R+V-Infocenter: Werden Medikamente zu warm gelagert, kann sich ihre Qualität verändern

Medikamente mögen keine Hitze

Wiesbaden, 22. Juli 2026. Die Sommerhitze macht nicht nur Menschen zu schaffen: Werden Medikamente zu warm gelagert, kann sich ihre Qualität verändern – und im schlimmsten Fall auch die Wirkung. Das Infocenter der R+V Versicherung rät deshalb, Arzneimittel vor Hitze, Sonne und Feuchtigkeit zu schützen. Das gilt natürlich auch im Urlaub.

Stimmungsbarometer:unverb. KI-Analyse*

Besonders temperaturempfindlich sind fetthaltige Zäpfchen, medizinische Cremes und Salben. Sie können bei Hitze schmelzen oder ihre Konsistenz verändern. „Auch wenn ein Präparat später wieder fest wird: Dies sollte man ohne Rücksprache in der Apotheke nicht mehr verwenden“, rät Torben Thorn, Gruppenleiter Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz und Umweltmanagement bei der R+V Versicherung. „Unter Umständen verteilen sich die Wirkstoffe dann ungleichmäßig oder werden nicht mehr freigesetzt.“

Auch bei Asthmasprays ist Vorsicht geboten. Denn bei hohen Temperaturen kann der Druck im Behälter steigen. Das erschwert unter Umständen die richtige Dosierung. Tabletten und Dragees sind meist weniger hitzeempfindlich, sollten aber ebenfalls sachgerecht gelagert werden – trocken und vor direkter Sonne geschützt. „Manche Schäden erkennt man an Verfärbungen, Geruch, Rissen in der Oberfläche oder veränderter Konsistenz“, sagt Thorn. „Vielen Arzneimitteln sieht man jedoch nicht an, ob sie noch verwendbar sind.“

Nicht im Auto liegen lassen

Raumtemperaturen von 15 bis 25 Grad sind für Medikamente in der Regel optimal. Kurzzeitig vertragen die Präparate meist etwas höhere oder niedrigere Temperaturen – etwa auf dem Weg von der Apotheke nach Hause. Dauerhafte Hitze ist jedoch problematisch. Arzneimittel sollten deshalb nicht auf der Fensterbank, im Badezimmer oder im Auto liegen. Gerade im Fahrzeug steigen die Temperaturen im Sommer schnell stark an, etwa wenn es in der Sonne parkt. „Auf kürzeren Strecken liegen Medikamente am besten schattig und möglichst kühl, etwa unter dem Vordersitz“, sagt R+V-Experte Thorn. Das Handschuhfach oder das Armaturenbrett sind ungeeignet. „Bei längeren Fahrten oder im Urlaub schützt eine Isoliertasche vor zu großer Hitze.“ Dabei sollten die Kühlakkus die Medikamente allerdings nicht berühren. Dadurch können sie zu kalt werden.

Auch am Urlaubsort gehören Medikamente an einen kühlen, trockenen und dunklen Platz. Das Bad ist wegen der Feuchtigkeit oft ungeeignet. Besser ist ein Schrank in einem möglichst kühlen Raum.

Kühlpflichtige Medikamente richtig transportieren

Einige Arzneimittel müssen im Kühlschrank gelagert werden, zum Beispiel bestimmte Insuline, manche Antibiotikasäfte oder Augensalben. Sie gehören auf Reisen in eine Kühltasche mit Kühlakkus. „Werden die Medikamente zu warm aufbewahrt, können sie ihre Wirksamkeit verlieren“, warnt Torben Thorn. Allerdings dürfen die Medikamente auch nicht einfrieren. Wer unsicher ist, sollte vor der Reise in der Apotheke nachfragen.

Weitere Tipps des R+V-Infocenters:

– Hinweise zur richtigen Lagerung stehen auf der Verpackung und in der Packungsbeilage. Deshalb Medikamente möglichst in der Originalverpackung aufbewahren. Diese schützt zudem vor Licht.

– Bei Verfärbungen, ungewöhnlichem Geruch oder veränderter Konsistenz in der Apotheke nachfragen, ob das Medikament noch verwendbar ist.

– Hitze kann nicht nur die Qualität bestimmter Medikamente verändern, sondern auch deren Wirkung im Körper. Wer regelmäßig Arzneimittel einnimmt, sollte bei großer Hitze ärztlichen Rat einholen.

– Nicht mehr verwendbare Medikamente nie in Toilette oder Waschbecken entsorgen. Je nach Kommune gehören sie in den Restmüll, zur Schadstoffsammlung, zum Recyclinghof oder können in Apotheken abgegeben werden.

Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die „Ängste der Deutschen“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1992 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.

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Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • Arznei (Wikipedia)
    Ein Arzneimittel (abgeleitet von „Arznei“, mittelhochdeutsch arzenīe, auch erzenīe, arzātīe und ertzney: „Heilkunde, Heilkunst, Medizin, Heilmittel, Arzneimittel, Pharmazie“; verwandt mit „Arzt“) oder gleichbedeutend Medikament (lateinisch, abgeleitet wie medicina von derselben Wurzel med-, medicamentum und medicamen sowie remedium: „Heilmittel“), genannt auch Pharmakon und Therapeutikum, ist ein Stoff (Arzneistoff) oder eine Zubereitung aus Stoffen, der bzw. die „zur Heilung oder zur Verhütung menschlicher Krankheiten“ bestimmt ist oder sich zur Beeinflussung physiologischer Funktionen eignet oder eine medizinische Diagnose ermöglicht. Diese Definition beruht auf der ausführlicheren Formulierung im grundlegenden gesetzlichen Regelwerk der Europäischen Union (EU), der Richtlinie 2001/83/EG (Gemeinschaftskodex für Humanarzneimittel). Die Definition aus den EU-Richtlinien ist mittlerweile in etliche nationale Arzneimittelgesetze eingeflossen, darunter auch in das deutsche Arzneimittelgesetz. Der gelegentlich synonym gebrauchte Begriff Heilmittel wurde bereits im 19. Jahrhundert auch als Überbegriff angesehen und wurde in der deutschen Gesetzgebung um 1981 bewusst (zur Aussonderung aus der Erstattungspflicht der Krankenkassen) vom „Arzneimittel“ unterschieden. Arzneimittel für Tiere (Tierarzneimittel) wurden in der EU mit Wirkung zum 28. Januar 2022 in ein eigenes Recht ausgegliedert. Die Bezeichnung Arznei aus der gehobenen Allgemeinsprache und frühere Bezeichnung von „zur Abgabe an den Verbraucher hergerichtete Arzneimittel“ um 1980 gebräuchlich gewesen, wird in der Fachsprache nicht mehr verwendet. Die Wortform Arzenei ist veraltet. Die Behandlung mit Arzneimitteln wird als Medikation, Arzneimitteltherapie, Arzneitherapie, Pharmakotherapie oder medikamentöse Therapie/Behandlung bezeichnet.
  • Asthmaspray (Wikipedia)
    Inhalatoren sind medizinische Geräte (Applikatoren) zur Erzeugung von Aerosolen oder Dämpfen, die von Patienten eingeatmet werden können. Neben den Verneblern teilt das Europäische Arzneibuch Inhalatoren in Druckgas-Dosierinhalatoren, Normaldruck-Dosierinhalatoren und Pulverinhalatoren auf, die jeweils zur Herstellung eines Aerosols dienen. Insbesondere bei der Behandlung von obstruktiven Atemwegserkrankungen wie Asthma oder COPD werden Inhalatoren eingesetzt.
  • Auto (Wikipedia)
    Ein Automobil (Kraftwagen, in der Schweiz amtlich Motorwagen) ist ein mehrspuriges motorgetriebenes Straßenfahrzeug zur Beförderung von Personen oder Lasten. Die umgangssprachliche Kurzform Auto bezeichnet vor allem Kraftfahrzeuge, die zum Transport von Personen bestimmt sind. Amtlich werden diese als Personenkraftwagen (kurz: Pkw) bezeichnet, oder – bei mehr Sitzplätzen – als Kraftomnibus. Automobile, die keine PKW sind, werden als Nutzfahrzeug bezeichnet. Lastkraftwagen (Lkw) dienen mehrheitlich dem Straßentransport von Gütern. Der weltweite Fahrzeugbestand lag im Jahr 2010 bei über 1,015 Milliarden Automobilen und stieg seitdem kontinuierlich an. 2011 wurden weltweit über 80 Millionen Automobile gebaut. In Deutschland waren im Jahr 2012 etwa 51,7 Millionen Kraftfahrzeuge zugelassen, davon sind knapp 43 Millionen Personenkraftwagen.
  • Creme (Wikipedia)
    Creme oder Crème (französisch crème ‚Sahne‘, ‚Rahm‘, von altgriechisch χρίσμα chrisma, deutsch ‚Salböl‘) steht für: Hautcreme, halbfeste streichfähige Zubereitung zum Auftragen auf die Haut Sonnencreme, Schutzmittel vor Sonnenbrand Creme (Lebensmittel), Speisenkomponente oder eigenständiges Gericht Schuhcreme, Gemisch zur Pflege von Schuhoberflächen Naturfarben, Farbton oder Palette von Farbtönen Creme ist der Familienname folgender Personen: Benjamin Creme (1922–2016), schottischer Künstler und theosophischer Autor Lol Creme (* 1947), englischer Musiker Crème steht für: Likör, aromatische Spirituose mit hohem Zuckergehalt Siehe auch: Cream (Begriffsklärung) Crème de la Crème (Begriffsklärung) Graeme
  • Geruch (Wikipedia)
    Der Geruch (zu gleichbedeutend mittelhochdeutsch ruch; lateinisch Olfactus, daher olfaktorische Wahrnehmung) ist die Interpretation der Sinneserregungen, die von den Chemorezeptoren der Nase oder anderer Geruchsorgane an das Gehirn eines Tieres übermittelt werden. Einer Studie von 2014 zufolge soll der Mensch über eine Billion Gerüche unterscheiden können.
  • heiß (Wikipedia)
    Heiß ist ein flaggentechnischer Begriff siehe Flaggenalphabet. Heiss oder Heiß ist ein deutscher Familienname.
  • Hitze (Wikipedia)
    Den Begriff Hitze verwendet man für eine als ungewöhnlich hoch empfundene Temperatur. Den Prozess oder den Zustand von zu viel Hitze bezeichnet man als Überhitzung.
  • Konsistenz (Wikipedia)
    Konsistenz steht für: Konsistenz (Beton), Weichheit von Frischbeton Konsistenz (Boden), Momentanzustand feinkörniger Bodenarten Konsistenz (Datenspeicherung), Widerspruchsfreiheit einer Datenbank Konsistenz (Numerik), Eigenschaft eines numerischen Verfahrens Konsistenz (Speisen), Festigkeit von Speisen strenger gedanklicher Zusammenhang in der Logik, siehe Widerspruchsfreiheit Konsistenz (Psychologie), Widerspruchsfreiheit menschlichen Verhaltens Eigenschaft einer Folge von Schätzfunktionen in der Statistik, siehe Konsistente Schätzfolge Eigenschaft einer Folge von statistischen Tests, siehe Konsistente Testfolge Konzept zur Erlangung der Vereinbarkeit von Natur und Technik, siehe Ökoeffektivität Siehe auch: Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel mit Konsistenz beginnt Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel Konsistenz enthält
  • Kühltasche (Wikipedia)
    Eine Kühlbox ist ein tragbarer Behälter zum Kühlen verschiedener Speisen und Getränke sowie sonstiger kühlbedürftiger Dinge. Eingesetzt werden Kühlboxen in der Freizeit, bei Sport, auf Reisen oder auch zu Transport medizinischer Proben und transplantierbarer Organe. Typische Kühlboxen (egal ob für Lebensmittel, Getränke oder medizinische Zwecke) bestehen meist aus einer Kombination mehrerer Materialien, die zusammen Isolierung, Stabilität und Hygiene gewährleisten. Deren Außenmaterialien bestehen meistens aus einem harten Kunststoff. Manche Kühltaschen werden umgangssprachlich aber ebenso als Kühlboxen bezeichnet, selbst wenn deren Außenmaterial aus Styropor oder aus Stoff ist. Das ist vor allem bei Medikamenten-Kühltaschen der Fall, wenn diese, wie eine Box, eine stabile Außenwand aufweisen. Aufgrund der relativ niedrigen Temperatur im Innern ist trotz der Isolierung ein Temperaturanstieg durch eindringende Wärme unvermeidlich. Dieser wird entweder passiv durch Einlegen von vorgekühlten Kühlakkus mit hohem Wärmespeicherkoeffizient (z. B. ein spezielles Gel oder gesättigtes Salzwasser) oder aktiv durch ein Kühlaggregat ausgeglichen. Dabei kommen vier unterschiedliche Technologien zum Einsatz: Kompressor Absorber Peltier Hybrid (Kompressor/Peltier) Peltier-Kühlboxen sind besonders preisgünstig und daher am weitesten verbreitet. Sie besitzen einen kleinen Kühlkörper zur Wärmeaufnahme innerhalb und einen etwas größeren Kühlkörper zur Wärmeabgabe außerhalb der Kühlbox. Dieser ist meistens im Deckel eingebaut und auf das eigentliche Peltier-Element aufgeklebt. Die Vorteile des Einsatzes von Peltier-Elementen sind eine sehr dünne und leichte und in Größe anpassbare Bauform, Langlebigkeit aufgrund fehlender mechanischer Teile (außer eventuelle Lüfter), Gase und Flüssigkeiten, ein geräuschloser Betrieb (außer eventuelle Lüfter), die Unempfindlichkeit gegenüber Lagewinkeländerungen sowie die vergleichsweise preisgünstige Herstellung gemessen an der Leistung. Nachteilig an der Verwendung von Peltier-Elementen ist, dass die maximal erreichbare Kühlleistung direkt von der Außentemperatur abhängig ist (Bildung einer Temperaturdifferenz), dadurch auch ein starkes Schwanken …
  • kühlung (Wikipedia)
    Kühlung oder Abkühlung ist ein Vorgang, bei dem einem System oder Gegenstand Wärme bzw. thermische Energie entzogen wird. Kühlung wird deshalb auch als Entwärmung bezeichnet. In der Technik bezeichnet Kühlung alle Maßnahmen, die dem Abführen der entstehenden Verlustwärme technischer Komponenten an die Umwelt dienen. Erwünschte Kühlung wird genutzt, um vor Überhitzung zu schützen, bestimmte temperaturabhängige Eigenschaften zu erreichen und zu erhalten oder auch für Konservierungszwecke bei Biomaterial. Unerwünschte Temperaturerniedrigung kann durch Isolierung reduziert werden und mit Erwärmung kompensiert werden. Eine im Alltag wichtige Kühlungsmethode ist die Verdunstung von Wasser (Schwitzen bzw. Schweißdrüsen, kühlende Wasserschläuche usw.). Bei manchen Tierarten wie dem Watussirind kann sie auch über die Hörner erfolgen, oder beim Elefanten über die Ohren.
  • Lagerung (Wikipedia)
    Lagerung steht für: Aufbewahrung von Gegenständen, siehe Lagern Lagerung von Lebensmitteln siehe Reifung (Lebensmittel) oder Lebensmittelkonservierung Lagerung (Pflege), die Positionsunterstützung von bettlägerigen Patienten in der Ersten Hilfe die Positionierung von Bewusstlosen, siehe Stabile Seitenlage in der technischen Mechanik die Abstützung auf einem Punkt oder einer Fläche, siehe Lager (Statik) die optimale Lagerung von horizontalen Tragelementen, siehe Bessel-Punkt in der Technik ein Bauteil zur Führung eines Bauelements, siehe Lager (Maschinenelement) im Bauwesen die Gründung von Bauwerken und Tragwerken in der Geologie die Anordnung von Gesteinen oder Sedimenten, siehe Stratigraphie (Geologie) Lagerung (Bergbau), eine Einteilung von Lagerstätten Siehe auch: Auslagerung Endlagerung Umlagerung
  • Medikamente (Wikipedia)
    Ein Arzneimittel (abgeleitet von „Arznei“, mittelhochdeutsch arzenīe, auch erzenīe, arzātīe und ertzney: „Heilkunde, Heilkunst, Medizin, Heilmittel, Arzneimittel, Pharmazie“; verwandt mit „Arzt“) oder gleichbedeutend Medikament (lateinisch, abgeleitet wie medicina von derselben Wurzel med-, medicamentum und medicamen sowie remedium: „Heilmittel“), genannt auch Pharmakon und Therapeutikum, ist ein Stoff (Arzneistoff) oder eine Zubereitung aus Stoffen, der bzw. die „zur Heilung oder zur Verhütung menschlicher Krankheiten“ bestimmt ist oder sich zur Beeinflussung physiologischer Funktionen eignet oder eine medizinische Diagnose ermöglicht. Diese Definition beruht auf der ausführlicheren Formulierung im grundlegenden gesetzlichen Regelwerk der Europäischen Union (EU), der Richtlinie 2001/83/EG (Gemeinschaftskodex für Humanarzneimittel). Die Definition aus den EU-Richtlinien ist mittlerweile in etliche nationale Arzneimittelgesetze eingeflossen, darunter auch in das deutsche Arzneimittelgesetz. Der gelegentlich synonym gebrauchte Begriff Heilmittel wurde bereits im 19. Jahrhundert auch als Überbegriff angesehen und wurde in der deutschen Gesetzgebung um 1981 bewusst (zur Aussonderung aus der Erstattungspflicht der Krankenkassen) vom „Arzneimittel“ unterschieden. Arzneimittel für Tiere (Tierarzneimittel) wurden in der EU mit Wirkung zum 28. Januar 2022 in ein eigenes Recht ausgegliedert. Die Bezeichnung Arznei aus der gehobenen Allgemeinsprache und frühere Bezeichnung von „zur Abgabe an den Verbraucher hergerichtete Arzneimittel“ um 1980 gebräuchlich gewesen, wird in der Fachsprache nicht mehr verwendet. Die Wortform Arzenei ist veraltet. Die Behandlung mit Arzneimitteln wird als Medikation, Arzneimitteltherapie, Arzneitherapie, Pharmakotherapie oder medikamentöse Therapie/Behandlung bezeichnet.
  • Qualität (Wikipedia)
    Qualität (lateinisch qualitas; „Beschaffenheit, Eigenart, Eigenschaft, Merkmal, Zustand“) hat zwei Bedeutungen: formell: die Summe aller Eigenschaften eines Objektes, Systems oder Prozesses umgangssprachlich: die Güte aller Eigenschaften eines Objektes, Systems oder Prozesses.
  • Raumtemperatur (Wikipedia)
    Als Raumtemperatur, Lufttemperatur oder Innentemperatur wird die Temperatur bezeichnet, die üblicherweise in bewohnten Räumen herrscht. Sie wird an der Raumluft gemessen.
  • Salbe (Wikipedia)
    Die Salbe (mittelhochdeutsch salbe, regional auch salb; von althochdeutsch salba, verwandt mit griechisch élpos‚ Öl, Fett, Butter‘, zu indogermanisch solpấ; lateinisch Unguentum, kurz Ungt.) ist eine halbfeste, weiche, streichbare und homogen aussehende Zubereitung, die, insbesondere als Heilsalbe, zur Anwendung auf der Haut (z. B. als heilende oder die Heilung unterstützende Wundsalbe, auch als Schutzsalbe oder Kühlsalbe) oder auf den Schleimhäuten bestimmt ist. Sie dient der lokalen Applikation von Arzneistoffen oder der Pflege und dem Schutz der Haut oder Schleimhäute.
  • Sommer (Wikipedia)
    Der Sommer ist die wärmste der vier Jahreszeiten in den subtropischen, gemäßigten, kalten und arktischen Klimazonen. Je nachdem, ob er gerade auf der Nord- oder Südhalbkugel herrscht, spricht man vom Nord- oder Südsommer. Der Nordsommer findet gleichzeitig mit dem Südwinter statt. Er folgt auf den Frühling und liegt zeitlich vor dem Herbst.
  • Sonne (Wikipedia)
    Die Sonne ist der Stern, welcher der Erde am nächsten ist und das Zentrum des Sonnensystems bildet. Sie liegt im äußeren Drittel der Milchstraße und ist in dieser Umgebung ein durchschnittlich großer Stern. Die Sonne ist ein Zwergstern (Gelber Zwerg), der sich im Entwicklungsstadium der Hauptreihe befindet. Sie enthält 99,86 % der Masse, jedoch nur ca. 0,5 % des Drehimpulses des Sonnensystems. Ihr Durchmesser ist mit 1,4 Millionen Kilometern etwa 110-mal so groß wie der der Erde und etwa viermal so groß wie der mittlere Abstand zwischen Erde und Mond. Der mittlere Abstand zur Erde beträgt im Vergleich rund 150 Millionen km. Die Oberfläche der Sonne zeigt eine wechselnde Zahl von Sonnenflecken, die in Zusammenhang mit starken Magnetfeldern stehen. Sie werden neben weiteren Phänomenen als Sonnenaktivität bezeichnet. Die Sonnenstrahlung ist eine der Grundvoraussetzungen für die Entwicklung und den Erhalt des Lebens auf der Erde. Die durch die Sonnenstrahlung freigesetzte Energie beruht auf der Kernfusion von Wasserstoff zu Helium, das sogenannte Wasserstoffbrennen in der Proton-Proton-Reaktion. Die Erde erreichen pro Jahr etwa 1,5 · 1018 kWh an Sonnenenergie, 10.000-mal mehr, als die Menschen an Energie verbrauchen. Der Himmelslauf der Sonne gliedert den Tag und das Jahr. Sie wurde in dieser Rolle schon in der Urzeit in Sonnenkulten verehrt. Das astronomische Symbol der Sonne ist ☉.
  • Urlaub (Wikipedia)
    Urlaub ist die Zeit, in der eine arbeitsfähige Person von der Arbeit freigestellt ist. In Deutschland und Österreich wird unter Urlaub in der Regel der Erholungsurlaub verstanden (Schweiz: Ferien), in der Schweiz umgekehrt nur andere Urlaubsarten als Ferien.
  • Versicherung (Wikipedia)
    Versicherung steht für: Versicherung (Kollektiv), das Prinzip der Risikoabsicherung durch Einbringung des Risikos in ein Kollektiv Versicherungsvertrag, ein Vertrag, der die Gewährung von Versicherungsschutz zum Gegenstand hat Versicherungsverhältnis, ein Rechtsverhältnis zwischen Parteien, das in der Gewährung von Versicherungsschutz besteht Versicherer, die Partei eines Versicherungsvertrages bzw. das Unternehmen, die Versicherungsschutz gewährt Versicherung an Eides statt, eine Rechtsform der Wahrheitsgemäßheit Siehe auch: Assurance
  • Wirkung (Wikipedia)
    Wirkung, Einwirkung, Auswirkung, Wirkweise oder Wirkmechanismus steht für: Wirkung (Physik), physikalische Größe mit der Dimension Energie mal Zeit Wirkung (Pharmakologie), erwünschte oder unerwünschte Effekte eines Wirkstoffs Wirkung (Informatik), durch eine Operation bewirkte Veränderung eines Systems Gruppenwirkung (Wirkung einer Gruppe) in der Mathematik Einwirkung (Statik), im Bauwesen die Belastung durch äußere Kräfte Einwirkung, Hilfengebung beim Reiten und Fahren in der Wissenschaftstheorie das Ergebnis einer Ursache, siehe Kausalität betriebswirtschaftliches Ergebnis der Effektivität (outcome), siehe Wirkungsrechnung den Effekt, den eine Waffe auf ein Ziel entfaltet, siehe Waffe #Waffenwirkung Drohwirkung, einen einschüchternden Eindruck auf die Psyche Siehe auch: Wirkungsgrad (Maß für die Effizienz von Energiewandlungen und -übertragungen) Wirksamkeit (Begriffsklärung) Effekt (Begriffsklärung) Jahreswirkung Gewirk Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel mit Wirkung beginnt Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel Wirkung enthält
  • Zäpfchen (Wikipedia)
    Zäpfchen, zum Teil auch Zäpflein, bezeichnet: das Suppositorium, eine medikamentöse Darreichungsform zum Einführen in den Mastdarm oder die Scheide die Uvula, den vorspringenden Teil des Gaumensegels im Mund zu Sehzellen für die Farbwahrnehmung siehe Zapfen (Auge)
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