ARAG Experten mit Rechtstipps für einen entspannten Tag am Meer
Neuer Trend am Strand: Beach Sprawling
Es kommt aus Amerika und macht sich auch bei uns buchstäblich breit: Das sogenannte Beach Sprawling (englisch für „Ausdehnen“). Dabei werden Decken, Strandmuscheln, Sonnenschirme, Liegen und andere Strandutensilien möglichst weiträumig im Sand verteilt, um sich etwas Privatsphäre am womöglich vollen Strand zu verschaffen. Was einerseits verständlich ist, ist laut ARAG Experten für andere Strandbesucher nicht nur lästig, sondern kann durchaus gefährlich werden. Denn Strandmuscheln und ähnliche Schattenspender verbauen Rettungsschwimmern unter Umständen die Sicht auf mögliche Gefahren am Strand und auch Eltern verlieren dadurch den Blickkontakt zu ihren spielenden Kindern. An den ersten Ostseestränden in Deutschland reagieren Gemeinden auf das Beach Sprawling mit getrennten Strandabschnitten: Einen für Strandkörbe und einen für Handtuch-Lieger mit ihren diversen Schattenspendern. Auch in Spanien ist das Sprawling-Phänomen übrigens längst bekannt: In Torrox in der Provinz Málaga wurde bereits im Februar die kommunale Verordnung geändert, um das Aufstellen von Zelten, Pavillons und anderen schattenspendenden Konstruktionen am Strand zu verbieten. Anwohner hatten sich beschwert, dass durch Strandmuscheln und Co. immer weniger freie Strandfläche zur Verfügung steht. Zudem erschwerten auch hier die Schattenspender den Rettungsschwimmern die Sicht. Auf ein Bußgeld verzichtet die Gemeinde aber vorerst noch.
Ins Meer pinkeln erlaubt?
Wenn es nach den drei Mitarbeitern des Ordnungsamts Lübeck ginge, würde man für diese Art des Wildpinkelns kräftig zur Kasse gebeten. Und zwar mit einem Bußgeld von 60 Euro. Das sollte laut ARAG Experten ein Mann zahlen, weil er es wagte, des nachts vom Strand aus in die Ostsee zu pinkeln. Doch die Richter ließen Milde walten. Eine „Belästigung der Allgemeinheit“ erkannten sie ebenso wenig wie eine „grob ungehörige Handlung“. Auch eine Belästigung durch Gerüche sei bei einer durchschnittlichen Pipi-Menge von geschätzt 200 Millilitern und einer Wassermenge von mehr als 20.000 Kubikkilometern Ostseewasser eher marginal. Abschließend räumten die Richter dem Menschen die gleichen Rechte wie dem Reh im Wald, dem Hasen auf dem Feld und der Robbe im Spülsaum der Ostsee ein: Nämlich einfach zu pinkeln, wenn die Blase drückt (Amtsgericht Lübeck, Az.: 83a OWi 739 Js 4140/23).
Übrigens: Echtes Wildpinkeln in der Öffentlichkeit, beispielsweise während eines Stadtfestes an einen Baum, obwohl Toiletten zur Verfügung stehen, ist sehr wohl verboten und kann teuer werden.
Von Sandburgen, Strandkörben und scharfen Schnäbeln
Die Nordseeinsel Sylt steht bei vielen Meeres-Fans hoch im Kurs. Daher weisen die ARAG Experten auf ein paar Regeln hin, die unbedingt beachtet werden sollten, da sonst hohe Bußgelder schnell ein gewaltiges Loch in die Urlaubskasse reißen könnten. So verhängt die Gemeinde Sylt beispielsweise ein Bußgeld von bis zu 1.000 Euro für das Füttern von Möwen oder das Bauen von Sandburgen am Strand. Und das nicht ohne Grund: Während die Schnäbel der Möwen zur Gefahr für Menschen werden können, indem sie ihnen Essbares direkt aus der Hand schnappen, ist der Sandburgenbau schädlich für den Küstenschutz. Denn durch das Buddeln und Graben wird viel Sand aufgelockert und kann beim nächsten Sturm oder Hochwasser leichter abgetragen und ins Meer gespült werden. Auch das Verschleppen oder Zusammenstellen von mehreren Strandkörben kann übrigens ein hohes Bußgeld nach sich ziehen.
Nacktbaden: Freiheit oder Ordnungswidrigkeit?
Für viele gehört Nacktbaden zum Sommer wie das Eis am Stiel oder der Sand an den Füßen. Doch die ARAG Experten raten zur Vorsicht. Ganz so frei ist die Freikörperkultur (FKK) nicht überall. In Deutschland ist der Sprung ins kühle Nass ohne Textilien zwar grundsätzlich erlaubt. Probleme entstehen erst, wenn sich andere Gäste gestört fühlen. Dann kann die Polizei einschreiten und ein Ordnungsgeld verhängen. Sicher badet, wer ausgewiesene FKK-Strände oder spezielle Bereiche in Schwimmbädern nutzt. Im Ausland sind die Unterschiede noch deutlicher: Skandinavien, Kroatien oder Teile Spaniens gelten als FKK-freundlich und bieten zahlreiche offizielle Strände. In Italien, Griechenland oder Portugal drohen dagegen Bußgelder, wenn Urlauber nackt baden. Außerhalb Europas ist Vorsicht erst recht geboten: In vielen Ländern mit strengeren Moralvorstellungen, etwa in muslimisch geprägten Staaten, kann nackte Haut schnell rechtliche Folgen haben.
Baden mit Bello
Die meisten Hunde lieben das Tollen am Meer ebenso wie wir Zweibeiner. Doch nicht an allen Stränden sind Hunde erlaubt oder es gibt feste „Hundezeiten“. Die ARAG Experten empfehlen daher, sich hierzulande im jeweiligen Touristenbüro oder beim Fremdenverkehrsamt zu erkundigen, an welchen Strandabschnitten Vierbeiner erlaubt sind. Ein aktueller Überblick über Hundestrände an Nord- und Ostsee ist hier zu finden. Weiterer Recherchetipp der ARAG Experten: Weil der Urlaub mit Hund im Trend liegt, sind mittlerweile viele Hundestrände auch bei Google Maps eingetragen.
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- ARAG (Wikipedia)
ARAG bezeichnet die ARAG SE, ein Versicherungskonzern die ARAG (Range), bestehend aus den Häfen Amsterdam, Rotterdam, Antwerpen und Gent - Beach (Wikipedia)
Beach (englisch für Strand) ist der Name folgender geografischer Objekte in den Vereinigten Staaten: Orte: Beach (Georgia), im Ware County Beach (Mississippi), im Scott County Beach (Missouri), im Webster County Beach (North Dakota), im Golden Valley County Beach City (Ohio), in Stark County Beach (Texas), im Montgomery County Beach (Washington), im Whatcom County Beach City (Texas), im Chambers County Beach Point, Massachusetts Beach Ridge, New York Beach Springs, North Carolina Beach Station, Illinois Beach Terrace, Rhode Island Beach View, New Jersey Beach Way, im Hillsborough County, Florida Sonstiges: Beach (Pennsylvania), Insel in Pennsylvania Beach Bottom Branch, Fließgewässer im Polk County, Tennessee Beach Brook, Fließgewässer im Hartford County, Connecticut Beach Lake Creek, Fließgewässer im Wayne County, Pennsylvania Beach River, Fließgewässer in Alaska Beach Bluff Lake, See im Madison County, Mississippi Beach Millpond, See im Lewis County, New York Beach Plum Island, Insel im Sussex County, Delaware Beach Rock, Insel im Humboldt County, Kalifornien Beach Prospect, Mine im Converse County, Wyoming Beach Plum Island State Park, Park im Sussex County, Delaware Beach ist der Familienname folgender Personen: Adam Beach (* 1972), kanadischer Schauspieler Alfred Ely Beach (1826–1896), amerikanischer Erfinder und Verleger Allen C. Beach (1825–1918), US-amerikanischer Rechtsanwalt und Politiker Amy Beach (eigentlich Amy Marcy Cheney; 1867–1944), US-amerikanische Komponistin und Pianistin Beata Beach (1911–2006), US-amerikanische Malerin Bert Beverly Beach (1928–2022), US-amerikanischer Theologe und Hochschullehrer Bill Beach (1932–2024), amerikanischer Musiker Chester Beach (1881–1956), US-amerikanischer Bildhauer Clifton B. Beach (1845–1902), US-amerikanischer Politiker Cyril Beach (1909–1980), englischer Fußballspieler Doug Beach (* 1920), englischer Fußballspieler Dwight E. Beach (1908–2000), US-amerikanischer Viersterne-General Ed Beach (Edward Beach), US-amerikanischer Spieledesigner und Programmierer Eddie Beach (Edward James Beach; * 2003), walisischer Fußballspieler Edward L. Beach Senior (Edward Latimer Beach Senior; 1867–1943), … - Bußgeld (Wikipedia)
Unter Geldbuße, kurz Buße, auch Bußgeld o. ä., versteht man im Verwaltungsrecht eine Geldzahlung, die bei geringfügiger Verletzung der Rechtsnormen wegen Ordnungswidrigkeit durch Behörden oder Gerichte verhängt wird. Davon abzugrenzen ist die im Strafrecht deutschsprachiger Länder vom urteilenden Gericht verhängte Geldstrafe. In den meisten Rechtsordnungen spielen Geldbußen besonders im Straßenverkehr eine Rolle. Der Allgemeinbegriff Buße betrifft jede Art von Ausgleich des Täters für von ihm verursachtes Unrecht oder Leid. Hierunter fällt auch die religiöse Buße und die Kirchenbuße als Abkehr vom falschen Lebensweg und Hinwendung zu Gott. Für den Sünder galt die Buße als einziger Weg zum Seelenheil. Im Christentum stellt die Buße das Bemühen um die Wiederherstellung eines durch menschliches Vergehen gestörten Verhältnisses zwischen Gott und dem Menschen dar. Die Buße führt über die Erkenntnis der eigenen Schuld (Ijob 42,6 ) zu den rechtschaffenen Werken des neuen Lebens (Apg 26,20 ), die die Abkehr von der bisherigen Lebensführung einschließen (Röm 6,1f ). Das Kompositum Geldbuße soll darauf hinweisen, in welcher Form der Täter zu büßen hat, nämlich durch eine Geldzahlung. Durch diese soll er eine Vermögensminderung erleiden anstelle des Freiheitsentzugs bei einer Gefängnisstrafe. Die Geldbuße ist eine Sanktion zur Ahndung von Ordnungswidrigkeiten, die den wirtschaftlichen Vorteil, den der Täter aus der Ordnungswidrigkeit erlangt hat, übersteigen soll. Doch nicht jeder Geldbuße ist auch ein wirtschaftlicher Vorteil des Täters vorausgegangen (etwa beim Fütterungsverbot für Stadttauben). In einigen Sprachen ist die Bezeichnung für eine Geldbuße aus dem lateinischen Wort finare für „beenden, bezahlen“ abgeleitet. Das gilt neben dem Englischen (fine) auch in den Niederlanden (niederländisch fijn) und Frankreich (französisch fin). In England werden die Worte für Geldbuße und Geldstrafe (englisch penalty) begrifflich nicht genau unterschieden und oft synonym gebraucht. - meer (Wikipedia)
Unter Meer (Niederdeutsch: „die“ See) versteht man die miteinander verbundenen Gewässer der Erde, welche die Kontinente umgeben, auch „die Ozeane“. Wird diese marine Wassermasse als ein Gewässer verstanden, spricht man von „dem“ Weltmeer. Die Lebensräume im Meer werden als marine Ökosysteme bezeichnet. Das Meer ist eine zusammenhängende, reich gegliederte Wassermasse, die rund 71 % der Erdoberfläche bedeckt. 31,7 % des Weltmeeres sind 4000–5000 m tief. Die tiefste Stelle mit etwa 11.000 m Meerestiefe liegt im Marianengraben, einer Tiefseerinne im Pazifik. Flache Meeresregionen liegen dagegen meist auf dem Schelf (Flachmeere, wie z. B. der größte Teil der Nordsee). Die Meeresflora produziert ungefähr 70 % des in der Erdatmosphäre vorhandenen Sauerstoffs. Insgesamt hat das Meer ein Volumen von 1,338 Mrd. km³ und damit einen Anteil von 96,5 % am Weltwasservorkommen. Meerwasser ist wegen des hohen Salzgehaltes von rund 3,5 % für den Gebrauch als Trink- und Bewässerungswasser nicht direkt geeignet. Nur 3,5 % des gesamten Wasservorrates auf der Erde ist Süßwasser. Wissenschaftlich erforscht werden die Meere in den Meereswissenschaften, zusammenfassend Meereskunde genannt. - Möwen (Wikipedia)
Die Möwen (Larinae), bis 1901 auch Möven, bilden eine Unterfamilie innerhalb der Ordnung der Regenpfeiferartigen beziehungsweise Wat- und Möwenvögel (Charadriiformes). - Ostsee (Wikipedia)
Die Ostsee, international Baltisches Meer (von lateinisch Mare Balticum, auch Baltische See genannt), ist ein Binnenmeer des Atlantiks in Europa und im Unterschied zur Nordsee kein Randmeer dieses Ozeans. Sie ist überwiegend ein Brackwasser-Meer, wobei in der westlichen Ostsee aufgrund des Wasseraustausches mit Atlantik und Nordsee ein höherer Salz- und Sauerstoffgehalt beobachtet werden kann. Bezieht man das Kattegat mit ein, so hat die Ostsee eine Fläche von etwa 412.500 km² (ohne Kattegat etwa 390.000 km²) und einen Rauminhalt von rund 21.600 km³. Die maximale Tiefe beträgt 459 m, die mittlere Tiefe 52 m. - Sandburg (Wikipedia)
Eine Sandburg ist eine kleine Nachbildung einer Burg aus Sand. Oft animiert bereits ein kleiner Sandkasten Kinder zum Bau eines Sandberges und zur Umgestaltung in eine „Burg“. - Sonnenschirm (Wikipedia)
Ein Sonnenschirm (selten frz. Parasol genannt) dient dem Schutz vor Sonneneinstrahlung. Ursprünglich wurden Sonnenschirme von Schirmmachern gefertigt, heute werden sie überwiegend industriell hergestellt. Handsonnenschirme werden wie ein Regenschirm als mobiler Sonnenschutz in einer Hand getragen. Großschirme werden mithilfe eines Schirmständers aufgestellt und finden beispielsweise als Gastronomie- und Strandschirme ihre Verwendung. Ein Sonnenschirm besteht aus Stoff, der über Speichen gespannt ist und von einem senkrechten Stiel in die Höhe gehalten wird. Sonnenschirme, deren Standrohr sich nicht im Zentrum, sondern außerhalb der Schirmfläche befindet, werden als Ampelschirme, Freiarmschirme, Galgenschirme, Pendelschirme oder auch als Seitenmastschirme bezeichnet. Ein Handsonnenschirm, der nicht nur vor Sonneneinstrahlung, sondern auch vor Regen schützt, wird als En-tout-Cas oder Allwetterschirm bezeichnet. - Verordnung (Wikipedia)
In Deutschland und Österreich ist eine Verordnung (VO) eine an eine Personengruppe gerichtete, generell-verbindliche Rechtsnorm, die durch ein Regierungs- oder Verwaltungsorgan (Exekutive) erlassen wird. Dazu bedarf es einer Ermächtigungsgrundlage im Gesetz. In der Schweiz gibt es neben Verordnungen der Regierung auch Parlaments- und Gerichtsverordnungen. Der Umfang dessen, was eine Verordnung zulässigerweise regeln kann, und ihr Wirkungsbereich sind im deutschsprachigen Raum unterschiedlich. Sie wird auch Rechtsverordnung genannt. In der Rechtsordnung anderer Staaten ist eine Verordnung ein Rechtsakt, der durch die Regierung oder ein Verwaltungsorgan erlassen wird. In der Normenhierarchie stehen Rechtsverordnungen im Rang unterhalb der förmlichen Gesetze (Parlamentsgesetze), aber oberhalb von Satzungen und Verwaltungsvorschriften. In der EU ist eine Verordnung ein Rechtsakt, der nach Verabschiedung durch die Mitgliedstaaten unmittelbare Geltung hat, d. h. nicht wie eine Richtlinie durch die nationalen Parlamente in innerstaatliche Gesetze umgesetzt werden muss. - Wildpinkeln (Wikipedia)
Das Wildpinkeln wird das Wasserlassen im öffentlichen Raum ohne Nutzung dafür vorgesehener Einrichtungen, etwa Toiletten oder Urinale, bezeichnet. Dabei geht es beispielsweise um Bäume, Laternenpfähle, Hauswände oder Hauseingänge und Vorgärten. In der Gegenwart wird das Wildpinkeln zunehmend ungern gesehen und in vielen Ländern rechtlich sanktioniert.