ARAG Experten über rechtliche Neuerungen und medizinische Hintergründe
Laut Deutscher Gesellschaft für Nephrologie sterben jährlich weltweit 2,4 Millionen Menschen an den Folgen einer Nierenerkrankung. Für viele Menschen mit schweren Nierenerkrankungen ist eine Transplantation die einzige Chance auf ein weitgehend normales Leben. Doch passende Spenderorgane sind rar. Vor wenigen Wochen hat der Deutsche Bundestag eine grundlegende Änderung des Transplantationsgesetzes verabschiedet und mit der sogenannten Überkreuz-Lebendnierenspende und der anonymen Nierenspende neue Möglichkeiten eröffnet. Die ARAG Experten erläutern, welche rechtlichen Rahmenbedingungen gelten.
Warum gesunde Nieren so wichtig sind
Die Nieren leisten täglich Schwerstarbeit: Nicht größer als ein kleines Smartphone und zusammen nur ungefähr 300 Gramm schwer, filtern diese Multitalente Tag für Tag bis zu 1.800 Liter Blut, entgiften den Körper und regulieren den Wasserhaushalt. Versagen sie dauerhaft, sind Betroffene auf eine Dialyse angewiesen, die sie meist mehrmals pro Woche über mehrere Stunden über sich ergehen lassen müssen. Doch die ARAG Experten weisen darauf hin, dass diese Behandlung die natürliche Funktion nur teilweise ersetzen kann und auf Dauer sehr belastend ist. Eine Transplantation ist daher oft die bessere und nachhaltigere Therapie.
Wartelisten und begrenzte Spenderorgane
Da deutlich weniger Organe zur Verfügung stehen als benötigt werden, müssen viele Patienten lange auf eine passende Niere warten. Im Jahr 2025 standen knapp 10.400 Personen auf der Eurotransplant-Warteliste für eine neue Niere. Voraussetzung für die Aufnahme in die Warteliste ist in der Regel ein fortgeschrittenes Nierenversagen. Die Vermittlung erfolgt nach festen medizinischen Kriterien über zentrale Stellen. Entscheidend ist dabei unter anderem die Erfolgsaussicht der Transplantation. Die ARAG Experten betonen, dass soziale Faktoren keine Rolle spielen.
Lebendspende als wichtige Alternative
Eine besondere Möglichkeit ist die Lebendnierenspende. Da der menschliche Körper auch mit nur einer Niere ausreichend funktionieren kann, ist eine Spende zu Lebzeiten grundsätzlich möglich. Bislang war diese Form der Spende jedoch auf enge persönliche Beziehungen beschränkt, etwa innerhalb der Familie oder zwischen Partnern. Problematisch wurde es, wenn Spender und Empfänger, beispielsweise aufgrund unterschiedlicher Blutgruppen, medizinisch nicht kompatibel waren.
Überkreuzspende: Wenn sich Paare gegenseitig helfen
Hier setzt die Überkreuz-Lebendnierenspende an. Sie ermöglicht es nach Auskunft der ARAG Experten, zwei oder mehr Spender-Empfänger-Paare miteinander zu verknüpfen. Passt die Niere innerhalb eines Paares aus nahestehenden Bezugspersonen nicht, kann sie dennoch für den Empfänger eines anderen Paares geeignet sein und umgekehrt. Die Spenden erfolgen dann „über Kreuz“. Ziel ist es, mehr Transplantationen zu ermöglichen und die Erfolgschancen für Betroffene deutlich zu erhöhen. Unterstützt wird dies durch den Aufbau nationaler Register, in denen inkompatible Paare erfasst und zusammengeführt werden.
Anonyme Nierenspende möglich
Zusätzlich sieht die Gesetzesänderung künftig auch die Möglichkeit der nicht gerichteten anonymen Lebendnierenspende vor. Dabei spendet eine gesunde Person freiwillig eine Niere, ohne einen bestimmten Empfänger zu kennen. Die Vermittlung erfolgt anonym über zentrale Register nach medizinischen Kriterien. Nach Auskunft der ARAG Experten soll diese Form der Spende dazu beitragen, mehr Transplantationen zu ermöglichen und insbesondere Überkreuzspendenetzwerke zu erweitern. Auch hier gelten strenge medizinische, psychologische und rechtliche Prüfungen zum Schutz aller Beteiligten.
Rechtliche Voraussetzungen und Schutz der Beteiligten
Auch bei der Überkreuzspende gelten strenge rechtliche Vorgaben. Die Spende muss freiwillig erfolgen und darf nicht mit finanziellen Gegenleistungen verbunden sein. Zudem sind umfassende medizinische und psychologische Untersuchungen vorgeschrieben, um die Eignung der Spender sicherzustellen und Risiken zu minimieren. Die ARAG Experten betonen, dass der Schutz der Spender im Mittelpunkt steht: Nur gesunde Personen kommen infrage, und die Eingriffe dürfen keine unverhältnismäßigen Gefahren mit sich bringen. Eine unabhängige Kommission prüft jeden Einzelfall.
Gute Erfolgsaussichten für Empfänger
Nierentransplantationen sind in vielen Fällen langfristig erfolgreich. Ein großer Teil der transplantierten Organe funktioniert auch Jahre nach dem Eingriff noch zuverlässig. Die durchschnittliche Lebensdauer einer transplantierten Niere liegt bei rund 15 Jahren. Die längste bekannte Funktionsdauer einer Niere beträgt sogar mehr als 35 Jahre.
Sie wollen mehr von den ARAG Experten lesen oder hören?
Dann schauen Sie im ARAG newsroom vorbei.
Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Sie ist der weltweit größte Rechtsschutzversicherer. Aktiv in insgesamt 18 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Ihren Kunden in Deutschland bietet die ARAG neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft auch eigene einzigartige, bedarfsorientierte Produkte und Services in den Bereichen Komposit und Gesundheit. Mit mehr als 6.500 Mitarbeitenden erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von über 3,2 Milliarden Euro.
ARAG SE ARAG Platz 1 40472 Düsseldorf
Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Dr. h. c. Paul-Otto Faßbender
Vorstand Dr. Renko Dirksen (Vorsitzender)
Dr. Matthias Maslaton
Wolfgang Mathmann
Dr. Shiva Meyer
Hanno Petersen
Dr. Joerg Schwarze
Sitz und Registergericht Düsseldorf HRB 66846 USt-ID-Nr.: DE 119 355 995
Firmenkontakt
ARAG SE
Jennifer Kallweit
ARAG Platz 1
40472 Düsseldorf
+49 211 963-3115

http://www.ARAG.de
Pressekontakt
Klaarkiming Kommunikation
Claudia Wenski
Steinberg 4
24229 Dänischenhagen
+49 4349 – 22 80 26

http://www.ARAG.de
- ARAG (Wikipedia)
ARAG bezeichnet die ARAG SE, ein Versicherungskonzern die ARAG (Range), bestehend aus den Häfen Amsterdam, Rotterdam, Antwerpen und Gent - Blutgruppe (Wikipedia)
Eine Blutgruppe ist eine Beschreibung der individuellen Zusammensetzung von Strukturen auf der Außenhaut der roten Blutkörperchen (Erythrozytenmembran) von Wirbeltieren innerhalb eines Blutgruppensystems. Die Oberflächen der Außenhaut (Membran) unterscheiden sich durch verschiedene Glykolipide oder Proteine, die als Antigene wirken und somit zu einer Immunreaktion führen können. Eine besondere Bedeutung kommt den Blutgruppen in der Transfusions- und Transplantationsmedizin zu (Blut- und Organübertragung). Wird einem Patienten Blut einer ungeeigneten Blutgruppe übertragen, so reagiert sein Immunsystem mit Abwehrmaßnahmen, die zur Verklumpung (Agglutination) des Blutes führen und schwere Schäden bis hin zum Tod bewirken können. In der Transplantationsmedizin kann es u. a. zu Abstoßungsreaktionen gegen das transplantierte Organ kommen. Blutgruppen werden genetisch vererbt und wurden früher im Rahmen von sogenannten Abstammungsgutachten verwendet, um Verwandtschaftsverhältnisse auszuschließen. Für die Klassifikation von Blut werden die Ausprägungen bestimmter Antigene zu sogenannten Blutgruppensystemen zusammengefasst. Aufgrund ihrer weltweit großen Bedeutung bei der Beurteilung der Verträglichkeit von Bluttransfusionen und Organtransplantationen sind die beiden wichtigsten Blutgruppensysteme das AB0-System und das Rhesussystem. Insgesamt werden von der Internationalen Gesellschaft für Bluttransfusion (ISBT) 48 Blutgruppensysteme anerkannt und beschrieben (Stand Mai 2025, siehe unten). Als Entdecker der Blutgruppen gilt seit 1901 Karl Landsteiner. Am bekanntesten sind die Blutgruppen 0, A, B und die von Adriano Sturli mitentdeckte „vierte“ Blutgruppe AB. - Empfänger (Wikipedia)
Empfänger oder Adressat steht für: Empfänger (Information), das Ziel einer Nachricht Adressat (Linguistik), Empfänger einer sprachlichen Äußerung Adressat (Soziale Arbeit) Personen: Postempfänger, Adressat einer Postsendung Zahlungsempfänger, als Kurzform: Begünstigter einer Zahlung Empfänger (Schifffahrt), Begünstigter eines Seefrachtvertrags Empfänger einer Organspende Adressat eines Verwaltungsakts, siehe Bekanntgabe von Verwaltungsakten (Deutschland) Technik: Empfänger (GNSS), GPS-Empfänger globaler Navigationssatellitensysteme Empfangsgerät, Geräte oder Baugruppen, die Antennensignale entstören oder verstärken Siehe auch: Sender-Empfänger-Modell (klassisches Kommunikationsmodell) Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel Empfänger enthält fiktiver Adressat (Literaturtheorie) Adressatentheorie (Verwaltungsprozessrecht) Rezipient (Empfänger einer Nachricht) - Lebendnierenspende (Wikipedia)
Als Nierentransplantation (Abkürzungen: NTx, NTPL) bezeichnet man die operative Übertragung einer Niere in einen anderen Organismus. Früher verstand man dagegen unter einer Nierentransplantation die „Verlagerung einer Niere an eine andere Stelle des Körpers“ beim selben Patienten, damals wie heute ohne operative Nervenanastomose. Die Nierentransplantation ist neben der Dialyse (Hämodialyse und Peritonealdialyse) eine Behandlungsmöglichkeit in der Nierenersatztherapie und wird durchgeführt bei terminaler Niereninsuffizienz (endgültigem Nierenversagen) beziehungsweise beim Verlust beider Nieren. - Nephrologie (Wikipedia)
Die Nephrologie (Nierenheilkunde, Aussprache [nefroloˈgiː], aus altgriechisch νεφρός „Niere“ und λόγος „Wort, Lehre“: „Nierenlehre“) ist die Lehre von Bau und Funktion der Niere unter normalen und pathologischen Bedingungen sowie von den Nierenkrankheiten und deren Auswirkungen auf den Organismus. Sie befasst sich also mit „Morphologie, Funktion und Krankheiten der Niere.“ Nur wenige Patienten mit einer Niereninsuffizienz haben schwere Nierenkrankheiten. Trotzdem definiert der aktuelle Medizin-Duden die Nephrologie als „Wissenschaft und Lehre von den Nierenkrankheiten.“ Und das Wörterbuch der Medizin verzichtet auf die Unterscheidung zwischen Urologie und Nephrologie, wenn letztere als „Lehre über die Krankheiten der Niere und ableitenden Harnwege“ definiert wird. Die Nephrologie ist heute ein Teilgebiet der Inneren Medizin, das eine große thematische Bandbreite abdeckt. Grundsätzlich befasst sich die Nephrologie mit der Prävention, der Diagnostik, der konservativen (nicht-operativen) Therapie und der Nachsorge von Nieren- und Bluthochdruckerkrankungen. Auch die Durchführung aller extrakorporalen Blutreinigungsverfahren (Dialyse, Apherese, Immunadsorption) sowie die Betreuung von Patienten mit einer transplantierten Niere fallen in das Fachgebiet der Nephrologie. Nephrologe beziehungsweise Nephrologin ist eine standesrechtlich geschützte Bezeichnung, die nur von Fachärzten für innere Medizin mit entsprechender, erfolgreich abgeschlossener Facharzt-Weiterbildung geführt werden darf. Die Kindernephrologie ist ein eigenständiges Teilgebiet (Zusatzbezeichnung) der Kinderheilkunde. - Niere (Wikipedia)
Die Niere (mittelhochdeutsch nier, niere; lateinisch ren, normalerweise nur im Plural renes, das davon abgeleitete Adjektiv ist renalis; altgriechisch νεφρός nephrós, entwicklungsgeschichtlich: Metanephros) ist ein paarig angelegtes Organ des Harnsystems zur Harnbereitung und Regulation des Wasser- und Elektrolythaushalts von Wirbeltieren. In den beiden Nieren werden Blutanteile unterhalb einer gewissen Größe abfiltriert, für den Organismus wichtige Moleküle größtenteils rückresorbiert, andere Substanzen zusätzlich sezerniert und die wässrige Lösung vor ihrer Ausscheidung konzentriert. Mit den Erkrankungen der Nieren beschäftigen sich vor allem die Nephrologie als Teilgebiet der Inneren Medizin und die Urologie. Funktionen der Nieren sind: Ausscheidung von Endprodukten des Stoffwechsels, den harnpflichtigen Substanzen, und von Giftstoffen aus dem Körper durch Bildung des Harns, welcher schließlich über die Harnwege aus dem Körper ausgeschieden wird; Osmoregulation (Ausbalancierung des Wasserhaushalts); Volumenregulation (langfristige Blutdruckeinstellung); Regulation und Kontrolle der Zusammensetzung des Harns und Kontrolle des Elektrolythaushalts und des Säure-Basen-Haushalts. Weiterhin ist die Niere ein bedeutendes Organ für den Zwischenstoffwechsel des Körpers (sie betreibt Gluconeogenese). Die Niere produziert darüber hinaus Hormone, wie beispielsweise Erythropoetin für die Blutbildung, und ist der Abbauort von Peptidhormonen. Umgekehrt werden viele Nierenfunktionen durch Hormone gesteuert; über das in der Niere selbst gebildete Renin kann ein für ihre Durchblutung hinreichend hoher Blutdruck herbeigeführt werden. Jedes Glomerulum bildet zusammen mit seiner Bowmanschen Kapsel ein Nierenkörperchen (Corpusculum renale Malpighii). Und jedes Malpighische Nierenkörperchen bildet zusammen mit dem zugehörigen Nierenkanälchen (Tubulus) ein Nephron (von altgriechisch νεφρός nephros, deutsch ‚Niere‘) als kleinste funktionelle (morphologische, physiologische) Untereinheit der Niere von Menschen und anderen Wirbeltieren. Die funktionelle Grundeinheit der Niere ist das Nephron, das aus Nierenkörperchen und Nierenkanälchen besteht. Jede menschliche Niere verfügt über … - Nierenerkrankung (Wikipedia)
Nephropathie (von altgriechisch νεφρός nephros „Niere“, und πάθος pathos „Leiden“, „chronische Krankheit“) oder Nierenerkrankung bzw. Nierenkrankheit sind Bezeichnungen für Erkrankungen der Niere (Nierenkrankheiten). Der Begriff wird meist für Nierenerkrankungen degenerativer und toxischer Natur verwendet. Er wurde 1905/1917 von Friedrich von Müller als Kennzeichnung einer eigenen Gruppe von Nierenerkrankungen eingeführt (welche nach Hugo Ribbert auch mit dem Wort Nephrosen bezeichnet werden). Gemeint sind nicht entzündliche, zum Beispiel auch toxische oder erbliche, Nierenschädigungen wie: Nierenkrankheiten durch Medikamente: Analgetikanephropathie: durch langjährigen Missbrauch bestimmter Analgetika (früher „Phenazetin-Niere“, heute zum Beispiel Diclofenac). Lithium-Nephropathie: eine Nierenerkrankung, die bei der Lithiumtherapie bipolarer Störungen auftreten kann. Nephropathie durch Chemotherapeutika wie z. B. Cisplatin Kontrastmittel-Nephropathie (auch Kontrastmittel-induzierte oder Kontrastmittel-assoziierte Nephropathie): Verschlechterung der Nierenfunktion nach intravasaler Applikation iodhaltiger Kontrastmittel Chronische Transplantatnephropathie: eine häufig durch bestimmte Immunsuppressiva verursachte Funktionseinbuße einer Spenderniere nach einer Nierentransplantation. Balkan-Nephropathie: eine endemisch in einigen Regionen des Balkan auftretende chronisch-toxische Nierenerkrankung, die hauptsächlich durch Aristolochiasäuren verursacht ist. Nierenfunktionsstörungen während Narkose oder Intensivtherapie. Cast-Nephropathie: klassische Form der Nierenschädigung bei Multiplem Myelom. Crush-Niere IgA-Nephropathie Diabetische Nephropathie: Spätkomplikation nach jahrelangem Diabetes mellitus. Hypertensive Nephropathie (Nephrosklerose): durch eine jahrelang Erhöhung des Blutdrucks Im Jahr 1826 unterschied der deutsche Arzt Georg König bei seinem Versuch, die Nierenkrankheiten nach pathologisch-anatomischen Befunden zu ordnen, in seinen Praktischen Abhandlungen über die Krankheiten der Nieren 17 verschiedene Formen von organischen Nierenveränderungen. König stellte sich seinerzeit noch die Frage, ob es sich bei den Nieren um harnausscheidende oder um … - Organ (Wikipedia)
Organ (von altgriechisch organon „Werkzeug“) steht für: Organ (Biologie), Körperteil oder funktionelle Gewebeeinheit Organ (Recht), natürliche Person oder Personengruppe, die für eine juristische Person handelt Werktitel: Das Organ, deutsche Zeitschrift für den Bereich Varieté und Circus (1946–1998) Organ (Film), japanischer Horrorfilm von Kei Fujiwara (1996) Organ – Journal für die Orgel, Musikzeitschrift (ab 1998) Geografie: Organ (Hautes-Pyrénées), Kommune im Département Hautes-Pyrénées, Frankreich Organ Peak, Berg im Grahamland, Antarktika Person: Joseph Organ (1891–1966), US-amerikanischer Marathonläufer Siehe auch: Organographie Staatsorgan Zentralorgan (Verbandszeitschrift) Parteiorgan (Begriffsklärung) - Organspende (Wikipedia)
Bei einer Organspende werden menschliche Organe für eine Transplantation vom Organspender zur Verfügung gestellt. Lebendorganspenden sind bei Nieren und Leberlappen gängige Praxis, bei Gebärmüttern sind solche Spenden in der Experimentalphase. Lebendspenden sind neben der Zustimmung des Spenders oft noch an weiterreichende Bedingungen gebunden. Die Entnahme von lebensnotwendigen Organen wie Niere, Leber, Herz, Lunge, Bauchspeicheldrüse und Dünndarm darf nur geschehen, nachdem nach gesetzlich festgelegten Kriterien der Tod des Spenders festgestellt wurde (Entnahme post mortem). Dies ist meist (z. B. in Deutschland) die eindeutige Feststellung des Hirntodes. In einigen Ländern (z. B. Spanien) hingegen reicht für die Todesfeststellung auch das Herztodkriterium aus. Darüber hinaus konkurrieren aus rechtlicher Sicht grundsätzlich Widerspruchs- und Zustimmungsregelungen. Von der Organspende im engeren Sinn abgegrenzt werden Gewebespenden (z. B. von Hornhaut), Blutspenden, Knochenmarkspenden (Blutstammzellenspende) und Spenden von vaskularisierten Gewebekomplexen (z. B. bei Hand- oder Gesichtstransplantationen). - patient (Wikipedia)
Als Patient bzw. Patientin (aus lateinisch patiens ‚leidend, erduldend‘, Partizip Präsens Aktiv von pati ‚leiden, erdulden‘) wird ein Mensch bezeichnet, der ärztliche Dienstleistungen oder Dienstleistungen anderer Personen, die eine Heilbehandlung durchführen, in Anspruch nimmt. Dabei kann es sich um die Vorbeugung, Feststellung oder medizinische Behandlung von Krankheiten oder Folgen eines Unfalls handeln. In der Tiermedizin wird der Ausdruck „Patient“ auf Tiere übertragen. In einigen psychotherapeutischen Behandlungsverhältnissen wird der Begriff des Klienten (lateinisch cliens ‚der Schutzbefohlene‘) bevorzugt (z. B. in der klientenzentrierten Psychotherapie bzw. Gesprächstherapie), wenn auch für die kassenfinanzierte Psychotherapie in Deutschland der Begriff Patient vorgeschrieben ist. - Spender (Wikipedia)
Spender steht für: eine Person, die freiwillig uneigennützig Geld, Sachen oder anderes gibt, siehe Spende Spender eines Sakramentes, siehe Firmung #Firmspender Geräte zur Portionierung, beispielsweise Seifenspender, Getränkespender, Euterspender Spender (Fernsehserie), britische Krimiserie (1991–1993) Spender ist der Familienname folgender Personen: Cosima Spender (* um 1977), britisch-italienische Filmemacherin Dale Spender (1943–2023), australische Feministin, Lehrerin und Schriftstellerin Johann Spender († 1503), deutscher Bischof Mary Spender (* 1990), britische Singer-Songwriterin Matthew Spender (1945–2026), britischer Maler, Bildhauer und Biograf Percy Spender (1897–1985), australischer Politiker Simon Spender (* 1985), walisischer Fußballspieler Stephen Spender (1909–1995), britischer Dichter und Hochschullehrer Waldemar Spender (1931–1998), deutscher Kinderbuchautor Siehe auch: Big Spender - transplantation (Wikipedia)
Transplantation oder Organtransplantation (lateinisch transplantatio = ‚Verpflanzung‘, ‚Versetzung‘) bezeichnet in der Medizin die Verpflanzung von organischen Körperteilen oder Körpergeweben zu Heilzwecken. Ein Transplantat kann aus Zellen, Geweben, Organen oder Organsystemen wie etwa Finger oder Hand bestehen. Der Transplantation steht die Implantation gegenüber, bei der anstelle organischen Materials künstliche Implantate in den Körper verbracht werden, wie beispielsweise Prothesen. - Transplantationsgesetz (Wikipedia)
Transplantationsgesetze regeln die Organentnahme und zum Teil Gewebeentnahme zu Transplantationszwecken: Transplantationsgesetz (Deutschland) Organtransplantationsgesetz (Österreich) Transplantationsgesetz (Schweiz) - Warteliste (Wikipedia)
Wartelisten (englisch waiting list) sind Listen als Organisationsmittel, die für Nachfrager oder Benutzer bestimmter Dienstleistungen geführt werden, wenn diese Dienstleistungen nicht sofort in Anspruch genommen werden können und deshalb eine Wartezeit besteht.