Ob KMU oder Konzern: Die meisten Krisen sind hausgemacht!

Ob KMU oder Konzern: Die meisten Krisen sind hausgemacht!

Das Hinauszögern von Entscheidungen ist oft der Grund für Krisen (Bildquelle: iStock / BongkarnThanyakij)

Insolvenzen oder gar Pleiten kommen selten aus dem Nichts. Im Gegenteil: Sie entwickeln sich meist über einen längeren Zeitraum hinweg. Zu den bekannten Ursachen solcher Fehlentwicklungen zählen fehlende Planung, Entscheidungen aus dem Bauch heraus und verzögerte Korrekturen. Dabei gibt es keinen Unterschied zwischen Konzernen und KMUs. Gerade das Hinauszögern notwendiger Maßnahmen ist es, das nicht selten zu einer Krise führt.

Stimmungsbarometer:unverb. KI-Analyse*

In der Regel werden als Begründung für solche Krisen äußere Umstände – wie Marktveränderungen, Konjunkturschwäche oder Wettbewerbsdruck – angeführt. Doch die Ursache liegt oft in den internen Strukturen: Warnsignale werden zwar erkannt, notwendige Entscheidungen dagegen zu lange hinausgezögert. Untersuchungen belegen das: Es mangelt es nicht selten an strukturierter Planung, aktuellen Kennzahlen und klaren Steuerungsinstrumenten. Schrittweise verschärfen sich Fehlentwicklungen dadurch, während Chancen hingegen ungenutzt bleiben, was wiederum den Handlungsspielraum kontinuierlich sinken lässt. Experten betonen daher immer wieder, dass gerade das Zögern bei notwendigen Maßnahmen Krisen verlängert, verteuert und im schlimmsten Fall erst entstehen lässt. „In der Luftfahrt sieht es dagegen anders aus. In kritischen Situationen haben Piloten keine Zeit für langes Zögern. Entscheidungen müssen oft innerhalb von Sekunden getroffen werden, denn Menschenleben und hohe Sachwerte stehen auf dem Spiel. Genau darin liegt eine wichtige Erkenntnis, die auch Unternehmen für sich nutzen sollten“, rät der ehemalige Flugkapitän und heutige Unternehmensberater Bruno Dobler.

Fehlerketten entstehen sowohl in Konzernen als auch in KMU durch unklare Kommunikation, hohen Druck sowie knappe Ressourcen wie Zeit und Personal. Das führt zu Stress – nicht nur bei den Mitarbeitern, sondern auch bei den Unternehmensverantwortlichen. Doch gerade sie müssen einen kühlen Kopf bewahren, um vorausschauende Entscheidungen zu treffen. In Aktionismus zu verfallen, hilft in solchen Fällen niemandem. In seinem Vortrag „Rechtzeitig entscheiden heißt sicher landen“ zeigt der Schweizer Keynote-Speaker Bruno Dobler, wie eine saubere Entscheidungsfindung funktioniert: Führungskräfte stellen die richtigen Fragen, bewerten Optionen strukturiert und erkennen Chancen, wodurch sie schneller entscheiden können. Der Schweizer hat bereits während seiner Zeit als Pilot Unternehmen gegründet und verfügt über umfassendes Wissen, das er als ehemaliger Flugkapitän, früherer Aufsichtsrat der Zürcher Kantonalbank und aktiver Unternehmensberater erworben hat. Die Grundlage seines unternehmerischen Handelns sind die Erkenntnisse besonders in der Luftfahrt, in der entschlossenes Handeln die Sicherheit an Bord garantiert.

Aus dieser Cockpit-Logik leitet Dobler ein klares Führungsprinzip ab: Orientierung entsteht nicht durch Abwarten – und schon gar nicht unter Druck. Sie entsteht durch klare Zuständigkeiten, präzise Kommunikation und rechtzeitige Entscheidungen. Entschlüsse mit absehbaren Folgen werden in Unternehmen jedoch oft aus Angst vor Fehlern oder aufgrund unklarer Verantwortlichkeiten hinausgezögert. Professionelles Entscheiden, wie es Piloten lernen und regelmäßig trainieren, bedeutet, Optionen frühzeitig zu prüfen, sauber abzuwägen und dann konsequent zu handeln. „Eine Entscheidung ist oft lebensverändernd und sollte daher gut überlegt sein, auch wenn man unter enormem Stress steht. Nur wer das beherzigt, wird seine Entscheidungen weder beruflich noch privat bereuen“, sagt der ehemalige Flugkapitän und Unternehmensberater.

Bruno Dobler ist eine faszinierende Persönlichkeit mit einer facettenreichen Karriere, die von seinen Erfahrungen als Verkehrspilot bei der Swiss bis zu den Leistungen als CEO und Mitglied verschiedener Verwaltungsräte reicht – wie etwa als Aufsichtsrat bei der Zürcher Kantonalbank. Während sich seine Kollegen auf ihre akademische Laufbahn konzentrierten, sammelte Dobler als Ausbilder von Militärpiloten in Uganda, Irak und Indonesien wertvolle Erfahrungen. Seine Leidenschaft für die Fliegerei führte zur Gründung der Horizon Swiss Flight Academy, wo er sein Wissen an angehende Verkehrspiloten weitergab.

Auf seine Zeit als Chefpilot der Crossair folgte eine politische Karriere, in der Dobler die Bürgerinnen und Bürger im Zürcher Kantonsrat vertrat. Als Flugkapitän der Swiss und CEO von Helvetic Airways setzte er seine Erfahrung und sein Know-how in der Luftfahrtbranche ein, um komplexe wirtschaftliche Herausforderungen erfolgreich zu meistern und strategische Neuausrichtungen voranzutreiben. Als Mitglied des Präsidiums der Zürcher Kantonalbank trug Dobler mit seinen Kollegen zur Sicherheit des Finanzsektors bei.

Neben seinen beruflichen Verpflichtungen ist Dobler als Coach und Mentor tätig und gibt seine umfangreichen Erfahrungen und Einsichten aus der Luftfahrt und dem Geschäftsleben an Führungskräfte und Teams weiter. Seine Erkenntnisse aus der Fliegerei überträgt Bruno Dobler in seinen international gefragten Vorträgen auf die Wirtschaft, aber auch auf das private Leben. Trotz seiner beeindruckenden Karriere schätzt Dobler die Natur und verbringt gerne Zeit in Andermatt, Schweiz, wo er ständig auf der Suche nach neuen Entdeckungen ist.

Kontakt
Keynote Speaker & Coach
Bruno Dobler
Gotthardstraße 22
6490 Andermatt
+41 (0) 79 725 51 98
f2d3017e8a9d99f7c87506f97079f1947ad96e32
https://www.dobler.ch

Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • Druck (Wikipedia)
    Druck steht für: Druck (Physik), eine physikalische Größe eine geistige Belastung, siehe Stress Druck (Webserie), deutsche Jugend-Webserie in der Reproduktionstechnik: ein Produkt der Reproduktionstechnik, siehe Druckerzeugnis ein Reproduktionsverfahren, siehe Drucktechnik eine Reproduktion eines Gemäldes, siehe Kunstdruck ein gedrucktes Buch, siehe Buchdruck die deutsche Version des Liedes Surface Pressure Personen: Charles Druck (1900–1959), französischer Autorennfahrer argentinischer Abstammung Wilhelm Druck (1916–1974), niedersächsischer Landtagsabgeordneter Siehe auch: Drucker Druk Gruppendruck oder Gruppenzwang
  • Entscheidung (Wikipedia)
    Unter Entscheidung versteht man die Wahl einer Handlung aus mindestens zwei vorhandenen potenziellen Handlungsalternativen unter Beachtung der übergeordneten Ziele. Mit der Evaluation der Konsequenzen von Entscheidungen befasst sich die Entscheidungstheorie.
  • ressourcen (Wikipedia)
    Eine Ressource [ʀɛˈsʊʀsə] (französisch la ressource [ʀəˈsuʀs], deutsch ‚Mittel, Quelle‘ von lateinisch resurgere ‚hervorquellen‘) ist Mittel, Gegebenheit wie auch Merkmal bzw. Eigenschaft, um Ziele zu verfolgen, Anforderungen zu bewältigen, spezifische Handlungen zu tätigen oder einen Vorgang zielgerecht ablaufen zu lassen. Eine Ressource kann ein materielles oder immaterielles Gut sein. In Betriebswirtschaft, Volkswirtschaft und Organisationen werden darunter meist Betriebsmittel, Geldmittel, natürliche Ressourcen (Boden, Rohstoffe, Energie) oder Personen und (Arbeits-)Zeit verstanden, in der Psychologie auch Fähigkeiten, persönliche Eigenschaften oder eine geistige Haltung, in der Soziologie auch Bildung, Gesundheit, Prestige und soziale Vernetzung. In psychologischen und psychosozialen Handlungsfeldern werden häufig auch die Begriffe „Stärken“ oder „Kraftquellen“ benutzt.
  • Schweiz (Wikipedia)
    Die Schweiz (schweizerdeutsch Schwiz, französisch [sɥis(ə)], italienisch [ˈzvitːsera], rätoromanisch [ˈʒviːtsrɐ] oder [ˈʒviːtsʁɐ], lateinisch Helvetia), amtlich Schweizerische Eidgenossenschaft (schweizerdeutsch Schwizerischi Eidgnosseschaft, französisch Confédération suisse, italienisch Confederazione Svizzera, rätoromanisch , lateinisch Confoederatio Helvetica), ist ein föderalistischer, demokratischer Staat in Mitteleuropa. Er grenzt im Norden an Deutschland, im Osten an Österreich und Liechtenstein, im Süden an Italien und im Westen an Frankreich. In der Schweiz wohnen 9'104'063 Menschen auf 41'291 Quadrat­kilometern (30. September 2025). Mit einem Anteil von 27,6 Prozent an Einwohnern ohne Schweizer Bürgerrecht gehört die Schweiz zu den Ländern Europas mit dem höchsten Anteil. Der Staat zählt mit 220 Einwohnern pro Quadratkilometer zu den dichter besiedelten Staaten Europas, wobei sich die Bevölkerung im Mittelland, der Beckenzone zwischen Jura und Alpen, sowie im südlichen Tessin konzentriert. Die acht grössten Städte respektive Wirtschaftszentren sind Zürich, Genf, Basel, Lausanne, Bern, Winterthur, Luzern und St. Gallen. Der Staat hat Anteil an vier Sprachräumen: dem deutschen in der Deutschschweiz, dem französischen in der Romandie, dem italienischen in der italienischen Schweiz und dem rätoromanischen in der rätoromanischen Schweiz (in Teilen des Kantons Graubünden). Deutsch, Französisch und Italienisch sind die Amtssprachen des Bundes; nur im Verkehr mit rätoromanisch sprechenden Personen ist auch Rätoromanisch Amtssprache des Bundes. Alle vier Sprachen sind Landessprachen auf Bundesebene. Im deutschen und italienischen Sprachgebiet werden im Alltag Dialekte gesprochen; in der französischen und in der rätoromanischen Sprachregion dominieren die Standardsprachen. Um keine der Landessprachen zu bevorzugen, lautet das Landeskennzeichen «CH», die Abkürzung der lateinischen Bezeichnung Confoederatio Helvetica. Die Schweizerische Eidgenossenschaft ist ein Bundesstaat, der aus 26 teilsouveränen Kantonen besteht. Sitz der Regierung und des Parlaments ist die Bundesstadt Bern. Die Schweiz gilt als Willensnation; nationale Identität und der Zusammenhalt der …
Werbung
connektar.de