Vorstand erläuterte auf der Hauptversammlung den soliden Jahresabschluss 2025

AGRAVIS Raiffeisen AG bleibt 2026 im Chancenmodus

Vorstand und Aufsichtsratsvorsitzender zum Start der AGRAVIS-Hauptversammlung

Der AGRAVIS-Konzern geht nach den ersten vier Monaten des Geschäftsjahres davon aus, dass er bei Umsatz und Ergebnis die selbst gesteckten Ziele für 2026 erreichen kann. Geplant wird mit einem Jahresumsatz von 8,1 Mrd. Euro und einer Bestätigung des Ergebnisses vor Steuern von 70,2 Mio. Euro. „Aktuell liegen wir mit einem Umsatz von 2,7 Mrd. Euro und einem Ergebnis vor Steuern von 13,4 Mio. Euro im Korridor unserer Erwartungen“, berichtete der Vorstandsvorsitzende Dr. Dirk Köckler in der Hauptversammlung des Agrarhandels- und Dienstleistungsunternehmens über den Status mit Stand Ende April.

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Über das thesaurierte Ergebnis wolle die AGRAVIS auch die Eigenkapitalquote weiter ausbauen. „Denn eine stabile Eigenfinanzierung ist die beste Versicherung gegen Marktrisiken und bietet die Möglichkeit zu wachsen“, unterstrich Dr. Köckler vor den Aktionärinnen und Aktionären in der Oldenburger EWE-Arena.

Pflanzenbau im Sinne einer innovativ-nachhaltigen Landwirtschaft

„Wir bleiben im Chancenmodus“, so die klare Aussage des Konzernchefs. Gleichwohl stellt sich die AGRAVIS in den kommenden Monaten weiter auf ein forderndes Tagesgeschäft ein. Bei Betriebsmitteln seien die Preise aktuell von den Folgen des Irankrieges geprägt. Die positiven Preisimpulse für Getreide und Ölsaaten sieht Köckler als Bestätigung dafür, dass es richtig ist, den intensiven Pflanzenbau im Sinne einer innovativ-nachhaltigen Landwirtschaft am Ertragsoptimum auszurichten.

Genossenschaftliches Produktions- und Vertriebsnetz

Bei Mischfutter erwartet AGRAVIS weitere Marktbereinigungen und Mengenrückgänge. „Dessen ungeachtet sind wir überzeugt, dass wir unsere Marktposition mit unserer Expertise und dem dezentralen, genossenschaftlichen Produktions- und Vertriebsnetz im Verbund weiter stärken können“, erläuterte Dr. Köckler weiter.

Im Bereich der Raiffeisen-Märkte setzt AGRAVIS auf das starke analoge Geschäft in Verknüpfung mit dem E-Commerce. „Online wie stationär wird es unsere Aufgabe sein, durch angepasste Sortimente Kaufkraftverluste zu kompensieren.“

Marktveränderungen in der Landtechnik nutzen

Im Bereich Technik sieht die AGRAVIS für den weiteren Jahresverlauf 2026 eine sich leicht abschwächende Investitionsneigung für Landmaschinen. Gleichwohl ist die Werkstattauslastung weiterhin auf hohem Niveau und „in punkto Organisation und SAP-Einführung sind die Hausaufgaben bereits gemacht“, so Köckler weiter. „Deshalb gilt es, die sich in der Landtechnik bietenden Marktveränderungen zu nutzen.“

Fossile Energieträger und Biomethan für den Kraftstoffmarkt

Im Bereich Energie werden nach seiner Einschätzung die fossilen Energieträger für Mobilität und Wärme auch in den kommenden Jahren noch eine starke Rolle spielen. Parallel investiert die AGRAVIS in alternative Energien, etwa in Biomethan für den Kraftstoffmarkt. Gerade erst wurde in Münster ein eigener Bio-CNG-Tankpunkt für Lkw eröffnet. „Hier sehen wir attraktive Marktchancen für uns“, beschrieb der AGRAVIS-CEO.

Solider und zukunftssichernder Jahresabschluss 2025

Dr. Dirk Köckler hatte den rund 500 anwesenden Aktionärinnen und Aktionären zuvor ausführlich den Jahresabschluss für 2025 erläutert. Der AGRAVIS-Konzern hatte im zurückliegenden Geschäftsjahr einen Umsatz von 8,4 Mrd. Euro und ein Ergebnis vor Steuern von 70,1 Mio. Euro erwirtschaftet und bei beiden Kennzahlen die Planungen übertroffen. Bei vielen Produktgruppen konnte AGRAVIS den Mengenabsatz steigern und Marktanteile hinzugewinnen. Der Ergebnisanstieg ermöglichte es, das Eigenkapital weiter zu stärken. Die Eigenkapitalquote stieg auf 32,3 Prozent. Dr. Köckler bewertete den Jahresabschluss 2025 insgesamt als solide und zukunftssichernd.

Alle Infos rund um die AGRAVIS-Hauptversammlung, Berichte zum vergangenen und aktuellen Geschäftsjahr, zu den Gremien, zur Dividende sowie viele Bilder finden Sie hier: agrav.is/hv.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Segmenten Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie und Raiffeisen-Märkte einschließlich Baustoffhandlungen sowie im Projektbau. Die AGRAVIS-Gruppe erwirtschaftet mit rund 7.000 Mitarbeitenden mehr als 8,4 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit über 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitz ist Münster. www.agravis.de

Kontakt
AGRAVIS Raiffeisen AG
Bernd Homann
Industrieweg 110
48155 Münster
0251/682-2050
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http://www.agravis.de

Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • Agrar (Wikipedia)
    Der Agrarsektor umfasst die Gesamtwirtschaft der Agrarproduktion aus Tier- und Pflanzenwelt. Die Wirtschaftswissenschaft des Agrarsektors ist die Agrarökonomie, die umfassendere Natur- und Humanwissenschaft die Agrarwissenschaft. Die Politik des Feldes ist die Agrarpolitik.
  • Agrarhandel (Wikipedia)
    Der Agrarhandel ist ein Teilbereich des Handels und umfasst den Kauf und Verkauf von landwirtschaftlichen Produkten und Rohstoffen, wie Getreide und Ölsaaten, verarbeitete Produkte der Ernährungsindustrie wie Käse oder Wurstwaren und für die Landwirtschaft notwendige Betriebsmittel. Dazu gehören beispielsweise Saatgut, Düngemittel, Futtermittel oder auch Landtechnik. Der Agrarhandel gleicht Ungleichgewichte aus, die räumlich, zeitlich, qualitativ und quantitativ zwischen der Produktion landwirtschaftlicher Erzeugnisse und deren Verarbeitung bzw. Konsum auftreten. Er ist Bestandteil des Agribusiness. Agrarhandel ist Teil des EU-Binnen- bzw. Intrahandel und des internationalen Warenverkehrs bzw. Außenhandels.
  • Aktien (Wikipedia)
    Die Aktie (englisch share) ist ein Wertpapier, das den Anteil an einer Aktiengesellschaft oder einer Kommanditgesellschaft auf Aktien verbrieft. Eine Aktie ist im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes und des Kreditwesengesetzes ein Finanzinstrument.
  • Aufsichtsratsvorsitzender (Wikipedia)
    Der Aufsichtsrat ist ein Kontrollgremium bei Kapitalgesellschaften, Genossenschaften, Stiftungen und Organisationen. Die Einrichtung eines Aufsichtsrates ist teilweise gesetzlich vorgeschrieben, teilweise per Satzung oder Gesellschaftsvertrag vereinbart. Er setzt sich aus gewählten Vertretern der Anteilseigner und bei großen Gesellschaften auch der Belegschaft zusammen. Der Aufsichtsrat hat die Aufgabe, den Vorstand zu beraten, insbesondere aber zu überwachen und zu kontrollieren. In deutschen Aktiengesellschaften wird die Unternehmensführung durch den Vorstand wahrgenommen. Dessen Tätigkeiten sollen, um z. B. Misswirtschaft oder eigennütziges Fehlverhalten zu unterbinden oder aufzudecken, durch eine weitere Instanz kontrolliert werden. Hierzu ist es notwendig, ein Aufsichtsgremium einzurichten, welches eine angemessene Kontrolle des Vorstands sicherstellen soll. Dieses ist im deutschen System der Aufsichtsrat. Ergänzend hierzu können freiwillig weitere Kontrollgremien wie Beiräte oder Aktionärsausschüsse eingerichtet werden. Die Kontrolle der Unternehmensführung ist auch eine Teildisziplin der Corporate Governance. Der Aufsichtsrat nimmt neben seiner Kontrolltätigkeit aber auch eine Beratungs- und Unterstützungsfunktion des Vorstands wahr. Dabei beschäftigen sich Aufsichtsräte weniger ex-ante als vielmehr ex-post mit der geschäftlichen Entwicklung einer Unternehmung.
  • dividende (Wikipedia)
    Als Dividende (aus lateinisch dividendus, „der zu verteilende“; englisch dividend) wird in der Wirtschaft meist der Teil des Gewinns bezeichnet, den eine Aktiengesellschaft (oder eine andere Kapitalgesellschaft) an ihre Aktionäre (oder Anteilseigner) ausschüttet. Der Gesetzgeber in Deutschland verwendet den Begriff Dividende nicht im Aktiengesetz, sondern nennt sie in § 174 Abs. 2 Nr. 2 Aktiengesetz den „auszuschüttenden Betrag“. Bei anderen Kapitalgesellschaften, wie der GmbH, gibt es Gewinnausschüttungen. Die Ausschüttungen von Investmentfonds werden zwar manchmal als „Dividende“ bezeichnet, jedoch ist diese Bezeichnung nicht unbedingt korrekt, da in den Ausschüttungen auch zinsartige Erträge enthalten sein können. Die Ausschüttungen von Genussscheinen eines Unternehmens sind selbst keine Dividenden, werden aber gelegentlich an die Höhe der Dividende einer Aktie desselben Unternehmens gekoppelt.
  • Eigenkapital (Wikipedia)
    Eigenkapital ist in den Wirtschaftswissenschaften derjenige Teil des Kapitals (Passiva) von Wirtschaftssubjekten, der sich bilanziell als positive Differenz aus Vermögen und Schulden zeigt, so dass das Eigenkapital dem Reinvermögen entspricht. Das Eigenkapital steht den Wirtschaftssubjekten zeitlich unbefristet zur Verfügung, da es im Gegensatz zum Fremdkapital (Schulden) keiner Rückzahlungsverpflichtung unterliegt. Das Kompositum Eigenkapital setzt sich aus Eigen- für Eigentümer (Gesellschafter) oder deren Eigenfinanzierung und Kapital zusammen. Etymologisch leitete sich aus dem Gattungsbegriff Kapital später der Ausdruck Eigenkapital ab. Betreiben Wirtschaftssubjekte Eigenfinanzierung, so bilden sie Eigenkapital. Als Wirtschaftssubjekte kommen Unternehmen, Stiftungen, sonstige Personenvereinigungen, der Staat und seine Untergliederungen (öffentliche Verwaltung, öffentliche Unternehmen, Kommunalunternehmen) sowie Privathaushalte in Betracht.
  • Hauptversammlung (Wikipedia)
    Die Hauptversammlung (abgekürzt HV, englisch annual general meeting) ist im Gesellschaftsrecht eines der drei Organe einer Aktiengesellschaft, einer Kommanditgesellschaft auf Aktien oder einer Societas Europaea. Sie dient als Versammlung aller Aktionäre der Information und Beschlussfassung über unternehmensbezogene Vorgänge. In der Schweiz nennt sich die Aktionärsversammlung Generalversammlung.
  • investition (Wikipedia)
    Unter einer Investition (lateinisch investire ‚einkleiden‘) versteht man in der Wirtschaft allgemein den Einsatz von Kapital oder Sachgütern für einen bestimmten Verwendungszweck durch Wirtschaftssubjekte bei sich selbst oder bei anderen Wirtschaftssubjekten. Gegensatz ist die Desinvestition.
  • nachhaltigkeit (Wikipedia)
    Nachhaltigkeit ist ein Handlungsprinzip bei der Nutzung von Ressourcen. Hierbei soll eine dauerhafte Bedürfnisbefriedigung gewährleistet werden, indem die natürliche Regenerationsfähigkeit der beteiligten Systeme bewahrt wird, vor allem von Lebewesen und Ökosystemen. Das Handlungsprinzip der Nachhaltigkeit ist ein Zielkonflikt, ein veränderlicher bestmöglicher Zustand, in dem es nicht möglich ist, die Ziel-Eigenschaft Ressourcennutzung zu verbessern, ohne zugleich die andere Eigenschaft des Ressourcen-Erhalts verschlechtern zu müssen. Im Allgemeinen wird Nachhaltigkeit heute als Form der Ressourcennutzung verstanden, die nach dem Drei-Säulen-Modell auf dem gleichzeitigen und gleichberechtigten Umsetzen von Umweltschutz, langfristigem Wirtschaften und einem fairen Miteinander beruht, damit auch zukünftige Generationen gut leben können. Im entsprechenden englischen Wort sustainable ist dieses Prinzip wörtlich erkennbar: to sustain im Sinne von „aufrechterhalten“ bzw. „erhalten“. Mit anderen Worten: Die beteiligten Systeme können ein bestimmtes Maß an Ressourcennutzung „dauerhaft aufrechterhalten“, ohne Schaden zu nehmen. Das Prinzip wurde zuerst in der Forstwirtschaft angewendet: Im Wald ist nur so viel Holz zu schlagen wie permanent nachwächst. Als in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erkannt wurde, dass alle Rohstoffe und Energievorräte auf der Welt auszugehen drohen, ging sein Gebrauch auf den Umgang mit allen Ressourcen über. In seiner ersten und älteren Bedeutung weist „nachhaltig“ als Adjektiv oder bei adverbialem Gebrauch darauf hin, dass eine Handlung längere Zeit anhaltend wirkt. Beispiel: Die (ungeregelte) Ressourcennutzung führt über längere Zeit zum Verlust der Ressourcen. Da das oben genannte Handlungsprinzip das Gegenteil, nämlich die Ressourcenerhaltung trotz Nutzung zum Ziel hat, ist darauf zu achten, dass die erste und die hinzugekommene Bedeutung zueinander nicht widerspruchsfrei sind.
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