Vom Krisen-Herd zur „Cucina Casanova“

„Liebe vergeht, Hunger bleibt“ von Uwe Steiniger erscheint am 12. Oktober 2026 im GOLD Verlag

Vom Krisen-Herd zur „Cucina Casanova“

„Die schönsten Menüs sind nicht die aufwendigsten, sondern die, bei denen Menschen miteinander lachen und erzählen“, sagt Uwe Steiniger, seit über vierzig Jahren Koch, Gastgeber und Ausbilder in der Gastronomie. In seinem Buch „Liebe vergeht, Hunger bleibt“, das am 12. Oktober 2026 im GOLD Verlag erscheint, ist diese Überzeugung auf jeder Seite spürbar. Es richtet sich an alle, die mit Freude kochen und denen auch Dinge wie ein schön gedeckter Tisch wichtig sind.

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Nicht nur wegen seiner amüsanten, rein fiktiven Geschichten etwa über Casanova hat Steiniger weit mehr als eine Rezeptsammlung geschaffen. „Ich möchte dazu einladen, am Herd die vielen Krisen zu vergessen und sich wieder mehr Zeit für gutes Essen sowie vor allem füreinander zu nehmen“, so der Autor. Für ihn sind Kochen und Essen umfassende Erlebnisse, bei denen vom Ambiente bis zur Art der Konversation viele Dinge ineinandergreifen.

Mit inspirierenden Anregungen und Schritt-für-Schritt-Anleitungen nimmt Steiniger auch die Leserinnen und Leser mit, die wenig Erfahrung in Sachen Kochen haben. Seine Rezepte sind auch für den Laien leicht nachzuvollziehen und dennoch raffiniert. Daneben lenkt er immer wieder die Aufmerksamkeit auf scheinbare Kleinigkeiten wie das Eindecken des Tisches. Jeder kann sich davon das umsetzen, was ihm wichtig erscheint. Weil das Buch in Form eines ABCs der gehobenen Küche für jedermann strukturiert ist, muss man zudem das Buch nicht von Anfang bis Ende lesen, sondern kann sich die individuell interessantesten Themen heraussuchen.

Essen als Gesamtkunstwerk

Ideen für einen Aperitif finden sich genauso wie Vorschläge fürs Amuse-Bouche oder für Menüs mit mehreren Gängen. Keines der Gerichte soll nur satt machen. Steiniger wirft seine ganze Leidenschaft fürs Kochen und Essen in die Waagschale und so transportiert jede Zeile Genuss und Lebensfreude. Es wird deutlich: Die Zubereitung eines Mahls beginnt bereits bei der sorgfältigen Auswahl der Zutaten und der Abstimmung auf die zu erwartenden Gäste. Letztlich geht es um ein Gesamtkunstwerk, das „wir uns viel öfter gönnen sollten“, so Steiniger.

In das Buch eingeflochten sind literarische Episoden, die in die Welt des 18. Jahrhunderts entführen. In erster Linie tritt in diesen Giacomo Casanova als Gastgeber, Genießer und raffinierter Verführer auf. Alle Geschichten und Dialoge entstammen Steinigers Fantasie und könnten sich doch genauso zugetragen haben. Sie greifen überlieferte Anekdoten auf und dank dieser Elemente verbindet das Buch an der Praxis orientierte Küchenideen mit einer augenzwinkernden Erzählreise. Ob zu zweit, mit Freunden oder auch allein: „Liebe vergeht, Hunger bleibt“ ist ein Plädoyer dafür, Genuss als Form der Wertschätzung im Alltag wiederzuentdecken.

Über Uwe Steiniger

Uwe Steiniger ist Koch, Küchenmeister und Ausbilder. Seit fast vier Jahrzehnten bringt er Menschen an einen Tisch und das immer auch mit dem Ziel, Gemeinschaft entstehen zu lassen beziehungsweise zu fördern.

Der GOLD Verlag, initiiert von Topspeaker und Bestseller-Autor Hermann Scherer, versammelt in seinem Programm Sach- und Ratgebertitel mit klarer Haltung – fokussiert auf Arbeit & Karriere, Beziehung & Persönlichkeit, Familie & Gesundheit sowie Digitalisierung & Teilhabe. Leitmotiv: „Starke Stimmen. Starke Bücher.“ Weitere Informationen: www.goldverlag.com

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Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • Essen (Wikipedia)
    Essen ist eine kreisfreie Großstadt im nordrhein-westfälischen Regierungsbezirk Düsseldorf. Sie liegt im Zentrum des Ruhrgebiets und der Metropolregion Rhein-Ruhr. Nach Köln, Düsseldorf und Dortmund ist Essen die viertgrößte Stadt des Landes Nordrhein-Westfalen sowie eines der Oberzentren. Die Stadt zählt mit ihren 573.618 Einwohnern (31. Dezember 2025) zu den bevölkerungsreichsten Städten Deutschlands. Essen ist als bedeutender Industrie- und Wirtschaftsstandort Sitz bekannter Großunternehmen und mit der Universität Duisburg-Essen auch Hochschulstandort. Im Jahre 1958 wurde die Stadt Sitz des neugegründeten Bistums Essen. Die auf das vor 850 gegründete Frauenstift Essen zurückgehende Stadt an der Ruhr ist Mitglied im Landschaftsverband Rheinland und der Hauptsitz des Regionalverbands Ruhr. Im Rahmen des Projekts RUHR.2010 – Kulturhauptstadt Europas war Essen im Jahr 2010 stellvertretend für das gesamte Ruhrgebiet Kulturhauptstadt Europas. Aufgrund der zentralen Lage im Ruhrgebiet wird Essen auch als „heimliche Hauptstadt des Ruhrgebiets“ angesehen. Neben dem Stift Essen bestand das von Liudger um 800 gegründete Kloster Werden, ein Zentrum der spätantik-frühchristlichen Textüberlieferung. Heute erinnern das Essener Münster und die älteste erhaltene vollplastische Marienfigur des christlichen Abendlandes (Goldene Madonna) an die mittelalterliche Geschichte der Stadt. Im 14. Jahrhundert von Kaiser Karl IV. zur freien Reichsstadt erhoben, war Essen seit dem Spätmittelalter eine Waffenschmiede und stieg mit der Industrialisierung zu einem der wichtigsten Zentren der Montanindustrie in Deutschland (mit eigener Kuxbörse) auf. Nach massivem Rückgang der Schwerindustrie ab Mitte der 1960er Jahre hat Essen im Zuge des Strukturwandels einen starken Dienstleistungssektor entwickelt. Monumente der Industriekultur zeugen von der schwerindustriellen Vergangenheit, besonders das Weltkulturerbe Zeche Zollverein. Das Stadtbild ist auch durch markante Hochhäuser geprägt. Mit dem Museum Folkwang verfügt Essen über eine renommierte Sammlung moderner Gemälde, Skulpturen, Grafiken und Fotografien. Das nach Plänen von Alvar Aalto erbaute Opernhaus, die Folkwang-Universität der …
  • kochen (Wikipedia)
    Kochen (von lateinisch coquere, „kochen, sieden, reifen“ entlehnt) ist im engeren Sinne das Erhitzen einer Flüssigkeit bis zum und am Siedepunkt, im Weiteren das Garen oder Zubereiten von Lebensmitteln allgemein, unabhängig von der Zubereitungsart wie z. B. Backen (Garen von Teig oder in einem Teigmantel), Braten oder Grillen (trockenes Erhitzen). Abgeleitet davon wird die Berufsbezeichnung Koch. Aufgrund der unterschiedlichen Siedepunkte verschiedener Stoffe, zum Beispiel von flüssigem Stickstoff bei 77,36 K (−195,79 °C) in der Molekularküche oder von Speisefett beim Frittieren bei 140 bis 190 °C, kann das Kochen in einem breiten Temperatur­spektrum stattfinden. Je nach Kontext werden die Begriffe „kochen“ und „sieden“ synonym verwendet.
  • Küche (Wikipedia)
    Die Küche ist ein Raum innerhalb einer Wohnung, einer gastronomischen Einrichtung oder einer Einrichtung der Gemeinschaftsverpflegung, der vorwiegend zur Zubereitung und teilweise zur Lagerung von Speisen genutzt wird. Neben ihrer reinen Funktion als Ort der Zubereitung von Lebensmitteln ist die Küche im Laufe ihrer Entwicklungsgeschichte immer wieder ein bestimmendes Element der Entwicklung von Wohnformen und Abbild gesellschaftlicher Strukturen. Der Begriff Küche leitet sich vom Althochdeutschen chúchina ab, das wiederum auf das spätlateinische cocina/coquina, eine Ableitung von klassisch-lateinisch coquus „Koch“ zurückgeht. Mit dem Ausdruck Küche wird daneben heute auch die Kücheneinrichtung bezeichnet. Die Kücheneinrichtung umfasst diejenigen Schränke, Großgeräte (Gargeräte, Kühl- und Gefriergeräte), Lüftungs- und Wasserinstallationen, die einen Küchenraum erst zur Küche machen.
  • Rezept (Wikipedia)
    Rezept (von lateinisch receptum) steht für: Kochrezept, eine programmatische Anweisung zur Zubereitung eines Nahrungsmittels Rezept (Medizin), eine Arznei- oder Heilmittelverordnung in der Medizin Rezept (Automatisierungstechnik), eine Parametersammlung in der Automatisierungstechnik eine Synthesevorschrift in der präparativen Chemie, siehe Synthese (Chemie) Siehe auch: Rezeptur
  • rezepte (Wikipedia)
    Rezept (von lateinisch receptum) steht für: Kochrezept, eine programmatische Anweisung zur Zubereitung eines Nahrungsmittels Rezept (Medizin), eine Arznei- oder Heilmittelverordnung in der Medizin Rezept (Automatisierungstechnik), eine Parametersammlung in der Automatisierungstechnik eine Synthesevorschrift in der präparativen Chemie, siehe Synthese (Chemie) Siehe auch: Rezeptur
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