gebana bringt die Barunuss als Novel Food nach Europa
Erst seit 2025 dürfen Barunüsse in der EU verkauft werden. Die Fair-Trade-Pionierin gebana bringt die proteinreiche Hülsenfrucht aus dem brasilianischen Cerrado auf direktem Weg nach Europa – wo sie bislang noch als echte Entdeckung gilt. Wer die Nüsse kauft, trägt direkt zum Erhalt eines der artenreichsten Ökosysteme der Welt bei.
Der „schwarze Diamant“ aus dem Cerrado
Die meisten Menschen haben noch nie von Barunüssen gehört – kein Wunder: Selbst in Brasilien sind sie noch ein Geheimtipp. In Europa gelten sie als sogenanntes Novel Food, das heißt, dass sie erst seit Kurzem zugelassen sind. In ihrer Heimat nennt man sie „Cumbaru“, also „schwarzer Diamant“, und genauso besonders ist auch ihr Ursprung: Sie wachsen wild im Cerrado, einer zwei Millionen Quadratkilometer großen Savannenlandschaft mit außergewöhnlicher Biodiversität, auf bis zu 25 Meter hohen Bäumen.
Viel Protein, wenig Fett
Es überrascht, dass Barunüsse bislang so unbekannt sind. Denn sie überzeugen nicht nur geschmacklich, sondern bringen auch ernährungsphysiologisch interessante Eigenschaften mit. Botanisch zählen sie zu den Hülsenfrüchten und enthalten im Vergleich zu Wal- oder Haselnüssen deutlich mehr Protein, dafür weniger Fett und mehr Ballaststoffe. Ein Nährwertprofil, das auch bei Sportler:innen gut ankommt. Geschmacklich erinnern sie an Erdnüsse mit Noten von Kaffee und Kakao, ihre dünne Schale kann mitgegessen werden. Grob gehackt passen sie auch gut ins Müsli oder Porridge und lassen sich ebenso zum Backen verwenden. gebana liefert die Barunuss in einer 500-Gramm-Packung, die bereits vor Ort in Brasilien abgefüllt wird. Das spart Verpackungsmaterial, vereinfacht Transport sowie Logistik und trägt dazu bei, die Lieferkette effizient zu halten.
Wild gesammelt statt angebaut
Barunüsse lassen sich nicht in Monokulturen anbauen, sondern sind vollständig auf das natürliche Ökosystem des Cerrado angewiesen. Sobald die Nüsse reif sind, fallen sie von selbst zu Boden und werden zwischen Juli und November von Sammler:innen aufgelesen. Für rund 130 Familien bilden die Barunüsse einen wichtigen Nebenverdienst, darunter auch indigene Gemeinschaften, die sich so zusätzliches Einkommen sichern. gebana arbeitet hierfür mit dem brasilianischen Verarbeiter Biodiver zusammen, der das Sammeln, Knacken und die Weiterverarbeitung der Nüsse in Brasilien organisiert. Die Barunuss steht beispielhaft für einen anderen Ansatz im Handel: eine bewusst fair gestaltete Lieferkette, die organisch wächst und bei der die Menschen vor Ort am wirtschaftlichen Erfolg beteiligt sind, sodass die Wertschöpfung im Ursprungsland bleibt.
Snack mit Wirkung
Der Cerrado gehört zu den artenreichsten Ökosystemen der Welt, steht jedoch zunehmend unter Druck: Für Soja-Anbau, Maisfelder und Viehzucht werden große Flächen gerodet. Weil Barunüsse wild gesammelt werden, entsteht ein wirtschaftlicher Anreiz, die Bäume stehen zu lassen – und damit die Landschaft langfristig zu bewahren. Erhältlich ist die Barunuss in der 500g-Packung im gebana Online-Shop: Bio-Barunüsse Brasilien 500 g gebana EU
Wir sind gebana – Pionierunternehmen des fairen Handels in der Schweiz. Was mit den Bananenfrauen und gerechten Bananen (=gebana) in den 1970er Jahren begann, ist heute ein Unternehmen mit rund 700 Mitarbeitenden weltweit. 96 Prozent davon in Ländern des Südens. Unsere Vision ist ein gerechterer und nachhaltigerer Welthandel. www.gebana.de
Firmenkontakt
gebana AG
Xenia Imbach
Ausstellungsstrasse 21
8005 Zürich
+ 41 44 518 09 29

http://www.gebana.de
Pressekontakt
modem conclusa gmbh
Manuela Jagdhuber
Dachauer Straße 38
80335 München
+49 89 746 308 31

http://www.modemconclusa.de
- Biodiversität (Wikipedia)
Biodiversität oder biologische Vielfalt ist ein Konzept der Biowissenschaften für die Vielfalt und Variabilität des Lebens in einem bestimmten Landschaftsraum oder in einem geographisch begrenzten Gebiet (beispielsweise Rasterzelle oder Land). Als wissenschaftlicher Fachbegriff setzt sich der Begriff aus drei Ebenen zusammen: Die genetische (häufig auch sichtbar unterscheidbare) Ebene umfasst die Zahl der Varianten innerhalb und zwischen Populationen von Organismen. Die Ebene der Artenvielfalt bezieht sich in der Regel auf die Anzahl der Arten oder Taxa. Die Ebene der Ökosysteme schließt die Vielfalt der Lebensräume wie Biotop, Biom oder Ökoregion mit ein. Nach Carl Beierkuhnlein ist Biodiversität ein Bewertungsmaßstab für die qualitative, quantitative und funktionelle Vielfalt des Lebens auf allen Organisationsebenen im untersuchten Gebiet. Damit ist sie ein wichtiges Kriterium für die Beurteilung der Schutzwürdigkeit eines Gebietes im Naturschutz, aber auch seiner nachhaltigen Bedeutung für den Menschen. Zu einem politischen Begriff wurde Biodiversität mit dem Abkommen über die biologische Vielfalt (Convention on Biological Diversity, CBD), das 1992 auf der UNCED in Rio de Janeiro ausgehandelt wurde. Dort einigte man sich auf folgende umfassende und weithin angenommene Definition:„Biologische Vielfalt“ [bedeutet] die Variabilität unter lebenden Organismen jeglicher Herkunft, darunter Land‑, Meeres‑ und sonstige aquatische Ökosysteme und die ökologischen Komplexe, zu denen sie gehören; dies umfasst die Vielfalt innerhalb der Arten und zwischen den Arten und die Vielfalt der Ökosysteme. - ernährung (Wikipedia)
Ernährung (von mittelhochdeutsch ernern, von althochdeutsch neren/nerian „genesen machen, heilen, retten, am Leben erhalten“) oder Nutrition (spätlateinisch nutritio ‚Ernährung‘, von lateinisch nutrire ‚nähren‘) ist die Aufnahme von organischen und anorganischen Stoffen durch Lebewesen, die in der Nahrung in fester, flüssiger, gasförmiger oder gelöster Form vorliegen. Mit Hilfe dieser Stoffe wird die Körpersubstanz der Lebewesen aufgebaut oder erneuert und der für alle Lebensvorgänge notwendige Energiebedarf gedeckt. Die Ernährung für Lebewesen lässt sich aufteilen in Ernährung des Menschen, Tierernährung und Pflanzenernährung sowie Ernährung der Pilze. - Fair Trade (Wikipedia)
Fairtrade oder Fair Trade steht für: eine soziale Bewegung, siehe Fairer Handel ein Gütesiegel für Waren, siehe Fair-Trade-Siegel Gesellschaften/Organisationen: World Fair Trade Organization, ein internationales Netzwerk Fairtrade Labelling Organizations International, ein internationaler Dachverband mit Sitz in Bonn European Fair Trade Association, eine Nichtregierungsorganisation mit Sitz in den Niederlanden Fairtrade Deutschland Fairtrade Österreich Siehe auch: Fair-Trade-Stadt - gebana (Wikipedia)
Die Bananenfrauen, initiiert von der Pfarrfrau und Thurgauer Grossrätin Ursula Brunner, waren eine Gruppe von Frauen in Frauenfeld (Schweiz), die unter der Prämisse der Gerechtigkeit einen Mehrpreis für Bananen zugunsten der Bananenproduzenten in Entwicklungsländern (besonders in Nicaragua) durchsetzten. Aus dieser Bewegung ging Ende der 1980er-Jahre der schweizerische Fairhandelsimporteur gebana hervor. - Hülsenfrucht (Wikipedia)
Als Hülsenfrüchte werden die charakteristischen Streufrüchte der Hülsenfrüchtler (Leguminosen, hier Körnerleguminosen) bezeichnet. In der Küche werden nicht die Früchte selbst, sondern die darin eingeschlossenen, bei der Nutzung meist luftgetrockneten, Samen als Hülsenfrüchte bezeichnet. Es existieren rund 13.000 Sorten. 90 % der in Deutschland verarbeiteten Hülsenfrüchte werden importiert. Nur auf 1,5 % der deutschen Ackerfläche werden Hülsenfrüchte angebaut. Sie bereichern die Biodiversität und die Fruchtfolge zur Bodenverbesserung durch ihre Fähigkeit, Stickstoff aus der Luft aufzunehmen. - Snack (Wikipedia)
Eine Zwischenmahlzeit ist eine kleine Mahlzeit zwischen den Hauptmahlzeiten Frühstück, Mittagessen oder Abendessen. Es gibt verschiedene Arten von Zwischenmahlzeit und je nach Region zum Teil unterschiedliche Bezeichnungen für sie.