Rheingas bündelt technische Kompetenz und stärkt dezentrale Energielösungen für Privat-, Gewerbe- und Industriekunden
Brühl, 29.09.2026
Die Anforderungen an eine sichere und effiziente Energieversorgung verändern sich. Privathaushalte, Kommunen, Gewerbe und Industrie benötigen zunehmend Lösungen, die zu ihren jeweiligen örtlichen und technischen Voraussetzungen passen. Die Rheingas-Gruppe entwickelt deshalb ihr Leistungsangebot und ihre Strukturen konsequent weiter. Zum 1. Oktober 2026 werden die bestehenden Aktivitäten der Energietechnik in der neuen RG Wärme- und Systemtechnik GmbHgebündelt.
Damit trägt Rheingas einer Entwicklung Rechnung, die weit über einzelne Energieträger oder Technologien hinausgeht. Die Rheingas-Gruppe ist mehr als Propan – und moderne Energietechnik ist mehr als Strom. Entscheidend ist das Zusammenspiel von Energieträger, Technik und Infrastruktur. Von der Wärmeversorgung eines Einfamilienhauses bis zur zuverlässigen Versorgung von Gewerbe- und Industriestandorten.
Auch die kommunale Wärmeplanung macht deutlich, dass es nicht überall dieselbe Lösung geben wird. Neben netzgebundenen Versorgungsstrukturen sieht das Wärmeplanungsgesetz ausdrücklich Gebiete für eine dezentrale Wärmeversorgung vor. Gerade in ländlichen Räumen, Randlagen oder an Standorten ohne geeignete Netzinfrastruktur können deshalb individuelle Versorgungskonzepte eine wichtige Rolle spielen.
„Die Energieversorgung der Zukunft wird vielfältiger. Entscheidend ist nicht eine einzelne Technologie, sondern die passende Lösung für den jeweiligen Kunden und Standort“, sagt Uwe Thomsen, geschäftsführender Gesellschafter von Rheingas. „Unsere Stärke liegt seit jeher in der sicheren Energieversorgung. Diese Erfahrung verbinden wir mit technischer Kompetenz. So können wir Lösungen entwickeln, die auch dort funktionieren, wo Standardkonzepte oder zentrale Infrastrukturen nicht passen.“
Besonders für Gewerbe und Industrie ist eine verlässlich verfügbare Energieversorgung Voraussetzung für funktionierende Prozesse. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Effizienz, Wirtschaftlichkeit und die Weiterentwicklung bestehender Versorgungssysteme. Rheingas verbindet deshalb Energiebelieferung und technische Lösungen zunehmend zu ganzheitlichen Versorgungskonzepten.
Mit der neuen Gesellschaft werden die bestehenden Kompetenzen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie laufenden Projekte der Energietechnik unter einem Dach gebündelt. Sitz der Gesellschaft ist Krakow am See in Mecklenburg-Vorpommern, weitere Niederlassungen befinden sich in Dresden und Brühl. Die Geschäftsführung übernehmen Mario Both und Michael Klotz.
Die Neuaufstellung ist damit ein weiterer Schritt in der Entwicklung der gesamten Rheingas-Gruppe. Das bestehende Energiegeschäft bleibt die Basis, wird aber zunehmend durch technische Lösungen ergänzt. So schafft Rheingas die Voraussetzungen, flexibler auf Marktveränderungen, neue Technologien und unterschiedliche Anforderungen von Kunden und Standorten reagieren zu können.
„Unser Anspruch ist Versorgungssicherheit, unabhängig davon, ob es um ein Wohngebäude, einen Gewerbebetrieb oder einen Industriestandort geht“, so Thomsen. „Dafür brauchen wir Technologieoffenheit, technische Kompetenz und Lösungen, die in der Praxis funktionieren. Genau darauf richten wir Rheingas weiter aus.“
Zum Unternehmen: Propan Rheingas GmbH & Co. KG
Propan Rheingas GmbH & Co. KG ist ein mittelständisches Energieversorgungsunternehmen mit Hauptsitz in Brühl und mehr als 100 Jahren Erfahrung in der Energieversorgung. Als Teil der Rheingas-Gruppe verbindet das Unternehmen langjährige Erfahrung in der sicheren Energiebelieferung mit wachsender technischer Kompetenz. Ziel ist es, für unterschiedliche Anforderungen von Privathaushalten bis hin zu Gewerbe- und Industriekunden sichere, effiziente und zunehmend dezentrale Energie- und Wärmelösungen bereitzustellen.
Rheingas bietet Lösungen entlang der gesamten Versorgungskette, von der Energiebelieferung über Beratung und Planung bis zur Umsetzung technischer Systeme.
Rheingas bietet Lösungen entlang der gesamten Versorgungskette, von der Energiebelieferung über Beratung und Planung bis zur Umsetzung technischer Systeme. Zum Portfolio gehören unter anderem Flüssiggas, Erdgas und Strom sowie Energietechnik und Energieberatung.
Im Bereich Energietechnik realisiert Rheingas unter anderem Wärmepumpen, Photovoltaikanlagen und Blockheizkraftwerke (BHKW) und entwickelt auf den jeweiligen Bedarf zugeschnittene Wärme- und Energiekonzepte. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dezentralen Versorgungskonzepten, die auch dort eine verlässliche Energieversorgung ermöglichen, wo netzgebundene Lösungen nicht oder nur eingeschränkt zur Verfügung stehen. Dabei werden Energieträger und technische Lösungen entsprechend den jeweiligen Anforderungen des Kunden und des Standorts miteinander verbunden.
Bundesweit versorgt Rheingas mehr als 30.000 Privat- und Geschäftskunden. Am Standort Krakow am See ist das Unternehmen seit über 35 Jahren in der Region aktiv. Neben der Energieversorgung haben dort Heizungsbau und Energietechnik eine lange Tradition. Von der Beratung und Planung über die technische Umsetzung bis zur Energieversorgung erhalten Kunden Lösungen aus einer Hand. Damit entwickelt die Rheingas-Gruppe ihr Leistungsangebot kontinuierlich entlang der Anforderungen des Energiemarktes weiter und verbindet Versorgungssicherheit mit technischer Kompetenz und dem Ziel einer effizienten, zukunftsfähigen Energieversorgung
Propan Rheingas GmbH & Co. KG ist ein mittelständisches Energieversorgungsunternehmen mit Hauptsitz in Brühl und mehr als 100 Jahren Erfahrung in der Energieversorgung. Als Teil der Rheingas-Gruppe verbindet das Unternehmen langjährige Erfahrung in der sicheren Energiebelieferung mit wachsender technischer Kompetenz. Ziel ist es, für unterschiedliche Anforderungen von Privathaushalten bis hin zu Gewerbe- und Industriekunden sichere, effiziente und zunehmend dezentrale Energie- und Wärmelösungen bereitzustellen.
Rheingas bietet Lösungen entlang der gesamten Versorgungskette, von der Energiebelieferung über Beratung und Planung bis zur Umsetzung technischer Systeme.
Rheingas bietet Lösungen entlang der gesamten Versorgungskette, von der Energiebelieferung über Beratung und Planung bis zur Umsetzung technischer Systeme. Zum Portfolio gehören unter anderem Flüssiggas, Erdgas und Strom sowie Energietechnik und Energieberatung.
Im Bereich Energietechnik realisiert Rheingas unter anderem Wärmepumpen, Photovoltaikanlagen und Blockheizkraftwerke (BHKW) und entwickelt auf den jeweiligen Bedarf zugeschnittene Wärme- und Energiekonzepte. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dezentralen Versorgungskonzepten, die auch dort eine verlässliche Energieversorgung ermöglichen, wo netzgebundene Lösungen nicht oder nur eingeschränkt zur Verfügung stehen. Dabei werden Energieträger und technische Lösungen entsprechend den jeweiligen Anforderungen des Kunden und des Standorts miteinander verbunden.
Bundesweit versorgt Rheingas mehr als 30.000 Privat- und Geschäftskunden. Am Standort Krakow am See ist das Unternehmen seit über 35 Jahren in der Region aktiv. Neben der Energieversorgung haben dort Heizungsbau und Energietechnik eine lange Tradition. Von der Beratung und Planung über die technische Umsetzung bis zur Energieversorgung erhalten Kunden Lösungen aus einer Hand. Damit entwickelt die Rheingas-Gruppe ihr Leistungsangebot kontinuierlich entlang der Anforderungen des Energiemarktes weiter und verbindet Versorgungssicherheit mit technischer Kompetenz und dem Ziel einer effizienten, zukunftsfähigen Energieversorgung
Kontakt
Propan Rheingas GmbH & Co. KG
Evelyn Höller
Fischenicher Str. 23
50321 Brühl
+49223270791126

http://www.rheingas.de
- Dekarbonisierung (Wikipedia)
Dekarbonisierung oder auch Entkarbonisierung bezeichnet die komplexen Prozesse der Umstellung einer Wirtschaftsweise, speziell die der Energiewirtschaft, in Richtung eines niedrigeren Umsatzes von Kohlenstoff. Damit einhergehen sollen insbesondere ein niedrigerer Kohlendioxidausstoß bei Verbrennungsprozessen sowie ein niedrigerer Methanausstoß in die Erdatmosphäre. Das Ziel ist auf Dauer die Schaffung einer postfossilen Wirtschaft in der Energiebereitstellung, um die Emissionen zu verringern, die den Treibhauseffekt verstärken und damit die globale Erwärmung verursachen. „Dekarbonisierung“ wird hier nicht so weitgehend aufgefasst, dass sämtliche organischen Stoffe (z. B. Kunststoffe), die bekanntermaßen allesamt Kohlenstoffverbindungen darstellen, aus dem Wirtschaftsgeschehen verbannt werden. Vielmehr geht es darum, sämtliche Prozesse zu ersetzen, welche Kohlendioxid-, Kohlenmonoxid- und Methanemissionen, also die Emissionen kohlenstoffhaltiger Gase, in die Erdatmosphäre beinhalten. - Energieeffizienz (Wikipedia)
Die Energieeffizienz ist das Verhältnis von Dienstleistungs-, Waren- oder Energieertrag (Output) zur zugeführten Energie (Input) (vgl. Energieeffizienz-Richtlinie 2012/27/EU). Unter Energieeffizienz wird somit also die rationelle Verwendung von Energie verstanden. Durch optimierte Prozesse sollen „die quantitativen und qualitativen Verluste, die im Einzelnen bei der Wandlung, dem Transport und der Speicherung von Energie“ entstehen, minimiert werden, „um einen vorgegebenen (energetischen) Nutzen bei sinkendem Primär- bzw. Endenergieeinsatz zu erreichen“. Die Steigerung der Energieeffizienz ist, so wie die Energieeinsparung, ein wesentliches Element der Energiewende. - Energietechnik (Wikipedia)
Die Energietechnik oder Energietechnologie ist eine Ingenieurwissenschaft, die sich interdisziplinär mit dem Thema Energie befasst. Hauptinhalte sind die Technologien zur effizienten, sicheren, umweltschonenden und wirtschaftlichen Gewinnung, Umwandlung, Transport, Speicherung und Nutzung von Energiequellen in all ihren Formen. Im Mittelpunkt steht dabei das Bestreben, eine hohe Ausbeute an Nutzenergie zu erreichen, d. h. den Wirkungsgrad zu maximieren und gleichzeitig die negativen Begleiterscheinungen auf Mensch, Natur und Umwelt zu minimieren. Die Energietechnik umfasst nicht nur die Stromproduktion, bei der häufig thermische Energie in elektrische Energie umgewandelt wird, sondern befasst sich auch mit vielen weiteren Aspekten. Dazu gehören die notwendigen theoretischen Grundlagen sowie die anwendungsspezifischen Aspekte. Als Teil der industriellen Revolution spielte die konventionelle Energietechnik eine wichtige Rolle. Heute sind es aufgrund des Klimawandels zusätzlich alternative Technologien, die die Entwicklungen in der Energietechnik begleiten. Energietechnik ist daher eng verzahnt mit der Energiewirtschaft, der Energiepolitik und dem Umweltschutz. Hinweis: Dieser Artikel bietet eine Übersicht der an der Energietechnik beteiligten Fachgebiete. Weitere Informationen zur Geschichte findet man in den einzelnen Artikeln/Lemma. - Erneuerbare Energien (Wikipedia)
Als erneuerbare Energien (EE) oder regenerative Energien, auch alternative Energien, werden Energiequellen bezeichnet, die im menschlichen Zeithorizont für nachhaltige Energieversorgung praktisch unerschöpflich zur Verfügung stehen oder sich verhältnismäßig schnell erneuern. Damit grenzen sie sich von fossilen Energiequellen ab, die endlich sind oder sich erst über den Zeitraum von Millionen Jahren regenerieren. Erneuerbare Energiequellen gelten, neben der effizienten Nutzung von Energie, als wichtigste Säule einer nachhaltigen Energiepolitik und der Energiewende. Zu ihnen zählen Bioenergie, Geothermie, Wasserkraft, Meeresenergie, Sonnenenergie und Windenergie. Ihre Energie beziehen sie von der Kernfusion der Sonne, die bei weitem die wichtigste Energiequelle ist, aus der kinetischen Energie der Erddrehung und der Planetenbewegung sowie aus der erdinneren Wärme. Der Ausbau der erneuerbaren Energien wird in vielen Staaten weltweit vorangetrieben. Im Jahr 2023 deckten moderne erneuerbare Energien – d. h. ohne traditionelle Biomassenutzung zum Kochen und Heizen – 13,5 % des weltweiten Endenergieverbrauchs. Gut die Hälfte davon (7,8 %) entfiel auf Ökostrom aus Wasserkraftwerken-, Solar- und Windkraftanlagen, geringere Teile auf erneuerbare Wärme (4,5 %) bzw. Biokraftstoffe im Verkehrswesen. Eine große Rolle spielen erneuerbare Energien bei der globalen Stromerzeugung. 2025 lieferten sie mit 10.730 TWh bzw. einem Anteil von 33,8 % erstmals mehr Strom als Kohlekraftwerke (10.476 TWh, 33 %) und waren damit die weltweit wichtigste Stromquelle. Den größten Anteil hatte die Wasserkraft mit 14 % gefolgt von Solarenergie und Windenergie, die mit Anteilen von 8,7 bzw. 8,5 % nur noch minimal hinter der Kernenergie (8,9 %) lagen. Sonstige Erneuerbare kamen auf 2,5 %. - Gebäudetechnik (Wikipedia)
Unter Versorgungstechnik werden im Allgemeinen alle technischen Maßnahmen zusammengefasst, die Gebäude, Betriebsstätten und sonstige Einrichtungen versorgen. Versorgungstechnische Anlagen dienen der energetischen Versorgung, z. B. mit Strom, Gas und Wärme zur Gebäudeheizung, der stofflichen Versorgung, z. B. mit Wasser und Gas, der Entsorgung von Abwasser und Abfall und der Herstellung von Kommunikations- und Datenverbindungen. Welche Anlagen im Einzelnen dazu gezählt werden, hängt vom Kontext ab. Die Versorgungstechnik kann als Teilbereich sowohl der Gebäudetechnik, des Anlagenbaus wie auch der Verfahrenstechnik angesehen werden. - Heizungsbau (Wikipedia)
Ein Heizungsbauer hat die Aufgabe, Heizungs- sowie Lüftungsanlagen in Gebäuden zu montieren und zu warten. Die korrekte Berufsbezeichnung lautete in Deutschland Zentralheizungs- und Lüftungsbauer. Nach dem Berufsbild wird nicht mehr ausgebildet, es ist im Berufsbild des Anlagenmechanikers für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik aufgegangen. In Österreich ist der Beruf unter Sanitär- und Klimatechniker – Heizungsinstallation ein Teilbereich des Berufsbildes Sanitär- und Klimatechniker. In der Schweiz wird der Beruf als Heizungsinstallateur bezeichnet. Dabei existiert zudem auch eine weniger qualifizierte Berufslaufbahn als Haustechnikpraktiker. In Südtirol lautet die Berufsbezeichnung Feuerungsanlagenmonteur. - Modernisierung (Wikipedia)
Modernisierung steht für: Modernisierung (Soziologie), sozialer Wandel von Gesellschaften Modernisierung (Mietrecht), bauliche Maßnahmen zur Wertsteigerung einer Immobilie als Rechtsbegriff Modernisierung, Einbau zeitgemäßer Ausstattung in ein Gebäude, siehe Sanierung (Bauwesen) Siehe auch: Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel mit Modernisierung beginnt Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel Modernisierung enthält Althaus modernisieren (Zeitschrift) Modernismus (Begriffsklärung) Moderne (Begriffsklärung) Modern (Begriffsklärung) - photovoltaik (Wikipedia)
Unter Photovoltaik bzw. Fotovoltaik versteht man die direkte Umwandlung von Lichtenergie, meist aus Sonnenlicht, mittels Solarzellen in elektrische Energie. Seit 1958 wird sie in der Raumfahrt genutzt, später diente sie auch zur Energieversorgung einzelner elektrischer Geräte wie Taschenrechnern oder Parkscheinautomaten. Heute ist mit großem Abstand die netzgebundene Stromerzeugung mit Photovoltaikanlagen auf Dachflächen und mit Freiflächenanlagen das wichtigste Anwendungsgebiet. Ende 2025 waren weltweit Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von ca. 2,8 Terawatt (TW, 1 TW = 1000 GW) installiert, wobei mehr als 600 GW neu zugebaut wurden. Zwischen 2016 und 2025 stieg die weltweit installierte Photovoltaik-Leistung mit einer Wachstumsrate von durchschnittlich 27 % pro Jahr. Nach einer 2019 erschienenen Arbeit in Science wird erwartet, dass die installierte Leistung bis 2030 ca. 10 TW erreichen und 2050 bei 30 bis 70 TW liegen könnte. Die Stromerzeugung aus Photovoltaik lag 2025 bei 2.778 TWh; das waren 8,7 % der weltweiten Stromerzeugung. Damit lag sie erstmals vor der Windenergie (2715 TWh) und nur noch minimal hinter der Kernenergie (2812 TWh). Binnen eines Jahres stieg die PV-Stromerzeugung um 636 TWh bzw. 29,7 % an. Mit Stand April 2026 verdoppelt sich die Solarstromerzeugung alle drei Jahre. In 42 Staaten lieferte die Photovoltaik 2025 mindestens 10 % der Stromerzeugung; den größten Anteil hatte sie in Ungarn mit 25 %. Die Internationale Energieagentur hielt 2020 fest, dass Photovoltaikanlagen, die auf guten Standorten und mit günstigen institutionellen Bedingungen errichtet werden, inzwischen die günstigste Form der Stromerzeugung der Geschichte seien. Dank der durch Massenproduktion stark gefallenen Preise der Anlagenkomponenten war damit die lange Zeit akzeptierte Einschätzung überholt, dass die Photovoltaik die teuerste Form der Stromerzeugung mittels erneuerbarer Energien sei. Bereits 2014 lagen die Stromgestehungskosten der Photovoltaik in bestimmten Regionen der Erde auf gleichem Niveau oder sogar niedriger als bei fossilen Konkurrenten. Unter Berücksichtigung externer Kosten der fossilen Stromerzeugung (d. h. Umwelt-, Klima- und … - Sektorenkopplung (Wikipedia)
Unter Sektorenkopplung (auch Sektorkopplung oder engl. Sector Coupling oder Integrated Energy genannt) wird die Vernetzung der Sektoren der Energiewirtschaft sowie der Industrie verstanden, die gekoppelt, also in einem gemeinsamen holistischen Ansatz optimiert werden sollen. Traditionell wurden die Sektoren Elektrizität, Wärmeversorgung (bzw. Kälte), Verkehr und Industrie weitgehend unabhängig voneinander betrachtet. Die Idee hinter dem Konzept ist es, nur auf Einzelsektoren zugeschnittene Lösungsansätze hinter sich zu lassen, die nur Lösungen innerhalb des jeweiligen Sektors berücksichtigen, und stattdessen hin zu einer ganzheitlichen Betrachtung aller Sektoren zu kommen, die ein besseres und günstigeres Gesamtsystem ermöglicht. Die Sektorenkopplung bietet drei Hauptvorteile: Erstens ermöglicht sie, dass mithilfe von erneuerbaren Energien alle Sektoren der Wirtschaft dekarbonisiert werden können. Zweitens ermöglicht die intelligente Kopplung der Sektoren mit Hilfe von bestimmten energieeffizienten Technologien wie Wärmepumpenheizungen, KWK-Anlagen oder Elektroautos eine deutliche Senkung des Energieverbrauchs. Drittens schafft die Sektorenkopplung, und damit die Nutzung großer und günstiger Energiespeicher außerhalb des Elektrizitätssektors, sogenannte funktionale Stromspeicher, große Flexibilität in der Nachfrage nach elektrischer Energie, mit der die Schwankungen der dargebotsabhängigen erneuerbaren Energien wie Windenergie und Solarenergie ausgeglichen werden können, ohne zu stark in teure elektrische Energiespeicher investieren zu müssen. Gleichzeitig steigt durch die Sektorenkopplung die Energiesicherheit. Gerade weil die Sektorenkopplung Synergieeffekte bei der Integration von hohen Anteilen erneuerbarer Energien ermöglicht, wird sie als Schlüsselkonzept bei der Energiewende und dem Aufbau von Energiesystemen mit 100 % erneuerbaren Energien betrachtet. Es besteht ein weitgehender Konsens, dass die Sektorenkopplung notwendig ist, um die Energiewende umzusetzen und die Klimaschutzziele zu erfüllen. Ein sektorgekoppeltes Energiesystem wird auch als Hybridnetz bezeichnet; ein über mehrere Energieinfrastrukturen integriertes, ganzheitlich konzipiertes und … - systemtechnik (Wikipedia)
Die Systemtechnik ist eine Fachrichtung der Ingenieurwissenschaften und in gewisser Weise synonym mit dem Systems Engineering (SE). In beiden Disziplinen geht es um die Planung, Entwicklung und das Management komplexer Systeme bzw. Produkte. Der Fokus liegt dabei auf der Integration und Interaktion von Komponenten. Im Unterschied zu Spezialisten, die sich auf den Entwurf von Teilsystemen konzentrieren, versucht die Systemtechnik, mit einem ganzheitlichen Ansatz an den Entwurf komplexer Systeme heranzugehen. Dabei geht es um die technische Analyse, Beschreibung und Verknüpfung von Einzelelementen und dem Gesamtsystem als Teil einer Systemarchitektur. - Wärmepumpen (Wikipedia)
Eine Wärmepumpe ist allgemein eine Kraftwärmemaschine, die unter Aufwendung technischer Arbeit thermische Energie aus einem Reservoir mit niedrigerer Temperatur (in der Regel ist das die Umgebung) aufnimmt und – zusammen mit der Antriebsenergie – als Nutzwärme auf ein zu beheizendes System mit höherer Temperatur überträgt. Umgangssprachlich ist damit meist die Wärmepumpenheizung gemeint, die in Gebäuden für Heizzwecke eingesetzt wird. Weitere Anwendungen sind die Brauchwassererwärmung, die Erzeugung von Prozesswärme und der Einsatz in Wäschetrocknern. Den Kreisprozess der Wärmepumpe verwendet man auch zum Kühlen (so beim Kühlschrank oder der Klimaanlage). Im Gegensatz zur Wärmepumpe ist beim Kälteprozess die aus dem zu kühlenden Raum abgeführte Wärme die Nutzenergie, die zusammen mit der Antriebsenergie als Abwärme an die Umgebung abgeführt wird. - Wärmeversorgung (Wikipedia)
Energieversorgung bezeichnet die Versorgung von Endkunden mit Strom, Gas und Fernwärme. Traditionell handelt es sich um einen Aufgabenbereich kommunaler Unternehmen.