Die Grazer Fachärztin und Gründerin der Dr. Claudia Thorn Academy wurde bei „Steirische Unternehmerin des Jahres 2026“ ausgezeichnet. Ihr Unternehmen widmet sich einem Thema, das in Unternehmen meist unsichtbar bleibt: der Gesundheit von Frauen ab 40

Ärztin macht Wechseljahre zum Wirtschaftsthema: Österreichische Auszeichnung für Dr. Claudia Thorn

Graz, 17. September 2026. Die Wirtschaftskammer Steiermark und ihr Netzwerk „Frau in der Wirtschaft“ haben am Mittwochabend in Graz die Steirischen Unternehmerinnen des Jahres 2026 prämiert. Zu den Preisträgerinnen in der Kategorie „Beste Gestalterin“ zählt Dr. Claudia Thorn, Fachärztin für Allgemein- und Familienmedizin und Gründerin der Dr. Claudia Thorn Academy. Die Wirtschaftskammer ist die gesetzliche Interessenvertretung der österreichischen Unternehmen, vergleichbar mit den Industrie- und Handelskammern in Deutschland. Unter den Bewerberinnen waren in diesem Jahr mehrere hundert Unternehmerinnen aus der Steiermark, der Region rund um Graz.

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Bemerkenswert ist weniger der Preis als das Thema, das damit auf einer Wirtschaftsbühne stand: die Wechseljahre. Claudia Thorn hat aus ihrer Erfahrung als Ärztin mit Zusatzausbildung in Traditioneller Chinesischer Medizin ein Unternehmen aufgebaut, das Frauen im deutschsprachigen Raum mit ärztlich fundierten Onlinekursen, einer Community und eigenen Produktlinien durch die Lebensmitte begleitet. Ihr Ansatz: Die Wechseljahre nicht als Abbau, sondern als Umbau des Körpers zu verstehen, den Frauen mit dem richtigen Wissen selbstbestimmt gestalten können.

„Wechseljahre betreffen genau die Frauen, die Unternehmen führen, Teams halten und Familien tragen. Wer diesen Umbau ignoriert, verliert Kompetenz und Erfahrung mitten im Leben“, sagt Claudia Thorn. „Dass dieses Thema jetzt auf einer Wirtschaftsbühne ausgesprochen wurde, hat mich an diesem Abend am meisten berührt. Ich habe nie begonnen, um Preise zu gewinnen. Ich habe begonnen, weil ich gesehen habe, wie viele Frauen funktionieren, obwohl sie sich längst nicht mehr wie sie selbst fühlen.“

Die Zahlen geben ihr recht: Rund ein Drittel der weiblichen Erwerbsbevölkerung befindet sich in der Lebensphase rund um die Wechseljahre. Beschwerden wie Schlafstörungen, Erschöpfung, Gelenkschmerzen oder Konzentrationsprobleme werden dabei häufig nicht mit dem hormonellen Umbau in Verbindung gebracht, auch von Ärztinnen und Ärzten nicht. Thorn kennt das aus eigener Erfahrung: Ihre eigenen Beschwerden Anfang 40 wurden zunächst auch von ihr selbst nicht als Perimenopause eingeordnet. Diese Erfahrung wurde zum Ausgangspunkt ihres Unternehmens.

Die Dr. Claudia Thorn Academy mit Sitz in Graz erreicht heute Frauen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Über 72.000 Menschen folgen der Ärztin auf Instagram, ihre Methode wurde 2025 in New York mit dem Allowing Brilliance Award ausgezeichnet. Ihr erstes Buch zum Thema erscheint im Februar 2027.

Über Dr. Claudia Thorn
Dr. Claudia Thorn ist Fachärztin für Allgemein- und Familienmedizin mit Zusatzausbildung in Traditioneller Chinesischer Medizin. Sie ist Gründerin und CEO der Dr. Claudia Thorn Academy in Graz (Österreich), Gründerin der Produktlinien dr. claudia thorn Nutrition und Aesthetics sowie Autorin und Speakerin. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Gesundheit von Frauen in der Lebensmitte, insbesondere in der Peri-und Postmenopause.
www.claudia-thorn.com · Instagram: @dr.claudiathorn

Kontakt
Claudia Thorn
Claudia Thorn
Anritzen Reichsstrasse 26
8045 Graz
06765805618
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http://www.claudia-thorn.com

Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • Ärztin (Wikipedia)
    Ein Arzt (weiblich auch Ärztin; Mehrzahl: Ärzte bzw. Ärztinnen) ist ein medizinisch ausgebildeter und zur Ausübung der Heilkunde zugelassener Heilkundiger. Der Arztberuf ist eine auf Vorbeugung (Prävention), Erkennung (Diagnose), Behandlung (Therapie) und Nachsorge von Krankheiten, Leiden oder gesundheitlichen Beeinträchtigungen gerichtete Beschäftigung und umfasst auch ausbildende Tätigkeiten. Ärzte stellen sich in den Dienst der Gesundheit und sind bei ihrem Handeln moralischen und ethischen Grundsätzen verpflichtet (siehe etwa die Genfer Deklaration des Weltärztebundes). Die Vielfalt an Krankheiten und Behandlungsmöglichkeiten hat in der Humanmedizin und der Tiermedizin zu einer großen Anzahl von Fachgebieten und weiteren Differenzierungen geführt (siehe die Liste medizinischer Fachgebiete).
  • auszeichnung (Wikipedia)
    Auszeichnung steht für: Auszeichnung (Ehrung), damit verbunden eine Würdigung und Anerkennung besonderer Verdienste kurz für Preisauszeichnung, rechtlich geregelte Kennzeichnung von Waren und Dienstleistungen mit ihrem Kaufpreis Prädikat (Qualität), Kennzeichnung eines Produktes für die Erfüllung bestimmter Anforderungen Schriftauszeichnung, Hervorheben einzelner Wörter oder Wortfolgen staatliche Auszeichnung, österreichisches Recht, das Staatswappen zu führen Mit Auszeichnung steht für: beste Notenstufe bei einer akademischen Prüfung, siehe Dissertation #Bewertungsstufen einer Dissertation guter Notendurchschnitt bei der österreichischen Reifeprüfung, siehe Matura Vorzug (Schule), wenn der Notendurchschnitt im österreichischen Jahreszeugnis unter 1,5 liegt Siehe auch: Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel mit Auszeichnung beginnt Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel Auszeichnung enthält Ausgezeichnet! (Nachschlagewerk) Titel (Begriffsklärung)
  • Frau in der Wirtschaft (Wikipedia)
    Die Wirtschaftskammer Österreich (WKO oder WKÖ), früher Bundeskammer der gewerblichen Wirtschaft (kurz: Bundeswirtschaftskammer), ist eine Körperschaft öffentlichen Rechts. Sie koordiniert die Tätigkeit der Landeskammern, der gesetzlichen Interessensvertretungen der gewerblichen Wirtschaftstreibenden.
  • Graz (Wikipedia)
    Graz (früher auch Gratz, Grätz, Bairisch[-]Grätz, Bayrisch[-]Grätz oder Grätz in Steyr) ist die Landeshauptstadt der Steiermark und eine Großstadt im Süden Österreichs. Sie ist mit 306.971 Einwohnern (Stand: 1. Jänner 2026) die zweitgrößte Stadt der Republik Österreich. Die Stadt liegt an beiden Seiten der Mur, an ihrem Austritt aus den Alpen (bzw. dem Steirischen Randgebirge) in das geologisch jüngere Vorland, im Grazer Becken. Die Metropolregion Graz ist mit 660.238 Einwohnern (Stand 2024) nach denen von Wien und Linz die drittgrößte Metropolregion Österreichs. Das Grazer Feld war in der römischen Kaiserzeit eine dicht besiedelte Agrarlandschaft. Im 6. Jahrhundert wurde hier eine Burg errichtet, von der sich der Name Graz ableitet (slowenisch gradec bedeutet kleine Burg). Das Stadtwappen erhielt sie 1245. Als habsburgische Residenzstadt von 1379 bis 1619 widerstand sie mehreren osmanischen Angriffen. Graz hat sich zu einer Universitätsstadt mit fast 63.000 Studenten (Stand: 10. Juni 2023) entwickelt. Sie wurde zur Menschenrechtsstadt erkoren und trägt den Europapreis des Europarats. Graz ist Bischofssitz der Diözese Graz-Seckau und seit 2015 eine Reformationsstadt Europas. Die Grazer Altstadt sowie das Schloss Eggenberg gehören seit 1999 bzw. 2010 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Seit März 2011 ist Graz als UNESCO City of Design Teil des Creative Cities Network. 2003 war Graz Kulturhauptstadt Europas.
  • Hormontherapie (Wikipedia)
    Als Hormontherapie wird in der Medizin die Verwendung von Hormonen bzw. antihormonell wirksamen Substanzen als Arzneimittel bezeichnet. Häufige Beispiele für eine Behandlung mit Hormonen sind die Gabe von Schilddrüsenhormonen bei einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) als Ersatz für eine fehlende oder zu geringe Hormonproduktion des Körpers (Substitutionstherapie). Sowie die Gabe von Schilddrüsenhormonen bei einer Schilddrüsenvergrößerung (Struma) zur Unterdrückung einer weiteren Stimulation der Schilddrüse (Suppressionstherapie). Geschlechtshormone werden angewendet bei: Verhütungsmitteln: Weibliche Geschlechtshormone in Form der Antibabypille. Diese wird teilweise auch bei Menstruationsbeschwerden eingesetzt. Bei Empfängnisunfähigkeit werden zur Stimulation der Eizellenproduktion und Eireifung (etwa Luteinisierendes Hormon und Follikelstimulierendes Hormon im Medikament Menotropin eingesetzt). Die Hormonersatztherapie kann bei Beschwerden in den Wechseljahren angewendet werden (Klimakterium bei Frauen und Klimakterium virile bei Männern). Männliche oder weibliche Hormone können für transidente Menschen angewendet werden, die eine Geschlechtsangleichung anstreben. In der Onkologie hat der Begriff Hormontherapie (hier auch Antihormontherapie / AHT) eine besondere Bedeutung. Bestimmte Krebsarten, an deren Zellen Hormonrezeptoren nachgewiesen wurden, können oft über viele Jahre mit antihormonellen Maßnahmen erfolgreich behandelt werden. Eine solche Therapie kommt bisher bei Brust-, Gebärmutter- und Prostatakrebs in Betracht. Dabei werden Medikamente verabreicht, die die Produktion oder Wirkung von Östrogen bzw. Testosteron im Körper verringern. Hierdurch kann jedoch die Libido beeinträchtigt werden. Ein Hormon-Rezeptor-Test (Hormon-Rezeptor-Analyse) prüft die Sensibilität von Krebszellen für Hormone, insbesondere die Empfindlichkeit von Brustkrebs-Zellen auf Östrogen (und Progesteron).
  • Menopause (Wikipedia)
    Die Menopause ist der Zeitpunkt der letzten Menstruation und damit das Ende der Fortpflanzungsfähigkeit der Frau. Sie wird definiert als der Zeitpunkt der letzten Menstruation, der mindestens zwölf Monate lang keine ovariell ausgelöste Blutung aus der Gebärmutter mehr nachfolgt. Ursache ist die Umstellung des Hormonhaushalts durch eine nachlassende endokrine Funktion der Eierstöcke (Ovarialinsuffizienz). Dieser Übergang wird medizinisch in drei Phasen beschrieben, die sich an der Menopause orientieren: Prä-, Peri- und Postmenopause (Klimakterium, Wechseljahre, Stufenjahre). Durchschnittlich tritt die Perimenopause im Alter von 47,5 Jahren und die Menopause mit 52 Jahren ein. Eine Frau verbringt rund ein Drittel ihres Lebens nach der Menopause. Mehr als die Hälfte der in Deutschland lebenden Frauen ist älter als 47 Jahre, d. h. in Peri- oder Postmenopause. Da die hormonelle Umstellung oft mit erheblichen Beschwerden einhergeht und langfristig weitreichende Folgen für die Gesundheit hat, kann dies die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Da sich medizinische Erkenntnisse weiterentwickelt haben, wurden 2020 neue Leitlinien zur Diagnose und Behandlung herausgegeben.
  • Perimenopause (Wikipedia)
    Die Perimenopause ist jene Zeit des Klimakteriums, die vier bis zehn Jahre vor der eigentlichen Menopause liegt und als der eigentliche „Wechsel“ bezeichnet werden kann. Der Perimenopause folgt schließlich die Postmenopause, die mit dem Abfall der weiteren Östrogenproduktion die Zeitspanne vor dem Senium – ab dem 65. Lebensjahr – beschreibt. Da die Menopause selbst erst nachträglich mit Sicherheit angegeben werden kann – wenn nach der letzten Menstruation ein Jahr lang keine weitere Regelblutung aufgetreten ist – ist auch die Perimenopause selbst im Wesentlichen nur durch die in dieser Zeit verstärkten körperlichen und psychischen Veränderungen der Frau zu bestimmen.
  • Unternehmerin (Wikipedia)
    Unternehmer ist, wer als natürliche oder juristische Person allein oder gemeinsam mit anderen Mitunternehmern ein Unternehmen betreibt.
  • Wechseljahre (Wikipedia)
    Das Klimakterium (von griechisch κλιμακτήρ klimaktér „Sprosse einer Leiter“, im übertragenen Sinne „kritischer Zeitpunkt im Leben eines Menschen“, ursprünglich im Kontext der antiken Astrologie gebraucht) bezeichnet bei der Frau (sowie bei Kühen von Grind- und Schwertwal) die Jahre der hormonellen Umstellung, im Deutschen früher auch Stufenjahre genannt, vor und nach der Menopause mit dem Übergang von der reproduktiven zur postmenopausalen Phase. Diesen mit dem Rückgang der Gonadenfunktion einhergehenden Zeitabschnitt bezeichnet man auch als Wechseljahre. Es handelt sich dabei um jene Phase im Leben einer Frau, in der die Eierstöcke allmählich aufhören, Sexualhormone zu produzieren sowie befruchtungsfähige Eizellen bereitzustellen.
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