von: Simon Hayward, Manager und VP of Sales, International bei Freshworks
Die meisten Unternehmen stehen KI inzwischen offen gegenüber, aber bei der praktischen Nutzung gibt es noch Nachholbedarf. Wichtig ist, dass Mitarbeitende KI tatsächlich im Arbeitsalltag einsetzen.
Nahezu jedes große Unternehmen experimentiert heute in irgendeiner Form mit KI. Trotzdem bleibt es schwierig, die Technologie in den Arbeitsalltag zu integrieren. Was steht dem im Weg? Zweifel an der Genauigkeit generativer KI, Unsicherheit über sinnvolle Einsatzbereiche und die Sorge um den eigenen Arbeitsplatz bremsen die Akzeptanz. Es fehlt schlicht an Vertrauen.
Diese Vertrauenslücke verhindert, dass Unternehmen das volle Potenzial intelligenter Automatisierung ausschöpfen. Vertrauen in KI entsteht ähnlich wie Vertrauen in Menschen: Sobald klar ist, dass sie verlässlich arbeiten, lässt die Kontrolle nach und mehr Aufgaben lassen sich automatisieren.
Wie lässt sich dieses Vertrauen fördern? Indem Unternehmen Ängste vor Jobverlust ernst nehmen, den Nutzen von KI durch konkrete Ergebnisse belegen und menschliche Kontrolle sichtbar und glaubwürdig erhalten.
Ängste ernst nehmen
Bevor Vertrauen in KI entstehen kann, müssen grundlegende Sorgen offen benannt werden. Dazu gehört vor allem die Angst, durch automatisierte Systeme den Arbeitsplatz zu verlieren. Laut einer aktuellen Studie des Social and Language Technologies Lab (SALT) der Stanford University rechnet rund ein Viertel der Befragten damit, dass KI den eigenen Job übernehmen könnte. Vertrauen beginnt damit, wie Menschen sich fühlen und viele Menschen haben Angst, überflüssig zu werden.
Entscheidend ist die Frage, ob KI eine Person ersetzt oder lediglich einzelne Aufgaben übernimmt. Wer davon ausgeht, dass ganze Stellen durch KI wegfallen, überschätzt häufig die tatsächlichen Fähigkeiten der Technologie. Zwar lassen sich Prozesse automatisieren, aber das reicht nicht aus, um daraus vollwertige Rollen oder Berufe zu formen. Fachwissen, Erfahrung und die Fähigkeit zur Koordination bleiben unerlässlich. Genau hier stößt KI nach wie vor an ihre Grenzen.
Vorteile sichtbar machen
Mitarbeitende vertrauen KI nicht von Anfang an. Dieses Vertrauen entsteht, wenn sie die Technologie selbst erleben und sehen, dass sie funktioniert. Der Prozess ähnelt dem Aufbau von Vertrauen zwischen Menschen: Sobald klar ist, dass eine Aufgabe zuverlässig erledigt wird, entfällt die ständige Kontrolle.
Ein möglicher Einstieg ist ein Pilotprojekt, bei dem bestehende Arbeitsabläufe mit KI-gestützten Varianten verglichen werden. Ein Beispiel: Auf eine veröffentlichte Stellenanzeige gehen 500 Bewerbungen ein. Statt die KI-Rekrutierungssoftware alle Bewerbungen analysieren zu lassen, bearbeitet sie nur 50 davon. Gleichzeitig sichtet ein HR-Team dieselben 50 Bewerbungen. Stimmen die Top-Drei-Vorschläge überein, stärkt das das Vertrauen in die Technologie. Je öfter solche Übereinstimmungen auftreten, desto höher fällt die Akzeptanz aus.
Sinnvoll ist ein schrittweises Vorgehen: zuerst Anwendungen mit geringem Risiko, dann komplexere Einsatzfelder. Mit zunehmender Erfahrung nutzen Mitarbeitende die Systeme zunehmend selbstverständlich und geben ihr Wissen an andere weiter. Werden die Ergebnisse der KI als verlässlich und nachvollziehbar erlebt, steigt die Bereitschaft, sie dauerhaft in den Arbeitsalltag zu integrieren.
Menschen sichtbar einbinden
Einige Beschäftigte zögern, ihren KI-Einsatz offen zu machen. Sie fürchten, dass ihre Arbeit als weniger authentisch wahrgenommen wird. Häufig entsteht Unsicherheit, weil unklar bleibt, was KI tatsächlich leisten kann und was nicht. Führungskräfte sollten diese Bedenken ernst nehmen und zeigen, welchen konkreten Nutzen die Technologie im Arbeitsalltag bringen kann. Persönliche Effizienzgewinne stärken das Vertrauen in den eigenen Beitrag und fördern die Offenheit im Team.
Es genügt nicht, die Nutzung von Tools wie ChatGPT einfach zu erlauben. Besser ist es, gezielt nach bisherigen Erfahrungen zu fragen. Welche Prompts wurden genutzt, welche Ergebnisse erzielt, in welchen Bereichen hat sich der Einsatz bewährt? Frühzeitige Einbindung und verständliche Erläuterungen der Systemgrenzen fördern die Akzeptanz. Mitarbeitende müssen verstehen, welche Aufgaben automatisiert werden und wo menschliche Kontrolle weiterhin erforderlich ist. Entscheidend ist dabei nicht nur Transparenz, sondern auch ein echtes Verständnis für die Perspektive der Mitarbeitenden.
Weitere Informationen unter: www.freshworks.com
Kontakt
Freshworks Inc.
Martin Stummer
Hermann-Weinhauser-Straße 73
81673 München
+49 (0) 89 99 38 87 34

https://www.freshworks.com/de/
- ITSM (Wikipedia)
IT-Service-Management (ITSM) bezeichnet die Gesamtheit von Maßnahmen und Methoden, die nötig sind, um die bestmögliche Unterstützung von Geschäftsprozessen (GP) durch die IT-Organisation zu erreichen. ITSM beschreibt insofern den Wandel der Informationstechnik zur Kunden- und Serviceorientierung. Von Bedeutung ist die Gewährleistung und Überwachung der Business Services, also die für den Kunden sichtbaren IT-Dienstleistungen. Auf diese Weise können kontinuierlich Effizienz, Qualität, und Wirtschaftlichkeit der jeweiligen IT-Organisation verbessert werden sowie gemeinsame Wertschöpfung mit dem Kunden erzeugt werden. - KI (Wikipedia)
KI steht für: sumerische Gottheit, siehe Uraš (Göttin) Adam Air, ehemalige indonesische Fluggesellschaft nach dem IATA-Code Canadian Regional Airlines (IATA-Code), kanadische Fluggesellschaft Kaliumiodid, chemische Verhältnisformel Kanzerogenitätsindex, Gefahreneinstufung von Mineralfasern Karolinska-Institut, medizinische Hochschule bei Stockholm Kategorischer Imperativ, grundlegendes ethisches Prinzip des Philosophen Immanuel Kant Kiribati, Ländercode nach ISO 3166 Knabeninstitut Wilhelmsdorf, heute Gymnasium Wilhelmsdorf in Wilhelmsdorf (Württemberg) Kombiinstrument, Instrumentenblock in Kraftfahrzeugen Kommunistische Internationale, auch Komintern Konfidenzintervall, statistischer Vertrauensbereich Konfigurationsidentifizierung, Teil des Konfigurationsmanagements Konstanzer Inventar, Sammlung kriminologischer und kriminalstatistischer Informationen Kontraindikation, in der Medizin ein Umstand, der gegen eine Maßnahme spricht Kreditinstitut Künstliche Insemination, künstliche Befruchtung bei Rindern und anderen Tieren Künstliche Intelligenz, Teilgebiet der Informatik Trabajos Aéreos del Sahara (ICAO-Code), ehemalige spanische Fluggesellschaft Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Kiel-Holtenau, Kleinfahrzeugkennzeichen der Binnenschifffahrt KI als Unterscheidungszeichen auf Kfz-Kennzeichen: Deutschland: kreisfreie Stadt Kiel Griechenland: Kilkis Mazedonien: Kičevo Österreich: Bezirk Kirchdorf, Oberösterreich Serbien: Kikinda Slowakei: Košice (noch nicht vergeben) Tschechien: Karviná (auslaufend) KÍ steht für: KÍ Klaksvík, färöischer Fußballverein aus Klaksvík K.I steht für: AEG K.I (AEG G.I), (das „I“ steht aber für „römisch eins“), deutsches Doppeldecker-Bombenflugzeug Fokker K.I (Fokker M.9), (das „I“ steht aber für „römisch eins“), deutsches Zweirumpf-Experimentalflugzeug Ki steht für: Ki, Papuasprache, siehe Amto Ki (Papua), Distrikt (Distrik) in der indonesischen Provinz Papua Selatan Einheitenvorsilbe mit dem Zahlenwert 1024, siehe Binärpräfix Ki (Album) des kanadischen Musikers Devin Townsend Ki (Klan), alte Familie in Japan Begriff für Kraft bzw. Lebensenergie in der japanischen Philosophie, siehe Qi Kikuyu (Sprache) nach ISO 639-1 Ki ist der … - Mitarbeitende (Wikipedia)
Mitarbeiter sind Arbeitskräfte, die einem Unternehmen, einer Behörde oder einer Institution angehören und dort abhängig beschäftigt bzw. angestellt sind. Im Plural wird häufig die genderneutrale Form Mitarbeitende verwendet. Aus dem Begriff Mitarbeiter ist ableitbar, dass er mit anderen, also weiteren Arbeitnehmern zusammen tätig ist. Durch den Wandel in vielen Bereichen der Wirtschaft verliert die Differenzierung zwischen Angestellten und Arbeitern zunehmend an Bedeutung, so dass der Begriff des Mitarbeiters als neutraler Sammelbegriff für Angestellte und Arbeiter, für freie Mitarbeiter zur Differenzierung gegenüber Angestellten, aber auch für ehrenamtlich Tätige avanciert ist. Mit der Hochschulreform wurde für alle Angehörigen des akademischen Mittelbaus der Oberbegriff „Akademischer Mitarbeiter“ eingeführt. Bei Bundesjustizbehörden oder im Parlament gibt es den Wissenschaftlichen Mitarbeiter. Der Sammelbegriff Mitarbeiter hat sich derart verfestigt, dass er in Komposita wie Mitarbeiterbefragung, Mitarbeiterbeteiligung, Mitarbeiterbewertung, Mitarbeitergespräch oder Mitarbeiterüberwachung verwendet wird. - Vertrauen (Wikipedia)
Vertrauen bezeichnet eine bestimmte Art von subjektiver, auch emotional gefärbter, Überzeugung, nach der man sein Verhalten einrichtet. Es kommt in verschiedenen Ausrichtungen vor, je nachdem, was der unmittelbare Gegenstand des Vertrauens ist. Das Vertrauen auf eine andere Person beinhaltet Überzeugungen über ihre Redlichkeit und ihre zukünftigen Handlungsweisen: Man erwartet, dass diese Person einem hilfreich sein oder jedenfalls nicht schaden werde. Vertrauen bringt daher Kooperation hervor. Hierbei macht der Vertrauende Aspekte seines eigenen Wohlergehens und seiner Sicherheit vom Verhalten des Kooperationspartners abhängig, geht mit seinem Vertrauen also auch ein Risiko ein. Das Gegenteil des Vertrauens ist das Misstrauen; es beinhaltet wesentlich, dass man gegenüber anderen Personen, weil man sie negativ bewertet, Vorsichtsmaßnahmen ergreift, um Schädigung durch sie auszuschließen. Mindestens trifft man eigene Vorkehrungen, um sich zu sichern, und lässt das eigene Wohlergehen nicht vom Verhalten des anderen abhängen. Misstrauen reduziert daher das Ausmaß von Kooperation. Vertrauen und Misstrauen haben gemeinsam, dass Erwartungen und Bewertungen in Bezug auf andere Menschen bestehen, nicht etwa Gleichgültigkeit. Entsprechend gibt es auch das Vertrauen auf eine Information, also etwa auf den Inhalt von Nachrichten, Lehren und Anleitungen: Es beinhaltet die Überzeugung, dass darin keine Täuschung oder Unwahrheit liegt und dass man sein Handeln schadlos danach ausrichten kann. Ein weiterer Sonderfall ist der Begriff des Selbstvertrauens: Hierbei erstreckt sich Vertrauen auch auf Überzeugungen über die eigenen Fähigkeiten, wünschenswerte Ziele zu verwirklichen (als ein Aspekt des Selbstwertgefühls). Neben einem psychologisch-persönlichkeitstheoretischen Ansatz, der die Quelle des Vertrauens in sozialisationsbedingten oder kulturell vermittelten Persönlichkeitsstrukturen sucht, gibt es ökonomische, soziologische, politologische und sozialpsychologische Theorien (transaktionsanalytische Modelle), die versuchen, die Entstehung von Vertrauen in institutionellen Zusammenhängen (z. B. in Organisationen) bzw. in interpersonalen Beziehungen zu erklären.