Jump-in: rund 480 Jugendliche erleben Berufe live in Unternehmen der Region

Jump-in: rund 480 Jugendliche erleben Berufe live in Unternehmen der Region

Azubi Johannes (links) zeigt, was einen bei einer Ausbildung beim Rhein-Sieg-Netz erwartet

Bonn / Rhein-Sieg-Kreis, 05. Februar 2026 Jump-in bringt auch 2026 wieder Jugendliche und Unternehmen aus der Region zusammen. Bereits zum vierten Mal erhalten Schüler und Schülerinnen die Möglichkeit, Ausbildungsberufe dort kennenzulernen, wo sie tatsächlich stattfinden, direkt in den Betrieben. Rund 480 Schüler und Schülerinnen aus zahlreichen Schulen in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis sind in diesem Jahr dabei und besuchen Unternehmen unterschiedlicher Branchen.
„Jump-in setzt genau dort an, wo Berufsorientierung besonders wirksam ist, im echten Arbeitsumfeld. Die Jugendlichen erleben Berufe unmittelbar, sprechen mit Auszubildenden auf Augenhöhe und können sich ein realistisches Bild ihrer Möglichkeiten machen“, erklärt Regina Rosenstock, Leiterin des Referats Wirtschaftsförderung und Strategische Kreisentwicklung des Rhein-Sieg-Kreises.
Ein Unternehmen, das erneut seine Türen öffnet ist die Rhein-Sieg Netz GmbH in Siegburg. Die Jugendlichen sollen vor Ort erleben, wie spannend und vielfältig unterschiedliche Ausbildungsberufe sein können, also geht es hinein in die Werkhallen, Ausbildungswerkstätten und Büros. Auszubildende und Ausbilder sowie Ausbilderinnen geben Einblicke in ihren Arbeitsalltag, beantworten Fragen und berichten aus erster Hand über Ausbildungswege und Karrierechancen. Für viele Jugendliche ist es der erste direkte Kontakt mit einem Ausbildungsbetrieb.
„Für uns ist Jump-in ein wichtiger Baustein, um junge Menschen frühzeitig für gewerblich-technische Berufe wie z.B. Anlagenmechaniker/in zu begeistern“, sagt Dr. Andreas Esser, Geschäftsführer der Rhein-Sieg Netz GmbH. „Der persönliche Austausch wirkt intensiver als jede Broschüre, hier entstehen echte Gespräche und echtes Interesse.“
„Die Fachkräftesicherung beginnt nicht erst mit der Bewerbung, sondern mit Neugier und Orientierung. Jump-in schafft genau diesen Raum und bringt junge Menschen und Unternehmen auf eine sehr authentische Weise zusammen“, betont Dr. Tim Wesener, Leiter Ausbildung der Rhein-Sieg Netz GmbH.
Initiiert und organisiert wird Jump-in von SC Lötters. Projektinitiatorin Dr. Christine Lötters sieht den Erfolg des Formats vor allem im direkten Erleben: „Wenn Jugendliche Maschinen sehen, Arbeitsprozesse verstehen und Auszubildende kennenlernen, entsteht ein ganz anderes Bild von einer Ausbildung. Jump-in baut Hemmschwellen ab und macht berufliche Perspektiven greifbar.“
Zahlreiche Unternehmen aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis nutzen die Chance, sich zu präsentieren. Erstmalig öffnet in diesem Jahr auch das Handwerk in seinen Ausbildungswerkstätten in Siegburg und Bonn seine Türen für Jump-in. Mit dabei sind auch BMW Hakvoort GmbH, die Bundespolizei, die BwFuhrparkService GmbH, der Chemiepark Lülsdorf, die Gebr. Steimel GmbH & Co., die Gebr. Willach GmbH, die Kuhne Group, die Kumera GmbH, die Magnetfabrik GmbH, die Rasting GmbH, der Rhein-Sieg-Kreis als Arbeitgeber, die Röchling Industrial SE & Co. KG, die Summira GmbH, das Waggonwerk Brühl GmbH, die ZERA GmbH sowie ZWi Technologies GmbH.
Jump-in ergänzt die bestehenden Angebote der Berufsorientierung in der Region und ist als Berufsfelderkundung im Rahmen der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) anerkannt. Ziel ist es, frühzeitig Interesse zu wecken, Praktika anzustoßen und langfristig Ausbildungswege zu eröffnen. Jump-in ist ein erster und wichtiger Schritt.
Der Aktionstag findet jährlich vor Beginn des zweiten Schulhalbjahres statt und hat sich mittlerweile als fester Bestandteil der regionalen Berufsorientierung etabliert. Auch 2026 zeigt Jump-in eindrucksvoll, wie wirkungsvoll Zusammenarbeit zwischen Schulen, Unternehmen und regionalen Akteuren sein kann.

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Bildunterschrift: Azubi Johannes (links) zeigt einem Schüler beim Jump-in Tag 2026, was ihn bei einer Ausbildung bei der Rhein-Sieg-Netz GmbH erwartet (Bild: Stefan Boeing)

Jump-in ist ein innovatives Veranstaltungsformat, das Schüler und Schülerinnen zu Unternehmen der Region bringt. So wird ein direkter Kontakt zu potenziellen Arbeitgebern hergestellt und Lust auf einen der angebotenen Ausbildungsberufe gemacht. Schüler und Schülerinnen der Klassen 8 bis 10 sowie der Oberstufe besuchen am Aktionstag teilnehmende Betriebe ihrer Wahl, um dort einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und mit Azubis ins Gespräch zu kommen.
Jump-in wird als Berufsorientierungstag angeboten und dient einem ersten Kennenlernen von Berufen. Es wird auch im Rahmen der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) anerkannt. Integriert in den Schulalltag soll die Hürde für eine Beteiligung der Schulen möglichst gering sein. Veranstaltet wird Jump-in von ES Lötters, Bonn.

Kontakt
Jump-in
Christine Lötters
Zur Marterkapelle 30
53127 Bonn
022820947824
e83e56fb28245e111c4aeb1fdbcb58583ed22924
http://www.jump-in.biz

Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • Ausbildung (Wikipedia)
    Ausbildung umfasst die Vermittlung von Fertigkeiten und Wissen durch eine dazu befugte Einrichtung, beispielsweise eine staatliche Schule, eine Hochschule oder ein privates Unternehmen. Im Regelfall steht am Ende einer institutionellen Ausbildung eine Abschlussprüfung des Absolventen, der nach erfolgreicher Teilnahme ein Dokument erhält, das den positiven Abschluss der Ausbildung bescheinigt und seine erworbene Befähigung nachweist, beispielsweise ein akademischer Titel, ein beruflicher Abschluss oder eine Befähigung in einem bestimmten Sachgebiet. Die Ausbildung unterscheidet sich vom Begriff Bildung durch ihre Vollendung und Zweckbestimmtheit.
  • Berufsorientierung (Wikipedia)
    Berufsorientierung bezeichnet zum einen den individuellen Entwicklungsprozess, in dessen Verlauf berufliche Optionen zunehmend konkreter in den Blick genommen und verfolgt werden. Zum anderen versteht man darunter alle curricularen, didaktisch-methodischen und institutionellen Maßnahmen, den individuellen Entwicklungsprozess sowohl durch Informationen über Berufsfelder und Berufe, als auch durch Hilfestellung beim Aufbau eines beruflichen Selbstkonzepts zu unterstützen.
  • Bonn (Wikipedia)
    Die Bundesstadt Bonn ist eine kreisfreie Großstadt im Regierungsbezirk Köln im Süden des Landes Nordrhein-Westfalen. Mit 323.336 Einwohnern (31. Dezember 2024) zählt Bonn zu den zwanzig größten Städten Deutschlands. Bonn gehört zu den Metropolregionen Rhein-Ruhr (10,2 Millionen Einwohner) und Rheinland (8,7 Millionen Einwohner) sowie zur Region Köln/Bonn. Die Stadt an beiden Ufern des Rheins war von 1949 bis 1973 provisorischer Regierungssitz und von 1973 bis 1990 Bundeshauptstadt und bis 1999 Regierungssitz der Bundesrepublik Deutschland. Nach der Wiedervereinigung 1990 fasste der Deutsche Bundestag 1991 den Bonn/Berlin-Beschluss, infolgedessen der Parlaments- und Regierungssitz 1999/2000 in die Bundeshauptstadt Berlin und im Gegenzug zahlreiche Bundesbehörden nach Bonn verlegt wurden. Seitdem haben in der Bundesstadt der Bundespräsident, der Bundeskanzler und der Bundesrat einen zweiten Dienstsitz, gemäß dem Berlin/Bonn-Gesetz sechs Bundesministerien ihren ersten Dienstsitz, die anderen neun einen Zweitsitz. Mit der Bezeichnung Bundesstadt stärkt der Bund den Standort Bonn als Sitz zahlreicher Bundesministerien und -behörden. 1948/49 tagte in Bonn der Parlamentarische Rat und arbeitete das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland aus, deren erster Parlaments- und Regierungssitz Bonn 1949 wurde. In der Folge erfuhr die Stadt eine umfangreiche Erweiterung und wuchs über das neue Parlaments- und Regierungsviertel mit Bad Godesberg zusammen. Daraus resultierte die Neubildung der Stadt durch Zusammenschluss der Städte Bonn, Bad Godesberg, des rechtsrheinischen Beuel und Gemeinden des vormaligen Landkreises Bonn am 1. August 1969. Bonn ist seit 1951 ein bedeutender Standort der Vereinten Nationen (UN). Die Stadt weist als Sitz von 20 Organisationen der Vereinten Nationen einen hohen Grad internationaler Verflechtung auf, trägt die Bezeichnung UN-Stadt und wird häufig als „Welthauptstadt für Nachhaltigkeit und Klimaschutz“ bezeichnet. Zudem sind die beiden DAX-Unternehmen Deutsche Post und Deutsche Telekom in Bonn gesetzlich ansässig. Bonn kann auf eine mehr als 2000-jährige Geschichte zurückblicken, die auf germanische und römische Siedlungen zurückgeht, und …
  • Jugendliche (Wikipedia)
    Unter Jugend ist im Allgemeinen eine soziale Altersgruppe gemeint, die sich in ihrem Alter und ihrem Status in der Gesellschaft unterscheidet und in der Altersperiode zwischen Kindheit und mittlerem Alter liegt. Die unteren Altersgrenzen werden zwischen 14 und 16 Jahren festgelegt, die oberen Altersgrenzen zwischen 25 und 35 Jahren und sogar später festgelegt. Wegen ihrer Länge wird die Lebensphase Jugend auch in die Abschnitte Adoleszenz und Postadoleszenz untergliedert, wobei umstritten ist, wo die Grenze verläuft. In der Praxis ist die Volljährigkeit relevant und nicht eine wissenschaftliche Abgrenzung. Die rechtliche Einstufung als Jugendlicher ist in vielen Ländern ausgesprochen kurz (vgl. unten „Rechtliche Definitionen“, siehe auch Jugendrecht). Der englische Begriff Teenager bezieht sich auf den Bereich der englischen Zählwörter, die auf -teen enden: Thirteen, fourteen usw., also den Bereich von 13 bis 19 Jahren.
  • KAoA (Wikipedia)
    Der Berufswahlpass NRW ist ein Informations-, Planungs- und Dokumentationsinstrument, mit dem die Schüler ihr Lernen eigenverantwortlich organisieren lernen sollen, sich ihr Kompetenzprofil bewusst machen, die erworbenen Kompetenzen auswerten und dokumentieren können. Er unterstützt junge Menschen in ihrer beruflichen Orientierung ab der Klasse 8 und begleitet diesen Prozess bis nach dem Schulabschluss. Er wurde vom Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW unter Beteiligung von Experten aus allgemeinbildenden Schulen, Landes- und Wirtschaftsorganisationen sowie kommunalen Koordinierungsstellen entwickelt. Analog zum Berufswahlpass NRW gibt es mit dem Berufswahlpass ein weiteres Instrument, das auch in vielen anderen Bundesländern verwendet wird. Der Berufswahlpass NRW wird seit Beginn des Schuljahres 2013/2014 als empfohlenes Portfolioinstrument in vielen allgemeinbildenden Schulen in Nordrhein-Westfalen eingesetzt. Er ist auf die Anforderungen und Bedürfnisse der Schüler in NRW abgestimmt und berücksichtigt den aktuellen Prozess der Berufs- und Studienorientierung entsprechend der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“. Diese unterstützt die Schüler bei der Berufsorientierung und bei der Frage, ob sie eine Ausbildung anvisieren oder studieren wollen. Ziel ist es, allen jungen Menschen nach der Schule möglichst rasch eine Anschlussperspektive für eine Berufsausbildung oder ein Studium zu eröffnen und unnötige Warteschleifen zu vermeiden. Lokal oder kommunal vorhandene hilfreiche Ressourcen sollen koordiniert und genutzt werden. Spätestens ab Klasse 8 erhalten alle Schüler eine verbindliche, systematische und geschlechtersensible Berufs- und Studienorientierung mit regelmäßigen Praxisphasen. Ergänzend zum Unterricht werden Berufsfelderkundungen und Praktika ermöglicht, um betriebliche Wirklichkeit zu erfahren und Berufsfelder kennenzulernen. Im neuen Übergangssystem sind viele Schulformen einbezogen.
  • Schüler (Wikipedia)
    Als Schüler oder Schülerin wird eine Person bezeichnet, die im organisatorischen Rahmen einer Schule lernt oder zur Anhängerschaft bzw. zu den Unterrichteten eines Lehrers gehört. Dabei erhält sie von entsprechenden Lehrern Unterricht, um in einem Lernprozess Fertigkeiten, Wissen, Einsichten, Wertvorstellungen und Verhaltensweisen zu erwerben, zu erweitern, einzuüben und zu vertiefen.
  • Unternehmen (Wikipedia)
    Ein Unternehmen (oder eine Unternehmung), auch Firma genannt, ist eine wirtschaftlich selbständige Organisationseinheit, die mit Hilfe von Planungs- und Entscheidungsinstrumenten Markt- und Kapitalrisiken eingeht und sich zur Verfolgung des Unternehmenszweckes und der Unternehmensziele eines oder mehrerer Betriebe bedient. Privatrechtlich organisierte Unternehmen und Privathaushalte werden in ihrer Gesamtheit auch als Privatwirtschaft aggregiert. Dagegen gehören zum Aggregat des öffentlichen Sektors öffentliche Unternehmen, Staatsunternehmen, Körperschaften des Privatrechts und Anstalten des öffentlichen Rechts (Kommunalunternehmen); sie stellen eine Mischform dar und unterliegen – wie auch Vereine – meist dem Kostendeckungsprinzip. In Deutschland gibt es rund drei Millionen umsatzsteuerpflichtige Unternehmen, etwa zwei Drittel davon sind Einzelunternehmen.
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