Eschborn, April 2026 – Temperaturen über 30 Grad, flirrender Asphalt auf dem Weg ins Büro und trotzdem ein voller Terminkalender – für viele Beschäftigte in Deutschland ist das Sommer-Realität. Die Sehnsucht nach Abkühlung, Entspannung und Zeit fernab vom Schreibtisch steigt, doch die Arbeit wartet nicht. Wie lässt sich an heißen Tagen trotzdem produktiv bleiben? Und was können Arbeitgeber tun, um ihre Beschäftigten dabei zu unterstützen?
Neben Hitzeschutz ist Flexibilität gefragt
Vor allem in Hitzewellen nimmt die Konzentrationsfähigkeit ab. Menschen fühlen sich müde und sogar unwohl, ihre Motivation sinkt und die Fehler häufen sich – und in manchen Berufsfeldern, etwa im Baugewerbe oder in der Produktion, steigt dadurch sogar das Verletzungsrisiko. Unter diesen Bedingungen sind geeignete Arbeitsschutzmaßnahmen besonders wichtig: Klimaanlagen in der Nähe von Produktionsanlagen oder Verdunkelungsmöglichkeiten in Büroräumen und ausreichender Sonnenschutz bei Arbeiten unter freiem Himmel zählen zu den grundlegenden Maßnahmen, die Arbeitgeber ergreifen können.
Darüber hinaus ist Flexibilität bei Arbeitszeiten und Arbeitsort im Sommer besonders sinnvoll. Mitarbeitende, die morgens früher beginnen oder abends länger arbeiten, können die kühleren Tagesstunden gezielt nutzen und die erschöpfende Mittagshitze meiden. Beim Arbeiten von zu Hause entfällt zudem der Pendelweg, der an heißen Tagen besonders belastend sein kann. Für Arbeitgeber zahlt sich diese Flexibilität doppelt aus: Sie schützt die Gesundheit der Beschäftigten und hält die Leistungsfähigkeit auch in Hitzephasen auf hohem Niveau.
„Nicht zuletzt stärkt ein flexibles Angebot – insbesondere in den Sommermonaten – die Arbeitgeberattraktivität. Gerade in einem Arbeitsmarkt, in dem flexible Bedingungen für viele Fachkräfte ein zentrales Entscheidungskriterium sind, ist das ein echter Wettbewerbsvorteil“, so Verena Menne, Director Group HR bei Randstad Deutschland.
Fünf Tipps für das Arbeiten im Sommer
Was Arbeitgeber und Beschäftigte außerdem tun können, um gut durch den Sommer zu kommen:
– Mehr Homeoffice anbieten: Arbeitnehmende, die zu Hause arbeiten, sparen nicht nur den Pendelweg in der Hitze – sie können Pausen flexibler gestalten und die eigene Arbeitsumgebung gezielt abkühlen. Regelmäßiges Lüften, Rollläden und eine günstige Raumaufteilung helfen, die Temperaturen daheim erträglich zu halten und die Konzentrationsfähigkeit zu erhalten.
– Hydration: Bei hohen Temperaturen benötigen Menschen mehr Flüssigkeit als sonst. Wichtig ist, regelmäßig zu trinken – auch wenn das eigene Durstempfinden gerade nicht so stark ist. Arbeitgeber können ihre Beschäftigten mit einem gezielten Getränkeangebot unterstützen und gekühlte Getränke im Büro bereitstellen.
– Regelmäßige Pausen – vor allem bei Arbeit im Freien: Ab etwa 30 Grad ist konzentriertes Arbeiten nur noch bedingt möglich, besonders bei Tätigkeiten im Freien. Festgelegte Pausenzeiten in regelmäßigen Abständen helfen, Überhitzung zu vermeiden und die Leistungsfähigkeit zu erhalten.
– Gleitzeit: Mit Gleitzeit können Beschäftigte ihre Arbeitszeit innerhalb eines definierten Rahmens flexibel einteilen – auch auf täglicher Basis. Im Sommer bietet es sich an, anspruchsvolle Aufgaben in die kühleren Morgen- und Abendstunden zu legen und die Mittagshitze bewusst zu entlasten.
– Aufgaben und Erwartungen anpassen: An extremen Hitzetagen ist es sinnvoll, besonders konzentrations- oder körperlich intensive Tätigkeiten in die kühleren Tagesstunden zu verlagern oder auf einen geeigneteren Zeitpunkt zu verschieben. Arbeitgeber können aktiv gegensteuern, indem sie realistische Tagesplanungen fördern, auf Meetings zur Mittagszeit verzichten und ihren Beschäftigten signalisieren, dass Gesundheit Vorrang hat. Das stärkt nicht nur die Leistungsfähigkeit der Belegschaft, sondern auch das Vertrauen ins Unternehmen.
Über Randstad
Randstad ist einer der weltweit führenden Personaldienstleister mit dem Ziel, so spezialisiert und so fair zu werden wie kein anderes Unternehmen in der Welt der Arbeit. Wir sind Partner für Talente und Kunden und kennen den Arbeitsmarkt genau. Durch unsere vier Spezialisierungen – Operational, Professional, Digital und Enterprise – unterstützen wir Unternehmen dabei, mit leistungsfähigen, vielfältigen und agilen Teams erfolgreich zu sein. Wir bieten Menschen mit jeglichem Hintergrund faire Jobchancen und helfen ihnen, mit der sich stetig wandelnden Arbeitswelt mitzuhalten.
Randstad Deutschland ist mit rund 28.200 Mitarbeitenden, darunter 1.800 internen, und 390 Standorten in 270 Städten vertreten. Unser Umsatzvolumen umfasste 2025 1,493 Milliarden Euro. CEO ist Henri Viswat.
Seit über 55 Jahren in Deutschland aktiv, gehört Randstad Deutschland zur 1960 in Amsterdam gegründeten und dort börsennotierten Randstad N.V. mit Sitz im niederländischen Diemen. 2025 hat Randstad mit rund 38.000 Mitarbeitenden weltweit mehr als 1,7 Millionen Personen in 39 Ländern bei ihrer Suche nach einem für sie passenden Job geholfen sowie fast 150.000 Kunden unterstützt und damit einen Gesamtumsatz von 23,1 Milliarden Euro erwirtschaftet.
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- Arbeit (Wikipedia)
Arbeit bzw. Arbeiten steht für: Arbeit (Philosophie), Prozess der bewussten schöpferischen Auseinandersetzung des Menschen Arbeit (Betriebswirtschaftslehre), plan- und zweckmäßige, innerbetriebliche Tätigkeit von Arbeitspersonen Arbeit (Physik), Energiemenge, die bei einem Vorgang umgesetzt wird Arbeit (Sozialwissenschaften), zielbewusste, sozial durch Institutionen begründete menschliche Tätigkeit Arbeit (Volkswirtschaftslehre), einer der Produktionsfaktoren in der Volkswirtschaftslehre Erwerbstätigkeit, Tätigkeit zur Einkommenserzielung Lohnarbeit, Erwerbsarbeit eines abhängig Beschäftigten für Lohn oder Gehalt Beschäftigungsverhältnis, berufliche Tätigkeit zur Sicherung des Lebensunterhalts Beruf, mit besonderer Fähigkeit oder spezieller Qualifikation ausgeübte Erwerbsarbeit wissenschaftliche Arbeit, Produkt einer Forschungstätigkeit Klassenarbeit, Leistungskontrolle in der Schule Kunstwerk, bezeichnet eine einzelne künstlerische Arbeit Arbeit (Thorsten Nagelschmidt), Roman aus dem Jahr 2020 Prozess des Schwindens und Quellens von Holz infolge von Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen Arbeit (Barnaul), deutschsprachige Zeitung in Barnaul in Westsibirien von 1955 bis 1957 Arbeit ist der Familienname oder Künstlername folgender Personen: Ekkart Arbeit (* 1941), deutscher Sportwissenschaftler und Leichtathletiktrainer Jochen Arbeit (Pseudonym von Joachim Stezelczyk; * 20. Jh.), Gitarrist der Einstürzenden Neubauten Siehe auch: Arbeit 4.0 (Arbeitsformen und -verhältnisse) Die Arbeit (Begriffsklärung) Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel mit Arbeit beginnt Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel Arbeit enthält Verarbeitung (Begriffsklärung) - Klima (Wikipedia)
Das Klima ist der mit meteorologischen Methoden ermittelte Durchschnitt der dynamischen Prozesse in der Erdatmosphäre: als Zusammenfassung der Wettererscheinungen kleinräumiger Örtlichkeiten (Meso- beziehungsweise Regionalklima) oder bezogen auf kontinentale Dimensionen (Makroklima), einschließlich aller Schwankungen im Jahresverlauf und basierend auf einer Vielzahl von Klimaelementen. Die klimatischen Bedingungen werden nicht nur von der Sonneneinstrahlung sowie den physikalischen und chemischen Abläufen innerhalb der Atmosphäre gesteuert, sondern zusätzlich von den Einflüssen und Wechselwirkungen der anderen vier Erdsphären (Hydrosphäre, Kryosphäre, Biosphäre und Lithosphäre). Um neben allen anderen Witterungsvorgängen auch den Temperaturverlauf in einem statistisch relevanten Zeitrahmen mit ausreichender Genauigkeit darzustellen, empfiehlt die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) die Verwendung von Referenzperioden (auch Normalperioden oder CLINO-Perioden), in denen die Monatsmittelwerte als Zeitreihe über 30 Jahre in einem Datensatz zusammengefasst werden. Bis einschließlich 2020 war die Referenzperiode der Jahre 1961 bis 1990 der gültige und allgemein gebräuchliche Vergleichsmaßstab. Dieser wurde mit Beginn des Jahres 2021 von der neuen Normalperiode 1991 bis 2020 abgelöst. Die Gesetzmäßigkeiten des Klimas, seine Komponenten, Prozesse und Einflussfaktoren sowie seine mögliche künftige Entwicklung sind Forschungsgegenstand der Klimatologie. Als interdisziplinär geprägte Wissenschaft kooperiert die Klimatologie unter anderem mit Fachgebieten wie der Physik, Meteorologie, Geographie, Geologie und Ozeanographie und verwendet zum Teil deren Methoden beziehungsweise Nachweisverfahren. Die Paläoklimatologie ist ein bedeutender Teilbereich sowohl der Klimatologie als auch der Historischen Geologie. Ihre Aufgabe besteht darin, anhand von Isotopenuntersuchungen und Datenreihen aus Klimaarchiven und indirekten Klimaanzeigern (Proxys) die klimatischen Bedingungen über historische oder geologische Zeiträume in Form einer Klimageschichte zu rekonstruieren und die Mechanismen vergangener Klimawandel-Ereignisse zu entschlüsseln, wie zum Beispiel den Einfluss der sich … - Produktivität (Wikipedia)
Als Produktivität wird in der Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre eine betriebswirtschaftliche bzw. volkswirtschaftliche Kennzahl bezeichnet, die das Verhältnis zwischen produzierten Gütern/Dienstleistungen und den dafür benötigten Produktionsfaktoren beschreibt. - Sommer (Wikipedia)
Der Sommer ist die wärmste der vier Jahreszeiten in den subtropischen, gemäßigten, kalten und arktischen Klimazonen. Je nachdem, ob er gerade auf der Nord- oder Südhalbkugel herrscht, spricht man vom Nord- oder Südsommer. Der Nordsommer findet gleichzeitig mit dem Südwinter statt. Er folgt auf den Frühling und liegt zeitlich vor dem Herbst. - Unternehmen (Wikipedia)
Ein Unternehmen (oder eine Unternehmung), auch Firma genannt, ist eine wirtschaftlich selbständige Organisationseinheit, die mit Hilfe von Planungs- und Entscheidungsinstrumenten Markt- und Kapitalrisiken eingeht und sich zur Verfolgung des Unternehmenszweckes und der Unternehmensziele eines oder mehrerer Betriebe bedient. Privatrechtlich organisierte Unternehmen und Privathaushalte werden in ihrer Gesamtheit auch als Privatwirtschaft aggregiert. Dagegen gehören zum Aggregat des öffentlichen Sektors öffentliche Unternehmen, Staatsunternehmen, Körperschaften des Privatrechts und Anstalten des öffentlichen Rechts (Kommunalunternehmen); sie stellen eine Mischform dar und unterliegen – wie auch Vereine – meist dem Kostendeckungsprinzip. In Deutschland gibt es rund drei Millionen umsatzsteuerpflichtige Unternehmen, etwa zwei Drittel davon sind Einzelunternehmen.