Europa muss wieder Material denken – warum kritische Rohstoffe zur neuen Freiheitsfrage werden

Europa muss wieder Material denken – Seltene Erden Select AG

Ist Europa souverän, wenn es die Zukunft erfindet, aber ihre Bauteile importieren muss?Europa liebt große Worte. Klimaneutralität. Digitalisierung. Strategische Autonomie. Resilienz. Verteidigungsfähigkeit. Künstliche Intelligenz. Kreislaufwirtschaft. Diese Begriffe klingen nach Zukunft, nach Steuerungsfähigkeit, nach politischem Gestaltungswillen. Doch jedes dieser Worte hat ein Gewicht. Es wiegt in Lithium, Kupfer, Nickel, Kobalt, Graphit, Gallium, Germanium, Silizium, Magnesium, Wolfram und Seltenen Erden. Wer die Zukunft bauen will, benötigt nicht nur Ideen, sondern auch Material. Und genau hier beginnt Europas unbequemste Selbsterkenntnis: Der Kontinent kann planen, regulieren, normieren und finanzieren. Aber wenn die entscheidenden Rohstoffe fehlen, wird aus der Vision ein leeres Schaufenster.

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Die Europäische Union hat diese Verwundbarkeit erkannt und mit dem Critical Raw Materials Act erstmals messbare Zielmarken gesetzt. Bis 2030 sollen mindestens 10 Prozent des EU-Jahresbedarfs an strategischen Rohstoffen aus eigener Förderung stammen, 40 Prozent aus Verarbeitung innerhalb der EU und 25 Prozent aus Recycling. Zugleich soll die EU bei keinem strategischen Rohstoff zu mehr als 65 Prozent von einem einzigen Drittstaat abhängig sein. Diese Zahlen sind keine technischen Details. Sie sind ein industriepolitischer Offenbarungseid und ein Aufbruchssignal zugleich. Europa sagt damit: Wir haben zu lange geglaubt, der Weltmarkt sei gleich Versorgungssicherheit. Diese Annahme trägt nicht mehr.

Uli Bock, Gastautor für die Seltene Erden Select AG aus Vaduz im Fürstentum Liechtenstein, beschreibt diese Lage als eine neue Epoche der Realwirtschaft. Seine Kernbotschaft lässt sich so zusammenfassen: Die Zukunft wird nicht allein durch Software entschieden, sondern durch den Zugang zu den Stoffen, aus denen Hardware, Energie, Mobilität, Medizin und Sicherheit entstehen. Wer Rohstoffe nur als Kostenfaktor betrachtet, denkt zu kurz. Wer sie als Friedens-, Vorsorge- und Standortfrage begreift, beginnt, die neue Weltordnung zu verstehen.

Die neue Knappheit: Warum nicht der Preis allein das Problem istDie große Gefahr liegt nicht nur darin, dass Rohstoffe teurer werden. Preise steigen und fallen. Märkte übertreiben in beide Richtungen. Die tiefere Gefahr liegt darin, dass Lieferketten politisch steuerbar werden. Wer Rohstoffe kontrolliert, kontrolliert Zeit. Er entscheidet, wann geliefert wird, wer eine Exportlizenz erhält, welche Unternehmen bevorzugt werden und welche Industrien warten müssen. In einer vernetzten Welt kann eine verzögerte Lieferung mehr Schaden anrichten als ein hoher Preis.

China hat 2025 gezeigt, wie empfindlich Europa an dieser Stelle ist. Am 4. April 2025 führte China Exportrestriktionen für bestimmte Seltene Erden und damit verbundene Produkte ein. Die Europäische Zentralbank berichtete später, dass chinesische Ausfuhren von Seltene-Erden-Magneten im Mai 2025 gegenüber dem Vorjahr um rund 75 Prozent einbrachen. Betroffen waren unter anderem Automobilindustrie, Energie, Elektronik und Verteidigung. Die EZB stellte zudem fest, dass China etwa 70 Prozent der Seltene-Erden-Importe der Eurozone liefert und mehr als 80 Prozent großer europäischer Unternehmen höchstens drei Lieferkettenstufen von einem chinesischen Seltene-Erden-Produzenten entfernt sind.

Das ist die eigentliche neue Lage: Europa hat nicht nur ein Rohstoffproblem, sondern ein Distanzproblem. Die Abhängigkeit ist oft unsichtbar, weil sie nicht im ersten Vertragspartner liegt, sondern in der dritten oder vierten Stufe der Lieferkette. Der deutsche Maschinenbauer kauft vielleicht bei einem europäischen Zulieferer. Dieser bezieht Komponenten aus Asien. Dort stecken Magnete, Legierungen oder Vorprodukte aus chinesischer Verarbeitung. Auf dem Papier wirkt die Lieferkette europäisch. In der Realität hängt sie an einer geopolitischen Nabelschnur.

Die DACH-Region: Hochtechnologie mit offenem RückenFür Deutschland, Österreich, die Schweiz und Liechtenstein ist diese Frage besonders brisant. Die DACH-Region lebt nicht von billiger Masse, sondern von Präzision, Vertrauen, Maschinenbau, Chemie, Medizintechnik, Fahrzeugtechnik, Elektrotechnik, Finanzierungsfähigkeit und industrieller Verlässlichkeit. Sie verkauft nicht bloß Produkte. Sie verkauft Funktionssicherheit. Genau diese Funktionssicherheit benötigt Rohstoffsicherheit.

Deutschland hat als Industrie- und Exportnation ein existenzielles Interesse daran, nicht nur Endmontage und Engineering zu beherrschen, sondern auch den Zugang zu Vorprodukten zu sichern. Der deutsche Rohstofffonds, der über die KfW umgesetzt wird, soll sich an Projekten im In- und Ausland beteiligen, die Förderung, Verarbeitung oder Recycling kritischer Rohstoffe unterstützen und die Abhängigkeit Deutschlands von anderen Ländern reduzieren. Das ist richtig, aber es zeigt zugleich, wie spät die Einsicht kommt. Ein Fonds ist ein Werkzeug. Er ersetzt keine Strategie, keine Genehmigungsbeschleunigung, keine industrielle Abnahmegarantie und keine gesellschaftliche Debatte über Rohstoffrealismus.

Österreich verfügt mit dem Masterplan Rohstoffe 2030 über einen strategischen Rahmen, der die verantwortungsvolle und sichere Versorgung mit primären und sekundären mineralischen Rohstoffen gewährleisten soll. Gerade Österreich kann mehr sein als ein stiller Beobachter. Das Land besitzt industrielle Erfahrung, Umwelttechnik, alpines Bergbauwissen und eine starke Tradition in Werkstoffen, Maschinenbau und Kreislaufwirtschaft. Der entscheidende Punkt ist, diese Stärken europäisch zu vernetzen.

Die Schweiz wiederum hat ein besonderes Paradox. Sie ist reich an Wissen, Präzision, Kapital und Vertrauen, aber arm an eigener Rohstoffbasis. Gerade ein Land mit starker Medizintechnik, Pharma, Maschinenbau, Uhrenindustrie und Hochtechnologie muss verstehen, dass kritische Rohstoffe nicht nur ein EU-Problem sind. Liechtenstein kann hier als kleiner, beweglicher Finanz- und Denkstandort eine Brückenfunktion einnehmen. Aus Vaduz heraus kann man Rohstoffe nicht fördern wie in einer Mine. Aber man kann Bewusstsein schaffen, Finanzierung strukturieren, Beteiligungsmodelle prüfen und Anlegern erklären, warum Seltene Erden nicht exotische Spekulation, sondern Teil moderner Vorsorgefragen sind.

Der blinde Fleck: Europa hat nicht nur zu wenig Minen, sondern zu wenig ZwischenstufenViele Rohstoffdebatten bleiben an der Oberfläche hängen. Dann heißt es: Europa benötigt mehr Bergbau. Das stimmt teilweise, aber es greift zu kurz. Die eigentliche Macht liegt häufig nicht allein in der Mine, sondern in der Verarbeitung. Aus Erz muss Konzentrat werden, dann aus Konzentrat Oxid und daraus Metall, das zur Legierung wird. Aus Legierung Magnet, Batteriekomponente, Halbleitervorprodukt oder Spezialbauteil. Jede Zwischenstufe ist Wissen, Kapital, Chemie, Energie, Umweltgenehmigung und industrielle Erfahrung.

Europa hat in vielen dieser Zwischenstufen an Boden verloren. Nicht weil niemand wusste, dass sie wichtig sind, sondern weil sie unbequem waren. Verarbeitung benötigt Anlagen, Energie, Fachkräfte, Genehmigungen und Akzeptanz. Sie ist weniger glamourös als eine neue KI-App und weniger fotogen als ein Windpark. Aber ohne sie steht die Zukunft auf fremden Fundamenten.

Die Europäische Kommission hat im Rahmen des Critical Raw Materials Act im März 2025 zunächst 47 strategische Projekte innerhalb der EU und im Juni 2025 weitere strategische Projekte außerhalb der EU ausgewählt. Diese Projekte sollen Europas Rohstoffwertschöpfung stärken und Lieferquellen diversifizieren. Das ist ein wichtiger Schritt, aber der Europäische Rechnungshof warnte 2026 deutlich: Die EU habe zwar eine strategische Richtung gesetzt, doch Importdiversifizierung habe bisher noch keine greifbaren Ergebnisse gebracht, Engpässe behinderten heimische Produktion und Recycling, und viele strategische Projekte würden Schwierigkeiten haben, bis 2030 spürbar zur Versorgung beizutragen.

Das ist der Satz, den jede Regierung in der DACH-Region ernst nehmen sollte: Der Plan ist da, aber die Zeit läuft schneller als die Umsetzung.

Recycling: Die urbane Mine ist kein Märchen, aber auch kein ZauberstabRecycling wird oft als elegante Lösung präsentiert. Das alte Smartphone wird zur neuen Batterie, die alte Festplatte zum neuen Magneten, der Elektromotor zum Rohstofflager. Das klingt wunderbar. Es ist auch richtig. Aber es ist nicht sofort ausreichend.

Die Internationale Energieagentur beschreibt, dass die Nachfrage nach kritischen Energiemineralien weiter stark wächst. 2024 stieg die Lithiumnachfrage um nahezu 30 Prozent, während die Nachfrage nach Nickel, Kobalt, Graphit und Seltenen Erden um 6 bis 8 Prozent zunahm. Diese Dynamik bedeutet: Selbst ein deutlich verbessertes Recycling kann kurzfristig nicht alle neuen Bedarfe decken, weil viele Produkte erst nach Jahren oder Jahrzehnten zurückkommen.

Trotzdem ist Recycling für Europa der vielleicht intelligenteste Hebel. Denn hier kann die DACH-Region ihre Stärken ausspielen: Ingenieurkunst, Chemie, Maschinenbau, Umwelttechnik, Regulierung, Datenerfassung und Qualitätskontrolle. Europa muss Recycling aber als Industrie denken, nicht als moralische Entsorgung. Wer Seltene Erden aus Magneten zurückgewinnen will, benötigt Sammelsysteme, Demontagekapazitäten, Trenntechnologien, chemische Verfahren, Energie, Kapital und Abnehmer. Eine Kreislaufwirtschaft entsteht nicht durch gute Absicht, sondern durch Geschäftsmodelle.

Hier liegt auch ein gesellschaftlicher Punkt. Bürger akzeptieren Rohstoffpolitik eher, wenn sie sehen, dass Europa nicht nur neue Minen fordert, sondern vorhandene Stoffe ernst nimmt. Alte Batterien, Elektromotoren, Leiterplatten und Industrieabfälle sind keine Schrottromantik. Sie sind Rohstoffdepots in urbaner Tarnung.

Rohstoffpolitik als Friedenspolitik: Warum faire Partnerschaften klüger sind als neue AbhängigkeitenDie Rohstofffrage ist auch eine moralische Prüfung. Europa darf nicht die Energiewende feiern und zugleich Umwelt- und Sozialkosten in andere Regionen verschieben. Wenn der globale Süden Rohstoffe liefert, während der globale Norden Wertschöpfung, Patente und Gewinne behält, entsteht keine nachhaltige Ordnung. Dann entsteht nur eine grün lackierte Wiederholung alter Muster.

Friedensstiftende Rohstoffpolitik bedeutet mehr. Sie bedeutet lokale Wertschöpfung in rohstoffreichen Ländern, sowie Ausbildung, Infrastruktur, Umweltstandards und faire Verträge. Sie bedeutet, nicht nur Erz zu kaufen, sondern Partnerschaften aufzubauen, sowie Korruption nicht als unvermeidbares Hintergrundrauschen zu akzeptieren. Zudem bedeutet sie, dass Europa seine Standards nicht nur predigt, sondern finanziert und praktisch ermöglicht.

Das ist auch wirtschaftlich klüger. Lieferketten sind stabiler, wenn beide Seiten profitieren. Wenn Rohstoffländer nur Abbauregionen bleiben, entsteht Frust. Wenn sie Verarbeitung, Jobs, Bildung und Infrastruktur gewinnen, entsteht Stabilität. Stabilität wiederum ist der beste Freund der Industrie. Frieden im Kleinen schafft Versorgung im Großen.

Experten der Seltene Erden Select AG weisen in diesem Zusammenhang auf einen entscheidenden Perspektivwechsel hin: Rohstoffe sind nicht nur Anlageobjekte. Sie sind Beziehungsgüter, verbinden Länder, Technologien, Kapital, Umwelt und Generationen. Wer sie nur kauft, versteht sie nicht, aber wer sie partnerschaftlich sichert, schafft Zukunftsfähigkeit.

Die Rohstoffversicherung: Ein neues Bild für Altersvorsorge und VermögensschutzDie Frage nach Rohstoffen führt überraschend schnell zur Altersvorsorge. Auf den ersten Blick haben Seltene Erden wenig mit Lebensversicherungen zu tun. Doch bei näherem Hinsehen geht es in beiden Fällen um dasselbe: Sicherheit in einer unsicheren Zukunft. Die klassische Lebensversicherung versprach Planbarkeit durch Vertrag, Zins und Zeit. Die moderne Vorsorge muss zusätzlich fragen, welche realen Grundlagen Kaufkraft überhaupt erhalten.

Eine Rente verliert an Wert, wenn die Inflation steigt. Eine Immobilie hängt an Baukosten, Energiepreisen und Infrastruktur. Ein Aktiendepot hängt an Unternehmen, die Rohstoffe, Energie und Lieferketten benötigen. Eine Lebensversicherung investiert Kapital in Märkte, die von Zinsen, Inflation, Regulierung und geopolitischen Risiken beeinflusst werden. Wer also Altersvorsorge nur als Finanzprodukt betrachtet, sieht nur die Oberfläche. Darunter liegen Rohstoffe, Energie, Produktion und politische Stabilität.

Die Idee einer „Rohstoffversicherung“ ist deshalb keine Aufforderung, blind in Metalle zu investieren. Sie ist ein Denkmodell. Sie fragt: Welche Sachwerte, welche Zukunftsrohstoffe, welche Beteiligungen, welche physischen Werte und welche transparenten Strukturen können helfen, Kaufkraft langfristig zu schützen? Sie fragt auch: Wo endet Vorsorge und wo beginnt Spekulation? Diese Grenze ist wichtig. Rohstoffe schwanken. Projekte können scheitern. Politische Risiken sind real. Gerade deshalb braucht es Fachwissen, juristische Prüfung, transparente Eigentumsstrukturen und langfristige Einordnung.

Die Seltene Erden Select AG aus Vaduz steht in diesem Kontext für die Einladung, Rohstoffe nicht als exotisches Randthema zu behandeln. Seltene Erden sind ein Spiegel für Zukunftsfähigkeit. Wer sie versteht, versteht besser, warum Elektromobilität, Windkraft, Robotik, Verteidigung, Medizintechnik und Digitalisierung nicht im luftleeren Raum entstehen. Und wer das versteht, kann auch seine persönliche Vorsorge realistischer betrachten.

Die juristische Dimension: Rohstoffe benötigen Vertrauen, Verträge und TransparenzJede strategische Rohstoffpolitik hat auch eine rechtliche Seite. Wer Projekte finanziert, benötigt klare Eigentumsverhältnisse. Wer Rohstoffe lagert, benötigt Nachweise. Wer Beteiligungen anbietet, benötigt Transparenz. Wer internationale Lieferketten aufbaut, muss Sanktionen, Exportkontrollen, Umweltauflagen, Menschenrechte und Geldwäscheprävention beachten. Je strategischer Rohstoffe werden, desto stärker rücken sie in den Fokus von Regulierung und Aufsicht.

Für Anleger bedeutet das: Nicht jede Rohstoffgeschichte ist ein seriöses Vorsorgemodell. Gerade weil das Thema wichtig ist, zieht es auch Übertreibungen an. Hochglanzbroschüren ersetzen keine Prüfung. Versprechen ersetzen keine Lager- und Eigentumsnachweise. Zukunftsnarrative ersetzen keine Kostenstruktur. Wer Rohstoffe als Teil der Vorsorge betrachtet, braucht nicht nur Begeisterung, sondern Sorgfalt.

Für Europa bedeutet das: Rohstoffsouveränität entsteht nicht allein durch politische Zielmarken. Sie entsteht durch ein Ökosystem aus Recht, Kapital, Technik, Genehmigung, Akzeptanz und Kontrolle. Das ist mühsam. Aber genau darin liegt die Stärke Europas, wenn es sich besinnt. Rechtsstaatlichkeit ist kein Standortnachteil, sondern ein Vertrauensvorteil, wenn sie schnell genug funktioniert.

Schluss: Europa muss nicht alles selbst besitzen, aber es muss wieder mitgestaltenEuropa muss nicht jeden Rohstoff selbst fördern und jede Mine kontrollieren. Das wäre weder realistisch noch sinnvoll. Aber Europa muss die kritischen Knotenpunkte verstehen, diversifizieren und mitgestalten. Wo es verwundbar ist. Es muss entscheiden, welche Verarbeitungskapazitäten zurückgeholt werden müssen. Es muss Recycling industrialisieren und Partnerschaften fair gestalten. Zudem Kapital mobilisieren und Genehmigungen beschleunigen. Und den Bürgern ehrlich sagen: Eine saubere, digitale und sichere Zukunft ist nicht immateriell, sondern benötigt Rohstoffe.

Die DACH-Region hat dafür beste Voraussetzungen. Deutschland hat industrielle Tiefe. Österreich hat Rohstoffstrategie, Werkstoffkompetenz und Kreislaufpotenzial. Die Schweiz hat Präzision, Kapital und Hochtechnologie. Liechtenstein hat Flexibilität, Finanzkompetenz und die Möglichkeit, spezialisierte Vorsorge- und Beteiligungsperspektiven zu entwickeln. Was fehlt, ist nicht Talent. Was fehlt, ist Entschlossenheit.

Europa war lange ein edler Endverbraucher. Es kaufte, veredelte, exportierte und regulierte. Jetzt muss es wieder Material denken. Nicht roh, nicht rücksichtslos, nicht nostalgisch. Sondern klug, partnerschaftlich, transparent und strategisch.

Denn kritische Rohstoffe sind nicht nur das, was in der Erde liegt. Sie sind das, worauf unsere Zukunft steht. Wer das begreift, erkennt: Die Rohstofffrage ist keine technische Nebenfrage. Sie ist eine Freiheitsfrage, eine Friedensfrage und eine Vorsorgefrage zugleich.

Gastautor Uli Bock, Experte für strategische Rohstoffe und Vermögensschutz

Die Gesellschaft mit Sitz im Fürstentum Liechtenstein erbringt Verwaltungsdienstleistungen und ist in der Vermittlung sowie im Handel mit Rohstoffen tätig, insbesondere von technischen Metallen und seltenen Erden. Darüber hinaus unterstützt sie den Aufbau und die Weiterentwicklung von Vertriebsnetzen für den Verkauf von Produkten und Dienstleistungen.

Kontakt
Seltene Erden Select AG
Claudio Fernando Boschetti
Meierhofstrasse 2
9490 Vaduz
+423 239 01 57
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https://seltene-erden.com/

Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • CRMA (Wikipedia)
    CRMA steht für: Critical Raw Materials Act (Verordnung (EU) 2024/1252) zu Einfuhren kritischer Rohstoffe in die EU Canadian Record Manufacturer’s Association, siehe Music Canada Chulachomklao Royal Military Academy, siehe Chulachomklao-Militärakademie Société de construction et de réparation de matériel aéronautique, französische Gesellschaft zur Konstruktion und Reparatur von Weltraumausrüstung, heute Teil der Air France-KLM CrmA steht für: Cytokine response modifier A
  • Gallium (Wikipedia)
    Gallium ist ein selten vorkommendes chemisches Element mit dem Elementsymbol Ga und der Ordnungszahl 31. Im Periodensystem steht es in der 4. Periode und ist das dritte Element der 3. Hauptgruppe, 13. IUPAC-Gruppe, oder Borgruppe. Es ist ein silberweißes, leicht zu verflüssigendes Metall. Gallium kristallisiert nicht in einer der sonst häufig bei Metallen anzutreffenden Kristallstrukturen, sondern in seiner stabilsten Modifikation in einer orthorhombischen Struktur mit Gallium-Dimeren. Daneben sind noch sechs weitere Modifikationen bekannt, die sich bei speziellen Kristallisationsbedingungen oder unter hohem Druck bilden. In seinen chemischen Eigenschaften ähnelt das Metall stark dem Aluminium. In der Natur kommt Gallium nur in geringem Umfang und meist als Beimischung in Aluminium-, Zink- oder Germaniumerzen vor; Galliumminerale sind sehr selten. Gallium wird auch als Nebenprodukt bei der Produktion von Aluminium oder Zink gewonnen. Der größte Teil des Galliums wird zum III-V-Verbindungshalbleiter Galliumarsenid weiterverarbeitet, der vor allem in der Hochfrequenztechnik, beispielsweise für HF-Transistoren, und in der Optoelektronik, beispielsweise für Leuchtdioden, verwendet wird.
  • Germanium (Wikipedia)
    Germanium (von lateinisch Germania ‚Deutschland‘, nach dem Land, in dem es zuerst gefunden wurde) ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Ge und der Ordnungszahl 32. Im Periodensystem steht es in der 4. Periode und in der 4. Hauptgruppe (14. IUPAC-Gruppe, p-Block und Kohlenstoffgruppe). Es wurde erstmals 1886 im Mineral Argyrodit nachgewiesen. Germanium ist ein glänzend graues, hartes, sprödes Halbmetall (manchmal wird es noch zu den Metallen gezählt). Es ist auf der Erde weit verbreitet, kommt aber meistens nur in geringen Konzentrationen vor. Der größte Produzent von Germanium ist China. Germanium wird hauptsächlich als Halbleiter in der Elektronik verwendet, doch es gibt auch einige Anwendungen in der Medizin. Es ist keine biologische Funktion von Germanium bekannt.
  • Graphit (Wikipedia)
    Graphit ist ein sehr häufig vorkommendes Mineral aus der Mineralklasse der „Elemente“. Er ist eine der natürlichen Erscheinungsformen des chemischen Elements Kohlenstoff in Reinform und kristallisiert äußerlich gesehen im hexagonalen Kristallsystem (Genaueres siehe unter Kristallstruktur). Graphit bildet undurchsichtige, graue bis schwarze Kristalle in sechseckiger, tafeliger, schuppiger oder stängeliger Form, die auf den Kristallflächen Metallglanz aufweisen. Massige oder körnige Aggregate sind dagegen matt. Seine Mohshärte beträgt zwischen 1 und 2, seine Dichte etwa 2,09 bis 2,23 g/cm³, und er hat eine schwarze bis stahlgraue, glänzende Strichfarbe.
  • Kobalt (Wikipedia)
    Cobalt (chemische Fachsprache; lateinisch cobaltum, standardsprachlich Kobalt; vom Erstbeschreiber Georg Brandt (1694–1768) nach dem Kobalterz als Ausgangsmaterial Cobalt Rex benannt) ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Co und der Ordnungszahl 27. Es steht in der 9. Gruppe bzw. Cobaltgruppe des Periodensystems. In der älteren Zählweise zählt es zur 8. Nebengruppe oder Eisen-Platin-Gruppe. Cobalt ist ein silbergraues, hartes und eher sprödes Metall, welches bereits seit 1739 bekannt ist. Es wird in Akkumulatoren, Katalysatoren, blauen Pigmenten (die u. a. benutzt werden, um Kobaltglas herzustellen) sowie in Legierungen verwendet. Als Bestandteil von Vitamin B12 ist Cobalt zudem für alles menschliche und tierische Leben essenziell. Darüber hinaus ist Cobalt wie seine Nachbarn Eisen und Nickel ferromagnetisch.
  • Nickel (Wikipedia)
    Nickel ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Ni und der Ordnungszahl 28. Es zählt zu den Übergangsmetallen, im Periodensystem steht es nach der älteren Zählweise in der 8. Nebengruppe oder Eisen-Platin-Gruppe, nach der neueren in der Gruppe 10 oder Nickelgruppe. Es ist ein silbriges, duktiles, ferromagnetisches Metall mit einem messingartigen Schimmer. Es ist bereits seit 1751 bekannt. Das Metall hat viele Anwendungen, hauptsächlich wird es für Legierungen genutzt. Es ist unter anderem ein wichtiger Bestandteil von Edelstahl. Nickel ist auch für seine Verwendung als Münzmetall bekannt, in den Vereinigten Staaten und Kanada werden die 5-Cent-Münzen schlicht „Nickel“ genannt. Auch wird Nickel in einigen Akkumulatoren verwendet. Der weltweit größte Produzent von Nickel ist Indonesien. Das meiste Nickel wird aus Mineralen wie Pentlandit, Millerit und Nickelin gewonnen, das Metall kommt nur selten gediegen vor.
  • Seltene Erden (Wikipedia)
    Als Metalle der Seltenen Erden (ugs. Seltene Erden) wird eine Gruppe von 17 chemischen Elementen des Periodensystems bezeichnet. Sie umfasst Scandium und Yttrium der 3. Nebengruppe sowie die 15 Lanthanoide. Nach den Definitionen der anorganischen Nomenklatur heißt diese Gruppe chemisch ähnlicher Elemente Seltenerdmetalle. Im Deutschen gibt es des Weiteren den Begriff Seltene Erdelemente und dazu passend das dem englischen REE (rare-earth elements) nachempfundene Akronym SEE.
  • Versorgungssicherheit (Wikipedia)
    Versorgungssicherheit ist die langfristige, stetige Sicherung der Grundbedürfnisse der Menschen. Hierzu zählen unter anderem: Energiesicherheit, die kurz- wie langfristige Versorgungssicherheit mit Energie Versorgungssicherheit (Wasser), die Versorgungssicherheit mit genügend und sauberem Trinkwasser bzw. Wasser auch für andere Einsatzzwecke Versorgungssicherheit (Nahrung), die Versorgungssicherheit mit ausreichend und qualitativ brauchbarer Nahrung Siehe auch Selbstversorgungsgrad Versorgungsgrad
  • Wolfram (Wikipedia)
    Wolfram [ˈvɔlfram] ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol W und der Ordnungszahl 74. Es zählt zu den Übergangsmetallen, im Periodensystem steht es in der 6. Nebengruppe (Gruppe 6) oder Chromgruppe. Wolfram ist ein weißglänzendes Schwermetall hoher Dichte, das bereits bei sehr geringen Verunreinigungen spröde wird. Es ist das chemische Element mit dem höchsten Schmelz- und Siedepunkt. Seine bekannteste Verwendung ist daher die Glühwendel in Glühlampen. Wolfram gilt als sogenannter Konfliktrohstoff, weil sein Abbau in Entwicklungsländern mit Menschenrechtsverletzungen, Korruption und Geldwäsche in Verbindung gebracht wird. Seit 2021 müssen EU-Importeure deshalb besondere Auflagen entlang der Lieferkette erfüllen.
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