ARAG Experten über Sicherheit, Brandschutz und Rücksichtnahme

Sicher grillen: Was Verbraucher beachten sollten

ARAG Experten über Sicherheit, Brandschutz und Rücksichtnahme

Ob Holzkohle-, Gas- oder Elektrogrill: Grillen gehört für viele Menschen zum Sommer einfach dazu. Damit der Grillspaß nicht durch Unfälle, Brände oder Streit mit den Nachbarn getrübt wird, sollten einige wichtige Regeln beachtet werden. Die ARAG Experten geben einen Überblick über die größten Risiken und zeigen, worauf Verbraucher besonders achten sollten.

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Wie kann man sich beim Grillen schützen und Unfälle vermeiden?
Nach Angaben der Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik (BGHW) ereignen sich jedes Jahr rund 4.000 Grillunfälle. Etwa jeder zehnte endet mit schweren Brandverletzungen. Ursache ist häufig der Einsatz von Brandbeschleunigern wie Spiritus oder Benzin. Sie können unkontrollierbare Stichflammen und Verpuffungen auslösen. Die ARAG Experten nennen daher die wichtigste Regel fürs Grillen: Niemals Spiritus oder Benzin zum Anzünden oder Nachlegen verwenden.

Besonders gefährdet sind Kinder. Die Initiative Paulinchen e. V., die sich seit vielen Jahren für brandverletzte Kinder engagiert, macht deshalb regelmäßig auf die Risiken beim Grillen aufmerksam. Kinder sollten sich grundsätzlich nicht in unmittelbarer Nähe des Grills aufhalten und niemals unbeaufsichtigt in dessen Nähe spielen. Da sich ihr Kopf häufig auf Höhe der Grillfläche befindet, können Stichflammen bei Kindern besonders schwere Verletzungen verursachen. Auch nach dem Grillen bleibt Vorsicht geboten: Die Glut kann noch über Stunden hinweg so heiß sein, dass Verbrennungen oder Brände entstehen.

Was gilt für das Grillen mit einem Gasgrill?
Auch beim Gasgrill ist ein sorgfältiger Umgang wichtig. Die ARAG Experten raten, Gasflaschen ausschließlich im Freien an einem schattigen, gut belüfteten Ort und stets aufrecht zu lagern. Keller, Garagen oder Gartenhäuser sind ungeeignet, weil sich dort austretendes Gas sammeln kann. Selbst vermeintlich leere Gasflaschen enthalten meist noch Restgas. Vor jedem Grillen empfiehlt es sich außerdem, Schlauch, Druckminderer und Anschlüsse auf Dichtheit zu prüfen. Bereits Gasgeruch oder ein Zischen können auf ein Leck hinweisen. Darüber hinaus sollte der Grill stets mit ausreichend Abstand zu Hauswänden, Hecken oder anderen leicht brennbaren Materialien betrieben werden.

Auch für den Transport von Gasflaschen im Auto weisen die ARAG Experten auf wichtige Sicherheitsregeln hin. Die Flasche sollte mit geschlossenem Ventil und aufgesetzter Schutzkappe befördert sowie gegen Verrutschen oder Umkippen gesichert werden, beispielsweise mit einem Spanngurt. Zudem empfiehlt es sich, den Fahrzeuginnenraum gut zu belüften und Gasflaschen nach dem Transport nicht unnötig lange im Auto zu lassen. Wer die Ladung nicht ordnungsgemäß sichert, riskiert sogar ein Bußgeld. Je nach Verstoß werden für mangelhafte Ladungssicherung mindestens 35 Euro fällig. Kommt es dadurch zu einer Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer oder zu einem Unfall, können Bußgelder von bis zu 60 Euro sowie ein Punkt in Flensburg folgen.

Welche Risiken gibt es noch beim Grillen?
Lange Trockenperioden und ausbleibender Regen erhöhen in vielen Regionen Deutschlands die Waldbrandgefahr erheblich. Schon ein kleiner Funke kann ausreichen, um trockenes Gras oder Unterholz zu entzünden. Vielen ist dabei nicht bewusst, dass selbst nach einem Regenschauer Bäume und Waldböden noch so trocken sein können, dass sie leicht Feuer fangen. In Deutschland gibt es fünf Waldbrandgefahrenstufen. Bereits ab Stufe 2 sollten mögliche Zündquellen konsequent vermieden werden. Ab Stufe 3 ist Grillen in Wäldern grundsätzlich verboten, ab Stufe 4 werden vielerorts zusätzlich Wege und Waldgebiete gesperrt.

Aus diesem Grund schränken immer mehr Städte und Kommunen das Grillen im öffentlichen Raum ein und erlauben das Grillen nur noch an ausgewiesenen Grillplätzen. Einweggrills und Lagerfeuer sind in der Regel verboten. Wer gegen geltende Grillverbote verstößt, muss laut ARAG Experten mit Bußgeldern rechnen. Deren Höhe variiert je nach Bundesland und Verstoß.

Was ist neben Sicherheitsaspekten noch wichtig?
Nicht nur die Sicherheit, sondern auch gegenseitige Rücksichtnahme trägt zu einem gelungenen Grillabend bei. Rauch, Gerüche und Lärm können schnell zu Konflikten mit Nachbarn führen. Oft hilft bereits eine vorherige Absprache oder die Wahl eines möglichst raucharmen Grills.

Dass auch Geruchsbelästigungen rechtliche Folgen haben können, zeigen die ARAG Experten anhand einer Entscheidung des Landgerichts München I. Ein Wohnungseigentümer fühlte sich durch die regelmäßigen Grillabende eines Miteigentümers gestört, obwohl dieser bereits einen Elektrogrill nutzte. Trotzdem musste er sein Grillvergnügen einschränken. Das Gericht entschied, dass grundsätzlich bis zu vier Grillabende pro Monat hinzunehmen sind. Sie dürfen jedoch nicht an aufeinanderfolgenden Tagen stattfinden (Az.: 1 S 7620/22).

Anders kann die Situation in Mietwohnungen aussehen. Hier raten die ARAG Experten zu einem Blick in den Mietvertrag und die Hausordnung. Ist das Grillen auf Balkon oder Terrasse ausdrücklich untersagt, gilt das Verbot unabhängig davon, ob mit Holzkohle-, Gas- oder Elektrogrill gegrillt wird. Wer sich dauerhaft nicht daran hält, riskiert im schlimmsten Fall sogar die Kündigung des Mietverhältnisses. So bestätigte das Landgericht Essen die Kündigung eines Mieters, der ein bestehendes Grillverbot wiederholt missachtet hatte (Az.: 10 S 438/01).

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Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Sie ist der weltweit größte Rechtsschutzversicherer. Aktiv in insgesamt 18 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Ihren Kunden in Deutschland bietet die ARAG neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft auch eigene einzigartige, bedarfsorientierte Produkte und Services in den Bereichen Komposit und Gesundheit. Mit mehr als 6.500 Mitarbeitenden erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von über 3,2 Milliarden Euro.

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Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • ARAG (Wikipedia)
    ARAG bezeichnet die ARAG SE, ein Versicherungskonzern die ARAG (Range), bestehend aus den Häfen Amsterdam, Rotterdam, Antwerpen und Gent
  • benzin (Wikipedia)
    Benzin steht für: Motorenbenzin – hier auch die Wortherleitung Leichtbenzin Schwerbenzin Testbenzin, Lösungs- und Extraktionsmittel Wundbenzin, siehe Petrolether #Wundbenzin Benzin, systematische Benennung des vom Benzol abgeleiteten Arins, siehe Didehydrobenzol andere Treibstoffe: Fahrbenzin, das Benzin in der Zeit der 1930er Jahre bis Ende des Zweiten Weltkriegs Gerätebenzin, siehe Alkylatbenzin Flugbenzin, siehe AvGas in Flugzeugen genutztes Motorenbenzin, siehe MoGas Vorprodukte der petrochemischen Industrie: Rohbenzin als unbehandeltes Erdöldestillat, siehe Naphtha Reformatbenzin, ein Zwischenprodukt, siehe katalytisches Reforming Pyrolysebenzin, ein Zwischenprodukt Orte: Benzin (Wedendorfersee), Ortsteil von Wedendorfersee, Landkreis Nordwestmecklenburg, Mecklenburg-Vorpommern Benzin (Kritzow), Ortsteil von Kritzow, Landkreis Ludwigslust-Parchim, Mecklenburg-Vorpommern ehemals Benzin, Kreis Stolp/Pommern, heute Bięcino, Ort in der Woiwodschaft Pommern, Polen Personen: Annika Benzin (* 2011), deutsche Schauspielerin Weiteres: Benzin (Band), deutsche Punkrockband Benzin (Lied), Lied der Band Rammstein Benzin (Oper), Oper von Emil Nikolaus von Reznicek Benzin, Gemälde von Edward Hopper, siehe Gas (Gemälde) Siehe auch: Benzien Bendzin Bentzin (Begriffsklärung) Benzine
  • Brände (Wikipedia)
    Als Brand gilt ein mit einer Lichterscheinung (Feuer, Flamme, Glut, Glimmen, Funken) verbundener Verbrennungsvorgang, der meist ungewollt entstanden ist oder seinen bestimmungsgemäßen Ort verlassen hat, um sich aus eigener Kraft unkontrolliert auszubreiten. Er führt in der Regel zu Sach-, Personen- bzw. Umweltschäden und wird daher auch als Schadensfeuer oder Schadfeuer bezeichnet. Bekämpfen und Verhüten von Bränden, Brandschutz zu leisten, ist vor allem Aufgabe der Feuerwehr.
  • Brandschutz (Wikipedia)
    Unter Brandschutz oder Feuerschutzwesen versteht man alle Maßnahmen, die der Entstehung und Ausbreitung eines Brandes (Feuer und Rauch) vorbeugen (Brandverhütung durch vorbeugenden und baulichen Brandschutz) und die Rettung von Menschen und Tieren sowie wirksame Löscharbeiten bei einem Brand ermöglichen (abwehrender Brandschutz). Brandschutz ist vielschichtig und findet sich in vielen Bereichen des täglichen Lebens. Daher finden sich zum Beispiel in Deutschland Anforderungen an den Brandschutz in einer Vielzahl von Rechtsvorschriften wie zum Beispiel den Feuerwehrgesetzen und Bauordnungen der sechzehn Bundesländer sowie zahlreichen weiteren Gesetzen, Verordnungen und Richtlinien. Man unterscheidet den vorbeugenden und den abwehrenden Brandschutz.
  • Brandverletzung (Wikipedia)
    Eine Verbrennung (Combustio, Kombustion, Brandverletzung, Verbrennungstrauma) ist in der Medizin eine Schädigung von Gewebe durch übermäßige Hitzeeinwirkung. Diese kann durch heiße Gegenstände, Flüssigkeiten (Verbrühung), Dämpfe oder Gase, Flammeneinwirkung (Brand) und Explosionen, starke Sonneneinstrahlung (Sonnenbrand), elektrischen Strom (Strommarke) oder Reibung entstehen. Bei der Verbrennung werden primär Haut (dann handelt es sich um Brandwunden) und Schleimhaut geschädigt. Davon abzugrenzen ist die Kälteverbrennung, eine Sonderform der Erfrierung, die lokal mit der Verbrennung vergleichbare Schäden verursacht. Eine Verbrennungsverletzung, die ein bestimmtes Maß überschreitet, hat für den betroffenen Organismus nicht nur örtlich begrenzte Konsequenzen. In Abhängigkeit vom Ausmaß der unmittelbaren Schädigung kann es sekundär zu Kreislaufschock und entzündlichen Allgemeinreaktionen des Körpers (SIRS, Sepsis) kommen, die im schlimmsten Fall mit Funktionsverlust anfänglich unbeteiligter Organe (z. B. akutes Nierenversagen) verbunden sind. Die Gesamtheit dieser systemischen Störungen bezeichnet man als Verbrennungskrankheit. Das erste Fachbuch über Verbrennungen erschien 1607 in Basel unter dem Titel De Combustionibus. Es wurde von Fabricius Hildanus verfasst, der als Erster drei Grade von Verbrennungen beschrieb. Das erste moderne Buch über die Verbrennungskrankheit und deren Behandlung, The Treatment of Burns and Skin Grafting von Haldor Sneve, erschien 1905.
  • elektrogrill (Wikipedia)
    Als Elektrogrill wird ein thermisches Gerät bezeichnet, das zum Braten von Speisen mittels Wärmestrahlung (Grillen) benutzt wird und über einen Rost verfügt. Im Gegensatz zu Gasgrills kommt häufiger Oberhitze zum Einsatz, die mittels eines elektrischen Heizstabs erzeugt wird. Einige Elektroherde verfügen mittlerweile über einen zusätzlichen Heizstab, der als Grillfunktion bezeichnet wird.
  • Funke (Wikipedia)
    Funke steht für: Funke (Familienname), ein Familienname Funke (Verbrennung), kleine Menge glühenden Materials Funke (Entladung), kurze elektrische Entladung durch Ionisierung in einem Gas Funke (Karneval), eine Figur im rheinischen Karneval Funke Mediengruppe, ein Medienkonzern mit Sitz in Essen (5712) Funke, Asteroid des Hauptgürtels Funkgerät, umgangssprachlicher Ausdruck Gruppe Funke, trotzkistische Gruppe Zeche Carl Funke, Steinkohlen-Bergwerk in Essen-Heisingen Der Funke steht für: Der Funke, Name der Zeitschriften der deutschen, österreichischen und Schweizer Sektionen der Internationalen Marxistischen Tendenz Der Funke, parteieigene Tageszeitung des Internationalen Sozialistischen Kampfbunds, Weimarer Republik Siehe auch: Funcke Funken
  • Gas (Wikipedia)
    Neben fest und flüssig ist gasförmig einer der drei klassischen Aggregatzustände. Eine Substanz ist dann ein Gas, wenn sich ihre Teilchen in großem Abstand voneinander frei bewegen und den verfügbaren Raum kontinuierlich ausfüllen. Unter Normalbedingungen nimmt ein Gas im Vergleich zu einem Festkörper oder einer Flüssigkeit gleicher Masse den rund tausend- bis zweitausendfachen Raum ein. Zusammen mit den Flüssigkeiten zählen Gase zu den Fluiden.
  • gasgrill (Wikipedia)
    Der Gasgrill ist eine Variante des Grills. Er dient dazu, Fleisch und andere Lebensmittel unter Wärmestrahlung zu braten. Die Wärme wird dabei durch Verbrennen von Flüssiggas erzeugt.
  • Grillen (Wikipedia)
    Grillen oder Grillieren (Verb, ins Deutsche übertragen von englisch to grill und französisch griller, abgeleitet von lateinisch craticulum für „Flechtwerk, kleiner Rost“) ist das Braten in Wärmestrahlung.
  • Holzkohle (Wikipedia)
    Holzkohle (fachsprachlich, gemäß Deutschem Arzneibuch: Carbo pulveratur, Carbo medicinalis) ist ein fester Brennstoff und entsteht, wenn lufttrockenes Holz (auf 13 % bis 18 % Wasser getrocknet) unter Luftabschluss und ohne Sauerstoffzufuhr auf 275 °C erhitzt wird (Pyrolyse). Die Temperatur steigt dabei von selbst auf 350 °C bis 400 °C an (Holzverkohlung, ähnlich der Verkokung von Kohle). Dabei verbrennen die leichtflüchtigen Bestandteile des Holzes. Im Gegensatz zu Holz brennt bzw. glüht Holzkohle flammenlos. Als Rückstand erhält man neben gasförmigen Zersetzungsprodukten (siehe Methanol) etwa 35 % Holzkohle. Mit der gleichen Technik kann man auch Torf zu Torfkohle und allgemein pflanzliche Ausgangsstoffe in Pflanzenkohle umwandeln. Torfkohle, die ähnliche Eigenschaften hat wie Holzkohle, war im 18. und frühen 19. Jahrhundert aufgrund von Holzknappheit recht verbreitet, ist heute aber kaum noch anzutreffen. Biokohle wird ein Potential als Mittel zur Kompensation der Kohlenstoffdioxid-Emissionen in Anbetracht der globalen Erwärmung zugeschrieben, ihre Herstellung wurde in den vergangenen Jahren intensiviert. Die Holzkohle unterscheidet sich in vielen Eigenschaften von anderen Pyrokohlen, Hydrokohle oder Faserkohle (Fusit).
  • Spiritus (Wikipedia)
    Spiritus (lateinisch für „Atem, Geist“) steht für: Geist, uneinheitlich verwendeter Begriff der Philosophie, Medizin, Theologie, Psychologie und Alltagssprache Brennspiritus, Alkohol, siehe Ethanol, Besteuerung und Vergällung Trinkspiritus, unvergällter Ethylalkohol landwirtschaftlichen Ursprungs griechische Schrift: Spiritus asper, rauer Hauchlaut Spiritus lenis, leichter Hauchlaut Personen: Paul Spiritus (1885–1957), deutscher Verwaltungsjurist, Landrat in der Westprignitz Wilhelm Spiritus (1854–1931), Oberbürgermeister von Bonn Siehe auch: Sanctus Spiritus (Begriffsklärung) Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel mit Spiritus beginnt Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel Spiritus enthält Spirituose (Schnaps)
  • Stichflamme (Wikipedia)
    Als Flamme wird der im Allgemeinen vom Brennmaterial eines Feuers ausgehende Bereich brennender oder anderweitig exotherm reagierender Gase und Dämpfe bezeichnet, in dem Licht emittiert wird.
  • Verpuffung (Wikipedia)
    Eine Deflagration (von lateinisch deflagrare = abbrennen) ist ein relativ schneller Verbrennungsvorgang, umgangssprachlich auch Verpuffung genannt, der sich im Gegensatz zur Detonation langsamer als die Schallgeschwindigkeit im verbrennenden Medium ausbreitet.
  • Zündquelle (Wikipedia)
    Eine Zündquelle oder das Erreichen der Zündtemperatur sind Voraussetzung, um brennbares Material in Anwesenheit eines Oxidationsmittels, wie z. B. Sauerstoff, zu entzünden, das heißt, sie liefern die notwendige Energie, um eine Verbrennung einzuleiten. Die Berührung mit einer Zündquelle, z. B. einem Zündfunken, führt zum Entzünden einer explosionsfähigen Atmosphäre. Die eingeleitete Verbrennung breitet sich in dem explosiven Gemisches aus Luft und brennbaren Gasen, Dämpfen, Nebeln oder Stäuben spontan auf das gesamte Gemisch aus – es kommt zur Explosion.
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