Autor Jens Martin Heisch vertont Lewis Carrolls Klassiker als Konzeptalbum: ein Song pro Kapitel, jeder Refrain endet mit einem Satz aus dem Buch.
Im Sommer 1862 ruderte der Mathematiker Charles Dodgson mit den drei Schwestern Liddell die Themse hinauf und erfand unterwegs eine Geschichte über ein Mädchen, das in ein Kaninchenloch fällt. Eines der Mädchen hieß Alice – und bat ihn, alles aufzuschreiben. 1865 erschien das Buch als „Alice’s Adventures in Wonderland“ unter Dodgsons Pseudonym Lewis Carroll und wurde zu einem der berühmtesten Werke der Weltliteratur.
Genau dieses Buch hat der 60-jährige Autor und Kreative Jens Martin Heisch vom Mittelrhein nun vertont. „Alice’s Adventures in Wonderland“ ist das dritte Album seiner Reihe „BooqSound Classic Edition“, nach „The Strange Case of Dr. Jekyll and Mr. Hyde“ und „Dracula, Vol. I: Transylvania“. Das Prinzip bleibt: Jedes Kapitel wird zu einem Song, jeder Refrain endet mit einem Zitat aus dem Originaltext – von „Who in the world am I?“ über „We’re all mad here.“ bis „You’re nothing but a pack of cards!“.
Nach zwei düsteren Schauerromanen ist Alice musikalisch die abwechslungsreichste Reise der Reihe: Walzer, Music-Hall, Psychedelic, Marsch, Kammer-Ballade und Seemannslied wechseln sich ab – süß im Klang, aber nie ganz harmlos. Die Cover im Stil handkolorierter viktorianischer Kupferstiche erzählen dieselbe Reise in Farbe: Ein Rot, das sich langsam ausbreitet und am Ende im Morgenlicht verglüht.
BooqSound ist ein Ein-Mann-Label, das Literatur, Musik, Bildkunst und Video zusammenbringt. Möglich wird das für eine Einzelperson durch Künstliche Intelligenz, mit der Musik, Gesang und Bilder entstehen. Die Technik versteht Heisch bewusst als Werkzeug: „Ich sehe KI wie einen Pinsel oder ein Instrument. Sie nimmt mir nicht die Idee ab und nicht die Entscheidung, was gut ist und was nicht.“
Sein Ziel: Neugier aufs Original wecken, gerade bei einer Generation, die Musik streamt und auf TikTok zu Hause ist. Viele kennen Alice nur aus Filmen – das Album führt zurück zum Buch.
Bereits vorab sind einzelne Songs als Auskopplungen erschienen; das vollständige Album „Alice’s Adventures in Wonderland“ – eine BooqSound Classic Edition – erscheint am 11. Oktober 2026 unter anderem auf Spotify, Apple Music und YouTube. Kurze Videos zu den einzelnen Tracks erscheinen auf dem BooqSound TikTok-Kanal.
BooqSound ist ein crossmediales Ein-Mann-Label vom Mittelrhein, gegründet vom Autor Jens Martin Heisch, und zugleich der Künstlername, unter dem seine Musik auf vielen gängigen Streaming-Plattformen erscheint. In der Reihe BooqSound Classic Edition werden gemeinfreie Klassiker der Weltliteratur Kapitel für Kapitel als Konzeptalben vertont.
Kontakt
BooqSound Inh. Jens Martin Heisch
Jens Martin Heisch
Chablis-Str. 54
55430 Oberwesel
015565053596

http://booqsound.de
- Alice im Wunderland (Wikipedia)
Alice im Wunderland (ursprünglich Alice’s Abenteuer im Wunderland; englischer Originaltitel Alice’s Adventures in Wonderland) ist ein erstmals 1865 erschienenes Kinderbuch des britischen Schriftstellers Lewis Carroll. Alice im Wunderland gilt als eines der hervorragenden Werke aus dem Genre des literarischen Nonsens. Gemeinsam mit der 1871 erschienenen Fortsetzung Alice hinter den Spiegeln wird dieses Kinderbuch zu den Klassikern der Weltliteratur gezählt. So ist die Erzählung heute beispielsweise Bestandteil der ZEIT-Bibliothek der 100 Bücher. Die britische Zeitung The Guardian nahm 2009 sowohl Alice im Wunderland als auch Alice hinter den Spiegeln in die Liste der 1000 Romane auf, die jeder gelesen haben muss. Die Erzählweise und -struktur, die Figuren und die Metaphorik haben einen unverändert großen kulturellen Einfluss. Alice im Wunderland erfuhr Adaptionen für die Bühne und im Film. Figuren der Erzählung, wie zum Beispiel die Grinsekatze, der Jabberwocky, der Märzhase und der verrückte Hutmacher, oder einzelne Episoden, wie beispielsweise die der Teegesellschaft, in die Alice hineingerät, wurden in der Popkultur immer wieder aufgegriffen und zitiert. Die fiktive Welt, in der Alice im Wunderland angesiedelt ist, spielt in solch einer Weise mit Logik, dass sich die Erzählung unter Mathematikern und Kindern gleichermaßen großer Beliebtheit erfreut. Sie enthält zahlreiche satirische Anspielungen – nicht nur auf persönliche Freunde Carrolls, sondern auch auf die Schullektionen, die Kinder im England jener Zeit auswendig lernen mussten. Meistens werden die Geschichte und ihre Fortsetzung Alice hinter den Spiegeln (im Original: Through the Looking-Glass and What Alice Found There) als eine Einheit angesehen. Bekannt sind die Erzählungen auch durch die Illustrationen des britischen Zeichners John Tenniel in den ersten Ausgaben. - Konzeptalbum (Wikipedia)
Ein Konzeptalbum ist ein Musikalbum, bei dem die einzelnen Titel nicht isoliert, sondern in ihrer thematischen Beziehung als Gesamtwerk betrachtet werden. Durch einen musikalischen und einen textlichen Zusammenhang wird ein Konzept verfolgt, das sich oft auch in der Gestaltung des Covers widerspiegelt. - Lewis Carroll (Wikipedia)
Lewis Carroll (* 27. Januar 1832 in Daresbury im County Cheshire; † 14. Januar 1898 in Guildford im County Surrey; eigentlich Charles Lutwidge Dodgson) war ein britischer Schriftsteller des viktorianischen Zeitalters, Fotograf, Mathematiker und Diakon. Er ist der Autor der berühmten Kinderbücher Alice im Wunderland, Alice hinter den Spiegeln (oder Alice im Spiegelland) und The Hunting of the Snark. Mit seiner Befähigung für Wortspiel, Logik und Fantasie schaffte er es, weite Leserkreise zu fesseln. Seine Werke, als sogenannte Nonsense-Literatur bezeichnet, sind bis heute populär geblieben und haben nicht nur die Kinderliteratur, sondern ebenso Schriftsteller wie James Joyce, die Surrealisten wie André Breton und den Maler und Bildhauer Max Ernst oder den Kognitionswissenschaftler Douglas R. Hofstadter sowie den Musiker und Komponisten John Lennon beeinflusst. Bekannt wurde Carroll auch als Fotograf: Wie Julia Margaret Cameron und Oscar Gustave Rejlander betrieb er bereits ab der Mitte des 19. Jahrhunderts Fotografie als Kunst. - Mittelrhein (Wikipedia)
Der Mittelrhein, der 130 Kilometer lange Flussabschnitt des Rheins zwischen den Mündungen der Nahe bei Bingen und der Sieg bei Bonn, ist eine der bedeutendsten Kulturlandschaften Deutschlands. Das Flusstal, in dem rund 450.000 Menschen leben, wird begrenzt von Hunsrück und Eifel im Westen, von Taunus, Westerwald und Siebengebirge im Osten, von der Oberrheinebene im Süden sowie von der Kölner Bucht und dem Niederrhein im Norden. Der Mittelrhein bildet auf seiner ganzen Länge ein Durchbruchstal durch das Rheinische Schiefergebirge, nur auf etwa halber Strecke unterbrochen von der Talweitung des Neuwieder Beckens. Daher ist er seit jeher einer der wichtigsten Verkehrswege zwischen Nord- und Süddeutschland. Seit römischer Zeit fand zudem ein steter Austausch zwischen der Mittelmeerregion und Nordeuropa über das Mittelrheintal statt. Im Herzen Europas gelegen, mal Grenze, mal Brücke der Kulturen, spiegelt es die Geschichte des Abendlandes exemplarisch wider. Charakteristisch für seine vom Menschen gestaltete Landschaft sind vor allem die Weinberge, aber auch zahlreiche Höhenburgen, andere Baudenkmäler und die verwinkelten, alten Städte und Dörfer auf dem schmalen Ufersaum. Kultureller Reichtum und natürliche Schönheit haben das Mittelrheintal seit dem 19. Jahrhundert zum Touristenziel und zum Inbegriff der Rheinromantik gemacht. Deren bekanntester Ausdruck ist das Gedicht Die Loreley von Heinrich Heine. Die Fremdenverkehrsbranche vermarktet den südlichen Teil des Mittelrheins von Bingen und Rüdesheim bis Koblenz daher als „Tal der Loreley“. Als Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal wurde dieser Flussabschnitt 2002 zum UNESCO-Welterbe erklärt. - Pop (Wikipedia)
Pop steht als Kurzwort für: Popmusik, Genre populärer Musik Pop Art, Kunstrichtung Popkultur, kulturelle Strömung Popliteratur, Literaturgattung Pop Ollie, Technik beim Skateboard-Fahren Pop steht für: Orte: Pop (Bezirk), Bezirk in der Provinz Namangan, Usbekistan Pop (Namangan), Ort im Bezirk Pop, Provinz Namangan, Usbekistan Sender: Pop (britischer Fernsehsender), britischer Fernsehsender Pop (US-amerikanischer Fernsehsender), US-amerikanischer Fernsehsender Pop TV, slowenischer Fernsehsender Sendungen: Pop (Fernsehsendung), deutsche Musiksendung (1973 bis 1979) Pop Idol, britische Castingshow Zeitschriften: Pop (Jugendzeitschrift), deutsche Musik- und Jugendzeitschrift (1966 bis 1980) Pop (Modezeitschrift), britische Modezeitschrift (ab 2000) Pop. Kultur und Kritik, deutsche Zeitschrift (ab 2012) Sonstiges: Pop (Album), Album der irischen Band U2 (1997) Pop (Zug), italienischer Triebzug Pop Verlag, deutscher Verlag Pop-Lackierung der Deutschen Bundesbahn Pop, Monat im Maya-Kalender, siehe Haab PoP!, Musikgruppe im Film Mitten ins Herz – Ein Song für dich Popreklame an öffentlichen Verkehrsmitteln, siehe Ganzreklame Pop ist der Familien- oder Künstlername folgender Personen: Adrian Pop (Fechter) (* 1968), rumänischer Degenfechter Adrian Pop (Komponist) (* 1951), rumänischer Komponist und Musikpädagoge Adrijana Pop Arsova (* 1990), nordmazedonische Leichtathletin Alina Ligia Pop (* 1995), rumänische Ruderin Anca Pop (1984–2018), rumänisch-kanadische Sängerin Aurel Pop (1921–2004), rumänischer Maler Claudiu-Lucian Pop (* 1972), rumänischer Geistlicher, Großerzbischof von Făgăraș und Alba Iulia Coriolan Pop (* 1926), rumänischer Politiker, Bürgermeister von Timișoara Denniz PoP (1963–1998), schwedischer DJ Diana Pop (* 1971), rumänische Basketballspielerin Dr. Pop (* 1982), deutscher Musikkabarettist, Komiker, Moderator und Musikwissenschaftler Edina Pop (* 1941), deutsche Schlagersängerin Emil Pop (1897–1974), rumänischer Botaniker Florian Pop, rumänischer Mathematiker Gabriel Pop (* 1998), rumänischer Rugby-Union-Spieler Gabriel Sorin Pop (* 1983), rumänischer Radrennfahrer Gheorghe Pop (* 1993), rumänischer Biathlet Iggy Pop (* 1947), … - Weltliteratur (Wikipedia)
Zur Weltliteratur werden literarische Werke gezählt, die über nationale und regionale Grenzen hinweg große Verbreitung gefunden haben und die gleichzeitig als für die Weltbevölkerung bedeutsam erachtet werden. Der Ansatz ist somit vergleichbar mit den Überlegungen, die zu einem Begriff wie Weltkulturerbe geführt haben. Der Begriff der „Weltliteratur“ wurde erstmals von Christoph Martin Wieland verwendet, der darunter jedoch Literatur für den homme du monde, den „Mann von Welt“ verstand. Goethe prägte den Begriff ab 1827 in seiner Zeitschrift Über Kunst und Altertum um und gab ihm dabei eine Bedeutung, die auch heute noch einen wesentlichen Bestandteil des Begriffs darstellt. Er verstand darunter die Literatur der Franzosen, Italiener, Deutschen, Engländer und Schotten, die aus einem übernationalen, kosmopolitischen Geist heraus geschaffen wurde.