Die Melitta Manufaktur aus Bremen ist „ Röster des Jahres 2026„. Die Auszeichnung wird jährlich vom crema Magazin vergeben und gilt als eine der renommiertesten Ehrungen der deutschsprachigen Kaffeeszene. Eine unabhängige Fachjury bewertet dabei über mehrere Testbestellungen im Jahresverlauf die Bezugsquellen des Rohkaffees, das Nachhaltigkeitsengagement, Umfang und Qualität des Sortiments sowie Kundenservice und Liefergeschwindigkeit.
Nach zwei Jahren in Folge, in denen der Titel nach Berlin ging, gewinnt 2026 die Specialty-Coffee-Manufaktur des Bremer Traditionsunternehmens Melitta.
„Wir sind wahnsinnig stolz, dass ihr uns ausgezeichnet habt, dass ihr uns gesehen habt und unsere Leistung anerkennt“, sagt Nicole Böhmke, Expertin für Coffee Competence and Training bei Melitta. „Das zeigt, dass wir Vieles richtig machen und diesen Weg werden wir weiter verfolgen.“
Die Melitta Manufaktur wurde 2020 in einer kleinen Lagerhalle nahe des Melitta-Hauptwerks in Bremen gegründet, nachdem ein kleines Team seit 2018 das Projekt aufgebaut hatte. Ein vierköpfiges Team unter Leitung von Sven Bosma röstet dort in kleinen Chargen Spezialitätenkaffees, die unabhängig von den Anforderungen der Großproduktion entwickelt werden. Für die Rohkaffee-Auswahl verkostet das Team jährlich zahlreiche Muster internationaler Spezialitätenhändler, bevor eine Entscheidung fällt.
Auch beim Nachhaltigkeitsengagement punktete Melitta: Seit 2013 laufen mehrjährige Community-Projekte in den Ursprungsländern, unter anderem mit der Kinderrechtsorganisation Plan International. Das Unternehmen hat sich zudem per SBTi-Verpflichtung zu Emissionsreduktion und Net-Zero-Zielen verpflichtet und engagiert sich besonders für Frauen und Mädchen in den Anbauregionen.
Das Sortiment reicht von zugänglichen Specialty Coffees für Einsteiger bis zu limitierten Microlots und Sondereditionen. Melitta ist langjähriger Röstkaffee-Partner der SCA Germany und unterstützt die deutschen Kaffee-Meisterschaften; die Wettbewerbskaffees für verschiedene Wettbewerbe (wie z.B. Brewers Cup) werden in der Melitta Manufaktur geröstet.
Mit der Auszeichnung „Röster des Jahres 2026″ würdigt das crema Magazin diese Entwicklung und die Arbeit des gesamten Teams.
„Die Melitta Manufaktur hat unsere Jury rundum überzeugt, mit exzellenten Röstungen, einer mutigen Rohkaffee-Auswahl und echtem Herzblut für Nachhaltigkeit. Dass es in diesem Jahr die Specialty-Manufaktur eines der großen Röster geschafft hat, zeigt: Großartiger Specialty Coffee kennt keine Unternehmensgröße“, so die Jury des crema Magazins.
Das crema Magazin ist das führende Fachmagazin für Kaffeekultur im deutschsprachigen Raum. Seit über 15 Jahren bietet crema seinen Lesern fundierte Informationen, spannende Reportagen und praktische Tipps rund um das Thema Kaffee. Mit unabhängigen Tests und Bewertungen setzt das crema Magazin Maßstäbe in der Branche und genießt hohe Anerkennung bei Experten und Kaffeeliebhabern. Ob Kaffeeröster, Barista oder Genießer – crema ist die erste Adresse für alle, die mehr über Kaffee erfahren möchten.
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- auszeichnung (Wikipedia)
Auszeichnung steht für: Auszeichnung (Ehrung), damit verbunden eine Würdigung und Anerkennung besonderer Verdienste kurz für Preisauszeichnung, rechtlich geregelte Kennzeichnung von Waren und Dienstleistungen mit ihrem Kaufpreis Prädikat (Qualität), Kennzeichnung eines Produktes für die Erfüllung bestimmter Anforderungen Schriftauszeichnung, Hervorheben einzelner Wörter oder Wortfolgen staatliche Auszeichnung, österreichisches Recht, das Staatswappen zu führen Mit Auszeichnung steht für: beste Notenstufe bei einer akademischen Prüfung, siehe Dissertation #Bewertungsstufen einer Dissertation guter Notendurchschnitt bei der österreichischen Reifeprüfung, siehe Matura Vorzug (Schule), wenn der Notendurchschnitt im österreichischen Jahreszeugnis unter 1,5 liegt Siehe auch: Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel mit Auszeichnung beginnt Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel Auszeichnung enthält Ausgezeichnet! (Nachschlagewerk) Titel (Begriffsklärung) - Barista (Wikipedia)
Barista ist eine Person im Gastgewerbe, die in einer Espressobar oder einem Café für die Zubereitung des Kaffees verantwortlich ist. Barista (m., f.) ist das italienische Wort für Barkeeper (Theker), der Plural lautet baristi (m.) bzw. bariste (f.). Der Begriff wurde zunächst ins Englische übernommen, wobei die Bedeutung sich leicht verschob. Während ein Barista in Italien alle Arten von Getränken serviert, wird hiermit im englischen Sprachraum jemand bezeichnet, der – vornehmlich in Coffeeshops – Getränke auf der Basis von Espresso zubereitet und serviert. Mit dieser Bedeutung wurde der Begriff schließlich auch in den deutschen Wortschatz übernommen. Oft beherrscht ein Barista auch die „Latte Art“, wobei beim Eingießen der aufgeschäumten Milch in den Espresso ein Cappuccino mit Muster entsteht. Für sein Tätigkeitsfeld benötigt ein Barista Kenntnisse in Bezug auf Kaffeesorten, Kaffeeröstung, die Bedienung und Wartung der Espressomaschinen sowie Kaffeemahlwerke, das Aufschäumen von Milch und anderes. Diese Kenntnisse können in entsprechenden Kursen erworben werden. - Bremen (Wikipedia)
Die Stadtgemeinde Bremen ist die Hauptstadt des Landes Freie Hansestadt Bremen (kurz ebenfalls „Bremen“, , regional [ˈbʁeːm]). Die Stadt Bremen ist hinsichtlich der Bevölkerungszahl (ca. 580.000 Einwohner) die zehntgrößte Stadt in Deutschland. Sie gehört zur europäischen Metropolregion Nordwest (diese hat rund 2,8 Millionen Einwohner), einer von insgesamt elf Europäischen Metropolregionen in Deutschland. Das Stadtbremische Überseehafengebiet Bremerhaven ist eine Exklave der Stadt Bremen innerhalb von Bremerhaven. Das Bremer Rathaus und der steinerne Bremer Roland stehen seit dem Jahr 2004 auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes. - crema Magazin (Wikipedia)
Das crema Magazin ist eine deutschsprachige PR- und Special-Interest-Zeitschrift, die sich an Kaffeeliebhaber, Baristas, Röster sowie an die Gastronomie- und Hotelleriebranche richtet. Sie erscheint seit Oktober/November 2007 im Münchner BT-Verlag zweimonatlich in gedruckter Form sowie digital als ePaper. - Espresso (Wikipedia)
Espresso [ˌɛsˈpʀɛso] ist eine aus Mailand stammende Kaffeezubereitungsart, bei der heißes Wasser mit hohem Druck durch sehr fein gemahlenes Kaffeemehl aus gerösteten Kaffeebohnen gepresst wird. Das Verfahren ergibt einen konzentrierten Kaffee, auf dem sich eine dichte, haselnussbraune Schaumschicht – die Crema – befindet, die zu seinem Aroma beiträgt. Durch die starke Röstung enthält das Kaffeemehl für Espresso weniger Koffein als eine gleiche Menge Kaffeemehl für Filterkaffee. Entsprechend ist bei den typischen Portionsgrößen auch die Koffeinmenge pro Tasse Espresso geringer als pro Tasse Filterkaffee. Lediglich die Konzentration von Koffein ist höher, da bei der Zubereitung weniger Wasser verwendet wird (typischerweise 25–30 ml Wasser beim Espresso, jedoch 125 ml beim Filterkaffee). Espresso wird meistens in kleinen dickwandigen und idealerweise vorgewärmten Tassen mit ungefähr 40 ml Fassungsvermögen serviert. Manchmal und auf Wunsch wird Espresso auch in einem Glas serviert, diese Zubereitungsweise wird Caffè in vetro ‚Kaffee im Glas‘ genannt. Er wird oft gesüßt, aber auch ungesüßt getrunken. Espresso ist die häufigste Zubereitungsart für Kaffee in Südeuropa, insbesondere in Italien, Spanien, Portugal und Frankreich. In diesen Ländern erhält man einen Espresso, wenn man „Kaffee“ bestellt: italienisch Caffè, französisch Café, spanisch Café, portugiesisch Café, griechisch καφές, bulgarisch кафе, kroatisch Kava. In der Schweiz wird meist Espresso zubereitet, in der Deutschschweiz am häufigsten als Espresso lungo (deutsch Café crème: Verlängerter, Kaffee), in der Westschweiz und der italienischsprachigen Schweiz als normaler Espresso. In Österreich, speziell in Wien, wird der Espresso auch als Mokka oder Kleiner Schwarzer bezeichnet. Die Bezeichnung „Mokka“ wurde früher für den mit Karlsbader Kanne gefilterten schwarzen Kaffee verwendet und seit dem Aufkommen der Espressomaschinen auf diese Variante des kurzen schwarzen Kaffees erweitert. - Filterkaffee (Wikipedia)
Ein Kaffeefilter ist ein Filter, der bei der Zubereitung von Kaffee verhindert, dass Kaffeemehl mit in das aufgebrühte Getränk gelangt. Es gibt sie als Dauerfilter aus Porzellan oder Metall, sowie als Einwegfilter aus Filterpapier, das in einen Halter gelegt wird. Kaffee, der mittels eines Kaffeefilters zubereitet wurde, wird als Filterkaffee bezeichnet. - Kaffee (Wikipedia)
Kaffee (Standardaussprache in Deutschland: [ˈkafeː]; in Österreich und in der Schweiz: [kaˈfeː] ; umgangssprachlich in Norddeutschland auch [ˈkafə] ; von arabisch قهوة qahwa für „anregendes Getränk“) ist ein je nach Röstgrad braunes bis schwarzes, psychotropes, diuretisch wirkendes, coffeinhaltiges Getränk, das aus gerösteten und gemahlenen Kaffeebohnen, den Samen der Kaffeepflanze, und heißem bzw. kaltem Wasser hergestellt wird. Röst- und Mahlgrad variieren je nach Zubereitungsart. Kaffee enthält das Vitamin Niacin. Die Bezeichnung „Bohnenkaffee“ bedeutet nicht, dass der Kaffee noch ungemahlen ist, sondern bezieht sich auf die Reinheit des Produkts (arabisch bunn بن „Kaffeebohnen“, amharisch ቡና bunaa „Kaffee“) und dient der Unterscheidung von Ersatzkaffee (aus Zichorien, Gerstenmalz usw.). Kaffee ist ein Genussmittel. Die Kaffeebohnen werden aus Steinfrüchten verschiedener Pflanzenarten aus der Familie der Rubiaceae gewonnen. Die beiden wichtigsten Arten der Kaffeepflanze sind Coffea arabica (Arabica-Kaffee) und Coffea canephora (Robusta-Kaffee) mit vielen Sorten und Varietäten. Je nach Sorte und Anbauort gibt es unterschiedliche Qualitätsstufen. Kaffee wird in über 50 Ländern weltweit angebaut. Es existieren 124 wilde Kaffee-Arten, von denen etwa 60 % als gefährdet gelten. - Kaffeerösterei (Wikipedia)
Eine Kaffeerösterei ist eine betriebliche Einrichtung zur Herstellung von Röstkaffee aus Rohkaffee. In ihr werden Rohkaffeebohnen für den Endverbraucher aufbereitet. - Melitta (Wikipedia)
Melitta (griechisch mélitta, ‚Biene‘) steht für: Melitta (Vorname), ein weiblicher Vorname Melitta (Unternehmen), deutsche Unternehmensgruppe Melitta, eine Gattung der Bienen, siehe Sägehornbienen (676) Melitta, ein Hauptgürtelasteroid Melitta (Afrika), ein Stützpunkt des Karthagischen Seefahrers Hanno an der westafrikanischen Küste Siehe auch: Melissa Melita - nachhaltigkeit (Wikipedia)
Nachhaltigkeit ist ein Handlungsprinzip bei der Nutzung von Ressourcen. Hierbei soll eine dauerhafte Bedürfnisbefriedigung gewährleistet werden, indem die natürliche Regenerationsfähigkeit der beteiligten Systeme bewahrt wird, vor allem von Lebewesen und Ökosystemen. Das Handlungsprinzip der Nachhaltigkeit ist ein Zielkonflikt, ein veränderlicher bestmöglicher Zustand, in dem es nicht möglich ist, die Ziel-Eigenschaft Ressourcennutzung zu verbessern, ohne zugleich die andere Eigenschaft des Ressourcen-Erhalts verschlechtern zu müssen. Im Allgemeinen wird Nachhaltigkeit heute als Form der Ressourcennutzung verstanden, die nach dem Drei-Säulen-Modell auf dem gleichzeitigen und gleichberechtigten Umsetzen von Umweltschutz, langfristigem Wirtschaften und einem fairen Miteinander beruht, damit auch zukünftige Generationen gut leben können. Im entsprechenden englischen Wort sustainable ist dieses Prinzip wörtlich erkennbar: to sustain im Sinne von „aufrechterhalten“ bzw. „erhalten“. Mit anderen Worten: Die beteiligten Systeme können ein bestimmtes Maß an Ressourcennutzung „dauerhaft aufrechterhalten“, ohne Schaden zu nehmen. Das Prinzip wurde zuerst in der Forstwirtschaft angewendet: Im Wald ist nur so viel Holz zu schlagen wie permanent nachwächst. Als in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erkannt wurde, dass alle Rohstoffe und Energievorräte auf der Welt auszugehen drohen, ging sein Gebrauch auf den Umgang mit allen Ressourcen über. In seiner ersten und älteren Bedeutung weist „nachhaltig“ als Adjektiv oder bei adverbialem Gebrauch darauf hin, dass eine Handlung längere Zeit anhaltend wirkt. Beispiel: Die (ungeregelte) Ressourcennutzung führt über längere Zeit zum Verlust der Ressourcen. Da das oben genannte Handlungsprinzip das Gegenteil, nämlich die Ressourcenerhaltung trotz Nutzung zum Ziel hat, ist darauf zu achten, dass die erste und die hinzugekommene Bedeutung zueinander nicht widerspruchsfrei sind. - Rohkaffee (Wikipedia)
Rohkaffee wird aus den Früchten des Kaffeestrauches durch eine Aufbereitung (meist im Ernteland) gewonnen. Bei der Aufbereitung von Kaffeebohnen werden die Fruchthaut, das Fruchtfleisch (die sogenannte Pulpe), der auf dem Pergamenthäutchen befindliche Schleim, das Pergamenthäutchen und – soweit möglich – auch das Silberhäutchen entfernt. Das kann auf trockenem Weg – dann spricht man von ungewaschenem –, wie auch auf nassem Weg – spricht man von gewaschenem Kaffee – erreicht werden. Trocken aufbereitete Bohnen werden inklusive des Fruchtfleischs an der Sonne getrocknet und erst danach vom Fruchtfleisch befreit. Dadurch nehmen die Bohnen Süße und Geschmack vom Fruchtfleisch an. Die Kaffees werden dadurch vergleichsweise süß und fruchtig. Bei der gewaschenen Aufbereitung wird das Fruchtfleisch nach der Ernte entfernt und die Kaffeebohnen ohne Fruchtfleisch während ca. 4–10 Tagen getrocknet. Dies ergibt einen sehr klaren und sauberen Geschmack im Kaffee, gleichzeitig auch eher säurebetonte Kaffees. Zusätzlich dazu gibt es Mischformen, wie beispielsweise das Honey-Verfahren oder sogenannte semi-washed Verfahren, bei denen die Früchte mechanisch von einem Teil des Fruchtfleisches befreit werden, aber die sogenannte Mucilage („Fruchtschleim“) während der Trocknung um die Bohnen bleibt. Dadurch kann der Kaffee eine Klarheit entwickeln, hat aber gleichzeitig eine angenehme Süße, was oft sehr ausgewogene Kaffees gibt. Welche Aufbereitungsart verwendet wird, hängt oft mit den klimatischen Bedingungen in den Anbauländern sowie mit Traditionen zusammen. Vermehrt wird mit der Aufbereitung der Kaffees sowohl bei Arabica als auch bei Robusta (Canephora) Kaffeebohnen experimentiert um die geschmackliche Vielfalt der Kaffeebohnen weiterzuentwickeln und um Qualität und Erträge zu erhöhen. In einer Endbehandlung werden noch enthaltene Verunreinigungen abgetrennt und die Bohnen – bei hochwertigen Kaffees mit der Hand – verlesen, das bedeutet nach Größe und Qualität sortiert. Das ergibt den marktfertigen Rohkaffee, der dann (häufig im Konsumentenland) geröstet wird.