Für PFAS-haltige Löschschäume gelten künftig strengere Vorgaben. Ab dem 24. Oktober 2026 dürfen entsprechende Löschmittel mit einer PFAS-Gesamtkonzentration von mindestens 1 mg/l für tragbare Feuerlöscher grundsätzlich nicht mehr in Verkehr gebracht werden. Für alkoholbeständige Löschschäume gilt eine verlängerte Frist bis zum 24. April 2027. Bereits vorhandene tragbare Feuerlöscher dürfen im Rahmen der Übergangsregelung grundsätzlich noch bis einschließlich 31. Dezember 2030 verwendet werden.
Das Informationsportal Feuerlöscher-Kaufen-Test.de erläutert in einem neuen Ratgeber, was die Regelungen für Privathaushalte, Unternehmen und Betreiber von Immobilien bedeuten. Der Beitrag zeigt, wie sich möglicherweise betroffene Feuerlöscher identifizieren lassen und wann eine Umrüstung oder ein Austausch sinnvoll ist.
Besitzer älterer Schaum- und ABF-Feuerlöscher sollten zunächst die Angaben zum Löschmittel prüfen. Bezeichnungen wie „PFOS-frei“, „PFOA-frei“, „Bio“ oder „biologisch abbaubar“ sind kein eindeutiger Nachweis für ein vollständig fluorfreies Löschmittel. Auch die Einhaltung der DIN EN 3 oder eine CE-Kennzeichnung bestätigt keine PFAS-Freiheit. Entscheidend ist eine ausdrückliche Kennzeichnung wie „fluorfrei“, „PFAS-frei“, „ohne Fluortenside“ oder „ohne zugesetzte PFAS“.
Bei Unklarheiten empfiehlt es sich, Hersteller, Typenbezeichnung, Baujahr und Löschmittelbezeichnung zu dokumentieren und einen Brandschutzfachbetrieb zu kontaktieren. Dieser kann prüfen, ob für das jeweilige Modell ein zugelassener Umrüstsatz verfügbar ist. Insbesondere bei älteren Geräten kann der Kauf eines neuen fluorfreien Feuerlöschers wirtschaftlicher sein als eine Umrüstung.
Für Neu- und Ersatzbeschaffungen sollten Verbraucher und Unternehmen bereits jetzt ausschließlich ausdrücklich fluorfreie Schaum- oder ABF-Feuerlöscher berücksichtigen. Ein frühzeitiger Austausch kann zudem verhindern, dass zum Ende der Übergangsfrist gleichzeitig zahlreiche Geräte ersetzt werden müssen und es zu Engpässen bei Produkten oder Wartungsterminen kommt.
PFAS-haltige Feuerlöscher dürfen nicht selbst entleert oder über den Hausmüll entsorgt werden. Geeignete Ansprechpartner sind Brandschutzfachbetriebe, Rücknahmeprogramme der Hersteller sowie kommunale Schadstoffsammelstellen oder Wertstoffhöfe, die gefüllte Feuerlöscher annehmen.
Der vollständige Ratgeber zu fluorfreien Feuerlöschern und PFAS enthält eine Übersicht der wichtigsten Fristen, konkrete Prüfschritte und Empfehlungen für den weiteren Umgang mit möglicherweise betroffenen Feuerlöschern.
Über Feuerlöscher-Kaufen-Test.de
Feuerlöscher-Kaufen-Test.de informiert Verbraucher über Feuerlöscher, Rauchmelder und weitere Produkte für den vorbeugenden Brandschutz. Das Portal veröffentlicht Ratgeber, Vergleiche und praktische Orientierungshilfen, die bei der Auswahl, Verwendung und Entsorgung von Brandschutzprodukten unterstützen.
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- Brandschutz (Wikipedia)
Unter Brandschutz oder Feuerschutzwesen versteht man alle Maßnahmen, die der Entstehung und Ausbreitung eines Brandes (Feuer und Rauch) vorbeugen (Brandverhütung durch vorbeugenden und baulichen Brandschutz) und die Rettung von Menschen und Tieren sowie wirksame Löscharbeiten bei einem Brand ermöglichen (abwehrender Brandschutz). Brandschutz ist vielschichtig und findet sich in vielen Bereichen des täglichen Lebens. Daher finden sich zum Beispiel in Deutschland Anforderungen an den Brandschutz in einer Vielzahl von Rechtsvorschriften wie zum Beispiel den Feuerwehrgesetzen und Bauordnungen der sechzehn Bundesländer sowie zahlreichen weiteren Gesetzen, Verordnungen und Richtlinien. Man unterscheidet den vorbeugenden und den abwehrenden Brandschutz. - Feuerlöscher (Wikipedia)
Ein tragbarer Feuerlöscher ist ein Kleinlöschgerät mit einer Gesamtmasse von maximal 20 Kilogramm. Er dient dem Ablöschen von Klein- und Entstehungsbränden und enthält Löschmittel, das durch gespeicherten oder bei Inbetriebnahme erzeugten Druck ausgestoßen wird. Bei Feuerlöschern handelt es sich um Druckbehälter. Nicht alle Löschmittelbehälter stehen jedoch dauerhaft unter Druck. - PF (Wikipedia)
PF steht für: Patriotic Front (Sambia), eine Partei in Sambia Phenoplast als DIN-Kurzzeichen für die duroplastischen Kunststoffe auf Basis von Phenolharzen Pilot flying für den augenblicklich steuernden Luftfahrzeugführer Policía Federal, ein polizeidienstliches Ordnungsorgan in Mexiko, siehe Bundespolizei (Mexiko) Polícia Federal, ein polizeidienstliches Ordnungsorgan in Brasilien, siehe Bundespolizei (Brasilien) Polizeiführer, berufliche Funktion einer hochgestellten Führungskraft bei der deutschen Polizei in einem Polizeieinsatz, die eine Vielzahl polizeilicher Teileinheiten bei einer Lage führt Französisch-Polynesien als Landescode nach ISO 3166 Pour féliciter, frz. „um Glück zu wünschen“, in der Form pf + Jahreszahl oder P.F. + Jahreszahl eine selbstgestaltete Kleingrafik, die als Neujahrsgruß verschickt wird, besonders in Tschechien tradiert; Vermerk auf Visitenkarten Power Factor, siehe Leistungsfaktor, in der Elektrotechnik gemäß DIN 40110-1 das Verhältnis vom Betrag der Wirkleistung P zur Scheinleistung S Palestinian Airlines (IATA-Code), palästinensische Fluggesellschaft Primera Air Scandinavia (IATA-Code), dänische Fluggesellschaft Phantom Forces, Shooter-Spiel auf Roblox PF als Unterscheidungszeichen auf Kfz-Kennzeichen: Deutschland: Stadtkreis Pforzheim und Enzkreis Großbritannien: Preston Norwegen: Arendal in der Provinz Agder P+F, P&F, P + F oder P & F steht für: Park and fly Pf steht für: Pf (Paketfilter), Paketfilter-Firewall von OpenBSD (auch für andere BSD-Betriebssysteme) Penguinfriends, europäisches IRC-Netzwerk Pfennig, ehemalige deutsche Währung Pfaffsche Determinante pF steht für: pF-Wert, die Kraft, mit der das Bodenwasser entgegen der Schwerkraft in der Bodenmatrix gehalten wird Pikofarad, 10−12 F, ein Billionstel Farad, eine physikalische Einheit der elektrischen Kapazität .pf steht für: .pf, die länderspezifische Top-Level-Domain (ccTLD) von Französisch-Polynesien Siehe auch: - PFAS (Wikipedia)
Per- und polyfluorierte Alkylverbindungen (englisch per- and polyfluoroalkyl substances, abgekürzt PFAS) sind aliphatische organische Verbindungen, bei denen an mindestens einem Kohlenstoffatom die Wasserstoffatome am Kohlenstoffgerüst vollständig („Per-“) durch Fluoratome ersetzt worden sind. Die Stoffgruppe umfasst zwischen einigen Tausend und einigen Millionen Einzelstoffe. Da sie oder ihre Abbauprodukte in der Umwelt nur sehr schwer abbaubar (und somit persistent) sind, werden sie auch Ewigkeitschemikalien genannt. Einige PFAS stehen im Verdacht, krebserregend zu sein. Die jährlichen gesundheitsbezogenen Gesamtkosten im Zusammenhang mit der Exposition gegenüber PFAS wurden 2019 für die Länder des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) auf mindestens 52 bis 84 Milliarden Euro und für die Vereinigten Staaten im Jahr 2018 auf 6 bis 62 Milliarden USD geschätzt. Die jährlichen Gesamtkosten für Umweltscreening, Überwachung bei Kontamination, Wasseraufbereitung, Bodensanierung und Gesundheitsbewertung belaufen sich im EWR plus der Schweiz auf 821 Millionen bis 170 Milliarden Euro. Die American Water Works Association schätzt, dass es 370 Milliarden Dollar kosten würde, die PFAS aus dem US-Trinkwasser zu entfernen. Unter Berücksichtigung der gesellschaftlichen Kosten liegen die Kilogrammkosten für PFAS bei rund 18.700 €, während der durchschnittliche Marktpreis von PFAS bei rund 19 € pro Kilogramm liegt. Eine 2026 von der EU-Kommission veröffentlichte Studie schätzt, dass sich die Kosten auf etwa 440 Milliarden Euro belaufen würden, wenn die derzeitige PFAS-Belastung in Europa bis 2050 ohne regulatorische Maßnahmen anhält. Würden solche PFAS-Emissionen bis 2040 an der Quelle bekämpft, könnten 110 Milliarden Euro eingespart werden, während allein die Aufbereitung von verschmutztem Wasser mehr als 1 Billion Euro kosten würde. - Schaumfeuerlöscher (Wikipedia)
Löschschaum ist spezieller Schaum, der größtenteils aus Füllgas (üblicherweise Luft) sowie Wasser und einem Schaummittel besteht. Aufgrund seiner Zusammensetzung wird er auch Luftschaum genannt. Löschschaum wird – meist durch die Feuerwehr – als Löschmittel zur Bekämpfung von Bränden der Brandklassen A (Feststoffe) oder B (Flüssigkeiten oder flüssig werdende Stoffe) eingesetzt.