ARAG Experte Tobias Klingelhöfer über Kleidungsvorschriften im Büro
Ein Freund der Jogginghose war Mode-Ikone Karl Lagerfeld bekanntermaßen nicht. Trägern der bequemen Beinkleider attestierte er gar einen gewissen Kontrollverlust. Dennoch ist die Jogginghose heute beliebter denn je und längst salonfähig geworden: Sogenannte Jogpants mit Bund- oder Bügelfalte haben sie es sogar auf den roten Teppich und in manche Büros geschafft. Doch nur weil etwas modisch akzeptiert ist, heißt das noch lange nicht, dass es auch arbeitsrechtlich erlaubt ist. Die ARAG Experte Tobias Klingelhöfer erklärt, wo Arbeitgeber mitreden dürfen und wo nicht.
Gehört die Einhaltung eines Dresscodes zu den Pflichten von Arbeitnehmern?
Tobias Klingelhöfer: Zur arbeitsvertraglichen Nebenpflicht eines Arbeitnehmers gehört grundsätzlich auch, sich an betriebliche Bekleidungsvorgaben zu halten. Voraussetzung ist jedoch, dass diese sachlich begründet und verhältnismäßig sind. Der Arbeitgeber darf also nicht beliebig vorschreiben, was getragen werden muss oder nicht.
Entscheidend ist dabei die konkrete Tätigkeit: Wer keinen Kundenkontakt hat und beispielsweise ausschließlich telefonisch oder im Homeoffice arbeitet, muss sich in der Regel nicht an einen strengen Dresscode halten. Anders sieht es aus, wenn Beschäftigte das Unternehmen nach außen repräsentieren oder regelmäßig mit Kunden, Patienten oder Geschäftspartnern zu tun haben.
Wie wirken sich Sicherheits- und Hygienevorschriften rechtlich auf die Kleiderordnung aus?
Tobias Klingelhöfer: Die Rechtslage bei Sicherheits- und Hygienevorschriften ist relativ eindeutig. Diese sind häufig sogar gesetzlich vorgeschrieben. So darf – und muss – ein Arbeitgeber einem Bauarbeiter das Tragen eines Schutzhelms vorschreiben. Ebenso kann in Küchen, Pflegeeinrichtungen oder der Lebensmittelverarbeitung eine Kopf- oder Bartbedeckung verlangt werden. Hier steht der Schutz von Mitarbeitern und Dritten klar im Vordergrund.
Darf der Arbeitgeber die Farbe der Arbeitskleidung vorschreiben und kann eine Weigerung im Extremfall zur Kündigung führen?
Tobias Klingelhöfer: Ja, das kann unter bestimmten Voraussetzungen tatsächlich zulässig sein. Das Landesarbeitsgericht Düsseldorf hat entschieden, dass ein Arbeitgeber im Rahmen seines Weisungsrechts sogar die Farbe von Arbeitsschutzkleidung festlegen darf, wenn dafür sachliche Gründe vorliegen. In dem konkreten Fall ging es um rote Arbeitsschutzhosen in einem Industriebetrieb. Die Farbe Rot diente unter anderem der besseren Sichtbarkeit in Produktionsbereichen, in denen beispielsweise auch Gabelstapler unterwegs waren, und damit der Arbeitssicherheit. Zusätzlich spielte die einheitliche Außendarstellung des Unternehmens, also die sogenannte Corporate Identity, eine Rolle.
Der betroffene Arbeitnehmer erschien trotz mehrfacher Abmahnungen weiterhin in einer schwarzen Hose und wurde daraufhin ordentlich gekündigt. Entscheidend war, dass das Persönlichkeitsrecht des Mitarbeiters nur in seiner Sozialsphäre betroffen war und die Arbeitgeberin ihre Vorgaben sachlich begründen konnte (Az.: 3 SLa 224/24).
Gibt es bei der Kleiderfrage ein Mitbestimmungsrecht durch den Betriebsrat?
Tobias Klingelhöfer: In Fällen, in denen Kleidervorschriften ausschließlich aus optischen Gründen eingeführt werden sollen, hat der Betriebsrat ein zwingendes Mitbestimmungsrecht. Kommt es zu einer Einigung, werden die Regeln meist in einer Betriebsvereinbarung festgehalten. Diese ist dann für alle Beschäftigten verbindlich.
Wer sich bewusst über einen solchen Dresscode hinwegsetzt, muss mit arbeitsrechtlichen Konsequenzen rechnen. Das kann von einer Abmahnung bis hin zur Kündigung bei wiederholten Verstößen reichen.
Reicht das Mitspracherecht des Chefs bis unter die Kleidung?
Tobias Klingelhöfer: Was unter der Kleidung getragen wird, scheint zunächst reine Privatsache zu sein. Doch auch hier kann der Arbeitgeber unter bestimmten Umständen mitreden. Wenn beispielsweise weiße Dienstkleidung getragen wird und Unterwäsche deutlich durchscheint, darf der Arbeitgeber aus Gründen eines einheitlichen Erscheinungsbildes Vorgaben machen.
So durften Mitarbeiterinnen eines Sicherheitsunternehmens am Flughafen Köln/Bonn keine farbige oder gemusterte Unterwäsche unter der weißen Dienstbekleidung tragen (Landesarbeitsgericht Köln, Az.: 3 TaBV 15/10). Auch die Pflicht für Frauen, einen BH oder ein Bustier zu tragen, sowie für Männer ein Unterhemd, hielten die Richter für zulässig.
Zudem waren aus Sicherheitsgründen Einschränkungen bei der Fingernagellänge erlaubt: Diese durften nicht mehr als einen halben Zentimeter über die Fingerkuppe hinausragen, um Verletzungen bei Personenkontrollen zu vermeiden. Nicht zulässig waren hingegen Vorgaben zur einfarbigen Nagellackfarbe oder zur Haarfärbung von Männern. Diese Eingriffe in das Persönlichkeitsrecht gingen den Richtern zu weit.
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- ARAG (Wikipedia)
ARAG bezeichnet die ARAG SE, ein Versicherungskonzern die ARAG (Range), bestehend aus den Häfen Amsterdam, Rotterdam, Antwerpen und Gent - arbeitgeber (Wikipedia)
Arbeitgeber sind natürliche oder juristische Personen sowie rechtsfähige Personengesellschaften, die Arbeitnehmer in einem Arbeitsverhältnis beschäftigen. - Arbeitnehmer (Wikipedia)
Arbeitnehmer, in Österreich auch unselbständig Beschäftigte oder Dienstnehmer, sind natürliche Personen, die im Rahmen eines Arbeitsverhältnisses aufgrund eines Arbeitsvertrags verpflichtet sind, ihre Arbeitskraft weisungsgebunden gegen Arbeitsentgelt ihrem Arbeitgeber zur Verfügung zu stellen. - Bügelfalte (Wikipedia)
Eine Bügelfalte ist ein auf der Vorder- und Hinterseite von Hosen jeweils mittig eingebügelter Stoffbruch. Sie ist eine Erfindung aus der Zeit um 1900 und verlieh dem bis dahin lose herabfallenden Beinkleid Straffheit. In der Fachsprache ist der Ausdruck Bügelbruch gebräuchlich, weil er im besten Fall nur im oberen Teil aus einer wirklichen Falte, der sogenannten Bundfalte, besteht. Käufer, die Wert auf eine Bügelfalte legen, messen die Qualität einer Hose an der Dauerhaftigkeit bzw. der Schärfe der Bügelfalte. - Büro (Wikipedia)
Das Büro (französisch bureau, englisch office) ist ein Arbeitsplatz, an dem Verwaltungs-, Kommunikations- oder Lerntätigkeiten verrichtet werden. Je nach Zusammenhang wird das Büro auch Schreibstube, Kontor, Geschäftszimmer, Amtszimmer oder Lernzimmer genannt. Bei Rechts- und Steueranwälten wird es heute meist als Kanzlei bezeichnet. Büroarbeit sind Tätigkeiten in Büros, die größtenteils durch Informationsmanagement (Beschaffung, Verarbeitung, Informationsübertragung) gekennzeichnet sind, so dass Kommunikation heute die wichtigste Bürotätigkeit darstellt. - Chef (Wikipedia)
Chef bezeichnet: allgemein Vorgesetzter Hauschef, Familienoberhaupt eines ehemals regierenden deutschen Fürstenhauses, siehe Deutscher Adel #Hauschef Kompaniechef, Führer und Disziplinarvorgesetzter einer militärischen Einheit Küchenchef, in gehobenen Küchenbetrieben der Leiter der Küchenbrigade Regimentschef, eine Ehrenbezeichnung, vergleichbar dem sogenannten Ehrenoberst in der Britischen Armee Chef, Originaltitel eines US-amerikanischen Spielfilms von Jon Favreau aus dem Jahr 2014, siehe Kiss the Cook – So schmeckt das Leben! (deutscher Titel) Chef (Programmiersprache), esoterische Programmiersprache Chef (Software), ein Open-Source Konfigurationsmanagement-Tool für Cloud Computing Chef ist Name oder Namensbestandteil mehrerer französischer Gemeinden: Chef-Boutonne im Département Deux-Sèvres Chef-du-Pont im Département Manche Chef-Haut im Département Vosges Saint-Michel-Chef-Chef im Département Loire-Atlantique Chef ist der Familienname oder -namensbestandteil folgender Personen: Genia Chef (* 1954), deutsch-russischer Künstler Monika Chef (* 1958), deutsche Politikerin (FDP/DVP), MdL Robert Chef d’Hôtel (1922–2019), französischer Mittelstreckenläufer und Sprinter Siehe auch: Chief Der Chef Scheff - Dresscode (Wikipedia)
Der Begriff Kleiderordnung (englisch dress code) bezeichnet Regeln und Vorschriften zur gewünschten Kleidung im privaten, gesellschaftlichen, kulturellen und geschäftlichen Umfeld. Mit dem Begriff werden auch Regeln bezüglich der Kleidung bezeichnet, die nicht per Gesetz oder Erlass, sondern aufgrund weicherer Faktoren bestehen: aufgrund von Konvention, aufgrund des Bedürfnisses nach Konformität, aufgrund einer stillschweigenden Übereinkunft, eines gesellschaftlichen Konsenses (bzw. eines Konsenses in einer gesellschaftlichen Gruppe) oder einer Erwartungshaltung z. B. eines Veranstalters oder eines Arbeitgebers. Die Standards der Kleiderordnung können sich je nach Land, Region, Religion, ethnischer Gruppierung, Unternehmens-, Zunft- oder Branchenzugehörigkeit unterscheiden. In einigen Regionen ist z. B. das Tragen einer Tracht zu öffentlichen Ereignissen erwünscht, wird außerhalb dieser Regionen jedoch als unpassend empfunden oder ist sogar verpönt. Bestehende Kleiderordnungen sind zudem häufig modischen Einflüssen und dem Zeitgeist (z. B. Zylinder, Gehstock) unterworfen. - experte (Wikipedia)
Ein Experte (auch Fachexperte oder Sachkundiger oder Spezialist) ist eine Person, die über überdurchschnittlich umfangreiches Wissen auf einem Fachgebiet oder mehreren bestimmten Sacherschließungen oder über spezielle Fähigkeiten verfügt. Neben dem theoretischen Wissen kann dessen kompetente Anwendung, also praktisches Handlungswissen, für einen Experten kennzeichnend sein. Experten sind auf der Grundlage fachlichen Wissens und Könnens imstande, „Aufgaben und Probleme zielorientiert, sachgerecht, methodengeleitet und selbständig zu lösen und das Ergebnis zu beurteilen“. Schlüsselbegriffe der Fachkompetenz sind danach Zielorientierung, Sachgerechtheit (Gegenstandsbezogenheit), Methodenkompetenz, Selbständigkeit und die Fähigkeit zu situationsgerechter Anwendung und Ergebnisbeurteilung. - Hygienevorschrift (Wikipedia)
Hygiene (über altgriechisch ὑγίεια hygíeia, „Gesundheit“, von ὑγιεινή [τέχνη] hygieinḗ [téchnē], „der Gesundheit dienende [Kunst]“) ist zum einen die Lehre von der Gesunderhaltung einzelner Individuen oder einer Allgemeinheit (genannt auch Gesundheitslehre) und zum anderen die Gesamtheit der Maßnahmen zur Erhaltung und Verbesserung der Gesundheit und des Wohlbefindens sowie zur Vermeidung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten und Epidemien (genannt auch Gesundheitsfürsorge). Maßnahmen der Hygiene oder der Gesundheitspflege sollen Krankheiten verhüten sowie die Gesundheit erhalten und festigen. Umgangssprachlich verstehen wir darunter vor allem das Sauberhalten von etwas, die Körperhygiene und den Infektionsschutz, wie er zum Beispiel in Gesundheitseinrichtungen durch Maßnahmen der Basishygiene erzielt wird. Es wird unterschieden zwischen Humanhygiene, Tierhygiene (Veterinärhygiene) und Phytohygiene. - Klingelhöfer (Wikipedia)
Klingelhöfer ist der Familienname folgender Personen: Erich Klingelhöfer (1919–1985), deutscher Historiker Ernst Klingelhöfer (* 1929), hessischer Landrat Friedrich Christian Klingelhöfer (1784–1838), evangelischer Pfarrer, Teilnehmer der Farrapen-Revolution in Südbrasilien Fritz Klingelhöfer (1832–1903), deutscher Landschaftsmaler Göstar Klingelhöfer (1956–2019), deutscher Physiker Gustav Klingelhöfer (1888–1961), Politiker (SPD), MdB, Senator in Berlin Heinrich Klingelhöfer (1860–1933), deutscher Mühlenbesitzer, Mitglied des Kurhessischen Kommunallandtags Katharina Klingelhöfer (1889–1977), Politikerin (SPD), Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin Konrad Ludwig Klingelhöfer (1841–1895), deutscher Landwirt, Mitglied des Kurhessischen Kommunallandtags Ludwig Otto August Klingelhöfer (* 1788; † ?), kurhessischer Verwaltungsbeamter, Landrat Paul Klingelhöfer (1887–1951), Ministerialrat, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt Renate Klingelhöfer (* 1933), deutsche Kommunalpolitikerin Waldemar Klingelhöfer (1900–1977), SS-Offizier Siehe auch: Klingelhöffer - Nebenpflicht (Wikipedia)
Als Nebenpflichten werden im deutschen Zivilrecht untergeordnete, dienende Pflichten innerhalb eines zwischen zwei Rechtssubjekten bestehenden Schuldverhältnisses bezeichnet. Der Begriff wird uneinheitlich verwendet. Er ist aber in jedem Fall streng von der Nebenleistungspflicht zu trennen. - salonfähig (Wikipedia)
Salonfähig ist 2021 erschienen und der vierte Roman des Autors Elias Hirschl. Es handelt sich um eine Politsatire über die Obsession eines Nachwuchspolitikers mit seinem Vorbild, aber gleichzeitig auch um eine Art Psychothriller. - Style (Wikipedia)
Style bezeichnet: einen Anglizismus, der in direkter Übersetzung Stil bedeutet ein HTML-Tag zum Aufrufen eines Cascading Style Sheets Style (Zeitschrift), eine Schweizer Frauenzeitschrift Musik: Style (Band), schwedische Popband der 1980er Jahre Style (Christliche Band), deutsche Band christlicher Popmusik Style (Cameo-Album), Musikalbum der Band Cameo aus dem Jahr 1983 Style (Luna-Sea-Album), Musikalbum der Band Luna Sea aus dem Jahr 1996 Style (Namie-Amuro-Album), Musikalbum von Namie Amuro aus dem Jahr 2003 Style (Lied), Lied von Taylor Swift Film: Style (2001), indischer Film aus dem Jahr 2001 Style (2004), burmesischer Film aus dem Jahr 2004 Style (2006), indischer Film aus dem Jahr 2006 Style (Fernsehserie), koreanische Fernsehserie aus dem Jahr 2009 Personen: Charles Style (* 1954), britischer Vizeadmiral Siehe auch: Styling Steil Steyl Styles - Tätigkeit (Wikipedia)
Als Tätigkeit (oder Betätigung; englisch activity) wird allgemein das zielgerichtete Handeln von Personen zwecks Erfüllung einer Aufgabe bezeichnet. Der Allgemeinbegriff umfasst viele Varianten menschlicher Betätigungen. Gegensatz ist die Untätigkeit. Im gesamten Leben eines Menschen werden Tätigkeiten verschiedener Art verrichtet. Phasen der Untätigkeit heißen Müßiggang. Anders als dieser stellt jede Tätigkeit eine physikalische Leistung dar. Allgemein kann unterschieden werden danach, ob eine Tätigkeit entgeltlich oder unentgeltlich, ständig, gelegentlich oder einmalig ausgeübt wird. Entgeltliche Tätigkeiten werden dem Fachbegriff Arbeit zugeordnet. Im Hinblick auf Gefahrstoffe definiert § 2 Abs. 5 GefStoffV: „Eine Tätigkeit ist jede Arbeit mit Stoffen, Gemischen oder Erzeugnissen, einschließlich Herstellung, Mischung, Ge- und Verbrauch, Lagerung, Aufbewahrung, Be- und Verarbeitung, Ab- und Umfüllung, Entfernung, Entsorgung und Vernichtung. Zu den Tätigkeiten zählen auch das innerbetriebliche Befördern sowie Bedien- und Überwachungsarbeiten.“