kraft bzw. Lebensenergie in der japanischen Philosophie, siehe Qi Kikuyu (Sprache) nach ISO 639-1 Ki ist der … - Unternehmen (Wikipedia)
Ein Unternehmen (oder eine Unternehmung), auch Firma genannt, ist eine wirtschaftlich selbständige Organisationseinheit, die mit Hilfe von Planungs- und Entscheidungsinstrumenten Markt- und Kapitalrisiken eingeht und sich zur Verfolgung des Unternehmenszweckes und der Unternehmensziele eines oder mehrerer Betriebe bedient. Privatrechtlich organisierte Unternehmen und Privathaushalte werden in ihrer Gesamtheit auch als Privatwirtschaft aggregiert. Dagegen gehören zum Aggregat des öffentlichen Sektors öffentliche Unternehmen, Staatsunternehmen, Körperschaften des Privatrechts und Anstalten des öffentlichen Rechts (Kommunalunternehmen); sie stellen eine Mischform dar und unterliegen – wie auch Vereine – meist dem Kostendeckungsprinzip. In Deutschland gibt es rund drei Millionen umsatzsteuerpflichtige Unternehmen, etwa zwei Drittel davon sind Einzelunternehmen.