In der Kombination sind Latino-Domains und Lat-Domains am effektivsten
Man muss sich das wie einen stillen Vorverkauf vorstellen. Noch ist der große Andrang nicht da, noch zirkulieren die wirklich begehrten Begriffe in den Kreisen von Experten. Namen wie salsa.latino, tienda.latino oder ritmo.latino wirken in diesem Moment weniger wie fertige Adressen als vielmehr wie Versprechen – Projektionsflächen für Marken, die erst noch entstehen.
Gerade darin liegt eine stille Dynamik. Denn viele Unternehmen, die seit Jahren Latino-Produkte verkaufen, haben ihre zentralen Begriffe nie als Marke geschützt. Kleine Labels, Musikvertriebe, Onlinehändler – sie alle haben oft aus pragmatischen Gründen darauf verzichtet. Das Geschäft lief auch ohne juristische Absicherung, getragen von Community, Vertrauen und gewachsenen Strukturen. Was lange kein Problem war, wird nun zu einem strategischen Faktor.
Diese Lücke beginnt sich zu öffnen – und sie schafft Möglichkeiten.
Zwischen dem 12. Mai und dem 11. Juni 2026 läuft die sogenannte Sunrise Period der Latino-Domains. Auf dem Papier ist sie ein exklusiver Raum für Markeninhaber. In der Praxis zeigt sich jedoch ein anderes Bild. Viele Akteure, die tief im Latino-Markt verwurzelt sind, stehen plötzlich außerhalb dieser formalen Ordnung, obwohl sie kulturell und wirtschaftlich längst dazugehören.
Hier entstehen neue Wege. Unternehmen wie die Secura GmbH (secura@domainregistry.de) haben erkannt, dass diese Phase nicht nur begrenzt, sondern auch gestaltet werden kann. Sie schlagen eine Brücke zwischen Idee und Berechtigung. Eine Marke, die gestern noch nicht existierte, wird von Secura GmbH angemeldet, im Trademark Clearinghouse hinterlegt und danach als Domain in der Sunrise Period registriert. Es ist ein leiser Wettlauf, der sich im Hintergrund abspielt – während viele noch abwarten, können Sie bereits handeln.
Mit dem 12. Juni 2026 verschiebt sich die Situation abrupt. Die General Availability beginnt, und mit ihr gilt das einfache Prinzip: Wer zuerst kommt, registriert zuerst. Aus Vorbereitung wird Geschwindigkeit. Wer sich früh positioniert und seine Wunschdomain bei Secura vor-registriert hat, startet nicht nur schneller, sondern auch mit strategischem Vorsprung.
Für jemanden, der Latino-Produkte weltweit vertreiben will, verändert sich damit die Ausgangslage grundlegend. Eine Domain ist nicht länger nur Infrastruktur. Sie wird zum kulturellen Signal. Wer eine Adresse wie salsaclub.latino aufruft, erwartet mehr als ein Sortiment – er erwartet Vertrautheit, Nähe, vielleicht sogar ein Stück Heimat. Gerade in der Diaspora, ob in Deutschland, den USA oder anderswo, entsteht aus dieser Erwartung eine emotionale Bindung. Der Kauf wird zur Verbindung.
Dabei wäre es zu kurz gedacht, Latino-Kultur allein über Musik zu definieren. Sie ist lediglich der sichtbarste Einstiegspunkt. Dahinter entfaltet sich ein vielschichtiges Geflecht aus Alltag, Erinnerung und Identität.
In den Küchen Lateinamerikas etwa liegt ein enormes Potenzial verborgen. Gewürze, Saucen, Zutaten – sie sind weit mehr als Produkte. Für viele Latinos im Ausland sind sie Erinnerungen in physischer Form. Mate, Dulce de leche oder Arepas transportieren Geschichten, die sich nicht allein über Geschmack erklären lassen. Kombiniert mit Rezepten, kulturellem Kontext oder persönlichen Narrativen entsteht daraus ein Angebot, das weit über klassischen E-Commerce hinausgeht.
Ähnlich verhält es sich im Bereich Mode und Lifestyle. Farben, Muster, Handwerk – Latino-Kultur ist visuell prägnant. Traditionelle Kleidung, handgefertigter Schmuck oder Accessoires tragen diese Ausdruckskraft nach außen. Sie sprechen nicht nur Latinos an, sondern auch ein internationales Publikum, das nach Authentizität sucht.
Literatur fügt dieser Welt eine andere Dimension hinzu. Autoren wie Gabriel García Márquez oder Isabel Allende stehen für eine kulturelle Tiefe, die weit über den Buchmarkt hinausreicht. Spanische oder portugiesische Bücher, zweisprachige Ausgaben oder kuratierte Boxen schaffen Räume für Identifikation. Hier geht es weniger um Masse als um Bedeutung.
Und dann ist da noch das Reisen. Es erweitert das Modell um eine emotionale Bewegung. Reisen nach Mexiko, Kolumbien oder Peru sind oft mehr als touristische Entscheidungen. Für viele sind sie Rückkehr oder Entdeckung zugleich. Aus dieser Perspektive entstehen Angebote, die Kultur erlebbar machen – Tanzreisen, Food-Touren, gemeinschaftlich organisierte Trips. Wenn solche Erlebnisse mit E-Commerce verknüpft werden, entsteht ein Ökosystem: Musik, Produkte und Erfahrungen greifen ineinander.
Auch im Bereich Beauty und Pflege zeigt sich diese Entwicklung. Natürliche Produkte, traditionelle Inhaltsstoffe, spirituelle Bezüge – sie verbinden Zeitgeist mit kultureller Tiefe. Selbst religiöse oder spirituelle Artikel finden hier ihren Platz, weil sie Teil des alltäglichen Lebens vieler Menschen sind.
Am Ende wird deutlich: Latino-Produkte bilden keinen engen Markt, sondern ein Netzwerk. Musik eröffnet den Zugang, Essen weckt Erinnerung, Mode schafft Sichtbarkeit, Literatur bringt Tiefe und Reisen setzt alles in Bewegung. Latino-Domain werden dabei zu digitalen Ankern dieser Welt.
Und genau hier beginnt die zweite Ebene: die Rolle der Lat-Domain.
Neben der Latino-Domain tritt mit der Lat-Domain eine kürzere, prägnantere Alternative auf. Während die Latino-Domain stark auf Identität und kulturelle Zugehörigkeit setzt, wirkt die Lat-Domain technischer, fast globaler. Sie ist knapper, schneller erfassbar, näher an klassischen Domainstrukturen. Für Marken, die international skalieren wollen oder eine breitere Zielgruppe ansprechen, kann die Lat-Domain daher attraktiver erscheinen.
Doch diese Kürze hat ihren Preis. Die Latino-Domain trägt eine emotionale Klarheit in sich, die die Lat-Domain nicht vollständig abbildet. Wer eine Latino-Domain nutzt, positioniert sich eindeutig innerhalb einer kulturellen Sphäre. Die Domain selbst wird zur Botschaft. Die Lat-Domain hingegen bleibt offener, flexibler – aber auch weniger spezifisch.
In der Praxis könnte sich daraus eine interessante Aufteilung ergeben. Die Latino-Domain für Marken, die bewusst auf kulturelle Nähe setzen, auf Community, Identität und emotionale Bindung. Die Lat-Domain für Plattformen, die stärker auf Skalierung, Internationalität und Markenabstraktion ausgerichtet sind. Beide Endungen konkurrieren nicht nur – sie ergänzen sich auch.
Diese Differenz spiegelt sich im Verhalten der Zielgruppe wider. Latinos weltweit suchen nicht nur Produkte, sondern Kontext. Eine Plattform, die Geschichten erzählt, Inhalte kuratiert und kulturelle Verbindungen herstellt, wird anders wahrgenommen als ein anonymer Shop. Die Domain entscheidet oft in Sekunden, ob diese Verbindung entsteht.
So entwickelt sich rund um die Latino-Domain mehr als nur ein Markt. Es entsteht ein Wettbewerb um kulturelle Relevanz. Wer früh handelt – sei es in der Sunrise Period mit Unterstützung eines Partners wie der Secura GmbH oder durch strategische Vorbereitung auf die General Availability – sichert sich nicht nur einen Namen, sondern eine Position im Kopf der Zielgruppe.
Man muss sich das wie einen stillen Vorverkauf vorstellen. Noch ist der große Andrang nicht da, noch zirkulieren die wirklich begehrten Begriffe unter den Latino-Domains frei im Raum, als hätten sie noch keinen festen Besitzer gefunden. Namen wie salsa.latino, tienda.latino oder ritmo.latino wirken in diesem Moment weniger wie fertige Adressen als vielmehr wie Versprechen – Projektionsflächen für Marken, die erst noch entstehen.
Gerade darin liegt eine stille Dynamik. Denn viele Unternehmen, die seit Jahren Latino-Produkte verkaufen, haben ihre zentralen Begriffe nie als Marke geschützt. Kleine Labels, Musikvertriebe, Onlinehändler – sie alle haben oft aus pragmatischen Gründen darauf verzichtet. Das Geschäft lief auch ohne juristische Absicherung, getragen von Community, Vertrauen und gewachsenen Strukturen. Was lange kein Problem war, wird nun zu einem strategischen Faktor.
Vielleicht hatten Sie einmal im Urlaub Gelegenheit, einem traditionellen Fischer zuzusehen. Er steht nicht unter Zeitdruck, seine Bewegungen wirken fast meditativ. Ein Netz allein würde er nie auswerfen. Stattdessen verteilt er mehrere, mit Erfahrung und Intuition, dorthin, wo Strömung, Tiefe und Verhalten der Fische es nahelegen. Er weiß: Der Fang ist kein Zufall, sondern das Ergebnis kluger Verteilung.
Im digitalen Raum ist diese Logik erstaunlich ähnlich. Sichtbarkeit entsteht nicht mehr durch eine einzelne Adresse, so stark sie auch sein mag. Sie entsteht durch Präsenz an mehreren Punkten – durch ein System von Zugängen, die unterschiedliche Bedürfnisse, Suchmuster und emotionale Erwartungen bedienen. Wer heute Reichweite aufbauen will, denkt nicht in isolierten Domains, sondern in Strategien.
Gerade im Kontext von Latino-Domain und Lat-Domain wird diese Parallele greifbar. Beide stehen nicht in einem einfachen „entweder-oder“, sondern entfalten ihren Wert im Zusammenspiel. Die Latino-Domain trägt eine klare kulturelle Codierung in sich. Sie spricht Menschen an, die nicht nur nach Produkten suchen, sondern nach Zugehörigkeit, nach Sprache, nach einem Gefühl von Vertrautheit. Wer auf eine Latino-Domain klickt, erwartet nicht nur Inhalt, sondern Kontext – eine Welt, die ihn versteht.
Die Lat-Domain dagegen funktioniert subtil anders. Sie ist kürzer, neutraler, beweglicher. Sie kann Brücken schlagen in Märkte, in denen kulturelle Spezifik nicht im Vordergrund steht, sondern Zugänglichkeit und Skalierbarkeit. Für internationale Kampagnen, für mobile Nutzung, für Marken, die sich bewusst breiter positionieren wollen, eröffnet sie einen anderen Zugang. Sie ist weniger ein Zuhause als ein Knotenpunkt.
Genau hier beginnt die eigentliche Strategie: nicht die Wahl zwischen Latino-Domain und Lat-Domain, sondern ihre Kombination. Wie die Netze des Fischers erfüllen sie unterschiedliche Funktionen. Eine Latino-Domain kann als emotionales Zentrum dienen – als Ort, an dem Marke, Storytelling und Community zusammenlaufen. Die Lat-Domain kann parallel Traffic aufnehmen, weiterleiten, testen, neue Zielgruppen erschließen oder als kompakte Kampagnenadresse fungieren.
Diese Mehrschichtigkeit hat noch einen weiteren Effekt. Sie schützt vor Abhängigkeit. Wer nur auf eine Domain setzt, macht sich verletzlich – gegenüber Wettbewerb, gegenüber Plattformdynamiken, gegenüber Veränderungen im Suchverhalten. Mehrere Domains dagegen schaffen Resilienz. Sie erlauben es, Inhalte zu variieren, Zielgruppen zu segmentieren und Marktreaktionen schneller aufzufangen.
Zugleich entsteht ein psychologischer Vorteil. Nutzer nehmen Marken, die über mehrere konsistente Zugangspunkte verfügen, als präsenter und relevanter wahr. Eine Latino-Domain signalisiert Nähe und kulturelle Kompetenz. Eine Lat-Domain signalisiert Modernität und Reichweite. Zusammen erzeugen sie ein Spannungsfeld, das Vertrauen und Aufmerksamkeit zugleich stärkt.
Am Ende geht es also nicht um Technik, sondern um Haltung. Der Fischer wirft seine Netze nicht wahllos aus. Er kennt sein Gewässer. Genauso sollte eine Domainstrategie nicht aus Zufall entstehen, sondern aus Verständnis für die eigene Zielgruppe. Latino-Domain und Lat-Domain sind Werkzeuge – und wie bei jedem Werkzeug entscheidet der Einsatz darüber, ob daraus ein zufälliger Fang oder ein nachhaltiger Erfolg wird.
Hans-Peter Oswald
https://www.domainregistry.de/latino-domains.html
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Secura GmbH ist ein von ICANN akkreditierter Registrar für Top Level Domains. Secura kann generische Domains registrieren, also z.B..com, .net etc. und darüber hinaus fast alle aktiven Länder-Domains registrieren.
2018 zählte die Secura GmbH bei dem Industriepreis zu den Besten. Secura gewann 2016 den Ai Intellectual Property Award „als Best International Domain Registration Firm – Germany“. Beim „Innovationspreis-IT der Initiative Mittelstand 2016“ wurde Secura als Innovator qualifiziert und wurde beim „Innovationspreis-IT der Initiative Mittelstand 2016“ im Bereich e-commerce auch als einer der Besten ausgezeichnet. Beim Innovationspreis-IT der Initiative Mittelstand 2012 und beim Industriepreis 2012 landete Secura GmbH unter den Besten. Beim HOSTING & SERVICE PROVIDER AWARD 2012 verfehlte Secura nur knapp die Gewinner-Nominierung.
Seit 2013 ist Secura auch bei den Neuen Top Level Domains sehr aktiv. Secura meldet Marken für die Sunrise Period als Official Agent des Trade Mark Clearinghouse an.
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Hans Peter Oswald
Frohnhofweg 18
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- .lat (Wikipedia)
LAT steht als Abkürzung für: Large Area Telescope, Teil des Fermi Gamma-ray Space Telescopes Latitude, Geographische Breite Lettland, als olympisches Länderkürzel Lietuvos Aukščiausiasis Teismas, Oberster Gerichtshof Litauens Linz Agro Trade, Marke für Kunstdünger, siehe LAT Nitrogen Linz Living Apart Together, eine Partnerschaftsform ohne gemeinsamen Haushalt Local Area Transport, ein Netzwerkprotokoll von DEC Lowest Astronomical Tide, niedrigst möglicher Gezeitenwasserstand Lufthansa Aviation Training GmbH, Trainingsdienstleister für Fluggesellschaften Kfz-Kennzeichen für Landkreis Lauterbach, Deutschland (auslaufend) Lat steht für: Lat (Zeichner), bekanntester malaysischer Zeichner und Karikaturist Lats, eingedeutschter Singular für die lettische Währung Lat ist der Familienname folgender Personen: Leoncio Leviste Lat (1917–2002), philippinischer römisch-katholischer Geistlicher und Weihbischof lat steht als Abkürzung für: Latein (ISO-639-Code) Siehe auch: Latt (Begriffsklärung) - Argentinien (Wikipedia)
Argentinien (spanisch [aɾxenˈtina], amtlich República Argentina) ist eine Republik im Süden Südamerikas. Sie grenzt im Süden und Westen an Chile, im Norden an Bolivien, im Nordosten an Paraguay und an Brasilien, im Osten an Uruguay und im Südosten an den Atlantischen Ozean. Der Landesname leitet sich von der lateinischen Bezeichnung für Silber – argentum – ab und stammt aus der spanischen Kolonialzeit, als man hier Edelmetalle zu finden hoffte. Bis zu seiner Unabhängigkeit 1816 war es Teil des spanischen Kolonialreiches. Politisch ist Argentinien eine präsidentielle Bundesrepublik, in der die einzelnen Provinzen weitreichende Kompetenzen haben. Laut der argentinischen Verfassung gelten neben República Argentina auch Provincias Unidas del Río de la Plata und Confederación Argentina als offizielle Bezeichnungen Argentiniens. Mit einer Fläche von knapp 2,8 Millionen km² ist Argentinien der achtgrößte Staat der Erde und der zweitgrößte des südamerikanischen bzw. der viertgrößte des amerikanischen Doppelkontinentes. Wegen seiner großen Nord-Süd-Ausdehnung hat das Land Anteil an mehreren Klima- und Vegetationszonen. Im Hinblick auf die Einwohnerzahl steht es mit rund 45 Millionen Einwohnern in Südamerika an dritter (nach Brasilien und Kolumbien) und in ganz Amerika an fünfter Stelle. Etwa ein Drittel der Bevölkerung konzentriert sich im Ballungsraum der Hauptstadt Buenos Aires, die als bedeutendes Kulturzentrum Amerikas gilt, in dem unter anderem der Tango Argentino seinen Ursprung hat. Weitere Ballungszentren bilden die Städte Córdoba, Rosario, Mar del Plata und Mendoza. Große Teile des trockenen und kalten Südens sind dagegen nur sehr dünn besiedelt. Bis etwa 1950 war Argentinien eines der reichsten Länder der Erde. Wirtschaftlich spielten traditionell die Landwirtschaft, Viehzucht und der Rohstoffabbau eine große Rolle, wenn auch heute der Dienstleistungssektor mit rund 60 % den größten Anteil am BIP ausmacht. Politisch und kulturell war das Land bis Mitte des 20. Jahrhunderts stark durch die Einwanderung aus Europa geprägt, vor allem aus Italien und Spanien. Die wichtigsten Etappen seitdem sind der Peronismus (1946–1955; 1973–1976), mehrere Militärdiktaturen … - Brasilien (Wikipedia)
Brasilien (portugiesisch Brasil, gemäß Lautung des brasilianischen Portugiesisch [bɾaˈziu̯] ), amtlich die Föderative Republik Brasilien, ist der Fläche nach der fünftgrößte und mit rund 203 Millionen Einwohnern der Bevölkerung nach der siebtgrößte Staat der Erde und der größte Staat der Südhemisphäre. Nach Fläche und Bevölkerung ist es auch das größte Land Südamerikas, von dessen Fläche es 47,3 Prozent einnimmt. Bis auf die Länder Chile und Ecuador hat Brasilien mit jedem anderen südamerikanischen Staat eine gemeinsame Grenze. Der Name Brasilien geht auf den portugiesischen Namen pau-brasil des Brasilholz-Baumes (Paubrasilia echinata) zurück. Gemäß einem „Sensationsfund“ sollen die Spuren menschlicher Besiedlung ca. 30.000 Jahre zurückreichen, nach der bislang geltenden Auffassung der Wissenschaft jedoch maximal 15.000 Jahre. Nach der europäischen Entdeckung Amerikas und der Aufteilung des südamerikanischen Kontinents durch den Vertrag von Tordesillas wurde Brasilien eine portugiesische Kolonie. Diese mehr als drei Jahrhunderte andauernde Kolonialzeit, in der Einwanderer verschiedenster Herkunft (als Siedler oder als Sklaven) nach Brasilien kamen, trug erheblich zur heutigen ethnischen Vielfalt Brasiliens bei. Nach der im Jahre 1822 erlangten staatlichen Unabhängigkeit, auf die eine Zeit der konstitutionellen Monarchie folgte, wurde das Land 1889 als Vereinigte Staaten von Brasilien zu einer Republik. Nach der Zeit der Militärdiktatur ab 1964 kehrte das Land 1985 zur Demokratie mit einem präsidentiellen Regierungssystem zurück. - Chile (Wikipedia)
Chile (deutsche Aussprache [ˈtʃiːlə] oder [ˈçiːle]; spanisch [ˈt͜ʃiˑle]; ), amtlich República de Chile (deutsch Republik Chile), ist ein Staat im Südwesten Südamerikas, der den westlichen Rand des Südkegels (Cono Sur) des Kontinents bildet. Chile erstreckt sich in Nord-Süd-Richtung zwischen den Breitengraden 17° 30′ S und 56° 0′ S. Somit beträgt die Nord-Süd-Ausdehnung rund 4200 Kilometer. In west-östlicher Richtung liegt Chile zwischen dem 76. und dem 64. westlichen Längengrad und besitzt eine Ausdehnung von durchschnittlich weniger als 200 Kilometern. Wegen dieser – durch seine Lage am Westhang der Andenkordillere bedingten – ungewöhnlichen Form wird Chile schon seit seiner Entdeckung häufig „das langgestreckte Land“ genannt. Das Land grenzt im Westen und Süden an den Pazifischen Ozean, im Norden an Peru (auf einer Länge von 160 Kilometern), im Nordosten an Bolivien (861 km) und im Osten an Argentinien (5308 km). Die Gesamtlänge der Landgrenzen beträgt 6329 Kilometer. Daneben zählen die im Pazifik gelegene Osterinsel (Rapa Nui), die Insel Salas y Gómez, die Juan-Fernández-Inseln (einschließlich der Robinson-Crusoe-Insel), die Desventuradas-Inseln sowie im Süden die Ildefonso-Inseln und die Diego-Ramírez-Inseln zum Staatsgebiet Chiles. Ferner beansprucht Chile einen Teil der Antarktis. Über die vollständig zu Chile gehörende Magellanstraße hat das Land Zugang zum Atlantischen Ozean. Der moderne souveräne Staat Chile gehört zu den wirtschaftlich und sozial stabilsten und wohlhabendsten Ländern in Südamerika. Es führt die lateinamerikanischen Nationen in Bezug auf menschliche Entwicklung, Wettbewerbsfähigkeit, Pro-Kopf-Einkommen, Globalisierung, Friedenszustand, wirtschaftliche Freiheit und geringes Korruptionsempfinden an. Nach Einschätzung der Weltbank ist Chile ein Schwellenland mit einem Nettonationaleinkommen im oberen Mittelfeld. Es hat auch einen hohen regionalen Stellenwert in Bezug auf die Nachhaltigkeit des Staates und die demokratische Entwicklung. Chile ist seit 2010 Mitglied der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Chile weist nach Kanada die niedrigste Mordrate in Amerika auf. Das Land ist Gründungsmitglied der … - Community (Wikipedia)
Community (englisch für „Gemeinde, Gemeinschaft“) steht für: Gemeinschaft, eine Gruppe von Menschen mit Zusammengehörigkeitsgefühl Online-Community, Internet-Gemeinschaft, Netzgemeinde Scientific Community, Wissenschaftsgemeinde Community (Wales), Verwaltungseinheit in Wales Community (Fernsehserie), US-amerikanische Sitcom (2009–2015) Community (Gewerkschaft), britische Gewerkschaft; vgl. den Artikel in der englischsprachigen Wikipedia Siehe auch: Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel mit Community beginnt Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel Community enthält Commune (Begriffsklärung) Kommunität (geistliche Gemeinschaft) - kulturelle Identität (Wikipedia)
Unter kultureller Identität versteht man das Zugehörigkeitsgefühl eines Individuums oder einer sozialen Gruppe zu einem bestimmten kulturellen Kollektiv. Dies kann eine Gesellschaft, ein bestimmtes kulturelles Milieu oder auch eine Subkultur sein. Identität stiftend ist dabei die Vorstellung, sich von anderen Individuen oder Gruppen kulturell zu unterscheiden, das heißt in einer bestimmten Anzahl gesellschaftlich oder geschichtlich erworbener Aspekte wie Sprache, Religion, Nation, Wertvorstellungen, Sitten und Gebräuchen oder in sonstigen Aspekten der Lebenswelt. Die individuellen Weltanschauungen, die eine kulturelle Orientierung prägen, sind heterogen und können durchaus auch zueinander im Widerspruch stehen. Kulturelle Identität entsteht also aus der diskursiven Konstruktion des „Eigenen“, die durch den Gegensatz zu einem wirklichen oder bloß vorgestellten „Anderen“ hervorgerufen wird. Dieser Vorgang ist stark von Gefühlen geprägt, wobei das Eigene ein Sicherheits-, Geborgenheits- und Heimatgefühl vermittelt. Gegenüber dem „Anderen“ oder dem „Fremden“, das oft erst im Prozess der Bildung von Identität als solches definiert wird (Othering), kann sich Nichtwahrnehmung, Verunsicherung, Abneigung und sogar Hass entwickeln. Wenn eine Gruppe Unterdrückung, Ausbeutung, Ausgrenzung oder Diskriminierung erleidet, kann ihr die kollektive Identität ein Potenzial zur Selbstbehauptung verschaffen. Dagegen drückt sich vor allem in traditionalen Gesellschaften die kulturelle Identität in einer unhinterfragten Identifikation mit der bestehenden Ordnung aus. Kulturelle Identität setzt nach George Herbert Mead die Bereitschaft voraus, die Haltung der eigenen Gruppe zu verinnerlichen, die Normen und Werte der Gemeinschaft auch gegen sich selbst zu richten und eine Verantwortung, die das Kollektiv formuliert, „auf seine eigenen Schultern zu laden“ und sich gegenüber den anderen Gemeinschaftsmitgliedern zu verpflichten. In diese kulturelle Identität wird das Individuum durch Sozialisation bzw. Enkulturation eingebunden. Alle Konzepte kultureller Identität sind zwangsläufig mit Inkohärenzen verbunden, je nachdem ob nationale, regionale, ethnische, sprachliche, religiöse, sexuelle … - lateinamerika (Wikipedia)
Lateinamerika (spanisch América Latina bzw. Latinoamérica, portugiesisch América Latina) ist ein politisch-kultureller Begriff, der dazu dient, die spanisch- und portugiesischsprachigen Länder Amerikas von den englischsprachigen Ländern Amerikas abzugrenzen (→ Angloamerika). In der heute üblichen Definition des Begriffs werden zu Lateinamerika nur die Länder gezählt, in denen das Spanische oder das Portugiesische vorherrscht. Dazu gehören Mexiko, Zentralamerika (ohne Belize), die spanischsprachigen Gebiete der Karibik sowie die Länder Südamerikas (ohne Guyana, Suriname und Französisch-Guayana). Die Länder Lateinamerikas haben zusammen eine Fläche von etwa 20 Millionen km², und die Bevölkerung umfasst rund 650 Millionen Menschen (Stand 2019). Der Wortteil Latein- bezieht sich auf das Lateinische als Ursprung der romanischen Sprachen. Im wörtlichen Sinn gehören demnach auch Länder und Gebiete zu Lateinamerika, in denen Französisch gesprochen wird (siehe Karte rechts). Dieses Verständnis hat sich im deutschen Sprachraum jedoch nicht allgemein durchgesetzt. Ferner existieren weitere abweichende Definitionen, die auf einen relativ willkürlichen Ursprung des Terminus hindeuten (siehe unten). - Latina (Wikipedia)
Latina steht für: weibliche Person lateinamerikanischer Herkunft, siehe Latino lingua Latina, Eigenbezeichnung der lateinischen Sprache, siehe Latein Beatriz Galindo (1465–1535), genannt La Latina, spanische Humanistin und Lehrerin am Hofe Isabella der Katholischen Latina, Fernsehsender in Peru, siehe Latina Televisión Latina (Gattung), eine Hautflüglergattung Geografie: Latina (Latium), Hauptstadt der italienischen Provinz Latina Provinz Latina, Region Latium, Italien Latina (Madrid), Stadtbezirk der spanischen Hauptstadt Villa Latina, Gemeinde in der Provinz Frosinone, Italien Gebäude: Latina (Schule), älteste Schule der Franckeschen Stiftungen Kernkraftwerk Latina, abgeschaltetes italienisches Kernkraftwerk Siehe auch: Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel Latina enthält Latino (Begriffsklärung), Ladina - Latino (Wikipedia)
Latino oder weiblich Latina bezeichnet eine Person lateinamerikanischer Herkunft. Diese Kurzform des spanischen Wortes Latinoamericano („Lateinamerikaner“) wird vor allem im angloamerikanischen Bereich für US-Bürger benutzt, die selbst oder deren Vorfahren aus Lateinamerika stammen und deren Muttersprache meist Spanisch oder Portugiesisch ist. In den USA wird der Ausdruck häufig synonym zur Bezeichnung der Gruppe der Hispanics gebraucht – jedoch sind Latinos nur ein Teil der hispanischen Bevölkerungsgruppe der USA, während die in den USA lebenden Brasilianer sich zwar als Latinos, nicht aber als Hispanics verstehen. - Mexiko (Wikipedia)
Mexiko (spanisch México [ˈmexiko], in Spanien auch Méjico, Nahuatl Mexihco [meː'ʃiʔko]; amtlich Vereinigte Mexikanische Staaten, spanisch Estados Unidos Mexicanos) ist eine Bundesrepublik in Nordamerika. Sie umfasst 31 Bundesstaaten und die Bundeshauptstadt Mexiko-Stadt. Im Norden grenzt Mexiko an die Vereinigten Staaten von Amerika, im Süden und Westen an den Pazifischen Ozean, im Südosten an Guatemala, Belize und an das Karibische Meer, im Osten an den Golf von Mexiko. Mit einer Gesamtfläche von fast zwei Millionen Quadratkilometern ist Mexiko der fünftgrößte Staat auf dem amerikanischen Doppelkontinent, global liegt der Staat an vierzehnter Stelle. Weltweit liegt Mexiko mit einer Bevölkerungszahl von über 130 Millionen Menschen auf Platz elf und ist der einwohnerreichste spanischsprachige Staat. - Südamerika (Wikipedia)
Südamerika ist der südliche Teil des amerikanischen Doppelkontinentes, hat eine Bevölkerungszahl von über 441 Millionen Menschen und ist mit einer Fläche von 17.843.000 km² die viertgrößte kontinentale Landfläche der Erde. Südamerika ist im Osten vom Atlantischen Ozean und im Westen vom Pazifischen Ozean umgeben. Die Insel Feuerland an der Südspitze Südamerikas wird durch die Drakestraße vom Nachbarkontinent Antarktika getrennt. Etwas südlich Feuerlands liegt Kap Hoorn, bei welchem Atlantik und Pazifik aufeinandertreffen. Nach Norden hin besteht eine Verbindung über die Landenge von Panama nach Nordamerika. - Zielgruppe (Wikipedia)
Unter einer Zielgruppe (englisch target audience) versteht man im Marketing eine bestimmte Menge von Marktteilnehmern, die homogener auf kommunikationspolitische Maßnahmen reagieren als der gesamte Markt. Die Grundlage zur Zielgruppenfindung nach jeweils relevanten Merkmalen ist die Marktsegmentierung. Als Zielgruppe kann jede Art von Anspruchsgruppe gelten, neben Verbrauchern auch Großhändler oder Meinungsführer. In der Sozialen Arbeit werden unter Zielgruppen diejenigen Personen gefasst, an die sich eine bestimmte Maßnahme oder ein bestimmtes Angebot richtet. Das können Einzelpersonen, Familien oder Gruppen sein, die ihren Unterstützungswunsch selbst formulieren oder die durch Dritte (Institutionen o. ä.) als hilfebedürftig eingestuft werden.