Das deutsche Mixed-Team belegte im chinesischen Liaocheng Platz drei. Es ist die dritte Bronzemedaille in Folge für deutsche Studierende.
Frechen-Königsdorf, 22. Oktober 2026. Deutsche Studierende haben bei der Weltmeisterschaft im Denksport des Internationalen Hochschulsportverbands (FISU) die Bronzemedaille im Bridge gewonnen. Das deutsche Mixed-Team, in dem Frauen und Männer gemeinsam spielen, belegte vom 11. bis 16. Oktober in Liaocheng Platz drei. Gold ging an Frankreich mit 247,48 Siegpunkten, Silber an Gastgeber China mit 204,31 Punkten. Deutschland kam auf 198,16 Punkte. An der Weltmeisterschaft nahmen mehr als 200 Studierende aus 21 Ländern in den Disziplinen Schach und Bridge teil.
Das deutsche Team
Für Deutschland spielten Charlotte Baumgart (Leipzig), Kathrin Schwalbach (Trier), Marius Gündel (Mannheim), Levente Hartstang (Heidelberg) und Benedikt Körner (Hannover).
Bereits bei den beiden vorangegangenen Hochschul-Weltmeisterschaften 2022 in Antwerpen und 2024 im ugandischen Entebbe hatten deutsche Studierenden-Teams Bronze gewonnen. Mit dem Ergebnis von Liaocheng steht Deutschland bei der dritten Hochschul-WM in Folge auf dem Podium.
„Dreimal in Folge eine Medaille bei der Hochschul-WM – unsere Studierenden setzen ein starkes Zeichen! Dieser Erfolg zeigt: Unsere Jugendförderung trägt Früchte“, sagt Barbara Hanne, Präsidentin des Deutschen Bridge-Verbands e.V. (DBV).
Strategiespiel auf einer Stufe mit Schach
Bridge zählt bei der FISU-Weltmeisterschaft gemeinsam mit Schach zu den Denksportarten. Vier Spieler in zwei Partnerschaften spielen mit 52 Karten um Stiche. Im Turnierbridge erhalten alle Tische dieselben Kartenverteilungen. Gewertet wird, was die Paare aus identischen Karten gemacht haben. Kartenglück hat auf das Ergebnis keinen Einfluss. Bridge ist ein Strategiespiel, in dem Logik und die Abstimmung mit dem Partner entscheiden.
Jugendförderung im Verband
Die Jugendförderung ist für den DBV eine zentrale Zukunftsaufgabe. Dazu gehören Bridge-Angebote an Schulen und Hochschulen sowie die Teilnahme junger Spielerinnen und Spieler an internationalen Turnieren. Die Startgebühren für die Weltmeisterschaft trug der DBV. Die Reisekosten konnten über eine Spendenaktion auf der Plattform betterplace.org sowie durch Direktspenden an den Verband gedeckt werden.
Die Spielerinnen und Spieler berichten am 25. Oktober
Am Sonntag, 25. Oktober, berichten die fünf Spielerinnen und Spieler von 13:30 bis 14:30 Uhr in einer Online-Veranstaltung des DBV über die Weltmeisterschaft und ihre Eindrücke aus China. Die Anmeldung ist bis zum 23. Oktober über www.bridge-verband.de möglich oder für die Presse direkt an praesidentin@bridge-verband.de. Den Mitschnitt veröffentlicht der Verband anschließend auf seinen digitalen Kanälen.
Hinweis für Redaktionen: Die fünf Spielerinnen und Spieler stehen für Interviews und Porträts zur Verfügung, auch für Lokal- und Regionalmedien in Leipzig, Trier, Mannheim, Heidelberg und Hannover. Fotos von der Weltmeisterschaft und kurze Videoporträts der Spieler stellen wir auf Anfrage bereit. Termine vereinbaren Sie bitte über die angegebenen Kontaktdaten.
Der Deutsche Bridge-Verband e.V. (DBV) ist die nationale Organisation für den Bridge-Sport in Deutschland. Der DBV vereint rund 17.000 organisierte Mitglieder in rund 400 Clubs, die sich auf 14 Regionalverbände verteilen. Damit erreicht der Verband etwa 35 Prozent der geschätzten 50.000 Bridge-Spieler in Deutschland. Mit Sitz in der Stadt Frechen vertritt der DBV die Interessen von Bridge-Spielern bundesweit und fördert die Verbreitung des strategischen Kartenspiels. Bridge ist seit 1998 vom IOC als Sportart anerkannt. Am 1. Oktober 2026 findet der nächste Bridge-Aktionstag statt. Weitere Informationen unter: bridgetag.de.
Kontakt
Deutscher Bridge-Verband e.V.
Rouven Zietz
Augustinusstraße 11c
50226 Frechen
022346000911

http://bridge-verband.de
- Bridge (Wikipedia)
Bridge (englisch für „Brücke“) steht für: Bridge (Kartenspiel), Kartenspiel für vier Personen Bridge (Netzwerk), verbindet Segmente von Computernetzen Bridge (Piercing), ein die Hautfalte am Nasenrücken durchstechender Schmuck Bridge (Musik), eine Überleitung oder ein Zwischenspiel Bridge (Studio), japanisches Animationsstudio Teil einer Dateiverwaltungssoftware, siehe Adobe Creative Suite #Anwendungen ein Strukturmuster in der Softwareentwicklung, siehe Brücke (Entwurfsmuster) ein Bauteil von Zupf- und Streichinstrumenten, siehe Steg (Saiteninstrument) Bridgekamera, eine Klasse von Fotoapparaten Orte in den Vereinigten Staaten: Bridge (Idaho) Bridge (Oregon) Bridge City (Louisiana) Bridge City (Texas) Bridge Junction (Louisiana) Bridge Point (Pennsylvania) Bridge Valley (Pennsylvania) Orte im Vereinigten Königreich: Bridge (Kent) Bridge ist der Familienname folgender Personen: Alan Bridge (1891–1957), US-amerikanischer Schauspieler Andrew Bridge (* 1979), britischer Basketballspieler Ann Bridge, Pseudonym der britischen Schriftstellerin Mary Dolling O’Malley, Lady O’Malley (1889–1974) Christine Bridge (* 1961), australische Seglerin Cyprian Bridge (1839–1924), britischer Admiral und Marineschriftsteller Danny Bridge (* 1993), irischer Rugby-League-Spieler Duncan Bridge (* um 1956), englischer Badmintonspieler Frank Bridge (1879–1941), englischer Komponist, Bratschist und Dirigent George Bridge (* 1995), neuseeländischer Rugby-Union-Spieler Ian Bridge (* 1959), kanadischer Fußballspieler Isobel Waller-Bridge (* 1984), englische Komponistin Jane Bridge (* 1960), britische Judoka Joan Bridge (1912–2009), britische Kostümbildnerin Karen Bridge (1960–2020), englische Badmintonspielerin Mark Bridge (* 1985), australischer Fußballspieler Nigel Bridge, Baron Bridge of Harwich (1917–2007), britischer Jurist Peter Bridge (* 1972), britischer Ruderer Phoebe Waller-Bridge (* 1985), britische Schauspielerin, Dramatikerin und Drehbuchautorin Robert Bridge (1883–1953), britischer Geher Tony Bridge (1921–2000), jamaikanischer Sportschütze Wayne Bridge (* 1980), englischer Fußballspieler William Bridge (Geistlicher) (um 1600–1670), englischer Geistlicher William H. Bridge … - Denksport (Wikipedia)
Unter Denksport versteht man eine mentale Disziplin, die in Form von Meisterschaften oder Wettbewerben betrieben wird. Der Begriff wird umgangssprachlich aber auch oft für knifflige Rätselaufgaben benutzt. - FISU (Wikipedia)
Die Fédération Internationale du Sport Universitaire (FISU) ist der internationale Hochschulsportverband und organisiert die World University Games und andere internationale Wettkämpfe. Amtierender Präsident ist seit dem 17. Dezember 2022 der Schweizer Leonz Eder, der bis zu seiner Pensionierung 2018 die sportlichen Aktivitäten an der Universität St. Gallen leitete und nun das Amt von dem Russen Oleg Matyzin übernahm, dessen Land in ein internationales Dopingverfahren involviert ist. Sitz des Verbandes ist das Maison du Sport International in Lausanne. - Jugendförderung (Wikipedia)
Jugendförderung ist ein Teil von Jugendarbeit. Zielgruppen der Jugendförderung sind Kinder und Jugendliche. Jugendförderung hat das Ziel, das Engagement von jungen Menschen für die Gesellschaft zu unterstützen, unabhängig von kulturellen, körperlichen, geschlechtsspezifischen, intellektuellen oder ökonomischen Bedingungen. Durch das eigene Mitgestalten sollen junge Menschen eigene Erfahrungen sammeln, an Selbstvertrauen gewinnen und erweiterte Perspektiven für ihre eigene Zukunft erhalten. - Studierende (Wikipedia)
Als Student bzw. Studentin (von lateinisch studens „strebend [nach], sich interessierend [für], sich bemühend um“) wird eine Person bezeichnet, die in einer Einrichtung des tertiären Bildungsbereichs eingeschrieben (immatrikuliert) ist und dort eine akademische Ausbildung (Studium) erhält oder an einer hochschulmäßigen Weiterbildung teilnimmt. Teilweise wird im Plural auch die geschlechtsneutrale Bezeichnung Studierende verwendet. Ein Studium oder eine tertiäre Weiterbildung hat meistens den Erwerb eines akademischen Grades oder das Ablegen eines Staatsexamens zum Ziel, was für die Ausübung mancher Berufe wünschenswert oder sogar erforderlich ist. Das Studium erfordert eine Immatrikulation (Einschreibung), die an gewisse Voraussetzungen gebunden ist. Mit der Immatrikulation erhält eine Person den Status Student oder Studierende/r, was durch die Ausgabe eines Studenten- oder Studierendenausweises (österreichisch auch Ausweis für Studierende, in der Schweiz Legitimationskarte) bestätigt wird. Je nach Hochschulrecht ist sie damit Mitglied der Hochschule und verfügt über Mitbestimmungsrechte. Mit der Exmatrikulation erlischt dieser Status. Die an einer Hochschule Eingeschriebenen besuchen im Rahmen des Studiums meistens Lehrveranstaltungen in den Gebäuden der jeweiligen Bildungseinrichtung. Eine Ausnahme bildet das Fernstudium. Als Übergang zur Forschung findet in manchen Ländern (etwa Österreich) auch die Phase zur Erlangung des Doktors, des höchsten akademischen Grades, formal im Rahmen eines regulären Studiums statt.