ARAG Experten über Schutzmaßnahmen im Verkehr und gegen Diebstahl

Sicher unterwegs: So sind Radler und Rad gut geschützt

ARAG Experten über Schutzmaßnahmen im Verkehr und gegen Diebstahl

Viele nutzen ihr Rad inzwischen ganzjährig. Ob zum Arbeitsplatz oder zum Einkaufen, ob mit oder ohne Kinder oder Hund im Gepäck: Durch den Boom von E-Bikes und Lastenrädern hat die Zahl der Fahrradfahrer deutlich zugenommen. Aber es gibt auch noch die Freizeit- und Schön-Wetter-Fahrer – und für die ist nun Saison. So oder so: Das Wichtigste ist die Sicherheit, und zwar für die Fahrer und das Rad. Die ARAG Experten informieren über wichtige Maßnahmen zum Schutz und die passende Versicherung gegen Diebstahl.

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Sicherheit beginnt bei der richtigen Ausstattung
In Deutschland waren 2025 rund 90,6 Millionen Fahrräder unterwegs, Tendenz steigend. Besonders E-Bikes gewinnen weiter an Bedeutung. Damit wächst auch die Verantwortung für sicheres Verhalten und eine zuverlässige technische Ausstattung.

Die ARAG Experten weisen darauf hin, dass ein verkehrssicheres Fahrrad bestimmte Anforderungen erfüllen muss, die in der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) festgelegt sind. Dazu gehören unter anderem zwei funktionierende Bremsen, ein weißer Frontscheinwerfer ohne Blend- oder Blinkwirkung und ein weißer Rückstrahler sowie eine rote Rückleuchte und ein roter Rückstrahler. Radler, die ohne die vorgeschriebene Beleuchtung unterwegs sind, müssen bei einem Unfall mit einem Pkw damit rechnen, dass sie haftbar gemacht werden (Oberlandesgericht Naumburg, Az.: 4 U 65/11). Ergänzt wird die Ausstattung durch Reflektoren an Pedalen und Reifen sowie eine gut hörbare Klingel. Gerade nach längeren Standzeiten, etwa im Winter, empfiehlt sich eine gründliche Inspektion.

Die eigene Sichtbarkeit spielt neben der Technik eine wichtige Rolle, betonen die ARAG Experten. Helle Kleidung und zusätzliche Reflektoren erhöhen die Sicherheit im Straßenverkehr. Auch das Tragen eines Fahrradhelms ist sinnvoll. Zwar besteht in Deutschland keine Helmpflicht, dennoch wird das Tragen ausdrücklich empfohlen. Nicht zuletzt, weil auch die Statistik zeigt, dass die Zahl der im Straßenverkehr getöteten Fahrradfahrer sichtbar zurückgegangen ist, seit mehr Helme getragen werden.

Regeln im Straßenverkehr
Für Radfahrer gelten grundsätzlich dieselben Verkehrsregeln wie für alle anderen Verkehrsteilnehmer – auch bei der Vorfahrt. So kann ein Fahrradfahrer allein haftbar gemacht werden, wenn er die Vorfahrt missachtet und es dadurch zum Unfall mit einem Auto kommt (Landgericht Lübeck, Az.: 6 O 8/22).

Auch andere Verstöße können spürbare Konsequenzen haben. Wer beispielsweise eine rote Ampel missachtet, muss laut ARAG Experten mit einem Bußgeld zwischen 60 und 120 Euro rechnen und riskiert zudem einen Punkt in Flensburg. Auch beim Hören von Musik über Kopfhörer gilt: Umgebungsgeräusche müssen weiterhin wahrnehmbar bleiben (Oberlandesgericht Köln, Az.: Ss 12/87). Die Nutzung des Handys während der Fahrt ist, wie im Auto, nicht erlaubt.

Ebenfalls wichtig sind die Alkoholgrenzen. Die ARAG Experten weisen darauf hin, dass beim Radeln ab 1,6 Promille eine Straftat vorliegt, unabhängig davon, ob ein Unfall passiert. Es droht sogar ein Entzug der Fahrerlaubnis für Kraftfahrzeuge (Oberlandesgericht Braunschweig, Az.: 1 ORs 33/23). Allerdings kann bereits ab 0,3 Promille ein Strafverfahren drohen, wenn Fahrunsicherheit erkennbar ist oder ein Unfall geschieht. Das Schieben eines Fahrrads ist hingegen auch unter Alkoholeinfluss erlaubt (Landgericht Freiburg, Az.: 10 Ns 530 Js 30832/20). Für das Radeln unter Cannabiseinfluss gibt es zurzeit keinen gesetzlich festgelegten Grenzwert. Es gilt grundsätzlich, dass die sichere Teilnahme am Straßenverkehr jederzeit gewährleistet sein muss.

Fahrrad vor Diebstahl schützen
Fahrraddiebstahl bleibt ein weit verbreitetes Problem. Im Jahr 2024 wurden rund 246.000 Fälle registriert. Die tatsächliche Zahl dürfte nach Einschätzung der ARAG Experten höher liegen. Umso wichtiger ist es, das eigene Fahrrad wirksam zu sichern.
Ein stabiles Schloss ist dabei die wichtigste Grundlage, wobei Bügelschlösser als besonders zuverlässig gelten. Zusätzlich kann eine Codierung sinnvoll sein. Eine eingravierte Eigentümer-Identifikations-Nummer erleichtert im Ernstfall die Zuordnung und kann potenzielle Täter abschrecken. Viele Polizeidienststellen bieten regelmäßig Codieraktionen an. Zudem empfehlen die ARAG Experten, das Fahrrad immer an festen Gegenständen anzuschließen und gut sichtbare, möglichst belebte Abstellorte zu wählen.

Wann eine Versicherung sinnvoll ist
Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen lässt sich ein Diebstahl nicht immer verhindern. In solchen Fällen kann eine Versicherung helfen, den finanziellen Schaden zu begrenzen. Fahrräder sind in der Hausratversicherung oft nur unzureichend abgesichert. Häufig ist der Schutz begrenzt. Angesichts durchschnittlicher Preise von rund 2.650 Euro für ein E-Bike oder noch höherer Kosten für Lastenräder reicht das oft nicht aus. Für hochwertige Fahrräder kann daher eine spezielle Fahrradversicherung sinnvoll sein. Damit die Versicherung im Schadensfall leistet, raten die ARAG Experten unbedingt dazu, den Kaufbeleg aufzubewahren, eine Registrierung oder einen Fahrradpass nachweisen zu können und den Diebstahl umgehend bei der Polizei zu melden.

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Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Sie ist der weltweit größte Rechtsschutzversicherer. Aktiv in insgesamt 18 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Ihren Kunden in Deutschland bietet die ARAG neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft auch eigene einzigartige, bedarfsorientierte Produkte und Services in den Bereichen Komposit und Gesundheit. Mit mehr als 6.500 Mitarbeitenden erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von über 3,2 Milliarden Euro.

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Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • ARAG (Wikipedia)
    ARAG bezeichnet die ARAG SE, ein Versicherungskonzern die ARAG (Range), bestehend aus den Häfen Amsterdam, Rotterdam, Antwerpen und Gent
  • ausstattung (Wikipedia)
    Ausstattung steht für: Ausstattung (Recht), Zuwendungen an Kinder Ausstattung (Buch), Eigenschaften eines Druckproduktes Ausstattung (Theater), optische Gestaltung einer Theateraufführung Ausstattung beim Film, siehe Szenenbild Siehe auch: Anfangsausstattung, in den Wirtschaftswissenschaften ein Ausgangszustand Kirchenausstattung, Einrichtungsstücke einer Kirche Raumausstattung, Ausgestaltung von Innenräumen Sponsoring, Förderung durch Leistungen
  • beleuchtung (Wikipedia)
    Der Begriff Beleuchtung bezeichnet die Lichterzeugung mithilfe einer künstlichen Lichtquelle (Beleuchtungsanlage) sowie die folgende Sichtbarmachung von Objekten, die nicht selbst leuchten. Dieses Kunstlicht macht den Menschen unabhängig von natürlichen Lichtquellen (in erster Linie der Sonne) und dient der Verbesserung der Sehleistung (visuelle Wirkung). Sie kann den circadianen Rhythmus beeinflussen (biologische Wirkung) und das Wohlbefinden steigern (emotionale Wirkung). Die frühgeschichtliche Nutzung des offenen Feuers stellt die erste und gleichzeitig einfachste Form der Beleuchtung dar. Im weiteren Verlauf der Menschheitsgeschichte wurden insbesondere ab dem 18. Jahrhundert, verbunden mit der Entwicklung neuer Techniken und Werkstoffe, zusätzliche Möglichkeiten durch elektrische Beleuchtung entwickelt. Es wird angestrebt die Beleuchtung hinsichtlich Energieverbrauch, Wirkungsgrad und Lebensdauer zu optimieren und die Lichtqualität zu verbessern. In der Beleuchtungstechnik wird grundsätzlich zwischen der Innen- und der Außenbeleuchtung unterschieden. Die Innenbeleuchtung umfasst sowohl Wohnräume als auch Arbeitsstätten aller Art sowie öffentliche Räume, wie etwa Restaurants oder Theater. Zur Außenbeleuchtung gehören im Wesentlichen die Straßenbeleuchtung, die Beleuchtung von Bauten (siehe Belichtung (Architektur)) und die von Sportstätten. Verschiedene Normen, die zum größten Teil auf europäischer Ebene harmonisiert sind, regeln die einzelnen Anwendungsgebiete und legen quantitative und qualitative Anforderungen für Beleuchtungsanlagen fest.
  • Bremse (Wikipedia)
    Bremsen dienen zur Verringerung bzw. Begrenzung der Geschwindigkeit von bewegten Maschinenteilen oder Fahrzeugen. Sie funktionieren meistens durch die Umwandlung der zugeführten Bewegungsenergie über Reibung in Wärmeenergie, die verloren geht (Erwärmung der Umgebungsluft). Bei der weniger häufig vorhandenen Nutzbremse wird die Bewegungsenergie in anderweitig benutzte, meist elektrische Energie umgewandelt. Die Bremse kann als kraftschlüssige Kupplung (Reibkupplung) aufgefasst werden, bei der sich eines der beiden miteinander gekuppelten Bauteile nicht bewegt. Fahrzeuge im Sinne der StVZO müssen in Deutschland ein Zweikreisbremssystem besitzen, also zwei voneinander unabhängig funktionierende Bremsen. Die in Fahrzeugen weitaus am häufigsten verwendeten Bremsenarten sind die Trommelbremse und die Scheibenbremse. Die älteste, nicht mehr oft angewendete Art ist die Klotzbremse. Meist wird eine Bremse zur Verringerung der Umdrehungsgeschwindigkeit von rotierenden Teilen, weniger oft bei linear bewegten Teilen verwendet. Bremsen werden auch nach der Art ihrer Betätigung (Kraftübertragung) unterteilt: Hebelbremse, Seilzugbremse, Druckluftbremse und Hydraulikbremse. Eine besondere Bremse ist die Feststellbremse, mit deren Hilfe die Bewegung von Maschinenteilen oder Fahrzeugen zeitweise blockiert wird.
  • Diebstahl (Wikipedia)
    Diebstahl ist eine gegen fremdes Eigentum gerichtete Straftat. Welches Verhalten sich im konkreten Einzelfall als Diebstahl darstellt, bestimmt sich nach den Tatbestandsmerkmalen der jeweiligen nationalen Strafrechtsnorm, so etwa § 242 im Strafgesetzbuch (Deutschland) zum Diebstahl nach deutschem Recht oder § 127 Strafgesetzbuch (Österreich) zum Diebstahl nach österreichischem Recht. In den letzten drei Jahrzehnten fiel die Häufigkeit der angezeigten Diebstähle in Deutschland auf ein Drittel. Dieser Rückgang folgt dem Trend, der in allen westlichen Ländern zu beobachten ist. Häufige Ursachen sind Armut oder Habgier, es gibt auch eine Vielzahl anderer möglicher Gründe für Diebstahl. Manche Einzelpersonen stehlen regelmäßig ohne erkennbaren Nutzen, diese psychische Erkrankung wird Kleptomanie genannt (Prävalenz von unter 1 %).
  • E-Bike (Wikipedia)
    Ein E-Bike (Abk. für englisch electric bike ‚Elektrorad‘) oder Elektrofahrrad ist ein Fahrrad mit elektrischem Hilfsmotor. E-Bikes sind eine Form der Elektromobilität. Insbesondere für die jeweiligen Nutzungs-Bestimmungen und -Bedingungen im öffentlichen Straßenverkehr u. a. in Deutschland ist hierbei allerdings folgende Unterscheidung in die drei Kategorien „Pedelec“, „S-Pedelec“ und „E-Bike“ vorzunehmen: Pedelec (als Akronym für englisch pedal electric bicycle ‚Pedal-Elektrofahrrad‘): Es ist ein Fahrrad mit elektrischer Unterstützung der eingesetzten Muskelkraft bis 25 km/h, einer Unterstützung, die also stets ab der Geschwindigkeit von 25 km/h endet. Somit kommt der trittunterstützende Elektromotor nur zum Einsatz, wenn Muskelkraft und der eingebaute Motor für einen gemeinsamen Antrieb des E-Fahrrads sorgen, und sobald aufgehört wird zu treten, setzt auch die Unterstützung des Motors aus. Gleiches gilt, wenn eine Geschwindigkeit von 25 km/h erreicht wird. Zudem gilt für sie eine maximale Nenndauerleistung von bis zu 250 Watt. Mit Stand vom Juli 2025 wird hierbei allerdings bisher weder eine kurzfristige maximale Unterstützungsleistung am Antriebsrad noch ein maximales Unterstützungsverhältnis, d. h. ein Maximalverhältnis zwischen Fahrerleistung und Motorleistung, vom Gesetzgeber vorgegeben, was zunehmend auf Kritik stößt. In diese Kategorie fallen 95 % aller verkauften elektromotorisch unterstützten Zweiräder. Umgangssprachlich werden gerade diese Pedelecs in Deutschland häufig als E-Bike tituliert. Beim S-Pedelec bzw. Speed-Pedelec kommt der unterstützende Elektromotor ebenfalls nur zum Einsatz, wenn Muskelkraft und der eingebaute Motor für einen gemeinsamen Antrieb des E-Fahrrads sorgen, und sobald aufgehört wird zu treten, setzt auch die Unterstützung des Motors aus. Allerdings erst wenn eine Geschwindigkeit von 45 km/h erreicht wird, setzt beim S-Pedelec die Unterstützung des Motors aus. Ein „echtes“ E-Bike ist demnach ein motorisiertes Fahrrad, das stets auf Knopfdruck und ohne Trittunterstützung fährt.
  • fahrrad (Wikipedia)
    Ein Fahrrad, kurz Rad, in der Schweiz Velo (von französisch le vélo, Kurzform für vélocipède ‚Schnellfuß‘; lateinisch velox ‚schnell‘ und pes ‚Fuß‘), ist ein meist zweirädriges, einspuriges Landfahrzeug, das üblicherweise, naturgemäß mit Ausnahme von Elektrofahrrädern, vollständig durch Muskelkraft fortbewegt wird. Durch den Nachlauf entsteht bei einem Lenkausschlag ein Drehmoment, das diesem als Rückstellmoment entgegengerichtet ist. Dadurch lenkt das rollende Fahrzeug selbstständig zurück bis (fast) zur Geradeausstellung. Die Kreiselkräfte stabilisieren das Fahrrad beim Fahren zusätzlich abhängig vom Trägheitsmoment und der Geschwindigkeit. Außerdem haben weitere Faktoren wie die Masseverteilung einen Einfluss auf die Fahrstabilität von einspurigen Fahrzeugen (siehe auch: Fahrphysik (Fahrrad)). Für die Benutzung eines Fahrrades im öffentlichen Straßenverkehr gibt es in jedem Land spezifische gesetzliche Bestimmungen (siehe Radverkehr und speziell für Elektrofahrräder deren Nutzungs-Bestimmungen).
  • Fahrradhelm (Wikipedia)
    Ein Fahrradhelm (schweizerisch auch Velohelm) ist ein Kopfschutz für Radfahrer, der die bei Unfällen auf den Schädel wirkenden Kräfte verringert, um Verletzungen zu verhindern oder abzumildern. Er gehört zu den Einrichtungen der passiven Straßenverkehrssicherheit.
  • Klingel (Wikipedia)
    Eine Klingel, umgangssprachlich Gong, Glocke, Bimmel, Schelle, in der Schweiz im Bauwesen Sonnerie, ist ein akustisches Signal- oder Alarmgerät, das stationär eingebaut Bestandteil einer Hausrufanlage oder mobil beispielsweise an einem Fahrrad befestigt und in einem Wecker eingebaut ist. Der Klingelton wird auf herkömmliche Weise mit Gleichstrom durch elektromagnetische Selbstunterbrechung nach dem Prinzip des Wagnerschen Hammers erzeugt, wodurch ein schwingender Hammer in schneller Folge auf eine Glocke schlägt und einen schrillen Dauerton erzeugt. Moderne Klingeln erzeugen elektronisch beliebige Tonfolgen. Fahrradklingeln werden üblicherweise mechanisch betätigt. Das Verb klingeln wird auch für eine den Klingeln entsprechende Tonerzeugung anderer Geräte – etwa wenn Telefone Klingeltöne produzieren – oder im übertragenen Sinn verwendet. Für Menschen mit Hörbehinderung kann eine Klingel mit einem Lichtsignal kombiniert werden, es gibt funkgesteuerte Klingeln und Modelle mit einem Vibrationsalarm, die in der Tasche getragen werden können.
  • Rad (Wikipedia)
    Das Rad ist ein kreisrunder, im einfachsten Fall scheibenförmiger Teil einer Maschine zur Kraftübertragung, der um eine Achse, die senkrecht auf der idealisierten Kreisebene steht, drehbar gelagert ist. Am bekanntesten ist die Verwendung als Wagenrad. Seine Entwicklung und Verwendung an Karren oder Wagen war ein für die Entwicklung der technischen Kultur in der Urgeschichte wichtiges Ereignis. Von wesentlichem Vorteil ist das Abrollen seines Umfangs auf dem Untergrund. Gleiten findet nur noch in den geschmierten Lagern statt. Der Rollwiderstand auf festem, trockenem Boden und der Gleitwiderstand in den Lagern sind gemeinsam wesentlich kleiner als der Gleitwiderstand bei der Verwendung einer Stangenschleife oder eines Schlittens zum Transport einer Last über trockenen Boden. Der Materialabrieb ist ebenfalls kleiner als beim Schleifen. Fahrzeuge und Gespanne mit Rädern und Zugtieren wurden zum gut verfügbaren und langlebigen Transportmittel der Vor- und Frühgeschichte für Lasten und Personen. Schon während der Bronzezeit wurde das Rad von der Scheibe zum leichteren Speichenrad weiterentwickelt. Die Speichenform entstand durch Ersatz von Teilen der Scheibe zwischen der Nabe und dem außenliegenden Radkranz durch druck- bzw. zugfeste, oft speziellere Materialien und eine oft anspruchsvolle Verbindungstechnik. Zu den einfachen Maschinenelementen zählt das sich nur drehende Rad (zum Beispiel Handrad, Lenkrad). Ein Fahrzeug-Rad ist heute ein komplexes technisches Bauteil.
  • Radler (Wikipedia)
    Das Radler (in Österreich der Radler) ist ein Biermischgetränk, das heute aus Hellem und Limonade besteht. Das Mischungsverhältnis von Bier und Limonade liegt üblicherweise bei 1:1 bis etwa 3:2. Weitere Bezeichnungen sind in Nordwestdeutschland Alster(wasser) und in Frankreich, der Schweiz und dem Saarland Panaché, oft verkürzt auf Panasch. Radler wird oft auch als Naturradler vermarktet. In Deutschland darf Radler nach der Änderung des Biersteuergesetzes 1993 fertig gemischt in Flaschen oder Getränkedosen verkauft werden, wobei für den Limonadenanteil ebenfalls Biersteuer anfällt. Zu anderen Mischgetränken mit Bier siehe Biermischgetränk.
  • Reflektor (Wikipedia)
    Reflektor (französisch reflecteur; von lateinisch reflectere) steht für: eine Licht reflektierende Oberfläche, siehe Spiegel eine Oberflächenform, die einfallende Wellen in Einfallsrichtung zurücklenkt, siehe Retroreflexion eine Kombination aus einer Linse und einer reflektierenden Oberfläche, siehe Katzenauge eine Bauart des optischen Teleskops, siehe Spiegelteleskop in der Fotografie einen reflektierenden ebenen Schirm, siehe Lichtformer in der Verkehrstechnik Gegenstände, welche Scheinwerferlicht besonders stark reflektieren, siehe Rückstrahler in der Radartechnik eine Oberfläche, die im Radarbild besonders gut sichtbar ist, siehe Radarreflektor in der Mikrowellentechnik die negativ geladene Elektrode in einem Reflexklystron in der Kerntechnik eine Umhüllung, die Neutronen bremst und reflektiert, siehe Neutronenreflektor in der Kryptologie eine Komponente, die ein Signal zurückleitet, siehe Reflektor (Kryptologie) in der Akustik ein Bauelement, das Schallwellen zurückwirft, siehe Diffusor ein passives Verstärkerelement bei Richtantennen, siehe parasitäres Element eine Erzählfigur, siehe Reflektor (Literatur) ein spezieller Funktor im mathematischen Gebiet der Kategorientheorie, siehe Reflektor (Kategorientheorie) ein Album der Band Arcade Fire, siehe Reflektor (Album) im Digitalfunk ein virtueller Konferenzraum, siehe Digital Mobile Radio ein 2019 gegründeter deutschsprachiger Musikpodcast, siehe Reflektor (Podcast) eine literarische Gruppe um die gleichnamige polnische Literaturzeitschrift (1923–25), siehe Reflektor (Zeitschrift) Siehe auch:
  • Rückstrahler (Wikipedia)
    Ein Retroreflektor (von lateinisch retro ‚rückwärts‘, reflexio Zurückbeugung) oder Rückstrahler ist eine Vorrichtung, die einfallende elektromagnetische Wellen – im Licht- oder im unsichtbaren Teil des Spektrums – weitgehend unabhängig von der Einfallsrichtung in Bezug auf die Ausrichtung der Vorrichtung großteils in die Richtung reflektiert, aus der sie gekommen sind. Dies wird als Retroreflexion oder Rückstrahlung bezeichnet. Es gibt verschiedene Typen von Retroreflektoren, wie Tripelspiegel, Tripelprismen oder linsenähnliche Ausführungen, eine spezielle Bauform ist beispielsweise das „Katzenauge“.
  • Schutzmaßnahmen (Wikipedia)
    Schutzmaßnahme steht für: eine Maßnahme gegen den elektrischen Schlag infolge gefährlicher Berührungsspannung, siehe Schutzmaßnahme (Elektrotechnik) Schutzleitungssystem im IT-Netz eine grenzüberschreitende zivilrechtliche Maßnahme zum temporären Schutz von Personen, siehe Verordnung (EU) Nr. 606/2013 (Schutzmaßnahmen-Verordnung) eine grenzüberschreitende strafrechtliche Maßnahme zum temporären Schutz von Personen, siehe Richtlinie 2011/99/EU über die Europäische Schutzanordnung eine Maßnahme der elektronischen Kriegsführung, siehe Elektronische Schutzmaßnahmen (EloSM) eine Maßnahme zum Schutz von Boden, Wasser und Luft im Pflanzenbau, siehe Schutzmaßnahmen im Integrierten Pflanzenbau eine Maßnahmen zu Abwehr sogenannter böser Kräfte, siehe Apotropaion Abstandsaktive Schutzmaßnahmen in der Militärtechnik Tatort: Schutzmaßnahmen, Fernsehfilm aus der Krimireihe Tatort Siehe auch: Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel mit Schutzmaßnahmen beginnt Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel Schutzmaßnahmen enthält Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel mit Schutzmaßnahme beginnt Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel Schutzmaßnahme enthält Schutz Protektion Protektor
  • Sicherheit (Wikipedia)
    Sicherheit bezeichnet allgemein den Zustand, der für Individuen, Gemeinschaften sowie andere Lebewesen, Objekte und Systeme frei von unvertretbaren Risiken ist oder als gefahrenfrei angesehen wird. Für Individuen und Gemeinschaften bezeichnet Sicherheit den Zustand des Nicht-bedroht-Seins der Freiheit ihrer ungestörten Eigenentwicklung in zweierlei Hinsicht: im Sinne des tatsächlichen (objektiven) Nichtvorhandenseins von Gefährdung – als Sicherheit im objektiven Sinne, sowie im Sinne der Abwesenheit von (subjektiver) Furcht vor Gefährdung – als Sicherheit im subjektiven Sinne. Der Begriff „Sicherheit“ umfasst innere wie äußere Sicherheit von Gemeinschaften und schließt – insbesondere im Fall von Staaten – die politische, militärische, ökonomische, soziale, rechtliche, kulturelle, ökologische, technische u. a. Sicherheiten in sich ein.
  • Straßenverkehr (Wikipedia)
    Der öffentliche Straßenverkehr findet auf allen Flächen statt, die durch Bundes-, Landes- oder Kommunalrecht der Allgemeinheit gewidmet sind (öffentlich rechtlicher Verkehrsraum). Auch nicht gewidmete Verkehrsflächen (tatsächlich oder bedingt öffentlicher Verkehrsraum) wie das Tankstellengelände, die der Allgemeinheit zu Verkehrszwecken offenstehen, werden hierunter zusammengefasst. Verkehrsteilnehmer ist jeder, der diese Flächen benutzt. Areale wie das Betriebs- oder Privatgelände, die durch Schranken oder andere bauliche Maßnahmen den allgemeinen Zugang ausschließen, zählen nicht zum öffentlichen Verkehrsraum. Die Straßenverkehrs-Ordnung, das Straßenverkehrsgesetz und die Fahrerlaubnis-Verordnung finden grundsätzlich auf diesen Flächen keine Anwendung. Zum Verkehrssystem Straßenverkehr gehören die Verkehrswege, Verkehrsmittel und weitere Einrichtungen wie Tankstellen, Parkplätze und Parkhäuser. Der Straßenverkehr wird durch Fußgänger, durch muskelkraftbetriebene Fahrzeuge (z. B. Fuhrwerke, Fahrräder) und durch Motorkraft bewegte Fahrzeuge (Kraftfahrzeuge) wahrgenommen. Staatliche Einrichtungen, wie das Kraftfahrt-Bundesamt, die Bundesanstalt für Straßenwesen, das Bundesamt für Güterverkehr oder die Polizei, überwachen den Verkehr und Gerichte geben Rechtssicherheit. Auch Pannenhilfen, Tankstellen, Werkstätten, Fahrschulen, Zubehörläden, Verkehrsclubs und Fachjournale sind wichtige Akteure. In den meisten Fällen ist die öffentliche Hand für das Straßennetz zuständig. Motorverkehrsmittel gehören hingegen meist Unternehmen oder Privatpersonen. Theoretische Modelle zur Beschreibung des Straßenverkehrsflusses sind beispielsweise das Fundamentaldiagramm sowie das Nagel-Schreckenberg-Modell.
  • Verkehr (Wikipedia)
    Verkehr ist die gezielte Ortsveränderung von Personen und materiellen Gütern sowie von Nachrichten, Informationen, Energie und Wasser auf dafür vorgesehenen Wegen. Gleichzeitig ist der Verkehr die Gesamtheit dieser Personen und Dinge, die sich auf den dafür vorgesehenen Wegen bewegen oder befördert werden. Bestimmte Verkehrsarten legen die Form der Bewegung (Transport), der Objekte (Entitäten) und des Verkehrssystems fest, z. B. Straßenverkehr, Personenverkehr, Güterverkehr, Nachrichtenverkehr, Individualverkehr, Verkehrsmittel oder Verkehrsweg.
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