STOPV-Prinzip als Grundlage moderner Gefährdungsbeurteilungen

Die TransGate GmbH informiert über Maßnahmenhierarchien im Arbeitsschutz und die digitale Umsetzung mit der Arbeitsschutz-Software Prevenio

STOPV-Prinzip als Grundlage moderner Gefährdungsbeurteilungen

STOPV-Prinzip als Grundlage moderner Gefährdungsbeurteilungen

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Die TransGate GmbH informiert über Maßnahmenhierarchien im Arbeitsschutz und die digitale Umsetzung mit der Arbeitsschutz-Software Prevenio

Lingen, Juni 2026 – Arbeitsschutz beginnt nicht erst bei der persönlichen Schutzausrüstung. Genau hier setzt das sogenannte STOPV-Prinzip an, das Unternehmen eine klare Rangfolge bei der Auswahl geeigneter Schutzmaßnahmen vorgibt. Mit einem Fachbeitrag dazu möchte die TransGate GmbH Unternehmen praxisnah erklären, warum das Prinzip heute wichtiger denn je ist und weshalb es als Grundlage moderner Gefährdungsbeurteilungen gilt.

Gerade im betrieblichen Alltag stehen Verantwortliche häufig vor der Herausforderung, Risiken nicht nur zu erkennen, sondern Schutzmaßnahmen sinnvoll und nachhaltig abzuleiten. Die Gefährdungsbeurteilung bildet dabei das Herzstück des Arbeitsschutzes und dient als Grundlage für zahlreiche Entscheidungen im Unternehmen. Das STOPV-Prinzip unterstützt dabei, Maßnahmen nicht willkürlich, sondern nach einer festgelegten Hierarchie auszuwählen.

„Viele Unternehmen konzentrieren sich noch immer zuerst auf persönliche Schutzmaßnahmen. Dabei beginnt wirksamer Arbeitsschutz deutlich früher – nämlich bei der systematischen Vermeidung von Gefährdungen“, erklärt TransGate-Geschäftsführer Nico Baars. „Das STOPV-Prinzip schafft hierfür eine wichtige Orientierung und hilft Unternehmen, nachhaltige Entscheidungen im Arbeitsschutz zu treffen.“

Klare Reihenfolge statt zufälliger Maßnahmen

Das STOPV-Prinzip beschreibt die gesetzlich empfohlene Maßnahmenhierarchie im Arbeitsschutz. Die einzelnen Buchstaben stehen dabei für Substitution, technische, organisatorische, persönliche sowie verhaltensbezogene Schutzmaßnahmen. Ziel ist es, Gefährdungen möglichst frühzeitig an ihrer Ursache zu minimieren und Risiken systematisch zu reduzieren.

An erster Stelle steht die Substitution. Gefährliche Stoffe, Maschinen oder Verfahren sollen – wenn möglich – ersetzt werden. Erst danach folgen technische Schutzmaßnahmen wie Absaugungen, Kapselungen oder Lichtschranken. Organisatorische Maßnahmen regeln anschließend Abläufe, Zuständigkeiten oder zeitliche Trennungen. Persönliche Schutzmaßnahmen wie Helme oder Schutzbrillen dienen dagegen vor allem dazu, verbleibende Restrisiken zusätzlich zu minimieren. Ergänzend spielen verhaltensbezogene Maßnahmen wie Unterweisungen und Betriebsanweisungen eine wichtige Rolle.

„Das STOPV-Prinzip macht deutlich, dass Arbeitsschutz mehr ist als reine PSA“, so Nico Baars weiter. „Unternehmen benötigen strukturierte Prozesse, nachvollziehbare Bewertungen und ein klares Verständnis dafür, welche Maßnahmen langfristig die größte Wirkung erzielen.“

Digitale Unterstützung durch Prevenio

Mit der Arbeitsschutz-Software Prevenio unterstützt die TransGate GmbH Unternehmen dabei, Gefährdungsbeurteilungen digital, strukturiert und nachvollziehbar umzusetzen. Das Modul Gefährdungsbeurteilung hilft dabei, Risiken systematisch zu erfassen, Maßnahmen nach dem STOPV-Prinzip abzuleiten und Prozesse revisionskonform zu dokumentieren. Gleichzeitig erleichtern Auswertungen, Benachrichtigungen und Maßnahmenverfolgungen die praktische Umsetzung im Arbeitsalltag.

Darüber hinaus unterstützt Prevenio Unternehmen dabei, Sicherheitskulturen nachhaltig aufzubauen und Mitarbeiter aktiv in den Arbeitsschutz einzubinden. Digitale Prozesse ersetzen dabei fehleranfällige Excel-Listen und schaffen gleichzeitig mehr Transparenz im gesamten Arbeitsschutzmanagement.

Weitere Informationen zum STOPV-Prinzip sowie zur digitalen Gefährdungsbeurteilung mit Prevenio stellt die TransGate GmbH auf ihrer Website bereit.

Mehr zum STOPV‑Prinzip erfahren
Prevenio Gefährdungsbeurteilung

Über die TransGate GmbH

Die TransGate GmbH entwickelt mit Prevenio eine moderne Software für digitales Arbeitsschutzmanagement. Unternehmen jeder Größe unterstützen wir dabei, Arbeitsschutzprozesse effizient, rechtskonform und zentral zu organisieren – von Unterweisungen und Gefährdungsbeurteilungen bis hin zu arbeitsmedizinischen Prozessen. Ziel ist es, den Arbeitsalltag zu vereinfachen und die Sicherheit nachhaltig zu verbessern.

Pressekontakt

TransGate GmbH
Jan Grothe
Marketing Manager
Telefon: +49 (0)591 – 966 969-0
E-Mail: marketing@transgate.de
Web:  www.transgate.de

Für Presseanfragen, Interviews oder weiterführende Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Kontakt
TransGate GmbH
Jaan Reimann
Darmer Esch 68 b
49811 Lingen
0591 966 969 0
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https://transgate.de

Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • Arbeitsschutz (Wikipedia)
    Arbeitsschutz sind in der Arbeitswissenschaft und im Arbeitsrecht alle Maßnahmen des Arbeitgebers zur Verhütung von Arbeitsunfällen und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren einschließlich Maßnahmen der menschengerechten Arbeitsgestaltung. Diese Legaldefinition aus § 2 Abs. 1 ArbSchG legt das Tätigkeitsgebiet der Arbeitgeber beim Arbeitsschutz fest. Arbeitsschutz ist eine Prävention, durch die Arbeitsunfälle verhindert und gesundheitsgefährdende Arbeitsbelastungen und Arbeitsumgebungen vermieden werden sollen. In diesem Sinne ist der Arbeitsschutz ein Sozialstandard. Zum Arbeitsschutz gehören sichere Arbeitsbedingungen (etwa Helmpflicht, Schutzkleidung), Gesundheitsschutz (beispielsweise Vermeidung von Krankheiten, Schädigungen durch Gefahrstoffe oder Lärm) und personenbezogener Schutz (Jugendschutz, Mutterschutz).
  • Arbeitssicherheit (Wikipedia)
    Arbeitssicherheit besteht im Arbeitsrecht hauptsächlich darin, dass die Arbeitgeber Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit zu bestellen haben, damit diese ihn beim Arbeitsschutz und bei der Unfallverhütung unterstützen.
  • Digital (Wikipedia)
    Digital oder digital (von lateinisch digitus „Finger“) steht für: nicht analoges, diskretes oder abgestuftes Signal, siehe Digitalsignal Digitalanzeige kurz für Digital Equipment Corporation, ehemaliges US-amerikanisches Unternehmen Siehe auch: digitale Daten digitale Information Digitaltechnik (Signale, Schaltungen) Digitalisierung (Begriffsklärung) Digitalis (Begriffsklärung) Digit (Begriffsklärung) Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel mit digital beginnt Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel digital enthält
  • Gefährdungsbeurteilung (Wikipedia)
    Die Gefährdungsbeurteilung (GefBU oder GBU) beschreibt den Prozess der systematischen Ermittlung und Bewertung aller relevanten Gefährdungen, denen die Beschäftigten im Zuge ihrer beruflichen Tätigkeit ausgesetzt sind. Hinzu kommen die Ableitung und Umsetzung aller zum Schutz der Sicherheit und der Gesundheit erforderlichen Maßnahmen, die anschließend hinsichtlich ihrer Wirksamkeit überprüft werden müssen. Das Ziel besteht darin, Gefährdungen bei der Arbeit frühzeitig zu erkennen und diesen präventiv, das heißt noch bevor gesundheitliche Beeinträchtigungen oder Unfälle auftreten, entgegenzuwirken. Die Gefährdungsbeurteilung zu Arbeitsstätten, Arbeitsplätzen, Arbeits- und Fertigungsverfahren, Arbeitsabläufen und Arbeitszeiten basiert unter anderem auf §§ 5, 6 Arbeitsschutzgesetz und der Arbeitsstättenverordnung infolge der Umsetzung europäischer Rahmenrichtlinien zum Arbeitsschutz (1989 und 1992), § 3 Betriebssicherheitsverordnung, § 6 Gefahrstoffverordnung, §§ 89, 90 Betriebsverfassungsgesetz. In Österreich haben Arbeitgeber bei der Übertragung von Aufgaben an Arbeitnehmer deren Eignung in Bezug auf Sicherheit und Gesundheit zu berücksichtigen (§ 6 ArbeitnehmerInnenschutzgesetz).
  • online (Wikipedia)
    Der Anglizismus online (['ɔnlain]; deutsch „Zugang zum Internet“, „im Netzwerk“) bezeichnet in der Informatik einen Zustand, in dem ein Gerät, das über eine Kommunikationsschnittstelle verfügt, bereit ist, Daten über diese Schnittstelle zu empfangen oder zu senden. Das Gegenteil davon ist offline.
  • Sicherheitsunterweisung (Wikipedia)
    Unterweisung bedeutet, einer Person durch Weisungen, Wissen und Fertigkeiten zu vermitteln.
  • Software (Wikipedia)
    Software [ˈsɒf(t)wɛː] (englisch; wörtlich „weiche Ware“, soft = leicht veränderbare Komponenten als Gegenstück zu ‚Hardware‘ für die physischen Komponenten) ist ein Sammelbegriff für Computerprogramme und die zugehörigen Daten. Sie kann zusätzlich Bestandteile wie z. B. die Softwaredokumentation als Handbuch in digitaler oder gedruckter Form enthalten. Software bestimmt, was ein softwaregesteuertes Gerät tut und wie es das tut. Die Hardware (das Gerät selbst) führt Software aus (arbeitet sie ab) und setzt sie so in die Tat um. Software ist die Gesamtheit von Informationen, die man der Hardware hinzufügen muss, damit ein softwaregesteuertes Gerät für ein definiertes Aufgabenspektrum nutzbar wird. Durch das softwaregesteuerte Arbeitsprinzip kann eine starre Hardware individuell arbeiten. Es wird heute nicht nur in klassischen Computern angewendet, sondern auch in vielen eingebetteten Systemen wie beispielsweise in Waschmaschinen, Fernsehgeräten, Mobiltelefonen und Navigationssystemen.
  • Unterweisung (Wikipedia)
    Unterweisung bedeutet, einer Person durch Weisungen, Wissen und Fertigkeiten zu vermitteln.
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