Deutschlandpremiere: Wie viel Plastik steckt in uns?

Ein Unternehmen aus der Oberpfalz entwickelt Deutschlands ersten Selbsttest zur Weichmacher-Belastung im Körper

Deutschlandpremiere: Wie viel Plastik steckt in uns?

Der erste Selbsttest zur Bestimmung der Weichmacherbelastung in Deutschland von for you eHealth

Jeder von uns nimmt täglich geringe Mengen Mikroplastik auf, die je nach Lebensstil und Umfeld unterschiedlich hoch ausfallen. Es gibt wissenschaftliche Hinweise auf mögliche Zusammenhänge zwischen Weichmachern (Phthalaten), Übergewicht und der Regulation von Insulin. Einige Studien zeigen inzwischen Beeinflussungen von Plastik auf unser Hormonsystem, was zu Fruchtbarkeitsproblemen und Hormonveränderungen führen kann und dadurch auch die Entwicklung des ungeborenen Kindes verändern kann. Kleinkinder, die hohe Dosen von Weichmachern aufnehmen, neigen häufiger zu Asthma und Allergien.

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Längst sind nicht alle Auswirkungen von Plastik im Körper vollständig erforscht, es gibt jedoch zunehmend Hinweise darauf, dass bestimmte Bestandteile wie Weichmacher biologische Prozesse beeinflussen können.

Die „for you eHealth“, eine Firma aus Weiden in der Oberpfalz, hat nun den ersten Plastik Selbsttest entwickelt. Mit einem Urintest lässt sich der persönliche Phthalat-Gesamtbelastungsindex schnell, einfach und bequem von zuhause aus bestimmen.

Impulsgeber für die neue Produktentwicklung war die Sendung „Das Jenke-Experiment: Das Plastik in mir – Wie der Müll uns krank macht“ mit Jenke von Wilmsdorff (Erstausstrahlung RTL, 23.9.2019).

Die im Beitrag dargestellten möglichen Belastungen durch Weichmacher und deren Speicherung im Körper gaben Norbert Samhammer und Anja Reber, den Geschäftsführern von for you eHealth, den Anstoß zur Entwicklung eines eigenen Selbsttests, der nach 2,5 Jahren Entwicklungsarbeit nun auf der Website zur Verfügung steht ( www.foryouehealth.de). In Kooperation mit einem akkreditierten deutschen Fachlabor wurde die erforderliche Analytik aufgebaut und eine zuverlässige, validierbare Messmethodik etabliert.

Ziel von Norbert Samhammer: „Jede Person, die sich dafür interessiert, sollte in der Lage sein, ihre individuelle Belastung durch Weichmacher selbst zu kennen. Eine konkrete Messung und anschauliche Darstellung der körperlichen Belastung kann gesundheitsbewusste Verhaltensänderungen fördern und zu einem achtsameren Umgang mit Plastik im Alltag beitragen.“

So funktioniert der for you plastik test

Der for you Plastik Selbsttest misst Abbauprodukte (Metaboliten) verschiedener Weichmacher im Urin. Dafür wird eine sehr genaue Labormethode (Flüssigchromatographie gekoppelt an Massenspektrometrie (LC-MS/MS)) genutzt.

Das Ergebnis zeigt die persönliche Belastung mit Weichmachern und wird verständlich aufbereitet:
– ein individueller Phthalat-Gesamtbelastungsindex zur Einordnung der Belastung
– einfache Bewertungsbereiche für die einzelnen Messwertekonkrete Tipps, wie die Belastung im Alltag reduziert werden kann
– eine Verlaufskontrolle, die sichtbar macht, ob sich die Werte durch Lifestyle-Anpassungen verändern – häufig schon innerhalb weniger Wochen
– ein persönlicher Vergleichswert im Verhältnis zu anonymisierten Nutzerwerten (for you G-Dax)

„Plastikbelastung zählt zu den meistunterschätzten Themen unserer Zeit. Sie begleitet uns täglich, oft unbemerkt. Mit dem for you plastik test schaffen wir erstmals die Möglichkeit, diese Belastung sichtbar zu machen, zu verstehen und aktiv zu beeinflussen.“ – Marie Kiesl, Senior eHealth Managerin, for you eHealth GmbH

Ein Novum auf dem deutschen Markt für Selbstdiagnostik

Der for you Plastik Selbsttest ist der erste Phthalat-Urintest für den Heimgebrauch in Deutschland. Mit ihm erweitert die for you eHealth GmbH ihr bestehendes Diagnostikportfolio um einen weiteren innovativen Baustein im Bereich moderner, vorsorgender Gesundheitsanalytik.

Neben etablierten Bluttests, Mikrobiomanalysen sowie Longevity- und Hormontests ergänzt der neue Test das Angebot um eine weitere Möglichkeit, individuelle Gesundheitsparameter alltagsnah und eigenständig zu erfassen.

for you eHealth GmbH feiert in diesem Jahr sein 10-jähriges Bestehen und zählt heute zu den etablierten Anbietern im Bereich digitaler Gesundheits-Selbsttests in Deutschland.

Das Unternehmen verbindet moderne Biomarker-Diagnostik, Nahrungsergänzung und digitale Gesundheitsberatung zu einem ganzheitlichen Ansatz – alles aus einer Hand und direkt für die Anwenderinnen und Anwender.

Verfügbarkeit

Der for you Plastik Selbsttest ist unter www.foryouehealth.de/for-you-plastik-test.html erhältlich.

Kontakt
for you eHealth
Marie Kiesl
Zur Centralwerkstätte 6
92637 Weiden
+49 961 204 983 0
7f4719a99828bdddd4f8ba8020d9395770fed6e3
https://www.foryouehealth.de/

Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • belastung (Wikipedia)
    Belastung steht für: Belastung (Psychologie), im Alltagsleben von Menschen die von außen auf die Psyche einer Person einwirkenden Einflüsse Belastung (Physik), Kräfte, die auf ein Bauteil wirken Belastung (Elektrotechnik), wenn eine elektronische Last, d. h. ein Stromverbraucher, an eine Spannungsquelle angeschlossen wird Belastung (Zahlungsverkehr), Subtraktion eines Geldbetrages von einem Konto, welcher sogleich einem Empfängerkonto gutgeschrieben wird Belastung (Sport), Beschreibung von Trainingsbeanspruchungen Belastung (Eigentum), Belastung des Eigentums, insbesondere an Grundstücken, mit einem beschränkten dinglichen Recht, zum Beispiel einer Hypothek Belastung als juristischer Begriff (etwa in NS-Belastung), vgl. Beteiligung an einer Straftat (Deutschland) steht im weiteren Sinn für: Arbeitsbelastung, Ursache einer Arbeitsbeanspruchung Umweltverschmutzung, Belastungen mit Schadstoffen Siehe auch: Belastungsglieder, Belastungsregelung Last, Entlastung (Begriffsklärungen)
  • Gesundheit (Wikipedia)
    Gesundheit ist ein körperlicher und geistiger Zustand eines Menschen oder der Zustand einer Gruppe (bspw. Familiengesundheit, Bevölkerungsgesundheit). Dazu gibt es verschiedene Definitionen. Das Wiedererlangen von Gesundheit wird als Gesunden, Gesundwerden oder Genesen bezeichnet. Der gesunde körperliche Zustand wird als Salubrität bezeichnet.
  • Prävention (Wikipedia)
    Prävention (lateinisch praevenire „zuvorkommen“, „verhüten“) bezeichnet Maßnahmen, die darauf abzielen, Risiken zu verringern oder die schädlichen Folgen von Krankheiten, Katastrophen oder anderen unerwünschten Situationen abzuschwächen. Der Begriff der Vorbeugung wird synonym verwendet und kommt in Christoph Wilhelm Hufelands berühmten Ausspruch „Vorbeugen ist besser als Heilen“ zum Ausdruck. Vorsorge bezeichnet das Maß an Bereitschaft und an Fähigkeit personeller und materieller Mittel sowie von Strukturen, Gemeinschaften und Organisationen zu einer wirksamen und raschen Katastrophenbewältigung, erzielt durch vorab durchgeführte Maßnahmen. Vorsicht hingegen „ist die Mutter der Porzellankiste“. Vorbeugende Maßnahmen trifft man z. B. in folgenden Bereichen: bei der Drogenprävention (z. B. Nichtraucherschutz), Radikalisierungsprävention, Gewaltprävention und Kriminalprävention, als Unfallverhütung unter anderem in den Bereichen der Arbeits- und der Verkehrssicherheit, im Kinderschutz (z. B. Prävention von Vernachlässigung, Gewalt und Missbrauch an Kindern in Familien), im Bereich der Pädagogik (siehe Prävention in der Pädagogik), als vorbeugender Brandschutz und als Krisenprävention in der Politik und Wissenschaft (z. B. Pandemieprävention). Die Prävention ist in den letzten Jahrzehnten immer mehr in den Mittelpunkt von Gesundheits- und Sozialpolitik gerückt und in verschiedenen Bereichen der Medizin (siehe Krankheitsprävention) und der Zahnmedizin (siehe Prophylaxe in der Zahnmedizin) zu einem zentralen Handlungsfeld geworden.
  • Selbsttest (Wikipedia)
    Selbsttest steht für: Built-in self-test (BIST), Selbsttest eines elektronischen Bausteins mit eingebauter Testschaltung Power-on self-test (POST), Selbsttest beim Einschalten eines elektronischen Gerätes Selbsttest (Medizin), von einer Person an sich selbst durchgeführter medizinischer Test Siehe auch: Selbstversuch
  • Weichmacher (Wikipedia)
    Weichmacher bzw. Weichmachungsmittel (englisch plasticizer) bewirken, dass Stoffe weicher, flexibler, geschmeidiger und elastischer sind. Weichmacher wirken als Lösungsmittel. Sie lassen Kunststoffe aufquellen und überführen sie in einen gelartigen Zustand. Wenn Weichmacher wieder entweichen, schrumpft der Stoff, wird spröder, härter und gegebenenfalls rissig. Ein benachbarter Stoff, in welchen der Weichmacher migriert, kann klebrig werden oder sich schlimmstenfalls verflüssigen. Je niedriger der Dampfdruck eines Weichmachers, desto niedriger ist seine Tendenz, zu verdunsten. Häufig werden Ester der Phthalsäure und der Phosphorsäure als Weichmacher eingesetzt. 87 % der 2012 verbrauchten Weichmacher wurden in Kunststoffprodukten eingesetzt (größtenteils in Folien und Kabeln), danach folgen Gummiprodukte, Farben und Lacke. Darüber hinaus werden sie auch in Klebstoffen und Befilmungsüberzügen eingesetzt. Weichmacher gehören zu den meistverkauften Chemikalien. Dazu gehören zum Beispiel schwerflüchtige Carbonsäureester, fette Öle, Weichharze und Campher. Sie verschieben den thermoelastischen Bereich hin zu niedrigeren Temperaturen, sodass der Kunststoff im Bereich der Einsatztemperatur die gewünschten elastischen Eigenschaften aufweist. Manche Weichmacher sind gesundheits- und umweltschädlich. Insbesondere Phthalate, die bei den Weichmachern einen Marktanteil von 70 % ausmachen, sind dafür bekannt und inzwischen in vielen Anwendungen verboten.
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