IT-Transformationstrends 2026

IT-Transformation entwickelt sich vom einmaligen Großprojekt zum Dauerzustand. Gleichzeitig wird der Einsatz von KI immer selbstverständlicher – ebenso wie offene IT-Standards.

Walldorf, 7. Januar 2026 – In der IT-Transformation zeichnet sich für das kommende Jahr ein grundlegender Paradigmenwechsel ab. Was bislang als zeitlich begrenztes Migrationsprojekt verstanden wurde, entwickelt sich zunehmend zu einem permanenten Prozess. Diese neue Realität, der wachsende Einsatz von Künstlicher Intelligenz sowie die steigende Bedeutung von Interoperabilität prägen die IT-Transformationstrends 2026.

Megatrend: Continuous Transformation
Getrieben durch technologische Innovationen, datenbasierte Geschäftsmodelle und eine volatile wirtschaftliche Gesamtlage entsteht ein Umfeld permanenter Veränderung, dem sich Unternehmen kontinuierlich anpassen müssen. Künftig geht es daher weniger um einmalige Migrationen als vielmehr um die Fähigkeit, Transformation dauerhaft zu orchestrieren. Diese neue Form der Transformation wird nicht mehr mit einzelnen Werkzeugen umgesetzt, sondern basiert auf integrierten Plattformen, die KI-gestützt arbeiten und fest in das jeweilige Unternehmensökosystem eingebunden sind. Klassische Projektmeilensteine verlieren an Bedeutung, während Aspekte wie Anpassungsfähigkeit, Geschwindigkeit und Resilienz in den Vordergrund rücken. Continuous Transformation entwickelt sich damit zum strategischen Grundprinzip.

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Vom Cloud-First-Dogma zur Smart-Cloud-Strategie
Nachdem Cloud-Technologie inzwischen für viele eine Selbstverständlichkeit ist, verabschieden sich immer mehr Unternehmen von ihrem pauschalen Cloud-First-Ansatz. Stattdessen setzen sie auf differenzierte Smart-Cloud-Strategien. Dabei wird die Cloud nicht mehr als universelle Lösung betrachtet, sondern gezielt dort eingesetzt, wo sie technologisch, wirtschaftlich und regulatorisch den größten Mehrwert bietet. In der Praxis führt dies zu einer wachsenden Bedeutung hybrider Architekturen und Multi-Cloud-Modellen. Sie helfen, Abhängigkeiten von einzelnen Anbietern zu reduzieren, Kosten transparenter zu steuern und langfristig maximale Flexibilität zu gewährleisten. Cloud wird damit vom Selbstzweck zum strategisch optimierten Betriebsmodell.

KI etabliert sich als Beschleuniger der Transformation
Künstliche Intelligenz entwickelt sich zum zentralen Treiber von Transformations- und Automatisierungsinitiativen. Sie übernimmt zunehmend kritische Aufgaben entlang des gesamten Transformationsprozesses – von der Analyse und Validierung bis hin zur Umsetzung. So lassen sich Transformationsprojekte deutlich beschleunigen, qualitativ absichern und verlässlicher planen. Gleichzeitig sinkt der Anteil manueller Tätigkeiten, was IT-Transformationen weniger fehleranfällig macht. Vor allem rückt durch den intensiven KI-Einsatz die Datenqualität stärker in den Fokus, da KI ihre Wirkung als Optimierungs- und Steuerungsinstrument nur auf Basis valider und konsistenter Daten entfalten kann.

Bremsklotz Vendor Lock-in
In den kommenden Jahren versuchen sich Unternehmen verstärkt aus proprietären Abhängigkeiten zu lösen. Damit entwickelt sich der Vendor Lock-in zu einem zentralen Wettbewerbsfaktor für Softwareanbieter. Gefragt sind austauschbare Kernsysteme, die sich flexibel kombinieren oder ersetzen lassen. Offene Standards und interoperable Schnittstellen werden zur Grundvoraussetzung moderner IT-Landschaften. Die Fähigkeit, Systemgrenzen aufzulösen und Anbieter bei Bedarf zu wechseln, wird entscheidend für Innovationsfähigkeit und Zukunftssicherheit – und erhöht gleichzeitig den Druck auf Softwareanbieter, ihre Lösungen offener und kompatibler zu gestalten.

Fazit
2026 markiert den Übergang von punktuellen Migrationsprojekten hin zu einem dauerhaft angelegten Veränderungsprozess. Damit stehen Unternehmen vor der Aufgabe, ihre IT nicht nur technologisch zu erneuern, sondern vor allem strukturell und organisatorisch auf die Notwendigkeit permanenter Anpassung auszurichten. Continuous Transformation, intelligente Cloud-Strategien, der konsequente Einsatz von KI und der Abschied von proprietären Abhängigkeiten sind dabei keine isolierten Trends, sondern eng miteinander verknüpfte Erfolgsfaktoren. Wer Transformation als kontinuierliche Fähigkeit versteht, KI gezielt zur Beschleunigung einsetzt und auf interoperable, offene Architekturen setzt, schafft die Grundlage für Resilienz, Innovationsgeschwindigkeit und nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit.

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Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • KI (Wikipedia)
    KI steht für: sumerische Gottheit, siehe Uraš (Göttin) Adam Air, ehemalige indonesische Fluggesellschaft nach dem IATA-Code Canadian Regional Airlines (IATA-Code), kanadische Fluggesellschaft Kaliumiodid, chemische Verhältnisformel Kanzerogenitätsindex, Gefahreneinstufung von Mineralfasern Karolinska-Institut, medizinische Hochschule bei Stockholm Kategorischer Imperativ, grundlegendes ethisches Prinzip des Philosophen Immanuel Kant Kiribati, Ländercode nach ISO 3166 Knabeninstitut Wilhelmsdorf, heute Gymnasium Wilhelmsdorf in Wilhelmsdorf (Württemberg) Kombiinstrument, Instrumentenblock in Kraftfahrzeugen Kommunistische Internationale, auch Komintern Konfidenzintervall, statistischer Vertrauensbereich Konfigurationsidentifizierung, Teil des Konfigurationsmanagements Konstanzer Inventar, Sammlung kriminologischer und kriminalstatistischer Informationen Kontraindikation, in der Medizin ein Umstand, der gegen eine Maßnahme spricht Kreditinstitut Künstliche Insemination, künstliche Befruchtung bei Rindern und anderen Tieren Künstliche Intelligenz, Teilgebiet der Informatik Trabajos Aéreos del Sahara (ICAO-Code), ehemalige spanische Fluggesellschaft Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Kiel-Holtenau, Kleinfahrzeugkennzeichen der Binnenschifffahrt KI als Unterscheidungszeichen auf Kfz-Kennzeichen: Deutschland: kreisfreie Stadt Kiel Griechenland: Kilkis Mazedonien: Kičevo Österreich: Bezirk Kirchdorf, Oberösterreich Serbien: Kikinda Slowakei: Košice (noch nicht vergeben) Tschechien: Karviná (auslaufend) KÍ steht für: KÍ Klaksvík, färöischer Fußballverein aus Klaksvík K.I steht für: AEG K.I (AEG G.I), (das „I“ steht aber für „römisch eins“), deutsches Doppeldecker-Bombenflugzeug Fokker K.I (Fokker M.9), (das „I“ steht aber für „römisch eins“), deutsches Zweirumpf-Experimentalflugzeug Ki steht für: Ki, Papuasprache, siehe Amto Ki (Papua), Distrikt (Distrik) in der indonesischen Provinz Papua Selatan Einheitenvorsilbe mit dem Zahlenwert 1024, siehe Binärpräfix Ki (Album) des kanadischen Musikers Devin Townsend Ki (Klan), alte Familie in Japan Begriff für Kraft bzw. Lebensenergie in der japanischen Philosophie, siehe Qi Kikuyu (Sprache) nach ISO 639-1 Ki ist der …
  • Künstliche Intelligenz (Wikipedia)
    Künstliche Intelligenz (KI), englisch artificial intelligence, daher auch artifizielle Intelligenz (AI), bezeichnet im weitesten Sinne computerbasierte Systeme, die ihre (virtuelle oder reale) Umgebung analysieren können, um daraus relevante Informationen zu abstrahieren, welche sie nutzen, um Entscheidungen zu treffen, die ihre Chance erhöhen, definierte Ziele zu erreichen. Damit unterscheiden sich KI-gestützte Systeme von regelbasierten Systemen ohne Fähigkeit zur eigenständigen Anpassung ihres Verhaltens, die ausschließlich fest vorgegebene Anweisungen ausführen. KI ist außerdem die Bezeichnung für das Teilgebiet der Informatik, das sich mit der Entwicklung und Erforschung von Software und Methoden befasst, die besagte Systeme hervorbringen. Die KI als Forschungsfeld befasst sich in diesem Zusammenhang beispielsweise mit der Automatisierung intelligenten Verhaltens und dem maschinellen Lernen sowie der Formalisierung von Bewusstsein und Kreativität. Der Begriff ist schwierig zu definieren, da es verschiedene Definitionen von Intelligenz gibt. Mit der Zeit haben sich viele Bereiche zu den Methoden der KI entwickelt. Weiterhin wird unterschieden, welche Probleme mit den Methoden der KI beschrieben werden. Dabei entstanden zwei Bereiche: schwache KI und starke KI. Hier lassen sich viele Kategorien bilden und der wissenschaftliche Diskurs ist noch nicht sehr weit in der Zuordnung von Themen zu den Arten der Probleme. Der ingenieurwissenschaftliche Teil der Informatik befasst sich damit, wie solche Systeme realisiert werden können. Beispiele dafür sind Multiagentensysteme, Expertensysteme, Transformer oder serviceorientierte Architekturen.
  • Migration (Wikipedia)
    Als Migration wird eine auf Dauer angelegte räumliche Veränderung des Lebensmittelpunktes einer oder mehrerer Personen verstanden. Migration über Landesgrenzen hinweg wird als internationale Migration bezeichnet. Migration innerhalb einer Region oder eines Staates wird Binnenmigration genannt. Als Gegenstand von Forschung und praktischer Begleitung ist Migration in einer Reihe wissenschaftlicher Fachrichtungen vertreten, darunter den Gesellschaftswissenschaften, den Rechts- und Wirtschaftswissenschaften. Daraus ergibt sich eine Vielzahl von Sichtweisen und begrifflichen Unterscheidungen, sodass der Fachliteratur eine einheitliche Definition nicht zu entnehmen ist.
  • SAP (Wikipedia)
    SAP ist ein global tätiger deutscher Softwarekonzern mit Sitz in Walldorf, dessen Muttergesellschaft SAP SE im DAX notiert ist. Mit einer Marktkapitalisierung von rund 350 Milliarden Dollar gehört es 2025 zu den 30 wertvollsten börsennotierten Unternehmen der Welt. Tätigkeitsschwerpunkt ist die Entwicklung von Software zur Abwicklung sämtlicher Geschäftsprozesse eines Unternehmens wie Buchführung, Controlling, Vertrieb, Einkauf, Produktion, Lagerhaltung, Transport und Personalwesen. SAP engagiert sich außerdem im Finanzbereich, im Datawarehousing, im Cloud Computing und bietet eigene Datenbanklösungen an.
  • Transformation (Wikipedia)
    Transformation (von lateinisch transformare ‚umformen‘) steht für: Transformation (Archäologie) in der Archäologie Transformation (Betriebswirtschaft), Prozess der Veränderung in Unternehmen Transformation (Bodenkunde), Umformung von Boden ohne Verlagerung von Material Transformation (Elektrotechnik), Betragsänderung einer Wechselspannung durch einen Transformator Transformation (evolutionärer Algorithmus), Parameter in evolutionären Algorithmen Transformation (Genetik), Form der Übertragung von DNA auf eine Zelle Transformation (Linguistik), Umwandlung eines Satzteils in eine andere grammatische Form Transformation (Mathematik), siehe Liste von Transformationen in der Mathematik Transformation (Militärwissenschaft), grundlegender Wandel der militärischen Strategie Transformation (Neurophysiologie), Umformung amplitudenkodierter Signale in frequenzkodierte Signale, siehe Erregungsübertragung Transformation (Ökonomie), volkswirtschaftlicher Transformationsprozess, siehe Transformationsökonomie Transformation (Politikwissenschaft), Wechsel der politischen Grundordnung Transformation (Recht), Umsetzung von Völkerrecht in nationales Recht Transformation, körperliche; Veränderung der Gestalt bzw. äußeren Form, siehe Gestaltwandler des Weiteren: Digitale Transformation, Veränderungsprozess in Wirtschaft und Gesellschaft, der durch die Entstehung immer leistungsfähigerer digitaler Technologien ausgelöst wird Sozial-ökologische Transformation, die Umstellung der energetischen Grundlagen der Gesellschaften auf erneuerbare Energien im Sinne einer Dekarbonisierung Siehe auch: Große Transformation (Begriffsklärung) Transformationen, Pastoralpsychologische Werkstattberichte, theologische Fachzeitschrift (ab 2001) Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel Transformation enthält
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