Bioresonanz-Redaktion erläutert wissenschaftliche Erkenntnisse zur großen Bedeutung des Stoffwechsels für das Immunsystem
Lindenberg, 26. August 2026. Forschende an der Universität zu Köln haben einen überraschenden Schlüsselmechanismus entdeckt: Ein spezielles Lipid spielt eine zentrale Rolle dabei, die Immunreaktion im Darm im Gleichgewicht zu halten. Die Ergebnisse eröffnen eine neue Perspektive darauf, wie Entzündungen entstehen – und warum sie bei Menschen so unterschiedlich verlaufen.
Im Darm ist Balance alles. Hier treffen Immunsystem, körpereigene Zellen und Milliarden von Mikroorganismen aufeinander. Gerät dieses fein abgestimmte Zusammenspiel aus dem Gleichgewicht, können chronische Entzündungen entstehen. Lange war unklar, ob vor allem äußere Einflüsse wie Mikroben oder innere Faktoren im Immunsystem selbst die entscheidende Rolle spielen.
Das Forschungsteam zeigt nun: Der Stoffwechsel von Immunzellen ist ein zentraler Faktor.
Cardiolipin, ein Molekül in den Mitochondrien – den „Kraftwerken“ der Zellen –, sorgt dafür, dass sogenannte regulatorische T-Zellen stabil und leistungsfähig bleiben. Diese Zellen wirken wie ein eingebautes Bremssystem des Immunsystems: Sie verhindern, dass Entzündungen außer Kontrolle geraten.
Fehlt dieses Lipid, gerät genau dieses Bremssystem ins Wanken. Die betroffenen Immunzellen verlieren ihre Energie und Stabilität, reagieren gestresst – und tragen so selbst zur Entstehung von Entzündungen bei. Entscheidend dabei: Dieser Zustand ist nicht endgültig. Wird der gestörte Stoffwechsel wieder ins Gleichgewicht gebracht, kann sich auch die Immunreaktion normalisieren.
Die Erkenntnis dahinter ist weitreichend. Sie deutet darauf hin, dass nicht nur äußere Einflüsse, sondern auch die „innere Verfassung“ unserer Immunzellen bestimmt, wie unser Körper auf Krankheiten reagiert. Unterschiede im Zellstoffwechsel könnten erklären, warum ein und dieselbe Erkrankung bei Menschen völlig unterschiedlich verläuft – von mild bis schwer.
Darüber hinaus liefern die Ergebnisse Hinweise auf seltene Erkrankungen wie das Barth-Syndrom, bei dem ein Mangel an Cardiolipin vorliegt. Neben bekannten Herzproblemen könnten auch Störungen des Immunsystems und des Darms damit zusammenhängen.
Was bleibt, ist ein Perspektivwechsel
Statt Entzündungen nur als Reaktion auf äußere Auslöser zu sehen, rückt der Stoffwechsel der Immunzellen selbst in den Fokus. Genau hier könnten künftig neue Therapieansätze ansetzen – gezielter, individueller und möglicherweise wirksamer als bisher.
(Quelle: Zusammenhang zwischen mitochondrialem Lipidmangel und Darmentzündung entdeckt, Universität zu Köln, Informationsdienst Wissenschaft (idw))
Wie groß die Bedeutung des Stoffwechsel für körpereigene Prozesse wie dem Immunsystem unter anderem ist, erläutert die Bioresonanz-Redaktion am Beispiel der Wundheilung, in dem Beitrag: Stoffwechsel beeinflusst maßgeblich körpereigene Prozesse.
Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt.
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- Bioresonanz (Wikipedia)
Die Bioresonanztherapie, abgekürzt BRT, alternative Bezeichnungen sind Mora-Therapie, biophysikalische Informationstherapie oder Multiresonanztherapie, ist eine wissenschaftlich nicht belegte, alternativmedizinische Methode, die zur Behandlung diverser Krankheiten dienen soll. Darunter fallen auch Krankheitsbilder, die in der evidenzbasierten Medizin unbekannt sind und im Widerspruch zu grundlegenden Erkenntnissen über die menschliche Physiologie stehen (vgl. „Zuckerallergie“). Die Bioresonanztherapie gehört daher nicht zum Methodenspektrum der wissenschaftlichen Medizin. Einen Nachweis für eine Wirksamkeit, die über Placeboeffekte hinausginge, gibt es nicht. Die Bioresonanztherapie hat nichts mit Biofeedback oder mit der bioenergetischen Analyse zu tun, die sich aus der Psychoanalyse entwickelt hat. - Immunsystem (Wikipedia)
Immunsystem (von lateinisch immunis ‚unberührt, frei, rein‘ und altgriechisch sýstēma) bezeichnet in der Immunologie alle Moleküle und Zellen, die in einem Lebewesen an der Abwehr potenziell schädlicher Moleküle und Zellen (Immunreaktion) beteiligt sind. Die Immunabwehr ist ein komplexes System bei höher entwickelten Lebewesen, in dem verschiedene Organe, Zelltypen und Moleküle interagieren. Es verhindert bei Tieren und Pflanzen Gewebeschädigungen durch Pathogene (Krankheitserreger) und entfernt diese und auch körperfremde Substanzen aus deren Organismus; außerdem kann das Immunsystem krankhafte oder entartete Zellen wie z. B. Krebszellen zerstören. - stoffwechsel (Wikipedia)
Als Stoffwechsel oder Metabolismus (altgriechisch μεταβολισμός metabolismós „[System einer] Veränderung“, hier sinngemäß: „Stoffwechsel“, von μεταβολή metabolé „Umsetzen, Umstellen, Veränderung“ und -ismus) bezeichnet man alle chemischen Umwandlungen von Stoffen im Körper von Lebewesen, beispielsweise die Umwandlung von Nahrungsmitteln in Zwischenprodukte (Metaboliten) und Endprodukte. Werden von außen aufgenommene fremde Stoffe umgesetzt, spricht man auch von Fremdstoffmetabolismus. Der Umbau organismenfremder Stoffe in organismeneigene Stoffe wird Assimilation genannt. Das Gegenteil ist die Dissimilation (Abbau organismuseigener Stoffe). Zum Stoffwechsel gehört auch die Umwandlung schädlicher Stoffe in ausscheidbare Stoffe (Biotransformation). Stoffwechselvorgänge werden vor allem in der Biochemie erforscht. In der Medizin und Physiologie sind sie von großer Bedeutung (siehe auch Stoffwechselstörung). Sie können aber auch physikalisch gedeutet werden, als Austausch von freier Energie gegen „Ordnung“: Lebewesen erhöhen in sich die „Ordnung“ und verbrauchen dabei Energie. Im Organismus nimmt die Entropie („Unordnung“) ab, in der Umgebung nimmt sie zu.