foodjobs Gehaltsstudie 2026 – Die Ergebnisse für den Bereich Produktion in der Lebensmittelbranche liegen vor

foodjobs Gehaltsstudie 2026 - Die Ergebnisse für den Bereich Produktion in der Lebensmittelbranche liegen vor

foodjobs.de Gehaltsstudie Lebensmittelbranche 2026 Produktion

-Das Brutto-Jahresgehalt in der Produktion liegt derzeit bei 63.300 EUR
-64,2 % der befragten Fach- und Führungskräfte sind mit ihrem Einkommen zufrieden oder sogar sehr zufrieden
-Gender-Pay-Gap: Männer verdienen in der Produktion 16 % mehr als Frauen

Stimmungsbarometer:unverb. KI-Analyse*

12.05.2026, Düsseldorf

foodjobs ermittelt dieses Jahr erstmalig das Gehalt berufserfahrener Fach- und Führungskräfte aus der Lebensmittelwirtschaft. Jetzt liegen die Auswertungen zum Bereich Produktion als Teilstudie vor, die Gesamtstudie erscheint im Spätsommer.

63.300 EUR:* So lautet das Ergebnis zum mittleren Einkommen berufserfahrener Mitarbeitender im Funktionsbereich Produktion. Zwischen 54.000 EUR und 81.500 EUR liegen 50 % aller Gehälter, Topverdiener geben ein Einkommen von mehr als 150.000 EUR an. Das Gender-Pay-Gap fällt mit 16 % deutlich aus: Männer verdienen im Mittel 65.000 EUR, Frauen 56.000 EUR brutto jährlich.

In der Produktion sind auch unabhängig vom Karrierelevel hohe Gehälter möglich. Insbesondere Schichtzulagen können das Einkommen deutlich anheben. Sie machen im Jahr durchschnittlich 6.200 EUR aus. Produktionsmitarbeitende und Anlagenführer:innen ohne Personal- oder Budgetverantwortung verzeichnen Gehälter von 50.000 EUR. Wer sich bis zur Betriebs- oder Werksleitung entwickelt, kann mit einem mittleren Gehalt von 105.500 EUR rechnen. Geschäftsführenden in Produktion und Technik werden Top-Gehälter von 231.000 EUR** gezahlt.

Auch Berufserfahrung wirkt sich positiv auf die Gehaltsentwicklung aus. Liegt das mittlere Einkommen im ersten Jahr bei 54.000 EUR, ergibt sich für Studienteilnehmende mit mehr als 10 Jahren Berufserfahrung ein Gehalt von 75.000 EUR. Die Unternehmensgröße hebt das Einkommen ebenfalls an, wenngleich nicht so entscheidend wie die Faktoren Personal- und Budgetverantwortung. Bei Personalverantwortung für mehr als 50 Mitarbeitende steigt das Gehalt auf rund 84.500 EUR, während es ohne Personalführung oder mit maximal fünf Personen im Team noch bei 54.500 EUR liegt. Auch wer Budgetverantwortung übernimmt, verzeichnet bei einer Gehaltsentwicklung von 59.600 EUR hin zu 78.000 EUR ein deutliches Plus.

Diese guten Aussichten auf die Gehaltsentwicklung gehen mit einer hohen Zufriedenheit einher. Zufrieden oder sogar sehr zufrieden mit dem eigenen Einkommen sind 64,2 %. Parallel zum hohen Gender-Pay-Gap ist die Zufriedenheit bei Männern (69,7 %) und Frauen (63,2 %) ungleich verteilt.

Den Ergebnissen der Teilstudie Produktion liegt folgende Stichprobe zugrunde: 80 % männliche und 18 % weibliche Teilnehmende, 2 % ohne Angabe des Geschlechts. 65 % der Befragten arbeiten in der Lebensmittelindustrie, 17 % im Handwerk und 7 % im Foodservice. 11 % stammen aus anderen Wirtschaftszweigen der Lebensmittelbranche. Eine abgeschlossene Berufsausbildung haben 16 %, einen Techniker- oder Meistertitel können 41 % vorweisen. Dazu kommen 9 % Akademiker:innen mit Bachelorabschluss und 16 % mit Master oder Diplom.

In den Produktionsstätten laufen alle Fäden der Lebensmittelbranche zusammen. Hier wird direkt am Produkt gearbeitet – mit höchster Sorgfalt, denn das Endprodukt muss strengen staatlichen Vorgaben entsprechen. Zusätzlich benötigen Mitarbeitende in diesem Bereich handwerkliches Geschick, körperliche Ausdauer und ein gutes technisches Verständnis, um die Herstellungsprozesse optimal in die Wege zu leiten und zu überwachen. Anspruchsvolle und vielfältige Aufgaben fordern eine präzise Umsetzung – nur so entsteht ein hochwertiges und sicheres Produkt.

Mitarbeitende aus den Bereichen Technik, Forschung und Entwicklung, Vertrieb, Marketing, Personal, Einkauf und Logistik / Supply Chain Management sind nach wie vor eingeladen, an der Studie teilzunehmen.
Zur Umfrage: https://de.surveymonkey.com/r/foodjobs-Gehaltsstudie

Die gesamte Studie sowie das Infochart stehen kostenlos zum Download bereit unter:
https://www.foodjobs.de/gehalt/lebensmittelbranche-produktion

Die Ergebnisse dieser Teilstudie basieren auf Antworten von 229 Fach- und Führungskräften aus dem Funktionsbereich Produktion, die im Zeitraum von Januar bis Mai 2026 an unserer Umfrage teilgenommen haben.

*Angegeben wird das Brutto-Jahresgehalt inkl. Weihnachts- und Urlaubsgeld sowie variablen Zuschüssen wie Schichtzulagen, Boni und Provision. Firmenfahrzeuge wurden mit 6.000 EUR jährlich verrechnet. Teilzeitbeschäftigungen wurden auf eine 40-Stunden-Woche hochgerechnet. Das mittlere Einkommen wird durch den Median ausgedrückt. Das heißt, die eine Hälfte liegt unter und die andere Hälfte über dem Medianwert.

**Geringe Fallzahl

foodjobs ist das Jobportal der Lebensmittelbranche. Wer in der Lebensmittelwirtschaft ein- und aufsteigen möchte, dem bietet foodjobs als Karrierebegleiter genau die passenden Job-Angebote, die richtige Orientierung und konkrete Tipps. Für Unternehmen ist foodjobs die lebensmittelspezifische Jobbörse für gezielte Personalsuche und Employer Branding. Mit dem wachsenden Partner-Netzwerk bietet foodjobs zusätzlich Medienberatung. Die foodjobs Active Sourcing GmbH sucht Kandidat:innen für Positionen bis 80 T€ Gesamtvergütung p.a.

Kontakt
foodjobs GmbH
Katharina Rams
Kaarster Weg 19
40547 Düsseldorf
0211 957 647 70
52b53dd9d49a92c706e45c9084c0eceede102496
http://www.foodjobs.de

Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • Einkommen (Wikipedia)
    Als Einkommen wird in den Wirtschaftswissenschaften und in der Wirtschaft die einem Wirtschaftssubjekt aufgrund des Einsatzes von mindestens einem Produktionsfaktor in Geld oder Gütern zufließende Stromgröße bezeichnet. Wirtschaftssubjekte, die Einkommen beziehen, sind Privathaushalte, Unternehmen und der Staat. Um Einkommen zu beziehen, wird im Regelfall ein Produktionsfaktor eingesetzt (beispielsweise die Arbeitskraft beim Produktionsfaktor Arbeit). Die bei der Nutzung der Produktionsfaktoren anfallenden Kosten heißen Faktorkosten, ihr Pendant ist das Faktoreinkommen. Dieses wird bei Privathaushalten als Arbeitseinkommen, bei Unternehmen als Unternehmerlohn und beim Staat (sowie dessen untergeordneten Gebietskörperschaften und Staatsunternehmen) in Form von Abgaben, Beiträgen und Gebühren (nicht aber Steuern) als Gegenleistung für von ihm erbrachte öffentliche Aufgaben (Daseinsvorsorge) vereinnahmt. Bei der Definition des Einkommensbegriffs kommt es auf die Sichtweisen in Mikroökonomie, Haushaltstheorie oder Volkswirtschaftslehre an, die unterschiedlich sind. In der Volkswirtschaftslehre werden alle Faktoreinkommen zum Volkseinkommen aggregiert. Die gängige Definition „Einkommen ist der Gegenwert einer Leistung“ trifft nicht immer zu, da Transfereinkommen ohne Gegenleistung erbracht werden.
  • gehalt (Wikipedia)
    Gehalt steht für: Arbeitsentgelt eines Angestellten Inhalt Gehaltsangabe, Anteil eines Stoffes an einem Gemisch Siehe auch: Lohn+Gehalt
  • Job (Wikipedia)
    Job steht für: Job (Arbeit), vorübergehende oder gelegentliche Erwerbstätigkeit Job (EDV), einzelner vom Computer abzuarbeitender Auftrag Job (Bischof) (1946–2009), orthodoxer Erzbischof Job von Telmessos (* 1974), orthodoxer Erzbischof eine Gestalt des Alten Testaments, siehe Ijob Künstlername von André Jobin (Comicautor) (1927–2024) Werktitel: Der Job (Film), italienisches satierisches Filmdrama von Ermanno Olmi (1961) Job: A Masque for Dancing, Ballettmusik von Ralph Vaughan Williams (1930) Der Job (Fernsehserie), US-amerikanische Comedy-Krimiserie von ABC (2000–2001) Ein Job, deutscher Spielfilm von Christian Görlitz (2008) Geografie: Job (Puy-de-Dôme), Gemeinde im Département Puy-de-Dôme, Frankreich Job (Ger), Fluss in den Pyrenäen, Nebenfluss des Ger Job ist der Familienname folgender Personen: Alexander Job (* 1976), deutscher Handballspieler und -trainer André Job (1870–1928), französischer Chemiker Barbara Frank-Job (* 1960), deutsche Romanistin Bertram Job (* 1959), deutscher Journalist und Autor Brian Job (1951–2019), US-amerikanischer Schwimmer Christian Job (* 1967), deutscher Radiomoderator Dickson Job (* 2000), tansanischer Fußballspieler Elvis Job (* 1988), kamerunischer Fußballspieler Emma Lübbecke-Job (1888–1982), deutsche Pianistin und Ehefrau von Fried Lübbecke Enrico Job (1934–2008), italienischer Kunst- und Kostümdesigner Felix Alaba Adeosin Job (* 1938), nigerianischer Geistlicher, Erzbischof von Ibadan Finn Job (* 1995), deutschsprachiger Autor Herbert Keightley Job (1864–1933), US-amerikanischer Ornithologe und Fotograf Hubert Job (* 1958), deutscher Geograph und Regionalforscher Jakob Job (1891–1973), Schweizer Reiseschriftsteller und Radiointendant Jeff Job (* 1963), Eishockeytrainer Johannes Job (1664–1736), deutscher Beamter, evangelischer Theologe und Kirchenlieddichter Joseph-Désiré Job (* 1977), kamerunischer Fußballspieler Lynn Job (* 1959), US-amerikanische Komponistin und Lyrikerin Maria Manuela Job de Francis (1897–1971), Botanikerin Michael Job (* 1948), deutscher Sprachwissenschaftler Patrick Dalzel-Job (1913–2003), britischer Marineoffizier Peter Job (* 1941), britischer Manager Richard Job (1921–2010), deutscher …
  • Jobbörse (Wikipedia)
    Eine Jobbörse (auch Stellenbörse, Stellenportal oder Jobportal) ist eine Website, auf der Stellenausschreibungen veröffentlicht werden. Zweck ist die Bereitstellung dieser Stellenausschreibungen für Arbeitsuchende, die für die betreffenden Positionen infrage kommen. Ähnliche Angebote in Printmedien, auf Veranstaltungen wie Karrieremessen oder auf Unternehmenswebsites werden ebenfalls oft als Jobbörsen bezeichnet. Die meisten Jobbörsen bieten Stelleninserate als Dienstleistung für Unternehmen auf Personalsuche an und finanzieren sich über die damit verbundenen Einnahmen. Für arbeitsuchende Nutzer ist die Nutzung gewöhnlich kostenlos. Neben der Veröffentlichung von Stellenanzeigen stellen viele Online-Jobbörsen weitere Dienstleistungen sowohl für Arbeitgeber als auch für Arbeitssuchende zur Verfügung. Dazu gehören Unternehmensprofile, Möglichkeiten zum Active Sourcing (wie z. B. durch Zugriff auf Bewerberdatenbanken) und Ratgeber-Artikel zu Bewerbung und Karriere. Wie bei anderen Dienstleistern, gibt es auch unter Jobbörsen verschiedene Strategien bezüglich Diversifikation und Spezialisierung. Generalisten decken einen Großteil des Arbeitsmarktes ab, während Spezial-Jobbörsen sich auf bestimmte Branchen, Berufsgruppen oder geografische Bereiche konzentrieren. 2014 gab es in Deutschland rund 1600 Jobbörsen.
  • Karriere (Wikipedia)
    Die Karriere oder berufliche Laufbahn (von französisch carrière; englisch career) ist die persönliche Laufbahn eines Menschen in seinem Berufsleben. In der betrieblichen Personalarbeit versteht man unter Karriere „jede betriebliche Stellenfolge einer Person im betrieblichen Stellengefüge“. Seit den 1990er Jahren wird in der Karriereforschung davon ausgegangen, dass Karrieren verstärkt (wenn nicht sogar überwiegend) jenseits organisationaler Grenzen stattfinden. Umgangssprachlich bezeichnet der Begriff in der Regel einen beruflichen Aufstieg (einen Weg nach oben), d. h., der Begriff Karriere wird häufig verbunden mit Veränderung der Qualifikation und Dienststellung sowie einem wirtschaftlichen und/oder sozialem Aufstieg.
  • Lebensmittel (Wikipedia)
    Lebensmittel, auch Nahrungsmittel genannt, bilden einen wesentlichen Teil der Ernährung des Menschen und sind alle Stoffe oder Erzeugnisse, die dazu bestimmt sind, dass sie (in verarbeitetem, teilweise verarbeitetem oder unverarbeitetem Zustand) von Menschen als Nahrung aufgenommen werden. Die zentrale Funktion des Konsums von Lebensmitteln ist die Versorgung des menschlichen Körpers mit Nährstoffen. Diese sind unverzichtbar für die Selbsterhaltung und daher oft der zentrale Bestandteil von Lebensmitteln. Eine weitere (erwünschte) Funktion des Konsums von Lebensmitteln kann der Genuss sein. Begrifflich abzugrenzen sind die Genussmittel, bei denen die Ernährung nur eine untergeordnete Rolle spielt.
  • Lebensmittelindustrie (Wikipedia)
    Die Lebensmittelindustrie, auch Nahrungsmittelindustrie oder Ernährungsindustrie, ist ein der Landwirtschaft nachgelagerter Teilbereich der Lebensmittelwirtschaft, in dem ein wesentlicher Teil der landwirtschaftlichen Erzeugnisse für die menschliche Ernährung verarbeitet wird. Kleinere Unternehmen mit weniger als 20 Beschäftigten pro Betrieb gehören in Deutschland traditionell zum lebensmittelherstellenden Gewerbe und werden daher nicht der Industrie zugerechnet.
  • produktion (Wikipedia)
    Unter Produktion (aus lateinisch pro- ‚vor-, vorwärts-‘ und lateinisch ducere ‚führen‘; insbesondere bei Realgütern auch Fertigung, Fabrikation oder Verarbeitung, Bearbeitung, als Rechtsbegriff die Herstellung) versteht die Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre die durch Kombination von Produktionsfaktoren während eines Transformationsprozesses hergestellten Güter und Dienstleistungen. Gegensatz ist der Verbrauch.
  • Studie (Wikipedia)
    Studie steht für: Entwurf für eine künstlerische Arbeit, siehe Skizze Studie (Schach), Form der Schachkomposition wissenschaftlich, als Kurzform: Studie, Erforschung eines Untersuchungsgegenstandes, siehe Wissenschaftliche Publikation Fallstudie, Unterrichtsmethode oder sozialwissenschaftliche Forschungsmethode Feldstudie, systematische Beobachtung unter natürlichen Bedingungen Laborstudie, Testen einer Arbeitshypothese mithilfe Laborexperimenten klinische Studie, Erhebungsform in der evidenzbasierten Medizin und klinischen Forschung Siehe auch: Studie I (Stockhausen), Studie II (Stockhausen) (Musikkompositionen) Designstudie (Konzeptstudie) Metastudie (Begriffsklärung) Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel Studie enthält
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