Corona – Forschung: Was grüner Tee, Olivenöl und Rotwein gemeinsam haben

Eine Studie zeigte, dass natürliche Pflanzenstoffe ein wichtiges Enzym des Coronavirus hemmen können

Corona - Forschung: Was grüner Tee, Olivenöl und Rotwein gemeinsam haben

Corona – Forschung: Was grüner Tee, Olivenöl und Rotwein gemeinsam haben

Lindenberg, 19. August 2026. Wissenschaftler identifizierten drei natürliche Pflanzenstoffe, die in Laborversuchen ein zentrales Enzym des Coronavirus deutlich ausbremsen konnten. Die Substanzen kommen unter anderem in grünem Tee, Olivenöl und Rotwein vor.

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In einer Studie wurden rund 500 natürliche Verbindungen auf ihre Fähigkeit überprüft, an die sogenannte Papain-like Protease (PLpro) des Coronavirus zu binden – ein Enzym, das für die Vermehrung des Virus eine entscheidende Rolle spielt.

Die Forschenden wurden fündig: Drei sogenannte Phenole zeigten eine vielversprechende Bindung an das Enzym. In anschließenden Laborversuchen konnte die Aktivität der Protease in lebenden Zellen um rund 50 bis 70 Prozent reduziert werden. Damit rückten die natürlichen Moleküle als mögliche Ausgangsstoffe für die Entwicklung neuer antiviraler Medikamente in den wissenschaftlichen Fokus.

Besonders interessant war dabei nicht nur ihre hemmende Wirkung auf die Virusvermehrung. Die Papain-like Protease unterstützt das Coronavirus auch dabei, die Immunabwehr infizierter Zellen zu schwächen. Wird dieses Enzym blockiert, könnte das Immunsystem seine natürliche Abwehrleistung besser entfalten.

Für die Untersuchungen nutzten die Forschenden modernste Strukturbiologie. Mithilfe hochauflösender Röntgenstrahlung konnten sie auf atomarer Ebene sichtbar machen, ob und an welcher Stelle sich die Naturstoffe an das Enzym anlagern. Diese Erkenntnisse lieferten wichtige Hinweise für die Entwicklung potenzieller Wirkstoffe.

Zu den identifizierten Verbindungen gehörten Moleküle, die natürlicherweise in verschiedenen Pflanzen und Lebensmitteln vorkommen. Einige besitzen bereits bekannte antioxidative oder entzündungshemmende Eigenschaften und werden seit Langem wissenschaftlich untersucht. Dennoch betonten die Forschenden ausdrücklich, dass aus den Ergebnissen keine unmittelbare gesundheitliche Empfehlung abgeleitet werden könne. Vielmehr dienten die Naturstoffe als chemische Vorbilder für die Entwicklung neuer Medikamente.

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Die Meldung wurde inspiriert durch einen Beitrag in dem Buch „Medizin & Gesundheit: Hilft das überhaupt?“. Das Buch steckt voller wissenschaftlicher Erkenntnisse zur Wirksamkeit natürlicher Heilmittel und Hilfsmittel.

Buchdaten: Michael Petersen, Reaktion mediportal-online.eu, Medizin & Gesundheit: Hilft das überhaupt?, ISBN 978-3-384-60436-1, Info-Seite zum Buch beim Verlag.
Eine Buchbeschreibung findet sich im Bücher-Blog.

Quelle der Studie:

Röntgenscreening identifiziert vielversprechende Naturstoffe gegen das Coronavirus, Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY, Informationsdienst Wissenschaft (idw)
KI-Kennzeichnung: KI-unterstützter Inhalt

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  • Grüner Tee (Wikipedia)
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  • Olivenöl (Wikipedia)
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  • Rotwein (Wikipedia)
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