Autor: Simon Hayward, General Manager und VP of Sales, International bei Freshworks
KI spielt in Deutschland eine immer größere Rolle. Rund 40 % der deutschen Unternehmen setzen sie bereits in ihren Geschäftsprozessen ein, weitere bereiten den Einstieg vor. Damit ist KI kein Randthema mehr, sondern Teil des operativen Alltags.
Mit dieser Verbreitung wächst auch die organisatorische Herausforderung. Obwohl KI heute in deutlich mehr Fachbereichen als in der IT eingesetzt wird, liegt die strategische Verantwortung häufig weiterhin bei CIOs. Das führt zu einem Ungleichgewicht. Immer mehr Initiativen entstehen, doch nur wenige entfalten unternehmensweit ihre volle Wirkung.
Mehr Kontrolle durch die IT löst dieses Problem nicht. Entscheidend ist, wie Verantwortung in der Führung verteilt wird. Teamleads kennen ihre Teams und Abläufe am besten. Sie sehen, wo Arbeit stockt, welche Aufgaben sich automatisieren lassen und wie Prozesse tatsächlich funktionieren. Diese Nähe zum operativen Alltag ermöglicht es ihnen, KI sinnvoll einzusetzen und ihren Nutzen im Arbeitsalltag zu realisieren.
Damit verändert sich auch die Rolle der Führung. Sie müssen nicht jede Initiative selbst steuern, sondern den Rahmen setzen, Verantwortung teilen und diese Führung aktiv ermöglichen.
Der KI-Engpass: Warum zentrale Steuerung nicht funktioniert
Unternehmen erwarten von ihren Führungskräften, Innovation voranzutreiben, messbaren Nutzen aus KI zu erzielen und gleichzeitig Sicherheit, Governance und strategische Ausrichtung zu sichern. Wenn jedoch alle KI-Anfragen, Experimente und Umsetzungen an einer zentralen Stelle zusammenlaufen, entstehen zwangsläufig Engpässe. Gleichzeitig verlagert sich der Einsatz generativer KI zunehmend in Fachbereiche wie Finanzen, Marketing oder HR.
Die Folgen zeigen sich deutlich: KI wird in deutschen Unternehmen breit genutzt, doch organisatorische, rechtliche und personelle Hürden verhindern häufig, dass daraus spürbare Wirkung entsteht. Wenn die Unternehmensführung jede KI-Initiative zentral steuert, kommt Innovation nur langsam voran. Wirkung entsteht dort, wo Fachbereiche selbst Verantwortung übernehmen und Mitarbeitende KI im Arbeitsalltag nutzen.
Verteilte Führung als Modell für nachhaltigen KI-Erfolg
Führung im KI-Kontext bedeutet nicht, jede Initiative zentral zu steuern. Stattdessen geht es darum, Verantwortung dort zu verankern, wo Arbeit tatsächlich stattfindet. KI entfaltet ihre Wirkung vor allem dann, wenn sie direkt in bestehende Arbeitsabläufe integriert wird. In unterstützenden Funktionen wie Kundenservice, Entwicklung, IT oder Personalmanagement übernehmen KI-basierte Systeme zunehmend standardisierte Aufgaben. Mitarbeitende gewinnen dadurch Zeit für komplexere Tätigkeiten, Abstimmung und fachliche Entscheidungen.
Übernehmen Teamleads Verantwortung für den KI-Einsatz, entstehen klarere Zuständigkeiten und kürzere Entscheidungswege. Gleichzeitig verändert sich die Rolle der IT. Sie setzt Rahmenbedingungen, stellt Plattformen und Sicherheitsstandards bereit und sorgt für Governance. Fachbereiche nutzen diese Grundlagen, um KI sinnvoll in ihre tägliche Arbeit einzubinden.
Dieser Ansatz hilft, KI nicht als Einzelprojekt zu behandeln, sondern schrittweise und dauerhaft in Prozesse zu integrieren und an reale Anforderungen anzupassen.
KI-Kompetenz im gesamten Unternehmen aufbauen
Teamleads außerhalb der IT empfinden den Umgang mit KI oft als Herausforderung. Sie müssen die Technologie nicht im Detail verstehen, aber sie müssen sie sicher genug einsetzen können, um Entscheidungen zu treffen und Anwendungsfälle zu verantworten. Führungskräfte können sie dabei unterstützen, indem sie leicht nutzbare Werkzeuge bereitstellen, Grundlagen vermitteln und den Austausch zwischen Teams fördern.
Auf dieser Basis entwickeln Fachbereiche eigene Anwendungsfälle, orientiert an konkreten Zielen ihrer Arbeit, etwa in der Finanzplanung, in der Personalsteuerung oder in operativen Abläufen. Klare Regeln geben Orientierung und ermöglichen es, neue Ansätze auszuprobieren, ohne Risiken aus dem Blick zu verlieren.
Führungskräfte übernehmen dabei nicht jede KI-Initiative selbst. Sie geben die Richtung vor, sorgen für Abstimmung und stellen gemeinsame Grundlagen bereit. Fachbereichsleitungen nutzen ihr Prozesswissen und ihre Nähe zur Arbeit, um KI gezielt in ihrem Verantwortungsbereich einzusetzen.
So entsteht eine Arbeitsweise, in der Verantwortung geteilt wird. Fachbereiche treiben konkrete Anwendungen voran, die IT sorgt für Stabilität, Sicherheit und Übersicht. KI entfaltet ihren Nutzen dort, wo diese Zusammenarbeit funktioniert und Zuständigkeiten klar geregelt sind.
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- IT (Wikipedia)
It steht für: It (Wolga), linker Nebenfluss der Wolga It, Pseudonym von Tony Särkkä (1972–2017), schwedischer Musiker Spielfilme: It, deutscher Titel Es (Roman), US-amerikanischer Horrorroman von Stephen King (1986) It, deutscher Titel Es (2017), US-amerikanischer Spielfilm von Andrés Muschietti, Verfilmung des Stephen-King-Romans (2017) It, deutscher Titel Das gewisse Etwas, US-amerikanischer Stummfilm von Clarence G. Badger (1927) I.T, deutscher Titel Hacked – Kein Leben ist sicher, US-amerikanischer Thriller von John Moore (2016) it steht für: italienische Sprache, nach ISO 639-1 .it, Top-Level-Domain Italiens IT steht für: Informationstechnik, Bereich der Informations- und Datenverarbeitung Information und Telekommunikation, siehe Information und Kommunikation Inclusive Tours, Pauschalreisen samt Hotel, Transfer und Transport Intrakranielle Transluzenz, Pränataldiagnostik Impulse Tracker, Trackerformat Initiator Target, Modus bei Festplatten-Speichersystemen in der Computertechnik Instructor Trainer, Tauchlehrer-Ausbildung der National Association of Underwater Instructors Interline Transfer, Aufbauprinzip von CCD-Sensoren International Times, Londoner Untergrund-Zeitschrift ab 1966 Internationale Tonspur, Filmtechnik Investment Trust, Investmentgesellschaft ISO-Toleranz, System für Fertigungstoleranzen, siehe Toleranz (Technik) #Passungsangaben nach ISO Isomeric Transition, Strahlungsübergang bei Isomeren, siehe Isomerieübergang IT-System (Elektrotechnik), frz. Isolé Terre, Erdverbindung eines Verteilungssystems in der Elektrotechnik Italien (ISO-3166-Ländercode) Air Inter (IATA-Code), französische Fluggesellschaft Kingfisher Airlines (IATA-Code), indische Fluggesellschaft IT, Kfz-Kennzeichen in Griechenland: Athen (für Motorräder) Siehe auch: It-Girl - KI (Wikipedia)
KI steht für: sumerische Gottheit, siehe Uraš (Göttin) Adam Air, ehemalige indonesische Fluggesellschaft nach dem IATA-Code Canadian Regional Airlines (IATA-Code), kanadische Fluggesellschaft Kaliumiodid, chemische Verhältnisformel Kanzerogenitätsindex, Gefahreneinstufung von Mineralfasern Karolinska-Institut, medizinische Hochschule bei Stockholm Kategorischer Imperativ, grundlegendes ethisches Prinzip des Philosophen Immanuel Kant Kiribati, Ländercode nach ISO 3166 Knabeninstitut Wilhelmsdorf, heute Gymnasium Wilhelmsdorf in Wilhelmsdorf (Württemberg) Kombiinstrument, Instrumentenblock in Kraftfahrzeugen Kommunistische Internationale, auch Komintern Konfidenzintervall, statistischer Vertrauensbereich Konfigurationsidentifizierung, Teil des Konfigurationsmanagements Konstanzer Inventar, Sammlung kriminologischer und kriminalstatistischer Informationen Kontraindikation, in der Medizin ein Umstand, der gegen eine Maßnahme spricht Kreditinstitut Künstliche Insemination, künstliche Befruchtung bei Rindern und anderen Tieren Künstliche Intelligenz, Teilgebiet der Informatik Trabajos Aéreos del Sahara (ICAO-Code), ehemalige spanische Fluggesellschaft Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Kiel-Holtenau, Kleinfahrzeugkennzeichen der Binnenschifffahrt KI als Unterscheidungszeichen auf Kfz-Kennzeichen: Deutschland: kreisfreie Stadt Kiel Griechenland: Kilkis Mazedonien: Kičevo Österreich: Bezirk Kirchdorf, Oberösterreich Serbien: Kikinda Slowakei: Košice (noch nicht vergeben) Tschechien: Karviná (auslaufend) KÍ steht für: KÍ Klaksvík, färöischer Fußballverein aus Klaksvík K.I steht für: AEG K.I (AEG G.I), (das „I“ steht aber für „römisch eins“), deutsches Doppeldecker-Bombenflugzeug Fokker K.I (Fokker M.9), (das „I“ steht aber für „römisch eins“), deutsches Zweirumpf-Experimentalflugzeug Ki steht für: Ki, Papuasprache, siehe Amto Ki (Papua), Distrikt (Distrik) in der indonesischen Provinz Papua Selatan Einheitenvorsilbe mit dem Zahlenwert 1024, siehe Binärpräfix Ki (Album) des kanadischen Musikers Devin Townsend Ki (Klan), alte Familie in Japan Begriff für Kraft bzw. Lebensenergie in der japanischen Philosophie, siehe Qi Kikuyu (Sprache) nach ISO 639-1 Ki ist der …